iBoy - Brooks, Kevin

Kevin Brooks 

iBoy

Roman. Deutsche Erstausgabe. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Jugendbuch

Übersetzung: Gutzschhahn, Uwe-Michael
Broschiertes Buch
 
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iBoy

Vor dem Unfall war Tom ein ganz normaler Junge. Danach ist er ein Superheld.

Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst?
Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …
Auf der Liste "Die besten 7 Bücher für junge Leser", Oktober 2011


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 296 S.
  • Seitenzahl: 296
  • dtv Taschenbücher Bd.24845
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 137mm x 35mm
  • Gewicht: 455g
  • ISBN-13: 9783423248457
  • ISBN-10: 3423248459
  • Best.Nr.: 32594355
"Brooks kann Thriller- und Krimiplots schreiben wie der Teufel [ ]."<br />Christine Lötscher, SIJKM Schweiz <br />

»Für technische Einzelheiten interessiert Kevin Brooks sich nicht allzu sehr. Sein Roman erzählt in flirrender Intensität eine brutale Vorstadtgeschichte.« Reinhard Osteroth, Die Zeit 15.03.2012

»Ein echter Brooks!« Christina Rademacher, 1000 und 1 Buch, Wien 01.12.2011
Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs.
Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Buxtehuder Bullen. Für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurde er innerhalb von fünf Jahren vier Mal nominiert und hat den begehrten Preis auch schon zwei Mal erhalten.

Kundenbewertungen zu "iBoy" von "Kevin Brooks"

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Bewertung von dorli aus Berlin am 21.09.2011 ***** ausgezeichnet
Als der 16-jährige Tom Harvey aus dem Koma erwacht, hat sich seine Welt verändert.
Fragmente des iPhones, das seinen Schädel zertrümmert hat, sind eine Verbindung mit seinem Gehirn eingegangen. Tom kann jetzt mit seinem Kopf nicht nur alle Möglichkeiten des Internets ausschöpfen und hat direkten Zugriff auf alle digitalen Medien, er ist auch durch eine Schutzhaut unverwundbar und kann Elektroschocks austeilen, um seine Gegner damit niederzustrecken. So ausgerüstet beginnt Tom einen Rachefeldzug gegen eine Gang in seinem Viertel, die Lucy, Toms Freundin aus Kindertagen, brutal überfallen hat.

Ich bin begeistert, was Kevin Brooks aus dieser doch verrückten Idee, Mensch und Iphone zu einer Einheit zu verschmelzen, gemacht hat. In einer lockeren, jugendlichen Sprache geschrieben, ist daraus ein fesselnder Thriller geworden. Die Grundidee eines Superhelden, der quasi aus dem Nichts kommt, ist nicht neu. Aber Brooks macht aus seiner Geschichte etwas Besonderes und vor allen Dingen Zeitgemäßes, indem er eine Verbindung zu der heute allgegenwärtigen digitalen Welt schafft.
Tom erhält durch seine neuen Fähigkeiten fast uneingeschränkte Macht. Brooks lässt seinen Protagonisten dabei aber nicht zu einer allmächtigen Kampfmaschine werden, sondern stattet ihn mit einer hohen Moralvorstellung aus. Immer wieder kämpft iBoy/Tom nicht nur gegen die Gang in seinem Viertel, sondern muss auch einen Kampf gegen sich selbst ausfechten, muss abwägen zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht.
Wir erleben, wie verwirrt und verunsichert aber gleichzeitig auch fasziniert Tom von seinen Möglichkeiten ist. Brooks vermittelt dabei die zwiespältigen Gefühle und innere Zerrissenheit, die Tom durchmacht und lässt uns dessen Wut und Gewaltbereitschaft genauso spüren, wie die Angst und Hoffnungslosigkeit.

Ein spannender und moderner Jugendthriller, den ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann.

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