Die "Philosophische Terminologie" ist dem Inhalt nach
eine Einführung in die Beschäftigung mit Philosophie überhaupt als
einem reflektierenden und zugleich aktuellen Verhalten. Durch die
Form einer Vorlesung überträgt sich noch auf die heutigen Leser
etwas davon, wie Adorno sich unmittelbar auf seine Hörer bezog, wie
er theoretische Ausführungen immer auch an seinen und ihren
Erfahrungen festzumachen suchte. Auf anschaulichen und leicht
gangbaren Wegen wird der Leser zu dem Denken geführt, das sich
trotzdem ohne jede falsche Vereinfachung auf die besondere
historisch-dialektische Weise Adornos an den wichtigsten Termini,
Autoren und Figuren der Philosophiegeschichte entwickelt.
Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 6. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der 'Frankfurter Schule', die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging.
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