Philosophie in der Medientheorie - Roesler, Alexander / Stiegler, Bernd (Hrsg.)

Alexander Roesler / Bernd Stiegler (Hrsg.) 

Philosophie in der Medientheorie

Von Adorno bis Zizek

Herausgeber: Stiegler, Bernd, Roesler, Alexander
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Philosophie in der Medientheorie

Das Buch antwortet in 18 theore-tischen Porträts auf eine eigen-tümlich verunglückte Rezeption und schafft Abhilfe mit dem Ziel einer neuen philosophischen Grundlegung der Medienwissen-schaft. Wenn man die noch recht kurze Geschichte der Medientheorie betrachtet, so fällt auf, daß eine Vielzahl von philosophischen Theorien gar nicht oder besten-falls am Rande rezipiert wird, andere hingegen in zahlreichen Texten und Theorien erscheinen - und dies in aktiver Bezugnahme wie auch in konsequenter Abset-zung. Zudem zeigt sich, daß viele der Theorien auf nur wenige Theoriesegmente oder Texte reduziert werden, die dann wie Versatzstücke oder mitunter wie erratische Blöcke durch die The-orien wandern. Nicht selten kann in der Rezeptionsgeschichte eine paradigmatische Deutung aus-gemacht werden, die dann die weiteren Lektüren maßgeblich bestimmt. Im Feld der Medien-theorie kommt es, so könnte man sagen, zu einer internen Kanonisierung, die ihrerseits nicht ohne Auswirkungen für die Me-dientheorie als solche war. Der Band leistet eine Be-standsaufnahme dieser Rezepti-onsgeschichte - und dies mit einer doppelten Ausrichtung: Einerseits sollen die Verkürzun-gen, Deformierungen und Entstellungen in ihrem einschrän-kenden wie auch in ihrem mitun-ter produktiven Charakter in den Blick genommen werden. Ande-rerseits sollen aber auch zugleich bisher wenig erörterte und ver-nachlässigte Aspekte, Texte oder Anschlußmöglichkeiten ausgelo-tet werden, die vielleicht noch in anderer Weise zu entdecken sind.

Wenn man die noch recht kurze Geschichte der Medientheorie betrachtet, so fällt auf, daß eine Vielzahl von philosophischen Theorien gar nicht oder bestenfalls am Rande rezipiert wird, andere hingegen in zahlreichen Texten und Theorien erscheinen und dies in aktiver Bezugnahme wie auch in konsequenter Absetzung. Zudem zeigt sich, daß viele der Theorien auf nur wenige Theoriesegmente oder Texte reduziert werden, die dann wie Versatzstücke oder mitunter wie erratische Blöcke durch die Theorien wandern.
Nicht selten kann in der Rezeptionsgeschichte eine paradigmatische Deutung ausgemacht werden, die dann die weiteren Lektüren maßgeblich bestimmt. Das Buch antwortet in 18 theoretischen Porträts auf solche eigentümlich verunglückten Rezeptionsformen und schafft Abhilfe mit dem Ziel einer neuen philosophischen Grundlegung der Medienwissenschaft.


Produktinformation

  • Verlag: Fink (Wilhelm
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 274 S.
  • Seitenzahl: 274
  • Deutsch
  • Abmessung: 237mm x 154mm x 24mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783770546251
  • ISBN-10: 3770546253
  • Best.Nr.: 23343447
Alexander Roesler - Studium der Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Semiotik in Heidelberg und Berlin. Tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der TU Dresden. Veröffentlichungen zur Semiotik, Erkenntnistheorie und zu philosophischen Fragen der Medien.

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