Die "Tekken"-Reihe gehört seit Jahren zu den
Aushängeschildern von Sonys PlayStation-Konsolen. Teil 5 ist nun
bereits das dritte "Tekken"-Spiel für die PS2. Die
Erfolgsentwickler von Namco übernahmen alle wichtigen Features des
Automatenoriginals. Dies fängt bei der Story an, die den Spieler in
einer optisch bombastischen Rendersequenz in die Geschehnisse rund
um die "Tekken"-Helden einführt. Im neuesten Turnier
treten insgesamt 30 Kämpfer an. Auch drei neue Charaktere. Während
die 17-jährige Asuka Kazama - die jüngere Cousine von Jun - mit
ihrem Karatestil beeindruckt, verkloppt Feng Wei seine Gegner mit
einem Mix aus diversen Kampfstilen. Der dritte Neuzugang ist der
mysteriöse Raven, der im Ninjutsu-Stil austeilt. An Spielmodi
bietet "Tekken 5" reichlich Stoff. Im neuen Storymodus
wird die Geschichte der einzelnen Figuren weitererzählt. Des
Weiteren kann man sich in den von den Vorgängern bekannten
Spielvarianten austoben. Kenner freuen sich über neuen
Kampfaktionen der lieb gewonnenen "Tekken"-Akteure.
Einsteiger kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da "Tekken
5" schon nach kurzer Eingewöhnungszeit flott von der Hand
geht. Zwar fehlen ein Modus für Teamkämpfe und Onlinespiel, dafür
lockt der neue Customize-Modus, in dem neue Kleidungsstücke und
Gegenstände für die Charaktere gekauft werden können. Im
"Devil Inside"-Modus tritt man mit Jin an und prügelt
sich durch seitlich scrollende Level. Auf Kommando kann sich Jin in
einen Teufel verwandeln und Spezialattacken ausführen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Technisch ist "Tekken 5" über jeden Zweifel erhaben und kitzelt die letzten Reserven aus der betagten PS2-Hardware heraus. Neben den toll modellierten und geschmeidig animierten Kämpfern überzeugen die detaillierten Schauplätze und die teils fantastischen Lichteffekte. Fazit: "Tekken 5" bietet die Stärken der Vorgänger - einfache Zugänglichkeit und Luxusgrafik - und ergänzt das zeitlose Spielprinzip um neue Kämpfer, Kampfaktionen und Spielmodi. Technisch wird höchstes Niveau geboten. PS2-Spieler mit Hang zu schnellen Kampfspielen kommen daran nicht vorbei.