Sacred 2 - Fallen Angel
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Sacred 2 - Fallen Angel

Xbox 360
 
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Sacred 2 - Fallen Angel

"Sacred 2 - Fallen Angel" ist eine konsequente Weiterentwicklung des Actionrollenspiels. Mehr Monster und Schauplätze, fetzige Kämpfe sowie eine packende Story rund um die mysteriöse "T-Energie", die das Fantasyreich Arcania bedroht, fesseln Abenteurer an den Monitor.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Willkommen in Ancaria, der bezaubernden Fantasywelt von "Sacred 2: Fallen Angel". Zweifellos auch ein Ort, von dem eine magnetische Anziehungskraft ausgeht. Dass ein Actionrollenspiel aus deutschen Landen so fesseln kann! Schon wenige Minuten mit der Maus in der Hand machen klar: Die Faszination von "Sacred" ergibt sich aus einer Suchtspirale, die sich aus drei entscheidenden Gameplayelementen zusammensetzt: Man verdrischt Unmengen von Gegnern, sackt haufenweise Waffen, Rüstungen und Zauberutensilien ein und wertet stetig seinen Charakter auf. Orks und Monster vermöbeln, das verschafft einem aufgrund des vielschichtigen Kampfsystems tiefe Befriedigung, denn nach jedem Sieg winken Erfahrungspunkte und Items ohne Ende. Leveln ist also angesagt, die ständig wachsenen Kräfte treiben einen vorwärts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Systemvoraussetzungen

Xbox 360


Produktinformation

  • Hersteller: Ascaron
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: Xbox 360
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 29.05.2009
  • EAN: 4020628084028
  • Best.Nr.: 24435218
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Die Wartezeit war länger als geplant, neidisch mussten die Konsolen-Puristen unter den Hack&Slay-Jüngern seit dem letzten Herbst ins Lager ihrer PC-verrückten Artgenossen schielen. Der Vorfreude hat das aber sicherlich kaum Abbruch getan und nun darf man sich endlich auch auf dem heimischen Fernseher ins gigantische Schlachtgetümmel aus Deutschland stürzen.<br/><br/><strong>Ein filmreifer Plot sieht anders aus</strong><br/><br/>Der seit Urzeiten in Ancaria tobende Krieg um die Kontrolle über die mächtige T-Energie ist neu entflammt, die Fraktionen der Fantasywelt rüsten sich zum Kampf. Die Story von <strong>Sacred 2</strong> gewinnt wahrlich keinen Innovationspreis und ist auch im eigentlichen Spielverlauf von eher geringer Bedeutung, wird aber immerhin durch fulminante Render-Intro-Szenen eingeleitet. Die größten Stärken und der riesige Suchtfaktor des Spiels liegen so oder so ganz woanders...<br/><br/>Sechs mögliche Helden schlagen sich auf die Seite der hellen oder dunklen Mächte. Die engelsgleiche, aber kampfstarke und sehr sexy daherkommende Seraphim beziehungsweise der finstere Nekromant bilden die gegensätzlichen Enden des Spektrums von gut und böse und können sich nur für die jeweilige Partei entscheiden, den anderen Charakteren ist die Wahl freigestellt. Das Resultat ist ein etwas variierender Verlauf der Handlung in Verbindung mit teils exklusiven Missionen.<br/><br/>Wählbar ist außerdem die Schutzgottheit des tapferen Recken, welche diesem auf Knopfdruck besonders nützliche Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Äußerlich lassen sich nur Haarfarben und -schnitte einstellen, bei manchen Protagonisten noch nicht mal das. Wohlgeformte Oberweiten, ungesunde Leichenhaut und lange Schnauzen verschwinden jedoch sowieso bald unter einer Fülle hübsch designter Metall-Klamotten.<br/><br/><strong>Imhotep lässt grüßen</strong><br/><br/>Die naturverbundene Dryade als talentierte Bogenschützin, die Hochelfen-Magierin und der muskelbepackte Schattenkrieger entsprechen weitgehend bekannten Klassen des Untergenres, eine exotischere Alternative bildet der Tempelwächter als vernunftbegabter mechanischer Zeitgenosse, dessen Aussehen an ägyptische Anubisstatuen erinnert, der eine Armkanone schwingt und zudem gern mal mit Flammenwerfern oder anderen Technikspielereien hantiert. Interessante Entwicklungsmöglichkeiten, Spezialisierungen und Finessen bieten aber alle Figuren, so dass selbst in mehreren Durchgängen oder mit Zweit-Charakteren für reichlich Abwechslung gesorgt ist.<br/><br/>Neben der Gesinnung liefert auch die Klasse einige spezielle Aufgaben, die sich über weite Strecken durch die Geschichte ziehen. Die charakterspezifischen Quests meines Tempelwächters Wuffi ließen ihn so zum Beispiel den Geheimnissen seiner vermeintlich unwichtigen Welpen-Spielzeuge auf den Grund gehen, die Dryade liest währenddessen Umweltsündern die Leviten.<br/><br/>Außerdem kann sich jeder Held an einem geheimen Ort sein persönliches eindrucksvolles Reittier unter den Nagel reißen, das anders als handelsübliche Streitrösser auch im Kampf einsetzbar ist. Die Seraphim-Lady klettert so etwa auf einen putzigen Drachen und der Schattenkrieger lenkt seinen treuen Höllenhund durchs Gelände.<br/><br/><strong>Von vermissten Plüschtieren und sabbernden Kletten</strong><br/><br/>Gesetzlose Banditen lauern friedliebenden Händlern auf, Geister wollen nicht in ihren Gräbern bleiben, monströse Landplagen terrorisieren die Bevölkerung, doch auch die eine oder andere Nachbarschaftsstreitigkeit sorgt für Unmut und verlorene Teddybären warten auf Rettung - hunderte von Aufträgen in wechselnder Komplexität, oft mit mehreren Untermissionen, pflastern die mehr als großzügig dimensionierte Landschaft. Da kann man trotz Markierungen auf der Karte schon mal gepflegt den Überblick verlieren. Zumal sich viele Quests letztendlich auch nicht unbedingt als lohnend herausstellen, wenn man die ganze Arbeit samt Laufwegen berücksichtigt. An Teleportern als Abkürzung wurde nämlich oft gespart und so mancher vermeintliche Übergang zwischen Gebieten entpuppt sich noch dazu bei näherer Betrachtung als lästige Sackgasse.<br/><br/>Etwas Geduld tut also Not, so auch bei den typischen Eskorten: Die pazifistischen Begleiter sind ein wenig doof, rennen wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend und werden prompt von aufmerksam gemachten Böslingen angefallen, bevor ihnen der Held zu Hilfe eilen kann. Die Feinde sind genretypisch allerdings auch eher minderbemittelt, nehmen einfach die Verfolgung von allem auf, was zappelt, und so zieht man oftmals eine lange Schlange aus achtzehn Wichten, drei Zombies, sieben Räubern und fünf Riesenratten hinter sich her, die kaum abzuhängen sind. Dumm, wenn dann vielleicht ein Abstecher ins Menü erforderlich ist - das Spielgeschehen wird dabei nicht pausiert.<br/><br/><strong>Das ging schon mal unkomplizierter</strong><br/><br/>Auch sonst hat die Handhabung durchaus ihre Tücken. An der frei dreh- und zoombaren Kameraperspektive gibt es fast nichts auszusetzen (vom etwas ungünstigen Winkel in der Nahansicht abgesehen), auch das praktische Belegen der Steuerkreuzrichtungen und Buttons mit Tränken, Fähigkeiten und Waffen geht in Ordnung. Sogar ganze Sequenzen von Aktionen können erstellt und mit einfachem Knopfdruck abgespult werden.<br/><br/>Doch in dem ganzen Gewusel bockt häufig die Zielerfassung und das Wühlen in verschachtelten Menüs (wo die Beschreibungen teils auch ziemlich knapp gehalten sind) kann recht mühsam werden. Durch unzureichende Erklärungen im Anfangsstadium wird Neulingen der Einstieg außerdem ganz schön erschwert. Wer sich nicht schon ein bisschen auskennt, sollte auf jeden Fall die Anleitung studieren. Nach einiger Einarbeitungszeit hat man dafür umso mehr Freude an allerlei Spezialisierungen, individuellen Kampfkünsten, Experimenten mit eingeschmiedeten Ringen und stetig steigenden Charakterwerten.<br/><br/>Besonders spaßig ist wie bei den meisten anderen Games dieser Art vor allem das gemeinsame Spielen im Koopmodus. Offline an einer Konsole können zwei Gefährten Platz nehmen und betrachten alles aus der weit entfernten Vogelperspektive (da braucht man gute Augen), online ziehen bis zu vier Leute in die Schlacht. Begleiter können kinderleicht zur aktuellen Partie stoßen, ob in der Kampagne des Gastgebers oder im Freien Spiel. Und für Wettbewerbs-Junkies wurde eine PvP-Unterstützung eingebaut.<br/><br/><strong>Schöne Optik mit kleinen Schwächen</strong><br/><br/>Farbenfrohe Umgebungen, effektreiche Zaubereien und ansehnliche Beleuchtungen in nächtlichen Gassen dominieren das Bild in Sacred 2. Allerdings wird die Wanderung durch abwechslungsreiche Gefilde von auffallendem Ruckeln, vor allem bei rausgezoomter Perspektive und hohem Gegner- bzw. Effekt-Aufkommen, begleitet. Auch Tearing, Ressourcen-schonende Nebelschwaden und plötzlich ins Bild ploppende Objekte sind kein echter Augenschmaus. Dafür wird man jedoch unter anderem durch all die tollen Ausrüstungsteile entschädigt, von fantasievollen Helmen über funkelnde Waffen und Schilde bis zu feschem Schuhwerk.<br/><br/>Die Musikuntermalung ist bis auf wenige Ausnahmen wie die rockigen Klänge im Intro eher dezent, auch die Sprachausgabe sticht weder positiv noch negativ hervor. Leider wurden nur bei den Hauptaufgaben die Äußerungen der Quest-Geber vertont - das bedeutet einiges an Lesearbeit. Humorvolle Ideen und Anspielungen wie ironische Tagebucheinträge, Grabinschriften, mit denen sich die Entwickler gegenseitig auf die Schippe nehmen, oder schräge Figuren lockern die Textwüsten aber deutlich auf.<br/><br/>Auch die Helden oder Widersacher geben gern mal lustige Kommentare ab. Es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn Kobolde kreischend und zeternd wie eine Horde wild gewordener Pumuckels herumdüsen, erst noch große Töne spucken und dann ihr eigenes Ableben beklagen: 'Ich wusste es - ich bin nur ein Statist.'...<br/><br/><strong>Fazit</strong>: Bei der Reise durch das bis auf ein paar Technik-Schwächen hübsch präsentierte Ancaria kommt man als Jäger und Sammler oft vom Hundertsten in Tausendste - das typische 'Nur noch eine Quest'-Syndrom macht sich wieder breit und schreit nach ein paar Wochen Extra-Urlaub.<br/><br/>Leider finden sich unter den Unmengen von Nebenaufträgen aber auch zahlreiche Quests, die wegen mangelnder Abwechslung, unspektakulärer Aufmachung und enttäuschender Belohnung eher wie Füllmaterial wirken. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen und davon hätte wahrscheinlich auch die lahme Story profitiert, welche die meiste Zeit über völlig im Hintergrund vor sich hin plätschert.<br/><br/>Die interessanten Charaktere und vielschichtigen Entwicklungsmöglichkeiten werden durch eine relativ komplizierte Handhabung im Vergleich mit früheren Konkurrenten erkauft. Der Einstieg braucht daher etwas Zeit, für versierte Spieler bietet das humorvolle Abenteuer im Gegenzug reichlich Platz zum Ausprobieren neuer Fähigkeiten, exzessive Beutezüge und Leveln bis der Arzt kommt, besonders gern im motivierenden Koop-Modus.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 81 von 100 Punkten<br/><br/>(Christina Schmitt/GameCaptain.de)

Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Die Story gibt sich für das Fantasygenre recht typisch: Gut und Böse streiten um die Vorherrschaft, als Spieler entscheidet man sich für eine der Parteien. Hin wieder überrascht einen die Handlung aber doch, man wird später sogar auf andere Welten entführt. Dennoch gibt es weitere gewichtige Gründe, weshalb man in den sechs Kampagnen Ancaria gern ein zweites oder drittes Mal erobert. Zum Beispiel, weil die rund 200 Hauptund 500 Nebenquests durch Vielfalt und Anspruch geprägt sind und weil die Helden so sehr des Kennenlernens wert sind. Bei Spielbeginn stellen sich sechs Figuren als Krieger bzw. Kriegerin zur Wahl, und jede einzelne spielt sich komplett unterschiedlich. Egal, wie man sich entscheidet, in dieser Welt gibt es viel zu entdecken. Man kann seine Helden individualisieren, ihnen Reittiere näherbringen, mit ihnen online in die Schlacht ziehen und vieles mehr. Fazit: Dank toller Features und wegen des populären Vorgängerspiels sind sehr gute Verkäufe zu erwarten.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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