Sacred 2 - Fallen Angel
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Sacred 2 - Fallen Angel

PlayStation 3
 
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Sacred 2 - Fallen Angel

"Sacred 2 - Fallen Angel" ist eine konsequente Weiterentwicklung des Actionrollenspiels. Mehr Monster und Schauplätze, fetzige Kämpfe sowie eine packende Story rund um die mysteriöse "T-Energie", die das Fantasyreich Arcania bedroht, fesseln Abenteurer an den Monitor.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Seit Anbeginn der Zeit strömt die T-Energie durch Ancaria. Jene geheimnisvolle Kraft bildet den Anfang allen Lebens, ist Quell aller Magie und Ursprung allen Denkens.
Lange Zeit wachten die engelhaften Seraphim über die T-Energie und somit über das Geschick der gesamten Welt. Sie gaben ihr Wissen an das Volk der Hochelfen weiter, sodass diese sich die T-Energie zu Nutzen machen konnten. Und tatsächlich, mit Hilfe der T-Energie erfuhr das Reich der Hochelfen einen unvergleichlichen Aufschwung und wurde zur beherrschenden Kultur in Ancaria.
Eine Kraft, die soviel Macht enthält wie die T-Energie, birgt große Gefahren in sich. Die Kinder Ancarias hatten nicht gelernt damit umzugehen.
Schon bald entbrannte unter den Hochelfen ein Streit darüber, wie und wofür die T-Energie zu nutzen sei. Jede Partei wollte sich der Macht bedienen. Aus dem Streit wurde ein unlösbarer Konflikt, der das Volk der Hochelfen spaltete. Ein furchtbarer Bürgerkrieg wütete unter den Hochelfen, in dem es nur Verlierer gab. Ihr Reich zerfiel und mit dem Zerfall das gesamte Gefüge der Macht. Andere Völker drängten auf die Bühne Ancarias und waren bereit die Macht an sich zu reißen und den Platz der Hochelfen einzunehmen. Zwist überzog das Land. Neben den Verwüstungen des Krieges brach noch ein weiteres Unheil über Ancaria hinein: Die T-Energie geriet außer Kontrolle!
Die einst schöpferische Kraft der T-Energie kehrte sich ins Negative um. Kreaturen und Lebewesen mutierten bis zur Unkenntlichkeit, ganze Regionen wurden unbewohnbar, Städte und Dörfer wurden vernichtet.

Die Adelsschicht und die klerikalen Kaste der Hochelfen stritten um die Machtergreifung des hochelfischen Imperiums. Beide haben sich das Ziel gesetzt die T-Energie allein zu beherrschen. So droht dem Land abermals ein Krieg, welcher diesmal noch größer und folgenschwerer sein wird, als alle Kriege und Schlachten zuvor.
Zweitausend Jahre vor Shaddar wird der Ruf nach Helden laut, um diesen Krieg abzuwenden und die Kontrolle über die T-Energie zurückzuerlangen. Helden, die mit aller Macht verhindern, dass die Welt endgültig ins Chaos stürzt - oder dafür sorgen?
GAMEPLAY:
Rasante 3D-Action, eine Vielzahl von Effekten, eine realistische Physikengine und die wunderschönen Animationen der aufwändigen-HiRes Modelle lassen eine wirklichkeitsnahe, riesige Spielwelt entstehen, die ohne störendes Nachladen auskommt.
Ein innovatives Emotionssystem und die Darstellung einer authentischen Welt erwecken Freund und Feind gleichermaßen zum Leben.
Ein weiterer, herausragender Bestandteil der grafischen Präsentation ist das einzigartige Gore Feedback, das dem Spieler während des Kampfes auf spektakuläre Weise die ganze Stärke und Macht seines Spieler-Charakters zeigt.
"Sacred 2" ist die konsequente Weiterentwicklung von Sacred und wird noch mehr Action, Monster, Schauplätze und Feedback bieten - und somit noch mehr Spaß.
DIE CHARAKTERE:
Die Seraphim:
Die Seraphim ist eine schnelle, elegante und akrobatische Kriegerin aus einer mystischen, technologischen Zukunft. Sie kämpft mit leichten bis mittleren Waffen und falls nötig mit massiver technologischer Unterstützung.

Die Seraphim wurden einst von den Göttern erwählt, Ancaria vor Gefahren und Unheil zu bewahren. Nachdem sie ihrer Bestimmung für Äonen gefolgt waren, begannen die Seraphim langsam das Interesse zu verlieren, die Welt vor dem Chaos zu schützen. Ihre eigenen Belange rückten mehr und mehr in den Vordergrund. Nur wenige von ihnen haben bis heute ihre Bestimmung noch nicht vergessen und ziehen in den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit. Der Spieler hat die Möglichkeit ein solches Wesen durch die geheimnisvolle Welt Ancarias zu führen.
Der Schattenkrieger:
Einst war der Schattenkrieger ein menschlicher Elitegardist und kämpfte für seinen Fürsten in vielen Schlachten des hochelfischen Imperiums. Seine Kampfkraft und Stärke waren überall gefürchtet und machten ihn zum Albtraum seiner Gegner. Dadurch wurde er zur wertvollsten Waffe seines Kriegsherrn. Niemand stand ihm in Stärke, Disziplin und Gehorsam nach. Für jeden guten Krieger ist eines Tages der Zeitpunkt gekommen, an dem er auf dem Schlachtfeld ein ehrenvolles Ende findet. Die Götter riefen die Seele des Gardisten zu sich in die goldenen Hallen des Ruhms. Hier würde er als mächtiger Kriegsfürst ewig herrschen!
Doch sein hochelfischer General hatte andere Pläne mit ihm! Er wollte ihn wieder auf dem Schlachtfeld sehen und beschloss, die Kriegerseele dem Reich der Toten zu entreißen und sie im leblosen Körper des Elitekämpfers zu bannen. Elfische Hohepriester versuchten, ein uraltes Erweckungssritual zu vollziehen und es mit T-Energie zu verstärken. Doch der Wille des Kriegers war zu unbeugsam und er widersetzte sich der Kontrolle der Kleriker. Das Ritual schlug fehl! Aus dem menschlichen Elitekämpfer wurde der Schattenkrieger - ein untotes Wesen mit menschlichem Verstand! Rasend vor Wut darüber, dem Paradies entrissen worden zu sein, tötete er alle, die an der Zeremonie beteiligt waren, befreite sich und entkam.
Die Hochelfe:
Seltsame und grausame Geschichten dringen an die Pforten der alten Magierakademie zu Thylysium.

Die Geschichten erzählen von schrecklichen Vorfällen: Ganze Landstriche werden von der chaotischen Macht der T-Energie verseucht. Man berichtet von mutierten Tieren und monströsen Wesen im Norden des Landes. Die Welt befindet sich am Rand einer Katastrophe und niemand scheint in der Lage zu sein, die drohende Gefahr abzuwenden.

Die Magister der Akademie senden ihre beste und ehrgeizigste Schülerin aus, um herauszufinden, was in Ancaria vor sich geht. Auf diesen Moment hat die Hochelfe gewartet! Endlich hat sie Gelegenheit, ihre magischen Künste einzusetzen und ihre Weisheit unter Beweis zu stellen.
Die Dryade:
Abgeschieden vom Rest der Welt, folgen die Dryaden einem Weg in Harmonie mit ihrer Umwelt. Sie gehen auf die Jagd, lernen den Umgang mit Gift und Fallen und halten sich an die Traditionen ihres Stammes. Die meisten von ihnen sehen niemals ein Leben außerhalb ihrer Heimat und sie interessieren sich auch nicht dafür, was jenseits ihrer Stammesgrenzen passiert. Die hohe Verbundenheit zur Natur stattete die Kämpfer des Waldes mit einer Kraft aus, die aus den Kräften der Wildnis hervorging.

Die mächtigsten ihrer Jägerinnen sind, verbunden mit ihrer Religion, sogar in der Lage, die dunkle Kunst des Voodoo zu praktizieren. Völlig abgeschnitten vom Rest der Welt, kriegte auch das Volk der Dryaden, in jüngster Zeit, die Veränderungen, durch die große Maschine, zu spüren. Ganze Landstriche wurden von entfesselter T-Energie vernichtet und die Wälder werden von den mächtigen Kreaturen durchstreift, die nicht vernichtet, sondern durch die Energien verändert und mit unheimlichen Kräften ausgestattet wurden.
Der Inquisitor:
Nach dem Großen Krieg und dem Umzug der Hochelfen in die nördlichen Regionen begann ein interner Machtkampf um die T-Energie. Sowohl Adel, als auch Klerus beanspruchten die Kontrolle über die T-Energie für sich. Dieser Konflikt schwelte lange Jahre vor sich hin und hatte zur Folge, dass beide Lager ihre Kräfte voll und ganz auf den Kampf gegen das gegnerische Lager konzentrierten.

In dieser Situation der politischen Instabilität gelang es den Inquisitoren, sich unbemerkt vom Klerus abzuspalten und durch gezielte Intrigen und Manipulationen den Klerus zu übernehmen. Offiziell sind sie zwar immer noch „nur“ ein Teil des Klerus, aber de facto haben sie die Macht übernommen.

Der Inquisitor ist ein Kämpfer des Schattens. Er verfügt über mächtige Zauber, die ihn sogar befähigen, die Körper seiner Feinde selbst als Waffe einzusetzen. Mithilfe dieser Zauber, die auf seiner dunklen Magie basieren, kann er ganze Horden von Gegnern vernichten!

Er ist aber auch ein ausgezeichneter, fanatisch kämpfender Nahkämpfer, der mit jeder Wunde, die man ihm zufügt, nur noch stärker wird.
Der Tempelwächter:
Die Hochelfen nutzten lange Zeit die T-Energie für für ihre eigenen Zwecke. Im Großen Krieg sahen die Tempelwächter ihre Chance das zu unterbinden. Sie verlegten die Nabe, die die Energie der großen Maschine für jeden zugänglich machte und verbargen ihn. Damit machten sich die Tempelwächter aber auch die Fürsten und Geistlichen zum Feind, denn diese profitierten von ihrem eigenen Missbrauch der T-Energie.

Nach dem großen Krieg wurden die Überlebenden gejagt und nur wenige sind von ihnen übrig geblieben. Zu wenige, um ihren Auftrag weiter zu erfüllen. Die Große Maschine und die T-Energie geraten mehr und mehr außer Kontrolle.

Aber nicht alle Tempelwächter wurden vernichtet. Und irgendwann wurde der Mechanismus ausgelöst, durch den die stillgelegten Tempelwächter reaktiviert wurden.
KEY FEATURES:
  • Riesige, frei begehbare, „lebende“ Welt ohne Ladezeiten
  • Zwei Kampagnen: “Licht” und “Schatten”
  • Sechs einzigartige Charaktere: Seraphim, Schattenkrieger, Hochelfe, Dryade, Inquisitor und Tempelwächter
  • Modifizierbare Fähigkeiten: Jede Fähigkeit kann vom Spieler weiterentwickelt werden, wodurch einzigartige Charaktere entstehen, die vor allem Online ein sehr variables Spiel ermöglichen
  • Uneingeschränkte Kampffähigkeit vom Rücken des Reittieres aus: Jeder Charakter kann vom Rücken verschiedener einzigartiger Reittiere kämpfen, sowohl im Nah- und Fernkampf
  • Ein Pantheon von 6 Göttern: Jeder Gott bietet dem Spieler eine individuelle, besonders mächtige Kampfkunst
  • Eine in einem Action-Rollenspiel noch nie da gewesene Grafikqualität
  • Das ultimative Multiplayerspiel: Neben dem Singleplayer-Modus stehen dem Spieler Multiplayer-Modi wie PvP, PvE, LAN und Instant Coop zur Verfügung und bieten sowohl Hardcore- als auch Casual-Gamern Stunden voll spannender Unterhaltung


Systemvoraussetzungen

PlayStation 3


Produktinformation

  • Hersteller: Ascaron
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: PS 3 (Playstation 3)
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 05.06.2009
  • EAN: 4020628084035
  • Best.Nr.: 24435109
  • Kopierschutz: ja
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Die Wartezeit war länger als geplant, neidisch mussten die Konsolen-Puristen unter den Hack&Slay-Jüngern seit dem letzten Herbst ins Lager ihrer PC-verrückten Artgenossen schielen. Der Vorfreude hat das aber sicherlich kaum Abbruch getan und nun darf man sich endlich auch auf dem heimischen Fernseher ins gigantische Schlachtgetümmel aus Deutschland stürzen.<br/><br/><strong>Ein filmreifer Plot sieht anders aus</strong><br/><br/>Der seit Urzeiten in Ancaria tobende Krieg um die Kontrolle über die mächtige T-Energie ist neu entflammt, die Fraktionen der Fantasywelt rüsten sich zum Kampf. Die Story von <strong>Sacred 2</strong> gewinnt wahrlich keinen Innovationspreis und ist auch im eigentlichen Spielverlauf von eher geringer Bedeutung, wird aber immerhin durch fulminante Render-Intro-Szenen eingeleitet. Die größten Stärken und der riesige Suchtfaktor des Spiels liegen so oder so ganz woanders...<br/><br/>Sechs mögliche Helden schlagen sich auf die Seite der hellen oder dunklen Mächte. Die engelsgleiche, aber kampfstarke und sehr sexy daherkommende Seraphim beziehungsweise der finstere Nekromant bilden die gegensätzlichen Enden des Spektrums von gut und böse und können sich nur für die jeweilige Partei entscheiden, den anderen Charakteren ist die Wahl freigestellt. Das Resultat ist ein etwas variierender Verlauf der Handlung in Verbindung mit teils exklusiven Missionen.<br/><br/>Wählbar ist außerdem die Schutzgottheit des tapferen Recken, welche diesem auf Knopfdruck besonders nützliche Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Äußerlich lassen sich nur Haarfarben und -schnitte einstellen, bei manchen Protagonisten noch nicht mal das. Wohlgeformte Oberweiten, ungesunde Leichenhaut und lange Schnauzen verschwinden jedoch sowieso bald unter einer Fülle hübsch designter Metall-Klamotten.<br/><br/><strong>Imhotep lässt grüßen</strong><br/><br/>Die naturverbundene Dryade als talentierte Bogenschützin, die Hochelfen-Magierin und der muskelbepackte Schattenkrieger entsprechen weitgehend bekannten Klassen des Untergenres, eine exotischere Alternative bildet der Tempelwächter als vernunftbegabter mechanischer Zeitgenosse, dessen Aussehen an ägyptische Anubisstatuen erinnert, der eine Armkanone schwingt und zudem gern mal mit Flammenwerfern oder anderen Technikspielereien hantiert. Interessante Entwicklungsmöglichkeiten, Spezialisierungen und Finessen bieten aber alle Figuren, so dass selbst in mehreren Durchgängen oder mit Zweit-Charakteren für reichlich Abwechslung gesorgt ist.<br/><br/>Neben der Gesinnung liefert auch die Klasse einige spezielle Aufgaben, die sich über weite Strecken durch die Geschichte ziehen. Die charakterspezifischen Quests meines Tempelwächters Wuffi ließen ihn so zum Beispiel den Geheimnissen seiner vermeintlich unwichtigen Welpen-Spielzeuge auf den Grund gehen, die Dryade liest währenddessen Umweltsündern die Leviten.<br/><br/>Außerdem kann sich jeder Held an einem geheimen Ort sein persönliches eindrucksvolles Reittier unter den Nagel reißen, das anders als handelsübliche Streitrösser auch im Kampf einsetzbar ist. Die Seraphim-Lady klettert so etwa auf einen putzigen Drachen und der Schattenkrieger lenkt seinen treuen Höllenhund durchs Gelände.<br/><br/><strong>Von vermissten Plüschtieren und sabbernden Kletten</strong><br/><br/>Gesetzlose Banditen lauern friedliebenden Händlern auf, Geister wollen nicht in ihren Gräbern bleiben, monströse Landplagen terrorisieren die Bevölkerung, doch auch die eine oder andere Nachbarschaftsstreitigkeit sorgt für Unmut und verlorene Teddybären warten auf Rettung - hunderte von Aufträgen in wechselnder Komplexität, oft mit mehreren Untermissionen, pflastern die mehr als großzügig dimensionierte Landschaft. Da kann man trotz Markierungen auf der Karte schon mal gepflegt den Überblick verlieren. Zumal sich viele Quests letztendlich auch nicht unbedingt als lohnend herausstellen, wenn man die ganze Arbeit samt Laufwegen berücksichtigt. An Teleportern als Abkürzung wurde nämlich oft gespart und so mancher vermeintliche Übergang zwischen Gebieten entpuppt sich noch dazu bei näherer Betrachtung als lästige Sackgasse.<br/><br/>Etwas Geduld tut also Not, so auch bei den typischen Eskorten: Die pazifistischen Begleiter sind ein wenig doof, rennen wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend und werden prompt von aufmerksam gemachten Böslingen angefallen, bevor ihnen der Held zu Hilfe eilen kann. Die Feinde sind genretypisch allerdings auch eher minderbemittelt, nehmen einfach die Verfolgung von allem auf, was zappelt, und so zieht man oftmals eine lange Schlange aus achtzehn Wichten, drei Zombies, sieben Räubern und fünf Riesenratten hinter sich her, die kaum abzuhängen sind. Dumm, wenn dann vielleicht ein Abstecher ins Menü erforderlich ist - das Spielgeschehen wird dabei nicht pausiert.<br/><br/><strong>Das ging schon mal unkomplizierter</strong><br/><br/>Auch sonst hat die Handhabung durchaus ihre Tücken. An der frei dreh- und zoombaren Kameraperspektive gibt es fast nichts auszusetzen (vom etwas ungünstigen Winkel in der Nahansicht abgesehen), auch das praktische Belegen der Steuerkreuzrichtungen und Buttons mit Tränken, Fähigkeiten und Waffen geht in Ordnung. Sogar ganze Sequenzen von Aktionen können erstellt und mit einfachem Knopfdruck abgespult werden.<br/><br/>Doch in dem ganzen Gewusel bockt häufig die Zielerfassung und das Wühlen in verschachtelten Menüs (wo die Beschreibungen teils auch ziemlich knapp gehalten sind) kann recht mühsam werden. Durch unzureichende Erklärungen im Anfangsstadium wird Neulingen der Einstieg außerdem ganz schön erschwert. Wer sich nicht schon ein bisschen auskennt, sollte auf jeden Fall die Anleitung studieren. Nach einiger Einarbeitungszeit hat man dafür umso mehr Freude an allerlei Spezialisierungen, individuellen Kampfkünsten, Experimenten mit eingeschmiedeten Ringen und stetig steigenden Charakterwerten.<br/><br/>Besonders spaßig ist wie bei den meisten anderen Games dieser Art vor allem das gemeinsame Spielen im Koopmodus. Offline an einer Konsole können zwei Gefährten Platz nehmen und betrachten alles aus der weit entfernten Vogelperspektive (da braucht man gute Augen), online ziehen bis zu vier Leute in die Schlacht. Begleiter können kinderleicht zur aktuellen Partie stoßen, ob in der Kampagne des Gastgebers oder im Freien Spiel. Und für Wettbewerbs-Junkies wurde eine PvP-Unterstützung eingebaut.<br/><br/><strong>Schöne Optik mit kleinen Schwächen</strong><br/><br/>Farbenfrohe Umgebungen, effektreiche Zaubereien und ansehnliche Beleuchtungen in nächtlichen Gassen dominieren das Bild in Sacred 2. Allerdings wird die Wanderung durch abwechslungsreiche Gefilde von auffallendem Ruckeln, vor allem bei rausgezoomter Perspektive und hohem Gegner- bzw. Effekt-Aufkommen, begleitet. Auch Tearing, Ressourcen-schonende Nebelschwaden und plötzlich ins Bild ploppende Objekte sind kein echter Augenschmaus. Dafür wird man jedoch unter anderem durch all die tollen Ausrüstungsteile entschädigt, von fantasievollen Helmen über funkelnde Waffen und Schilde bis zu feschem Schuhwerk.<br/><br/>Die Musikuntermalung ist bis auf wenige Ausnahmen wie die rockigen Klänge im Intro eher dezent, auch die Sprachausgabe sticht weder positiv noch negativ hervor. Leider wurden nur bei den Hauptaufgaben die Äußerungen der Quest-Geber vertont - das bedeutet einiges an Lesearbeit. Humorvolle Ideen und Anspielungen wie ironische Tagebucheinträge, Grabinschriften, mit denen sich die Entwickler gegenseitig auf die Schippe nehmen, oder schräge Figuren lockern die Textwüsten aber deutlich auf.<br/><br/>Auch die Helden oder Widersacher geben gern mal lustige Kommentare ab. Es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn Kobolde kreischend und zeternd wie eine Horde wild gewordener Pumuckels herumdüsen, erst noch große Töne spucken und dann ihr eigenes Ableben beklagen: 'Ich wusste es - ich bin nur ein Statist.'...<br/><br/><strong>Fazit</strong>: Bei der Reise durch das bis auf ein paar Technik-Schwächen hübsch präsentierte Ancaria kommt man als Jäger und Sammler oft vom Hundertsten in Tausendste - das typische 'Nur noch eine Quest'-Syndrom macht sich wieder breit und schreit nach ein paar Wochen Extra-Urlaub.<br/><br/>Leider finden sich unter den Unmengen von Nebenaufträgen aber auch zahlreiche Quests, die wegen mangelnder Abwechslung, unspektakulärer Aufmachung und enttäuschender Belohnung eher wie Füllmaterial wirken. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen und davon hätte wahrscheinlich auch die lahme Story profitiert, welche die meiste Zeit über völlig im Hintergrund vor sich hin plätschert.<br/><br/>Die interessanten Charaktere und vielschichtigen Entwicklungsmöglichkeiten werden durch eine relativ komplizierte Handhabung im Vergleich mit früheren Konkurrenten erkauft. Der Einstieg braucht daher etwas Zeit, für versierte Spieler bietet das humorvolle Abenteuer im Gegenzug reichlich Platz zum Ausprobieren neuer Fähigkeiten, exzessive Beutezüge und Leveln bis der Arzt kommt, besonders gern im motivierenden Koop-Modus.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 81 von 100 Punkten<br/><br/>(Christina Schmitt/GameCaptain.de)

Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Die Story gibt sich für das Fantasygenre recht typisch: Gut und Böse streiten um die Vorherrschaft, als Spieler entscheidet man sich für eine der Parteien. Hin wieder überrascht einen die Handlung aber doch, man wird später sogar auf andere Welten entführt. Dennoch gibt es weitere gewichtige Gründe, weshalb man in den sechs Kampagnen Ancaria gern ein zweites oder drittes Mal erobert. Zum Beispiel, weil die rund 200 Hauptund 500 Nebenquests durch Vielfalt und Anspruch geprägt sind und weil die Helden so sehr des Kennenlernens wert sind. Bei Spielbeginn stellen sich sechs Figuren als Krieger bzw. Kriegerin zur Wahl, und jede einzelne spielt sich komplett unterschiedlich. Egal, wie man sich entscheidet, in dieser Welt gibt es viel zu entdecken. Man kann seine Helden individualisieren, ihnen Reittiere näherbringen, mit ihnen online in die Schlacht ziehen und vieles mehr. Fazit: Dank toller Features und wegen des populären Vorgängerspiels sind sehr gute Verkäufe zu erwarten.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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