Rayman Origins (PlayStation 3)
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Rayman Origins (PlayStation 3)

PlayStation 3
 
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Rayman Origins (PlayStation 3)

Als die Lichtung der Träume von widerborstigen Darktoons überfallen wird, ruft der Feenrat in aller Eile Rayman zu Hilfe. Doch der Hüpfspielheld scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein, und so schließt er sich mit seinem Freund Globox sowie zwei Zauberern zusammen. Gemeinsam müssen sie verhindern, dass sich die geliebte Heimat wie in einem bösen Traum in nichts auflöst.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Nach den erfolgreichen "Raving Rabbids"- Spin-offs kehrt "Rayman"- Schöpfer Michel Ancel zu den Wurzeln der Serie zurück. Ursprünglich war "Rayman Origins" als reiner Downloadtitel geplant, Ubisoft hat sich aber umentschieden, und bringt das Spiel nun als Box in den Handel. Und das völlig zu Recht, denn die aufwendige Produktion und der ordentliche Umfang rechtfertigen den höheren Retailverkaufspreis allemal. Im Konzept ähnelt "Origins" dem Megahit "New Super Mario Bros. Wii": Ein klassisches 2D-Jump'n'Run, das allein oder von bis zu vier Spielern lokal im Koop bestritten werden kann. Gemeinsam rennt man durch die Abschnitte, hüpft auf Gegner und versucht, am Ende den Highscore für sich zu verbuchen. Damit hören die Parallelen aber nicht auf: Wie das Mario- Abenteuer ist der Ubisoft-Titel mit unglaublich viel Liebe zum Detail produziert. Das fängt bei der Spielmechanik an und reicht bis zu hinreißender Optik und klanglicher Untermalung.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Systemvoraussetzungen

PlayStation 3


Produktinformation

  • Hersteller: Ubisoft
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: PS 3 (Playstation 3)
  • USK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 24.11.2011
  • EAN: 3307215594612
  • Best.Nr.: 33704465
  • Kopierschutz: ja
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Nichts gegen die Rabbids - auf meinen Spieleregalen tummeln sich neben allerlei entsprechenden Minigame-Sammlungen auch so einige Figuren und sonstige Merchandise-Produkte der ulkigen Gesellen. Aber es war mal wieder Zeit für einen richtigen Auftritt ihres ehemaligen Gefangenen Rayman. Das Arm- und Bein-lose Maskottchen von Ubisoft bekam in den letzten Jahren praktisch nur lauter Remakes seines zugegebenermaßen spaßigen, aber doch langsam echt ausgelutschten Abenteuers <strong>Rayman 2</strong> spendiert. Wie schön, dass es jetzt mit einem zweidimensionalen Jump&Run buchstäblich zurück zu den oft gelobten Wurzeln geht.<br/><br/><strong>Vier Freunde, ein Fernseher</strong><br/><br/>Monströse Gestalten haben mehrere liebreizende Zauberfeen und andere freundliche Bewohner der farbenfrohen Spielwelt in Käfige gepfercht, da kann Rayman natürlich nicht tatenlos zusehen. So beginnt für den sympathischen Hüpfer eine mehr als 60 Levels umfassende Rettungsmission in abwechslungsreichen Themenwelten, bei der unser Held von Frosch-Kumpel Globox und zwei schrulligen Kleinlingen begleitet werden kann.<br/><br/>Neuerdings existiert nämlich ein kooperativer Multiplayermode für bis zu vier Spieler an einer Konsole, der jederzeit den Einstieg ins laufende Geschehen oder das Verlassen desselben erlaubt. Leider fehlt eine entsprechende Online-Unterstützung, sodass es sicherlich für viele Käufer kein leichtes Unterfangen sein wird, Gefährten für die recht anspruchsvollen Geschicklichkeitstests am gemeinsamen Bildschirm aufzutreiben.<br/><br/>Im Laufe des Abenteuers schaltet man jede Menge Kostüme bzw. Skins und sonstige Varianten für die Protagonisten frei, die im zentralen Riesenbaum gewechselt werden dürfen. Unterschiede sind dabei aber nur optischer Natur und betreffen nicht die Fähigkeiten der Figuren.<br/><br/><strong>Tauchgänge und Ballereien</strong><br/><br/>Das Bewegungsrepertoire von Rayman und Co. umfasst praktisch alle Funktionen, die man von klassischen Jump&Runs erwartet. Da wird von Plattform zu Plattform gesprungen, an Lianen geschwungen oder das Gegnergesocks vermöbelt. Befreite Feen verleihen den Helden außerdem immer wieder neue Fähigkeiten, wodurch sich die Bewegungsfreiheit vergrößert und weitere Bereiche zugänglich werden. So kann man etwa rasante Sprints hinlegen, Stampfattacken ausführen, tauchen oder den bewährten Schwebeflug zum Überwinden klaffender Lücken nutzen. Rayman selbst bringt dabei wie gewohnt seinen blonden Haarschopf als Propeller zum Einsatz, Globox wedelt mit den mickrigen Ärmchen und die Kleinlinge verlassen sich auf ihre weite Kleidung.<br/><br/>Die Dschungelregionen, Unterwasserwelten, Schneelandschaften und feurigen Lava-Höhlen stecken natürlich voller Fallen, von zerbrechenden Plattformen, über heranzischende Speere, rutschige Eisflächen oder Seeigel und Quallen bis zu Tümpeln voller hungriger Piranhas.<br/><br/>In manchen Abschnitten saust man außerdem auf dem Rücken aggressiver Moskitos durch die Luft, so kommen actionreiche Shooter-Elemente ins Spiel.<br/><br/><strong>Schnelle Reaktionen und Fingerspitzengefühl sind gefragt</strong><br/><br/>Spielt man mit mehreren Leuten, wird das Ganze etwas unübersichtlicher, aber auch eine Ecke leichter. Denn die Begleiter können ihren Kameraden retten, indem sie ihn aus der nach Patzern auftauchenden Blasen-Umhüllung befreien, mit der er einfach zur Gruppe schweben darf. Solisten müssen in solchen Fällen gleich am letzten Rücksetzpunkt neu beginnen. Durch die großzügige Verteilung dieser Stellen plus unendliche Versuche stellt das schlichte Beenden der Abschnitte aber mit ein bisschen Übung oft kaum das Hauptproblem dar (wobei der Schwierigkeitsgrad später gehörig anzieht) - noch viel mehr muss man sich anstrengen, um auf dem Weg alle Sammelobjekte einzusacken oder die Levels nach dem jeweils ersten Durchgang innerhalb knapper Zeitlimits abzuschließen.<br/><br/>In jedem Bereich warten nämlich unter anderem Käfige mit gefangenen Knuddelkugeln - die Eingänge zu den entsprechenden Räumen liegen häufig an schwer zugänglichen Stellen oder hinter Gebüschen verborgen. Weitere Punkte bringen die überall verstreuten Leuchtdinger. Wer genug Käfige zertrümmert, Teile gesammelt oder Bestzeiten aufgestellt hat, freut sich über zusätzliche Charaktere und ein paar extra fiese Bonus-Levels. Mit perfekt getimeten Spurts und Sprüngen jagt man dort einer fliehenden Schatztruhe hinterher, was schnell zig Versuche erfordert, aber wie alle kniffligen Areale des Spiels nach dem hart erkämpften Erfolg ein sehr befriedigendes Siegesgefühl mit sich bringt.<br/><br/><strong>Hüpferei des Jahres</strong><br/><br/>Während sonst abseits der Nintendo-Serien phasenweise fast nur mittelprächtige Zeichentrickumsetzungen die Fahne des Jump&Run-Genres hochhalten, können sich Hüpfspielfreunde in dieser Saison gleich zwei hochkarätige Neuzugänge ins Regal stellen (<strong>Super Mario 3D Land</strong> wegen der 'falschen' Plattform nicht mitgezählt). Ob man dabei dem blauen Rennigel oder Ubisofts Strahlemann den Vorzug gibt, ist letztendlich wieder Geschmackssache, mir persönlich hat Raymans neues Abenteuer sogar noch einen Tick mehr Spaß gemacht als das auch sehr empfehlenswerte <strong>Sonic Generations</strong>.<br/><br/>Das liegt nicht zuletzt an der in meinen Augen nahezu perfekten Präsentation, die genau meinen Geschmack trifft. Begleitet vom fröhlichen Gesang quietschender Stimmchen gleitet Rayman durch kunterbunte Fisch-Schwärme, feuerspeiende Babydrachen mit Kochmützen wollen ihn frittieren, verzweifelte Hilferufe machen auf eingesperrte Figuren aufmerksam und am Level-Ende bringen sich die Charaktere für herrlich alberne Fotos in Position.<br/><br/>Das Spiel steckt voller genialer Animationen in Zeichentrickqualität, die zusammen mit den abwechslungsreichen Umgebungen einen ausgesprochen sympathischen farbenfrohen Look ergeben. Die tolle Präsentation garantiert gute Laune, selbst wenn man mal wieder an einer haarigen Stelle zu verzweifeln droht.<br/><br/><strong>Fazit</strong>: Fans klassischer Jump&Runs muss bei <strong>Rayman Origins</strong> einfach das Herz aufgehen. Schon der fröhliche Zeichentrick-Look mit all seinen witzigen Details, abwechslungsreichen Umgebungen und tollen Animationen verdient ein riesengroßes Lob, das ausgesprochen unterhaltsame Gameplay tut sein Übriges dazu. Auch beim Umfang wurde nicht geknausert, erst recht wenn man alle Levels wirklich komplett meistern will, was angesichts kniffliger Stellen kein Sonntagsspaziergang ist.<br/><br/>Einer der wenigen Wermutstropfen ist die Beschränkung auf die Offline-Variante der spaßigen Multiplayer-Hüpferei. Mit einer Online-Unterstützung wäre diese Spielspaßgranate der Perfektion noch ein Stück näher gekommen.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 90 von 100 Punkten (Christina Schmitt/GameCaptain.de)

Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Zwar erfindet "Rayman Origins" das Jump'n'Run-Rad nicht neu, es verknüft aber geschickt etablierte Elemente miteinander, sodass man stets zum Weiterspielen motiviert wird. Dazu trägt auch das gelungene Leveldesign bei, das es den Spielern freistellt, wie sie die Abschnitte angehen wollen: schnell zum Ende hindurchrasen oder methodisch jeden Winkel erkunden, um eventuelle geheime Ecken zu entdecken. Das Ganze steuert sich sehr präzise, was auch notwendig ist, da der Schwierigkeitsgrad recht flott anzieht. Optisch ist das Spiel ein Genuss. Bei den handgezeichneten Charakteren und Hintergründen hat man oft den Eindruck, man sitze vor einem lebendigen Gemälde. Auch bei den Animationen hat das Team um Michael Ancel ganze Arbeit geleistet. "Rayman Origins" ist ein funkelndes Kleinod, das in dieser mit hochkarätigen Releases gespickten Jahreszeit hoffentlich genug Käufer findet.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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