Mass Effect 3 (Xbox 360)
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Mass Effect 3 (Xbox 360)

Xbox 360
 
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Mass Effect 3 (Xbox 360)

Bestimme dein eigenes Vorgehen und treffe deine Entscheidungen um die Erde vor den Reapern zu retten
Nicht jeder wird überleben. Eine alte Alien-Zivilisation, bekannt als die "Reaper", hat mit einer groß angelegten Invasion begonnen, welche nichts als eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Die Erde wurde eingenommen, die Galaxie steht am Rande der kompletten Vernichtung, und du bist der Einzige, der die Angreifer stoppen kann. Der Preis einer Niederlage ist die völlige Auslöschung. Erlebe den epischen Nachfolger des Spiels des Jahres 2010 von den gefeierten Schöpfern der Dragon Age™- und Mass Effect™-Reihe sowie Star Wars™ The Old Republic™.
Gehe deinen eigenen Weg, um in einem kompromisslosen Krieg die Erde zurückzuerobern
Du bist Commander Shepard, ein Charakter den du nach deinen eigenen Vorstellungen anpassen und formen kannst. Du bestimmst wie sich die Ereignisse entwickeln werden, welche Planeten du erforschst, mit wem du Bündnisse schließt, während du eine Streitmacht mobil machst, um die Reaper ein für alle Mal zu eliminieren. Wie du in diesem Krieg vorgehst, bleibt ganz dir überlassen: Feuere aus allen Rohren oder plane aus der Deckung heraus ein taktisches Vorgehen. Setze dein Team bestmöglich ein oder ziehe als Einzelkämpfer los. Kämpfe aus der Distanz oder stelle dich dem Feind mit vernichtenden Nahkampangriffen entgegen. Mass Effect 3 reagiert auf jede deiner Entscheidungen und wird so zu einem einzigartigen Spielerlebnis.
FEATURES:
  • Umfangreiche Story:
    Erlebe ein Science-Fiction-Epos mit mehreren Enden, abhängig von deinen Entscheidungen und Handlungen während des Spiels.
  • Enormer Umfang:
    Bereise zahlreiche Welten überall in der Galaxie, während du die ultimative Streitmacht aufstellst, um die Erde zurückzuerobern bevor es zu spät ist.
  • Intelligente Gegner:
    Bekämpfe gewaltige Gegner und einen intelligentere Art von Feind, welcher jederzeit deine besten Kampftaktiken fordert.
  • Modifizierbares Arsenal:
    Modifiziere und verbessere jede deiner Waffen mit vernichtenden Upgrades für Fernrohre, Schäfte und Läufe. Dir stehen Dutzende einzigartiger Waffenaufsätze zur Verfügung, welche jede deiner Waffen nicht nur stärker macht sondern auch visuell verändert.
  • Kampf aus der Distanz oder unmittelbar:
    Passe deinen Soldaten und Team den Gegebenheiten an und tritt dem Feind unter deinen Bedingungen entgegen! Eine Vielzahl von Waffen, Fähigkeiten und Ausrüstung ermöglichen es dir, den Kampf ganz nach deinen Vorlieben zu gestalten.
  • 4 Spieler Koop-Multiplayer Missionen:
    Kämpfe im galaktischen Krieg erstmals an der Seite deiner Freunde. Wähle aus einer Vielzahl von Rassen und Klassen und kombiniere ihre spektakulären Waffen, Kräfte und Fähigkeiten im Angesicht einer überwältigenden Übermacht.
  • Sprachausgabe:
    Multilingual, das Spiel kann sowohl komplett in Deutsch als auch in Englisch gespielt werden (Audio und Text).


Produktinformation

  • Hersteller: Electronic Arts
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: Xbox 360
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 9. März 2012
  • EAN: 5030932101587
  • Best.Nr.: 33710059


Systemvoraussetzungen

Xbox 360
Endlich werden Commander Shepards Warnungen vor der Reaper-Bedrohung ernst genommen und auch die letzten Zweifler erfahren am eigenen Leib, was die vermeintlichen Hirngespinste anrichten können. Doch diese Erkenntnis kommt fast zu spät: Der Angriff auf die Erde hat begonnen, wovon die Anfangsphase des Spiels dramatisch berichtet, und auch die anderen hoch entwickelten Zivilisationen des Weltraums können sich nicht länger in Sicherheit wiegen. Gleichzeitig funken einem zu allem Übel auch noch die zwielichtigen Cerberus-Schergen an allen Ecken und Enden dazwischen, welche in diesem Chaos ganz eigene Pläne verfolgen. Shepard muss nun retten, was zu retten ist, und versuchen, die teils zerstrittenen Streitmächte für die fast aussichtslose finale Schlacht zu vereinen.

Für Allrounder, Shooter-Puristen oder Story-Anhänger

Am Anfang von Mass Effect 3 steht man erneut vor der Frage 'Charakter-Import oder neuer Held'. Reaktivierte Shepards verfügen unter anderem über den zuvor erreichten Erfahrungslevel, einen Bonus auf die Gesinnung sowie ein paar Upgrades der Normandy. Vor allem bestimmen die Geschehnisse und Entscheidungen im Vorgänger außerdem, welchen der alten Bekannten man im Laufe des aktuellen Abenteuers noch begegnen darf, beziehungsweise führen zu diversen Anspielungen auf Vergangenes und sind in manchen Fällen die Voraussetzung, um bestimmte Auswahlmöglichkeiten überhaupt zu bekommen. Auch beim Datentransfer ist an dieser Stelle aber noch eine Änderung der Klasse oder des Aussehens möglich. Der Charaktereditor liefert dezent aufgehübschte Ergebnisse, nur die Frisuren sehen teilweise schrecklich 'aufgeklebt' aus.

Wer von Null beginnt, kann durch die Beantwortung von Fragen die ansonsten vorgegebenen Startbedingungen der Geschichte geringfügig beeinflussen, das Ergebnis ist aber natürlich weniger detailliert und befriedigend als bei selbst erarbeiteten Helden.

Zur Erweiterung der Zielgruppe bietet das neue Abenteuer drei mögliche Gameplay-Varianten. Während der Rollenspiel-Modus dem gewohnten Spielprinzip entspricht, können sich Action-Fanatiker in Gestalt eines schlagkräftigen Soldaten auf die Third-Person-Shooter-Elemente konzentrieren und müssen sich nicht groß um die Dialogoptionen oder Entscheidungen kümmern, die dann vom Spiel getroffen werden. Für Freunde der Story ohne wirkliche Kampfeslust existiert dagegen ein Modus mit stark abgespecktem Gefechtsanteil. Diese beiden Alternativen, in denen außerdem jeweils die für RPG-Verhältnisse sowieso eher simple Steigerung der Fertigkeiten automatisiert wird, sind für manche Spieler sicherlich eine Überlegung wert, das bewährte Modell finde ich aber nach wie vor am reizvollsten. Zumal man auch dort durch wählbare Schwierigkeitsgrade noch recht schön die Herausforderung anpassen kann. Während auf höheren Stufen das Ausnutzen von Deckung oder der geschickte Einsatz aller Fähigkeiten von Bedeutung sind, ist die niedrigste Einstellung absolut idiotensicher ohne Taktik und Vorsicht spielbar. Da steckt man selbst Hiebe riesiger Monstrositäten locker weg oder steht ungerührt im dicksten Kugelhagel.

Die Heldenkontrolle in den actiongeladenen Auseinandersetzungen geht gut von der Hand, nur manchmal wirkt das Alter Ego noch immer ein wenig störrisch, wenn etwa durch kleine Steuerungs-Ungenauigkeiten der Wechsel von einem schützenden Objekt zum nächsten misslingt.

Mit der Linearität der hübsch präsentierten, abwechslungsreichen Schauplätze von sterilen Forschungseinrichtigungen, über zerbombte Planetenoberflächen bis zu exotisch begrünten Kolonien ist außerdem ein weiterer Schwachpunkt der Serie erhalten geblieben.

Alle gegen die Reaper

Grundlage des ganzen Spiels ist das oben erwähnte Sammeln von Unterstützung und Beseitigen von Hindernissen auf dem Weg zu einer vereinten Streitmacht über alle Spezies-Grenzen hinweg. Dabei zählen nicht nur die offensichtlichen Erfolge wie das Sichern neuer Truppen oder das Gewinnen von Helfern unter den intergalaktischen Diplomaten, sondern auch gerettete wissenschaftliche Mitarbeiter und sogar Bemühungen von Zivilisten wie etwa Reportern, deren Berichte zur Steigerung der Moral führen. Artefakte für diverse Auftraggeber sowie weitere 'Kriegsaktivposten' wie versteckte Ingenieure und Schiffe in den einzelnen Weltraumbereichen spürt man in den Umgebungen der Planeten nun mit einem deutlich verbesserten Scanverfahren auf, das viel weniger Geduld erfordert als sein Gegenstück aus Teil 2.

Weniger praktisch fällt diesmal die Übersicht der aktuellen Missionen aus, da die Angaben z.B. nicht auf den neusten Stand gebracht werden, sobald man den gesuchten Gegenstand aufgespürt hat (und eben nur noch abgeben muss), und vereinzelt sogar unmöglich gewordene Aufträge noch aufgelistet werden. Eher eine Kleinigkeit, die ich aber manchmal als störend empfunden habe.

Jeder Beitrag liefert eine bestimmte Punktzahl für die militärische Stärke, deren Höhe schließlich das Ende der Geschichte beeinflussen soll (dazu unten mehr...). Standardmäßig fließt allerdings leider nur die Hälfte dieser Punkte in die Bewertung ein, die Prozentzahl der Effektivität, genannt 'Bereitschaftswert', kann erhöhen, wer sich auch online mit bis zu drei tapferen Gefährten in die Schlacht stürzt und an verschiedenen Orten Gegnerwellen in die ewigen Weltraum-Jagdgründe schickt. Für mich persönlich ist der Multiplayermode in diesem Fall ein recht unnötiges neues Feature ohne echten Mehrwert, aber er wird sicherlich seine Fans finden.

Eine lebendige Welt

Das Herz des Spiels schlägt wie gehabt im Storymodus, in dem man z.B. jugendliche Nachwuchs-Biotiker aus ihrer von Cerberus attackierten Schule rettet (unter den richtigen Voraussetzungen darf man sich über ein Wiedersehen mit der unkonventionellen Lehrkraft der Kids freuen), Laboranlagen zwecks Erlangung neuer Informationen durchforstet, Treibstoffdepots oder andere militärische Einrichtungen zurückerobert und potenziellen Verbündeten zu Hilfe eilt.

Dabei wird man vor so manche weitreichende Entscheidung gestellt. Sollen die aggressiven Kroganer als Lohn für ihre Unterstützung endlich von ihrer künstlich erzeugten Unfruchtbarkeit geheilt werden, oder ist es unverantwortlich, Massen der kriegerischen Gesellen aufs Weltall loszulassen? Im Laufe der dazugehörigen Missionen lernt man die kampflustigen Aliens von einer neuen Seite kennen und erfährt, wie auch andernorts, viele interessante Details zur Geschichte der Spielwelt.

Diese Detailverliebtheit und die damit einhergehende Lebendigkeit des Szenarios machen erneut eine große Stärke des Spiels aus. Egal ob man gerade über Leben und Tod liebgewonnener Charaktere entscheidet, Zeuge filmreifer Luftgefechte wird oder sich bloß während einer Shoppingtour auf der Citadel in Streitgespräche von Passanten einmischt.

Es lohnt sich, einfach mal die Umstehenden zu belauschen. So hört man etwa die herzzerreißenden Schilderungen einer Asari, die ihrer Therapeutin von traumatisierenden Geschehnissen während eines Reaper-Angriffs berichtet, oder beobachtet ein evakuiertes Menschenmädchen, das mit gespielter Fröhlichkeit aufs Eintreffen der restlichen Familie wartet.

Professionelle deutsche Sprecher bis in die kleinsten Rollen tragen die gut geschriebenen Texte vor, ansonsten hat es diesmal netterweise - anders als beim vorherigen Teil - auch wirklich geklappt, das noch einen Tick bessere englische Sprachpaket als Alternative per Download über Xbox Live anzubieten.

Gänsehautatmosphäre - wenn nur die letzten paar Minuten nicht wären...

Kein Mass Effect ohne Beziehungskisten: Shepard stehen je nach Geschlecht unterschiedliche mögliche Flirtpartner zur Verfügung, wobei sich manche wie Fanliebling Garrus nur für Techtelmechtel anbieten, wenn eine Beziehung aus dem Vorgängerspiel fortgeführt wird. Das daraus im besten Fall resultierende Herumgewälze in Unterwäsche reißt niemanden vom Hocker (die Leutchen müssten sich endlich mal was vom Witcher abschauen), interessanter sind die zuvor geführten Gespräche. Überhaupt erlebt man mit all den Kameraden viele bittersüße Momente voller Freundschaft, Hoffnung, Galgenhumor und Abschiedsschmerz, das ist ganz großes Kino.

Bittersüß - so bezeichnen die Macher allerdings auch das Ende ihrer Trilogie, doch vielen Spielern erscheint es dummerweise bloß bitter. So sehr, dass ihnen regelrecht die Galle hochkommt. Die Welle der Entrüstung, die da durchs Netz schwappte, dürfte wohl kaum jemandem entgangen sein. Alle möglichen Details zur Misere liefern z.B. die offiziellen Foren, kurz gesagt vermisst die Fangemeinde unter anderem die Möglichkeit, ein richtiges 'Happy End' herbeizuführen, beklagt mangelnde Unterschiede der Endsequenzen sowie Logikfehler plus viele offene Fragen, und wundert sich, wo die versprochenen Auswirkungen der über die Jahre getroffenen Entscheidungen abgeblieben sind. Man kann sich wirklich fragen, was die ansonsten überzeugenden 'Drehbuchautoren' da geritten hat...

Fazit: Mass Effect 3 steckt voller unvergesslicher Momente, Shepards Abenteuer bekommt aber durch das unbefriedigende Finale einen faden Beigeschmack. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler da noch, wie von den Fans gefordert, Abhilfe schaffen und einen würdigeren Abschluss der epischen Sci-Fi-Trilogie nachreichen.

In der derzeitigen Form werden die ansonsten wieder sehr fesselnde Atmosphäre, die zahlreichen interessanten Details des glaubwürdigen Weltraumszenarios, die packende Inszenierung und die gute Spielbarkeit eben noch von den Schwächen der letzten Minuten überschattet.

Wertung: 86 von 100 Punkten (Christina Schmitt/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung

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