Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
"Halo Wars" erfindet das Strategierad nicht neu. Auch hier gilt es, eine Basis zu errichten, Einheiten zu bauen und gegen die Feindeshorden in die Schlacht zu führen. Die Bedienung ist gut an die Eingabemöglichkeiten eines Gamepads angepasst worden: Die Analogsticks lenken die Kamera, mit den X- und Y-Knöpfen werden Standard- und Spezialangriffe ausgelöst, und per Digitalkreuz springt die Kamera direkt zum nächsten Kampfgeschehen oder zurück zur Basisstation. Die Einheiten des United Nations Space Command (UNSC) und der befeindeten Allianz werden "Halo"-Kennern schnell vertraut vorkommen. Sie lassen sich per Upgrades aufrüsten und verbessern. Allerdings ist auch viel taktischer Tiefgang dieser Bedienungsfreundlichkeit zum Opfer gefallen. Das Ressourcensystem besteht lediglich aus Rohstoffkisten, die auf dem Schlachtfeld eingesammelt oder in der heimischen Basis produziert werden. Auch grafisch spielt "Halo Wars" nicht in der ersten Liga. Die Einheiten sind pixelig, und die Umgebung wirkt detailarm. Dafür können die ausgezeichneten gerenderten Zwischensequenzen überzeugen. Der Soundtrack bietet die von "Halo" gewohnte orchestrale Untermalung. Fazit: Der große Wurf ist den Ensemble Studios mit "Halo Wars" nicht gelungen. "Halo"- Fans mit wenig Strategieerfahrung dürfte der Titel dennoch ansprechen.Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Videoclip zu "Halo Wars"
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