Als Mitglied der Eliteeinheit "Noble Team" kehrt der
Spieler in das "Halo"-Universum zurück und muss alles
geben, um auf dem Planeten Reach die zahlenmäßig überlegenen
Covenants zu vernichten. Neben der packenden Kampagne, die zu viert
gespielt werden kann, warten innovative Multiplayermodi. Neue
Fahrzeuge, Waffen und Spezialfähigkeiten sorgen für
Langzeitmotivation.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der letzte große Akt der von Bungie entwickelten, millionenfach
verkauften Science- Fiction-Saga "Halo" soll das hier
sein. Im Vorfeld des Releases hat Microsoft das Interesse am
SF-Shooter "Halo: Reach" außerdem mit der Ankündigung
geschürt, dass man "neues Land" betreten und den Konflikt
zwischen der Menschheit und der Alienallianz der Covenant in neuem
Licht zeigen wolle. Wirklich neu ist dennoch wenig. "Halo
Reach" erzählt die Vorgeschichte zum 2001 veröffentlichten
"Halo". Auf dem erdenähnlichen Planeten Reach kommt es im
Jahre 2552 nach Ankunft der Covenant- Aliens zu Feuergefechten.
Keine Spur vom Master Chief als Retter, stattdessen kämpfen sechs
andere Krieger - sogenannte Spartaner - um das Überleben der
Menschheit. Der Spieler zieht Seite an Seite mit fünf
computergesteuerten Kameraden in den Kampf. Und nicht nur die
"Halo"-Gläubigen werden es dem Bungie danken, dass
alternativ bis zu vier Onlinespartaner gemeinsam die Kampagne
meistern können.
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Grundsätzlich ist und bleibt "Halo: Reach" ein schneller, vielseitiger, spannungsvoller Egoshooter. Erst bei genauerer Betrachtung fallen etliche neue Details auf. Etwa die "Assassination"-Attacken. Sie knocken den Angreifer von hinten mit nur einem gezielten Hieb aus. Eine neue Sprintfunktion forciert das Tempo. Vielfältige RüstungsHateile machen jede Heldenfigur zu einem Unikum. Die häufig sehr offen gestaltete Umgebung gefällt; hitzige Massenkämpfe und Fahrzeugschlachten bringen Abwechslung rein. Alles in allem der erwartet starke Shooter, der vorhandene Stärken behutsam, aber spürbar weiterentwickelt. Für Fans ein Musskauf, für Actionliebhaber reizvoll. Fazit: Für Microsoft einer der größten Releases im laufenden Jahr. Das sollte entsprechenden Werbedruck nebst entsprechenden Softwareverkäufen zur Folge haben.