Gears Of War 3
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Gears Of War 3

Xbox 360
 
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Gears Of War 3

Deutschlanddebüt für die populäre Actionreihe: Inhaltlich knüpft der Shooter an die Vorgänger an und lässt den Spieler als Protagonist Marcus Fenix spektakuläre Shooterschlachten beim Kampf Menschen gegen Locust miterleben. Bis zu vier Spieler können per Koopmodus die Story gemeinsam erleben; zudem stehen packende Multiplayergefechte auf dem Programm.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Trete gemeinsam mit Marcus Fenix und dem Rest der Delta Squad zum alles entschei- denden Kampf gegen die Locust an
Krönender Abschluss der legendären Action-Saga
Erstmals in Deutschland! Der exklusiv für Xbox 360 erhältliche Action-Blockbuster Gears of War 3 rundet die atemberaubende Trilogie ab. In Mittelpunkt steht einmal mehr der epische Kampf zwischen Menschen und Locust Horde. Wie seine beiden Vorgänger, die weltweit über 13 Millionen Mal verkauft wurden, überzeugt auch Gears of War 3 durch eine packende Story, atemberaubende Grafik und Nonstop-Action für Einzelspieler, Co-op-Gamer und Online-Multiplayer-Fans. Ein Muss für jeden Xbox 360 Besitzer!
Hintergrundstory, die unter die Haut geht
18 Monate nach dem Fall der letzten Stadt tritt der Spieler gemeinsam mit Marcus Fenix, Dom Santiago und dem Rest der Delta Squad zum alles entscheidenden Kampf gegen die grausame Locust Horde an. Als dann aber aus der Tiefe urplötzlich eine neue, weitaus größere Gefahr auftaucht, ist das Chaos perfekt ...
Neben den Locust trifft der Spieler auf eine neue, weitaus größere Gefahr

Action ohne Ende
Das für Fans wichtigste Kriterium ist das actiongeladene Gameplay, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Trilogie zieht. In Gears of War 3 geht's noch ein bisschen intensiver zur Sache, da der Spieler nicht nur gegen die Locust Horde kämpft, sondern auch auf einen Gegner trifft, der alles bisher Gesehene in den Schatten stellt.
Atemberaubende Next-Generation-Grafik
Gears of War 3 basiert auf der legendären Unreal Engine 3, die eine fotorealistische, extrem detailreiche High-Definition-Grafik auf den Bildschirm zaubert.
Gears of War 3 bietet die gewohnte ab- wechslungsreichen Multiplayer Action

Gemeinsam in die Schlacht ziehen
Die bisherigen Spiele aus der GoW-Reihe überzeugten durch die abwechslungsreichen und motivierenden Multiplayer-Spielvarianten. Gears of War 3 ist keine Ausnahme: Bis zu vier Spieler kämpfen sich im Co-op-Modus durch die Story; an den packenden Multiplayer-Schlachten auf Xbox LIVE nehmen bis zu zehn Spieler teil – jeder kommt auf seine Kosten.
Multiplayer Action
Co-op-Modus für bis zu vier Spieler, Online-Multiplayer für bis zu zehn Spieler
  FEATURES:

Noch intensiveres,
actiongeladenes Gameplay

Eine Hintergrundstory,
die unter die Haut geht

Atemberaubende
Next-Generation-Grafik



Systemvoraussetzungen

Xbox 360


Produktinformation

  • Hersteller: Microsoft
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: Xbox 360
  • USK: Freigegeben ab 18 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 20.09.2011
  • EAN: 0885370353471
  • Best.Nr.: 33826505
Der erste Teil war der Wahnsinn, wurde aber schneller indiziert, als ich damals testen konnte. Der zweite Teil war der Hammer, endete aber mit einem brutalen Cliffhanger und war ohnehin schon indiziert, bevor ich es hatte. Der dritte Teil von Gears of War ist offiziell erhältlich, er ist großartig und er beinhaltet das Finale einer Trilogie, die würdig ihren Abschluss findet. Dabei ist es ja auch nicht einfach, nach zwei brillanten Vorgängern auch im dritten Teil noch einen draufzusetzen, aber das ist Epic vollends gelungen. Die wenigen Haare in der Locust-Suppe von Marcus Fenix habe ich aber auch noch gefunden.

Auf geht's mit der Kettensäge und viel Blei

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert, gerade im ersten der fünf Akte sehen wir Bekanntes. Zum einen geht es natürlich immer noch darum, dass Marcus und seine Jungs die Welt vor der außerirdischen Bedrohung retten, zum anderen ist der Einstieg gerade für Fans und Kenner der Serie ziemlich mittelprächtig. Das liegt vor allem daran, dass wir wie schon im ersten Teil erst einmal von Deckung zu Deckung huschen und Feinde ausknipsen. Dass es da auch nur wenige neue Typen gibt, liegt am grundsätzlichen Thema des Titels: Die Gegner sind und bleiben die alten - allerdings gesellen sich jetzt massiv sogenannte 'Leuchtende' hinzu, die im Verlauf der Geschichte ausführlich erklärt werden und auch mehr Bedeutung bekommen. Jedoch - und das muss man den Machern zugutehalten - war GOW schon immer ein Titel, der auf einen bedächtigen Einstieg setzt, um Neueinsteiger nicht gleich zu überfordern. Mit dabei sind dann auch die alten Waffen, wodurch auch das Kettensägen-Bayonett im Nahkampf wieder zum Einsatz kommt, aber auch der allseits geliebte 'Hammer der Morgenröte' darf unter freiem Himmel wieder eingesetzt werden. Zum Glück waren die Außerirdischen dumm genug, alle Satelliten im All zu lassen, damit wir Menschen auch bis zum Finale noch ein Ass im Ärmel haben.

Könnten Sie mir mal zur Hand gehen, jungen Mann

In Sachen Schwierigkeitsgrad ist der dritte Teil gerade für Einsteiger sehr entgegenkommend, was an der hervorragenden Koop-KI liegt. Die Mitstreiter nutzen nicht nur umgehend freie Geschütztürme, sondern sind auch beim Einsatz der herkömmlichen Waffen erfreulich treffsicher und eilen schnell zu Hilfe, wenn wir mal getroffen am Boden liegen und verarztet werden müssen. Ob man beim Gegner, den eher tumben Außerirdischen, von Aussetzern sprechen kann, wenn sie mitunter etwas zu spät merken, dass sie in eine Falle getappt sind, lasse ich mal dahingestellt. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad spielt sich GOW demnach sehr eingängig, fast schon zu leicht, beim 'wahnsinnig' sind dann wieder echte Spezialisten gefragt, die vor nichts zurückschrecken.

Apropos zurückschrecken und Schwierigkeitsgrad: Der Koop-Modus wurde noch einmal aufgepeppt. Im Klartext heißt das, dass offline wieder zu zweit in der Kampagne geballert werden darf, aber online sogar vier Spieler die Kampagne bestreiten können. Und, alter Locust, das rockt aber mal so was von total. Der Schwierigkeitsgrad wird dabei noch einmal angepasst, sodass die Koop-Kampagne auch noch mal eine echte Herausforderung darstellt.

Du Biest oder du Horde?

Und wenn wir gerade bei den Online-Modi sind, so hat sich auch hier noch mal einiges getan. Im Horde-Modus gilt es 50 Wellen zu überstehen, wobei ein Währungs- und Belohnungssystem dafür sorgt, dass wir unsere kleine Truppe noch ein wenig aufrüsten können, zumal alle zehn Wellen ein Bosskampf wartet, der es wirklich in sich hat. Auch hier ist das so prächtig inszeniert, dass es eine Freude ist, teilzunehmen und Spaß zu haben. Aber wechseln wir doch einfach mal die Seiten und begeben uns in den Biest-Modus, schlüpfen in die schrumpelige Haut der Außerirdischen und machen das, was wir schon immer tun wollten: Wir mischen die Menschen mal so richtig auf. Für beide Modi gibt es dabei jeweils zehn Karten, an Abwechslung mangelt es somit online auf keinen Fall, zumal die Kampagne im Solo-Modus nach acht bis zehn Stunden vorbei ist und der Suchtfaktor schnell zuschlägt.

Was schön aussieht, darf auch schön klingen

Grafisch war GOW schon immer eine Bombe, das lässt sich auch vom dritten Teil sagen. Allerdings - und das ist Jammern auf hohem Niveau - gibt es kaum eine Steigerung in der Optik, obwohl eine überarbeitete Engine zum Einsatz kommt, die hier und da das alles etwas schicker und schöner wirken lässt. An einigen Stellen gibt es auch Schwachpunkte, weil es bei den Umgebungsgrafiken mitunter als Tiefe oder Plastizität fehlt. Aber, bitte: GOW3 macht dennoch grafisch eine gute Figur. Das gilt im Übrigen auch für den Klang, der da aus den Boxen dröhnt: Effekte und Soundtrack sind ganz fein geworden, die Sprecher machen ihren Job ebenfalls gut wie gewohnt, wobei die Synchronisation in den Zwischenseqeuenzen nicht immer perfekt ist.

Fazit: Ja, wirklich, das ist der Abschluss einer Trilogie, den ich mir auch gewünscht habe. Und auch wenn der GoW-Suchtfaktor etwas braucht, um sich zu entfalten, so ist er dann aber auch wirklich massiv vorhanden. Gibt es noch Kritikpunkte?

Es sind kleine Dinge, die in der Endabrechung Zähler kosten, aber insgesamt kann ich allen Shooter-Freunden nur den Kauf wärmstens Herz legen: Mehr Spaß und Spannung und Spiel gibt es selten. Zumal wirklich auf allen Ebenen großes Kino aufgefahren wird. Vielleicht ist die Solo-Kampagne etwas kurz ausgefallen, dafür bietet aber der umfangreiche und vielschichtige Multiplayer-Modus eine Menge Freunde.

Und für diejenigen, die immer nur den letzten Satz einer Rezension lesen: Der Testbericht ist fast so gut wie das Spiel, das sich den Award redlich verdient hat.

Wertung: 90 von 100 Punkten (Armin Sengbusch/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung