Fotos und Meldungen von UFOs und Außerirdischen sind auf der ganzen
Welt seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, ohne dass man ihre
Echtheit verifizieren oder erklären könnte, was sie zu bedeuten
haben. Das ändert sich im Hier und Jetzt, als die Erde ohne
Vorwarnung aus dem Weltall angegriffen wird. Eine Metropole nach
der anderen geht unter und gerät in Feindeshand. In Los Angeles
bildet sich das letzte Bollwerk gegen die Unterjochung der
Menschheit. Ein Offizier der Marines und sein Platoon wachsen über
sich selbst hinaus. "Independence Day" hat einen neuen,
hochmodernen Bruder: Das Katastrophenszenario von Jonathan
Liebesman ("Texas Chainsaw Massacre: The Beginning")
erinnert im Look eher an "District 9" meets "Black
Hawk Down" und folgt der Prämisse Emmerichs ziemlich genau,
setzt bei der Lösung der Probleme allerdings auf maximale
Feuerkraft des Militärs. Mit Aaron Eckhart und
"Avatar"-Amazone Michelle Rodriguez kompetent besetzt,
sind es natürlich die Desaster- und Schlachtenszenen, die dem
Zuschauer kaum Zeit lassen, wieder Luft zu holen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Bonusmaterial
Hintergründe des Kampfes Außerirdische in L.A. Vorbereitung auf den Kampf Die Nachbildung von L.A.
"Independence Day", "District 9" und "Cloverfield" kreuzen sich in diesem Katastrophenthriller, in dem sich eine Gruppe U.S. Marines einer übermächtigen Invasion von Außerirdischen entgegen stellt.
Wurde Los Angeles im Kino zuletzt in Roland Emmerichs "2012" noch durch Naturkatastrophen nach allen Regeln des Spektakelkinos eingeebnet, muss die Stadt der Engel nun die zerstörerische Attacke von Aliens verkraften. Diese Zelluloid-Inkarnation von Außerirdischen erinnert an eine Mischung aus dem militärischen "Predator" und den insektenähnlichen Wesen aus "District 9". Ihren Vorbildern stehen diese Starship Troopers in Aggressivität nichts nach, und die explosive Feuerpower von sowohl ihren Flugkörpern als auch Soldaten entspricht solidem Genrestandard. Dieser Krieg um die Welt wird vom "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning"-Regisseur Jonathan Liebesman wie ein Kriegsvideospiel im verwackelten Look von "Cloverfield" und den "Bourne"-Filmen inszeniert. Der außerirdische Feind kommt ohne Charakterisierung aus und bleibt zumeist in der Distanz und/oder durch Nebelschwaden verhüllt. Etwas genauer skizziert das Drehbuch von Chris Bertolino ("Wehrlos - Die Tochter des Generals") hingegen eine handvoll von Menschlein, die sich repräsentativ in Los Angeles mit der globalen Krise auseinandersetzen. Als Hauptfigur fungiert Aaron Eckhart ("The Dark Knight") als Staffsergeant Michael Nantz. Er will seiner militärischen Karriere gerade den Rücken kehren, als die Aliens einfallen. Sein innerer Konflikt besteht darin, dass er die Männer seines letzten Platoons im Einsatz verloren und er als einziger überlebt hat. Dass Nantz im Laufe des Überlebenskampfes gegen den übermächtigen Feind ausgiebig Gelegenheit bekommt, seine Tapferkeit und Ehre zu beweisen, versteht sich von selbst.
Zusätzliche Spannung wird mit einem Wettlauf gegen die Zeit erzeugt, da die Marines nur zwei Stunden Zeit haben, eine Gruppe von Zivilisten aus einer Polizeistation zu retten, bevor ganz Santa Monica und die dort eingenisteten Aliens mit Bomben den Erdboden gleich gemacht werden. In weiteren Rollen treten "Avatar"-Kampfamazone Michelle Rodriguez, Rapper Ne-Yo und Bridget Moynahan (dank "I, Robot" futuristisch erprobt) auf, wobei von ihnen allerdings nicht viel mehr gefordert wird, als den Aliens Saures zu geben und/oder sich fotogen im Kugelhagel zu ducken. Beides bewältigen sie ohne Beanstandungen. Aufwallungen von Emotionalität bewirken vorrangig der sich schwer in die Brust werfende Orchesterscore sowie inbrünstige Anrufe des Ehrenkodex unter Soldaten. Mag das astreine Spektakel bisweilen wie einen Militär-Rekrutierungsspot für junge Gamer aussehen, auch ältere Actionfreunde werden sich vom fast konstanten Gefechts-Getöse mit monochromatisch ausgebleichten Bildern unterhalten fühlen, wenn ihnen der Sinn nach flächendeckender Destruktion steht. ara.
Bewertung von Jürgen Janke aus Paderborn am 15.11.2011
sehr gut
Ein Hoch auf die Amerikanische Armee. Ein Feuerwerk an Spezialeffekten, wie Explosionen und animierten Superaliens. Für Leute die das Szenario Alienangriff plus viel Action und Ballerei mögen ein guter Film. Die Story wie immer bei solchen Filmen sehr linear, Marines kommen in ein Gebiet das von Aliens angegriffen wird und müssen dort Zivilisten rausholen.
Fazit: Man weiß was einen erwartet und man bekommt es auch geboten.
Bewertung von Kianu Riefs, Event und Moderation aus Großraum Hannover-Leipzig-Kändler-Hameln-Bad Pyrmont-Stuttgart-Lissabon (Weltbürger, immer am Reisen) am 26.10.2011
gut
Ein Film, den man an einem verregneten Wochenende mal zwischendurch anschauen kann. Gemeine hinterlistige Außerirdische fallen an 12 Stellen der Welt gleichzeitig über die Menschen her und wollen die Erde erobern. Am Ende siegen wie immer die Menschen trotz technischer Überlegenheit der Aliens. Es gibt einige gute Kampfszenen - u. a. auch Faustkämpfe mit den Aliens, nachdem die ganze Munition verballert wurde. Wildes Geknalle, Gewumme und Geballer, zwischendurch immer mal die Frage: "Alles in Ordnung?" oder "Lebste noch?" oder "Hat's weh getan?" Dennoch frage ich mich, warum der Film erst ab 16 ist, da es nun wirklich schlimmere Sachen gibt als das im Film Gezeigte. Am Ende des Films sieht man dann noch Los Angeles, das nach dem Krieg aussieht, als wenn ein Mega-Erdbeben die Stadt verwüstet hätte.