True Grit
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True Grit

Regie: Ethan u. Joel Coen. Nach e. Roman v. Charles Portis. Mit Jeff Bridges, Hailee Steinfeld, Matt Damon u. a.
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True Grit

Frank Ross wurde in einem kleinen Kaff wegen einer Lappalie von dem Feigling Tom Chaney kaltblütig erschossen. Seine 14-jährige Tochter Mattie reist an, um den Leichnam abzuholen. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, den Mörder zur Strecke zu bringen. Dafür heuert sie den kantigen Haudegen Rooster Cogburn an, der widerwillig einschlägt. Die Spur von Chaney führt mitten ins Indianergebiet, wo nicht nur das Mädchen und der alte Mann seine Fährte aufnehmen, sondern auch der Texas Ranger La Boeuf. Die Coen-Brüder begeben sich nach "No Country for Old Men" wieder in gesetzloses Brachland, um eine düstere Moritat aus dem Westen, diesmal tatsächlich dem Wilden, in denkwürdige Bilder zu bannen. Charles Portis' Roman diente bereits als Vorlage für "Der Marshal" von 1969 mit John Wayne. Hier übernimmt der frischgebackene Oscar-Gewinner Jeff Bridges in seinem ersten Auftritt für die Coens seit "The Big Lebowski" die Rolle des bärbeißigen Rooster. Unterstützt wird er von Matt Damon, Josh Brolin und der Entdeckung Hailee Steinfeld.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Frank Ross wird in einem kleinen Kaff wegen einer Lappalie von dem Feigling Tom Chaney kaltblütig erschossen. Seine 14-jährige Tochter Mattie reist an, um den Leichnam abzuholen. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, den Mörder zur Strecke zu bringen. Dafür heuert sie den kantigen Haudegen Rooster Cogburn an, der widerwillig einschlägt. Die Spur von Chaney führt mitten ins Indianergebiet, wo nicht nur das Mädchen und der alte Mann seine Fährte aufnehmen, sondern auch der Texas Ranger LeBoeuf.

Bonusmaterial

Matties True Grit, Von Reifrock bis Hirschleder - Die Mode um 1880, Die Neuerschaffung von Fort Smith, Die Besetzung


Produktinformation

  • Hersteller: Paramount
  • EAN: 4010884540970
  • Best.Nr.: 32773670
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 30.06.2011
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 106 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.02.2011

Glamour und Verbrechen
Zu feiern gibt es noch nicht allzu viel, zu kämpfen umso mehr auf der Berlinale 2011: Jafar Panahis Botschaft aus dem iranischen Gefängnis und die Bedrohung Cyril Tuschis prägen die ersten Tage des Festivals

Echte Gala, falsche Witze.

Die Berlinale ist für Berlin, was anderswo Fasching oder Karneval heißt - man feiert, weil im Kalender eben Feiertage stehen, man feiert die eigene Feierlaune, und die unwiderlegbare Beliebtheit Dieter Kosslicks, des Berlinale-Chefs, hat nur darin ihren Grund: Der Mann ist grundlos fröhlich, und er spricht so lustig Englisch (seine Programme sind ja kein bisschen besser, als es die seines allseits unbeliebten Vorgängers waren).

Was gäbe es aber zu feiern in einem Moment, da das Echo der Trauerfeier für Bernd Eichinger noch durch so viele Köpfe hallt; was hilft schon die notorisch gute Laune gegen das iranische Regime, welches den Regisseur Jafar Panahi, den die Berlinale in die Jury des Wettbewerbs berufen hat, für sechs Jahre ins Gefängnis sperrt?

Eigentlich nichts, und entsprechend öde war die Eröffnungsgala. Witze hätten deplatziert gewirkt, etwas anderes …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Nichts ist umsonst, außer Gottes Gnade." Die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) meint das ernst, wenn sie es sagt - und nach mehreren Quasi-Western ist dieses Remake des John-Wayne-Klassikers "Der Marshal" von 1969 der erste echte Western der Coen-Brüder. Dabei atmen sie dem Genre eine Glaubwürdigkeit und Ruhe ein, die im Gegenwartskino insgesamt selten geworden ist. Jeff Bridges spielt das trunksüchtige Raubein Marshal Rooster Cogburn gezielt um Nuancen neben dem Klischee. Hailee Steinfeld hält mit Entschlossenheit dagegen. (vs)Extras: Featurettesauch als Blu-ray

Die Coen-Brüder liefern mit der phänomenalen Neuadaption des John-Wayne-Westernklassikers "Der Marschall" (1969) - dem Titel entsprechend draufgängerisch - ihren bislang kommerziellsten Film.<br/><br/>Dabei orientieren sich die Coens für ihren nach "No Country For Old Men" zweiten Abstecher ins Westerngenre nicht nur an Henry Hathaways Inszenierung, sondern vor allem an Charles Portis' Romanvorlage "Die mutige Mattie" aus dem Jahr 1968. Darin erinnert sich eine alte Jungfer wie sie in den Pioniertagen des Wilden Westens als eigensinnige Vierzehnjährige zwei Kopfgeldjäger anheuerte und begleitete, um den Mörder ihres Vaters dingfest zu machen. In dieser Rolle des unbeirrbaren jungen Mädchens, das sich in einer rauen Männerwelt nicht unterkriegen lässt, erweist sich Neuentdeckung Hailee Steinfeld als Perfektbesetzung. Sie kann sich durchaus gegenüber ihren hochkalibrigen Kostars Jeff Bridges, in der Wayne-Rolle des knorrigen Marschalls Rooster Cogburn, und Matt Damon, im Glenn-Campbell-Part als eitler Texas Ranger La Boeuf, behaupten. Bridges verpasst Cogburn seinen eigenen unverkennbaren Stempel, womit er Wayne (der für die Verkörperung dieser ikonischen Figur seinen einzigen Oscar erhielt) zwar nicht das Wasser abgräbt, aber auch nicht in dessen Schatten bleibt. Ausgerüstet mit Augenklappe und Whiskey-getränkter Reibeisenstimme, die seinen Dialog oftmals unverständlich macht, kreiert "The Dude" Bridges ein uriges Unikum, dessen harte Schale einen weichen Kern verdeckt.<br/><br/>Nur widerwillig geht Cogburn einen Deal mit der hartnäckigen Mattie ein, Tom Chaney (Josh Brolin), den feigen Killer ihres Vaters Frank Ross zur Verantwortung zu ziehen. Dafür gilt es sich in gefährliches Indianerterritorium zu begeben, wo sich zudem noch andere Outlaws tummeln. Zu Matties Unbill macht Cogburn mit Texas Ranger La Boeuf gemeinsame Sache, den sie als lächerlichen Rodeo-Clown abkanzelt. Zu dritt reiten sie durch die karge weitläufige Winterlandschaft und werden alsbald mit allerhand Problemen inklusive lebensgefährlichen Shootout konfrontiert. Die emotionale Dynamik des Trios wandelt sich allmählich und gegenseitiger Respekt und selbst leise Anklänge von väterlicher und romantischer Liebe lassen sich ausmachen. Nach langer Odyssee laufen sie schließlich Chaney und seiner Gang über den Weg und es kommt zum tragischen Showdown.<br/><br/>Die Coens durchleuchten einmal mehr einen mit exzentrischen Figuren bevölkerten Kosmos, der nicht nur aufgrund des PG13-Ratings einer breiteren Publikumsschicht zugänglich ist. Sie verzichten auf extreme Gewalteruptionen, an dramatischer Spannung mangelt es dennoch nicht. Nach dem Oscar für "No Country For Old Men" setzen die Brüder ihren kreativem Höhenflug fort. "True Grit" erscheint als eine weitere absolut mühelos elegante Fingerübung. Alles fügt sich nahtlos zu einer erstklassigen Inszenierung zusammen: eine packende Story um Rache und Kameradschaft, bildgewaltige Kompositionen erhaben von Coen-Regular Roger Deakins in Texas und New Mexico gefilmt, großartige schauspielerische Leistungen und ein relativ konventioneller Score von Carter Burwell (als Ode an unverwüstliche Mädchen im Kampf gegen das Böse würde der Song "Leaning on Everlasting Arms" aus "Night Of The Hunter" untergebracht). Führwahr eine wahre Filmfreude. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Ethan Coen, geboren am 21. September 1957 in Minneapolis, Minnesota, USA, ist ein Oscar-prämierter Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er machte erstmals zusammen mit seinem Bruder Joel 1984 mit "Blood Simple", einer Hommage an den Film noir, auf dem US-amerikanischen Sundance Film Festival von sich reden. Seither etablierte er sich mit Filmen wie "The Big Lebowski" oder "O Brother, Where Art Thou?" als schräger Geschichtenerzähler abseits des Hollywood-Mainstreams. Ethan Coen veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten. Zusammen mit seinem Bruder Joel erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

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Kundenbewertungen zu "True Grit"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 13.07.2011 ***** sehr gut
Dass die Coen Brüder einen Western-Klassiker neu verfilmen gab mir persönlich Anlaß zu hohen Erwartungen und Befürchtungen gleichermaßen. Die Befürchtungen erwießen sich aber als unbegründet! Der Film unterhält lückenlos durch ein sehr gutes Schauspiel der Hauptdarsteller. Allein Jeff Bridges macht den Film schon mehr als sehenswert! Ich empfehle jedoch unbedingt(!!!) den Film in englischer Sprache anzusehen. Die deutsche Synchronfassung hinkt dem Original deutlich hinterher, und die ganze Zeit beschleicht einen das Gefühl, der "Dude" aus "The Big Lebowsky" hätte sich ein Cowboy Kostüm umgehängt. Der sehr Starke Akzent und die betrunkene Ausdrucksweise des US-Marshal bringen den Charakter im Originalton wesentlich deutlicher hervor und erzeugen einen deutlich humorvolleren Grundton, der sich durch den Film hindurchzieht. Ein weiteres Highlight ist die 14jährige Mattie Ross (gespielt von Hailee Steinfeld), die trotz der nicht gerade altersgemäßen Rolle, die der Charakter zu spielen hat, nicht überzogen oder lächerlich wirkt. Matt Damon kann in so einer Konstellation natürlich nicht mehr viel falsch machen, tut er auch nicht, auch wenn es sicher nicht die beste Darstellung seines Lebens ist.

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