Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Von der beinharten Militärsimulation hat man sich zwar inzwischen verabschiedet, dennoch führt sinnfreies Losstürmen hier unweigerlich in den virtuellen Heldentod. Vor jeder Mission entscheidet sich der Spieler für eine von vier Soldatentypen, die entsprechend unterschiedlich ausgerüstet sind. Im Kampfeinsatz befehligt man seine Kameraden über ein übersichtliches Kreismenü, gibt ihnen Anweisungen, dem Spieler zu folgen, vorzurücken oder Sperrfeuer abzugeben. Die KI-Kollegen agieren recht intelligent, was man von den Gegnern nicht gerade behaupten kann. Das ist bei einem Shooter mit taktischem Anspruch besonders ärgerlich, da hier mehr als die typischen Schießbudenfeinde gefragt sind. Natürlich kann nicht jedes Spiel so tolle Multiplayergefechte haben wie ein "Battlefield", aber dass man "Operation Flashpoint: Red River" überhaupt nicht gegeneinander spielen kann, ist schade. Gut, immerhin kann man miteinander spielen. Und der Koopmodus ist sogar das Highlight des Titels, denn das gemeinsame Vorgehen im Team mit insgesamt vier menschlichen Spielern macht am meisten Spaß. Fazit: Trotz Grafik- und KI-Schwächen bietet "Operation Flashpoint" insgesamt ein ansprechendes Taktikshootererlebnis.Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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