Mount & Blade: Warband (Download für Windows)
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Mount & Blade: Warband (Download für Windows)

Lebe das wahre Mittelalter!

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Mount & Blade: Warband (Download für Windows)

Werden Sie zum Abenteurer im fiktionalen mittelalterlichen Land Calradia, das keine Ähnlichkeiten mit magischen Fantasiewelten, sondern viel mit unserem realen Mittelalter gemein hat. Mount & Blade bietet Ihnen in dieser Welt umfangreiche Freiheiten. Streifen Sie auf der Weltkarte von Calradia umher, besuchen Sie Städte und Dörfer, betreiben Sie Handel, gehen Sie verschiedenen Quests nach, nehmen Sie an Turnieren teil oder unternehmen Sie andere der zahlreichen Aktivitäten. Schon bald wird Ihnen auffallen, dass die Spielwelt selbst dynamisch ist: Zwischen den Städten verkehren Karawanen, die gelegentlich in Hinterhalte von Banditen geraten, Dorfbewohner bringen ihre Waren auf die Märkte, Armeen sammeln sich für Feldzüge, zum Überfall auf Dörfer oder zur Belagerung von Städten und Burgen. Anstatt Ihnen einen linearen Weg vorzugeben, lässt Ihnen Mount & Blade in dieser Welt alle erdenklichen Freiheiten. Heiraten Sie eine Lady – entweder aus politischem Kalkül oder wahrer Liebe. Versuchen Sie, das Herz einer Lady mit Ihrer Dichtkunst oder Tapferkeit zu erobern. Mit der Zeit werden Sie in vielen Orten gut bekannt sein, in denen Sie sich Freunde oder Feinde schaffen können. Dies wiederum gibt Ihnen die Möglichkeit, Ereignisse nachhaltig zu beeinflussen. Darüber hinaus müssen Sie auch nicht als mittelloser Abenteurer durchs Land ziehen: Erlangen Sie große Reichtümer und Macht, werden Sie zu einem der getreuen Vasallen eines Königs, erobern Sie Dörfer, Burgen und Städte, befehligen Sie Ihre Armeen, und, wenn Sie möchten, sogar Rebellionen um Könige vom Thron zu stoßen. Mount & Blade gibt Ihnen keine Ziele oder gar eine feste Handlung vor, sondern manövriert Sie vielmehr in ein intensives und interessantes Szenario, in dem Sie sich Ihre eigenen Ziele schaffen, während Sie Ihre eigene Geschichte leben. Calradia befindet sich im Krieg und birgt für Abenteurer und Söldner unschätzbare Reichtümer, aber mindestens ebenso viele Gefahren! In Scharen strömen sie ins Land, um die Erde mit ihrem Blut zu tränken. Mit einer scharfen Klinge und dem Mut der Entschlossenheit kann sich dort selbst ein Fremder einen Namen als tapferer Krieger machen. Behaupten Sie sich in jeder Hinsicht, ob als abenteuerlustiger Einzelkämpfer, Anführer schlagkräftiger Armeen oder Herr über Dörfer, Städte und Burgen. Die ausgeklügelte KI fordert Sie sowohl auf dem Schlachtfeld als auch in strategischen Belangen in der Welt von Calradia. Stellen Sie eine Gruppe gestählter Krieger zusammen, um sich in das Schlachtgetümmel zu werfen. Führen Sie Ihre Männer ins Gefecht, vergrößern Sie Ihr Reich und fordern Sie den ultimativen Lohn: den Thron von Calradia! Motivieren Sie Ihre Männer im neuen „Moralsystem“. Soldaten werden zusammenbrechen und fliehen, wenn ihre Moral zu niedrig wird. Mount & Blade: Warband ist die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung zu dem Spiel, das mit seinen realistischen Kavallerie-Gefechten und dem detaillierten Kampfsystem mittelalterliche Schlachtfelder zum Leben erweckt hat. Spielen Sie Kampagnen, in der Sie der Herrscher über eine Fraktion werden und andere zu Ihren Vasallen machen. Erobern Sie Burgen und Städte und werden Sie zum Herrscher über Calradia. Im neuen Multiplayer-Modus können Sie jetzt auch eine Armee aus Freunden bilden und in Online-Schlachten für bis zu 64 Spieler gegeneinander antreten. Versammlen Sie Ihre Armee und zeigen Sie Ihren Gegnern wer der wahre König von Calradia ist!

Systemvoraussetzungen

Windows 2000/ME/XP/Vista, 1.4Ghz oder höher, 512 MB RAM, Grafikkarte mit 64 MB Speicher, 700 MB freier Festplattenspeicher, DirectX kompatible Soundkarte, Directx 9c


Produktinformation

  • USK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Best.Nr.: 33677797
Bereits im September 2008 konnten sich Eroberer-Naturen in Mount & Blade hemmungslos ihrem Bedürfnis nach Ruhm und Macht hingeben. Mit Mount & Blade: Warband steht dieser Tage nun eine verbesserte Version des Genremix in den Regalen. Doch welche Neuerungen bietet Warband eigentlich? Lohnt sich für Calradia-Veteranen ein Neukauf?

Händler oder Menschenfänger?

Wie im Vorgänger steht am Anfang des Abenteuers rollenspieltypisch die Charaktererstellung. Wir wählen für unser Alter Ego eine Biographie, kreieren das Aussehen des Helden respektive der Heldin und individualisieren unseren Charakter durch eine Punkteverteilung in den Bereichen Eigenschaften, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Erfahrungspunkte, die wir in Quests, Kämpfen etc. erlangt haben, führen schließlich zum Levelaufstieg und der Möglichkeit, weitere Punkte in den oben genannten Bereichen zu vergeben. Je nach Spielweise erschaffen wir uns so im Spielverlauf unseren Wunsch-Charakter. Darf es ein gerissener Händler, vielleicht ein charismatischer Edelmann oder gar ein brutaler Menschenfänger sein?

Ruhm und Ehre in Calradia

Nach der Charaktererstellung geht es auf nach Calradia. Ein Intro oder gar eine Story gibt es auch in Warband nicht. Nach wie vor herrscht in der mittelalterlichen Region ein blutiger Kampf zwischen rivalisierenden Königreichen um die Vorherrschaft. Eine ideale Voraussetzung für ruhmsüchtige Emporkömmlinge wie wir es sind! Auf der neu gestalteten - aber immer noch äußerst unattraktiven - Übersichtskarte steuern wir unsere Truppe, die sogar zu einer Armee anwachsen kann, zwischen zahlreichen Dörfern, Burgen und Städten der verschiedenen Fraktionen (eine neue Fraktion - die Sassaniden - hat es auch ins Spiel geschafft).

Treffen wir auf Feinde oder greifen wir eine Ortschaft an, kommt es ähnlich wie in Empire: Total War zum Kampf. Zwar dürfen wir wie im Strategietitel unseren Einheiten Befehle geben, können aber auch aktiv mit in die Schlacht eingreifen. Bei den Kämpfen fallen allerdings immer noch einige Balance-, Handhabungs- und KI-Schnitzer unschön auf. Zudem hat man nie das Gefühl, dass der eigene Charakter den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen kann. Kämpfen wir mit 40 tapferen Recken gegen eine 200 Mann starke Übermacht, dann geht die Schlacht höchstwahrscheinlich trotz unseres heldenhaften Eingreifens verloren.

Motivierender Genremix

Das große Plus von Mount & Blade: Warband ist sicherlich die dynamische Spielwelt sowie die Handlungsfreiheit. Wir können uns entscheiden, welche Fraktion unsere Sympathien verdient und unterstützt werden soll, so dass unsere Handlungen nachhaltig die politische Landschaft von Calradia verändern. Wir können Allianzen mit Adligen und Königen eingehen, politisches Ansehen gewinnen, die Seiten je nach aktueller politischer Lage wechseln, in den Hafen der Ehe einlaufen, Städte und Burgen erobern und schließlich selbst Herrscher von Calradia werden. Welcher Weg zu Ruhm und Ehre führt, bleibt jedem selbst überlassen. Es ist möglich, unseren Geldsäckel durch Überfälle zu vergrößern, Steuern einzutreiben, Quests zu erledigen, an Turnieren teilzunehmen oder uns ganz ehrbar als Händler einen Namen zu machen. In jedem Fall haben unsere Entscheidungen Auswirkungen auf die Spielwelt von Calradia. Stehen wir etwa in den Diensten einer Fraktion und überfallen ein Dorf des Nachbarn, ist ein Krieg zwischen den beiden Fraktionen die mögliche Folge. Ortschaften können den Besitzer wechseln. Loyalitäten ändern sich aufgrund des eigenen Handelns. Die Möglichkeiten sind in Mount & Blade äußerst vielfältig.

Neuerungen

Neben der überarbeiteten Übersichtskarte sowie der neuen Fraktion haben es nicht viele Verbesserungen ins Spiel geschafft. Trotz vom Entwickler angepriesener optimierter Grafik ist die optische Präsentation immer noch unterdurchschnittlich. Sprachausgabe suchen wir ebenfalls vergeblich, so dass viel Text gelesen werden muss. Nicht einmal die unübersichtlichen Menüs, die den Charme einer Excel-Tabelle versprühen, wurden überarbeitet. Die wenigen Änderungen müssen schon mit der Lupe gesucht werden. So sind beispielsweise in Kämpfen unsere Truppen nun mit unserem Wappen markiert und so leichter auszumachen. Zudem gibt es jetzt mehr Waffen, Waren und Ausrüstung.

Die einzige wirkliche Neuerung in Mount & Blade Warband ist der Multiplayer-Modus. Bis zu 64 Spieler (32 vs. 32) können sich online gegeneinander Schwerter und Morgensterne um die Ohren hauen. Zahlreiche Spielmodi bieten für jeden Geschmack etwas. So gibt es ganz klassisch Deathmatch- und Capture the Flag-Modi. Aber auch eine Belagerungsschlacht, in der eine Burg angegriffen bzw. verteidigt werden muss, sorgt für viel Motivation. Positiv ist an Warband zudem das Mittelalter-Szenario, dass fernab von Weltkriegs-, SciFi- und Gegenwarts-Szenarien Abwechslung im Online-Kräftemessen bietet.

Fazit: Mount & Blade: Warband lebt wie der Vorgänger von seiner dynamischen Spielwelt und der großen Handlungsfreiheit. Bahnbrechende Neuerungen haben es außer dem spaßigen Multiplayer-Modus jedoch nicht ins Spiel geschafft. Etliche KI-, Balance- und Handhabungsschnitzer bestehen nach wie vor. Die optische und akustische Präsentation bleibt weiterhin unterdurchschnittlich.

Für ruhmsüchtige Eroberernaturen ist Mount & Blade: Warband aufgrund seines motivierenden Spielprinzips und trotz aller Schwächen - nicht zuletzt aufgrund einer umfangreichen und sehr aktiven Modding-Community - sicherlich ein Geheimtipp. Ob sich bei einem Preis von 20-30 Euro ein Neukauf für Calradia-Veteranen nur aufgrund des Multiplayer-Modus lohnt, scheint allerdings sehr fraglich.

Wertung: 74 von 100 Punkten (Stephan Petersen/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung

Eine durchgehende Handlung fehlt komplett. Man kann sich in Calradia nach Lust und Laune austoben und selbst entscheiden, welchen Karrierepfad man einschlagen möchte. Ob man als edler Ritter, selbstsüchtiger Halunke oder großzügiger Herrscher endet, bleibt einem selbst überlassen. Mit dem Warenhandel verdient man Geld, das man in bessere Ausrüstung investiert. Für "Warband" hat der Entwickler einige Verbesserungen vorgenommen: Die Grafik wurde optimiert, neue Charaktermodelle und flüssigere Animationen eingebaut sowie das Arsenal um einige Waffen ergänzt. Freilich wird dadurch aus dem Spiel immer noch keine Schönheit. Moderne Grafikeffekte sollte man woanders suchen, auch die Texturen sind nicht mehr zeitgemäß. Größte Neuerung in "Warband": der Onlinemultiplayermouds. Hier treten bis zu 64 Spieler auf Zufallskarten oder selbst erstellten Schlachtfeldern gegeneinander an. Neben klassischen Spielarten wie Deatmatch gibt es auch Festungsbelagerungen, bei denen die angreifende Partei das Ziel einnehmen und die Verteidiger die Burg halten müssen. Fazit: Wer auf aktuelle Grafik und durchgehende Handlung verzichten kann, erhält mit "Mount & Blade: Warband" einen liebevoll ausgearbeiteten Mittelaltersimulator.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag