Kunstgegenstände aus einem trickreich gesicherten Haus zu bergen
ist die vordergründige Aufgabe des heldenhaften Einsatzkommandos in
diesem etwas vorhersehbar in hübsche Kulissen genagelten
B-Endzeitthriller.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Im Jahr 2068 herrscht die Hölle auf Erden: Krieg und
Umweltkatastrophen haben die Erdatmosphäre zerstört und mächtige
Stürme verwüsten die Landschaft. Die wenigen Überlebenden
vegetieren in Camps und kämpfen um die letzten
Lebensmittelreserven. Da erhält John Thomas Garth, ein ehemaliger
Major der US Marines, ein verlockendes Angebot: Anton Reich, ein
superreicher Geschäftsmann, verspricht ihm soviel Essen und Medizin
wie er und seine Männer brauchen, wenn Garth die letzten
Kunstschätze der Welt auf Reichs Anwesen "in Sicherheit"
bringt. Dazu müssen sie nur ENCRYPT überwinden - ein
Sicherheitssystem, das bereits 2 Elitetruppen auf dem Gewissen
hat...
Amerikas nach dem großen Knall. Um Nahrung und Medikamente für die Seinen zu ergattern, lässt sich Ex-Elitesoldat Garth für das Kommandounternehmen eines undurchsichtigen Warlords anwerben. Gemeinsam mit vier weiteren Meistern ihres Waffenfachs gilt es, Kulturschätze aus einer von perfiden Computerprogrammen und hochgerüsteten Wächtern geschützten Museumsvilla zu bergen. Dass es statt um alte Meister um neue Vernichtungswaffen geht, erfährt Garth erst, als es schon fast zu spät ist. Nach einem Videoabend bei "Terminator" und "Resident Evil" sowie einer ausgedehnten Computerspielsession muss den Schöpfern von "Encrypt" die Idee für ihre glatt und gelackt in preiswerte, aber effektive Jugendstilvilla-Kulisse gebannten Endzeit-Geballer nebst trickreicher Verfolgungsjagd gekommen sein. Sogenannte überraschende Wendungen werden bereits Stunden zuvor vorweg telegraphiert, doch dafür macht die Charakterzeichnung deutlich mehr Spaß als sonst im B-SF-Thriller üblich.
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