Parsifals Fahrt ins Herz des FaschismusDie bislang umfangreichste Edition von Francis Coppolas "Apocalypse Now" bietet Wunder, Enthüllungen und Berge von ZusatzmaterialNebelschwaden am Ufer eines schier endlosen Flusses. Als sie sich lichten, erkennt man eine Plantage. Colonel Willard, Held, Killer und Unschuldsengel in diesem Film, unterbricht seine Reise mit ein paar Mann per Boot flussaufwärts und wird für einen Tag und eine Nacht Gast bei den französischen Plantagenbesitzern. Sie erhalten im Dschungel eine Art privates Kolonialreich aufrecht: Reiche zerfallen, Invasoren kommen und gehen - was bleibt, sind Luxus, Stil, Drogen und die Liebe, die Kultur eines behaglichen Salons, erfüllt von Nostalgie, Konversation und Debussy-Klängen. Unter diesen Franzosen werden die Amerikaner endgültig zu Barbaren, und der französische Aristokrat Hubert de Marais sagt es ihnen auf den Kopf zu: "Warum sind wir hier? Um unsere Familie zusammenzuhalten. Weil wir um das kämpfen wollen, was uns gehört. Ihr Amerikaner kämpft lediglich um das größte Nichts in der Geschichte der Menschheit."
Diese Begegnung der alten und der vorübergehenden Herren, …