Zodiac - Die Spur des Killers
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Zodiac - Die Spur des Killers

Zodiac

Regie: David Fincher. Mit Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Robert Downey u. a.
Blu-ray Disc
 
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**** ausgezeichnet
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Zodiac - Die Spur des Killers

Bildformat: 1080p High-Definition 1.85:1 / 16:9
Sprache / Tonformat: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Extras: Audiokommentar u. a.

1968 beginnt eine mysteriöse Mordserie in der Bay Area von San Francisco. In Briefen an Polizei und Presse nennt sich der Killer "Zodiac" und macht sich über die Bemühungen, ihn zu fassen, lustig. Jahre verstreichen, zahlreiche Verdächtige geraten in den Fokus der Ermittlungen, Verhaftungen gibt es keine. Schließlich macht sich Robert Graysmith, Karikaturist beim "San Francisco Chronicle", selbst daran, den mysteriösen Fall aufzuklären.

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: # Audiokommentar von David Fincher # Audiokommentar von Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Produzent Brad Fischer, James Vanderbilt, und James Ellroy # US-Kinotrailer # Die Entschlüsselung von Zodiac: Blue Rock Springs, San Francisco Chronicle, Hall of Justice, Presidio Heights, Lake Berryessa, Die Besessenheit # Prävisualisierungen: Blue Rock Springs, Lake Berryessa, San Francisco # Hier spricht Zodiac: Lake Herman Road, Blue Roch Springs, Lake Berryessa, San Francisco # Der Hauptverdächtige: Sein Name war Arthur Leigh Allen # Die visuellen Effekte von Zodiac


Produktinformation

  • Hersteller: Warner Bros. Entertainment
  • EAN: 7321983000799
  • Best.Nr.: 23897334
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 2
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 22.08.2008
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Japanisch, Finnisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch
  • Bildformat: 2.35:1, 1080p
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 162 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.09.2008

Hier spricht der Zodiac

Manchmal gibt es nichts Spannenderes, als sich von der Fiktion zurück zur Wirklichkeit führen zu lassen. Beispielsweise mit dem neuen 2-Disc-Director's-Cut von David Finchers "Zodiac" (Warner), seiner Nacherzählung der erfolglosen Suche nach dem gleichnamigen Killer. Das passt zur Neuauflage der Dirty-Harry-Collection (F.A.Z. vom 23. Juli), die sich damals ja schon zeitnah ihren eigenen Reim auf die Mordserie machte, die 1969 San Francisco in Angst und Schrecken versetzte. Dort hieß der Killer Scorpio - und die Selbstjustiz, die Clint Eastwood am Ende übt, ist auch eine irgendwie verzweifelte Antwort auf die damals bereits seit zwei Jahren auf der Stelle tretenden Ermittlungen. In "Zodiac" wiederum gibt es eine Szene, in der einer der Ermittler genervt die Premiere von "Dirty Harry" verlässt, weil er die Freiheiten, die sich der Film mit dem Fall herausnimmt, nicht erträgt. Das ist schon deswegen kurios, weil sich natürlich auch Fincher etliche Freiheiten erlaubt hat (nachzulesen auf zodiackillerfacts.com/movie.htm). Das ist zwar Erbsenzählerei, aber schon deswegen interessant, weil auf "Zodiac" zwei Dokumentationen von David Prior …

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Kundenbewertungen zu "Zodiac - Die Spur des Killers"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 13.03.2012 ***** sehr gut
Inhalt:
1968 beginnt eine mysteriöse Mordserie in der Bay Area von San Francisco. In Briefen an Polizei und Presse nennt sich der Killer "Zodiac" und macht sich über die Bemühungen, ihn zu fassen, lustig. Jahre verstreichen, zahlreiche Verdächtige geraten in den Fokus der Ermittlungen, Verhaftungen gibt es keine. Schließlich macht sich Robert Graysmith, Karikaturist beim "San Francisco Chronicle", selbst daran, den mysteriösen Fall aufzuklären.

Ein Film, der sehr spannend ist und außerdem noch auf Tatsachen beruht. Ich hatte mich zu diesem Film überreden lassen und wusste gar nicht, was auf mich zukam. Es ist schon erstaunlich, über wieviele Jahre es "Zodiak" gelang zu morden und dabei unerkannt zu bleiben. Ob es sich bei der Perrson, die Robert Graysmith uns als Täter präsentiert, wirklich um diesen handelt, bleibt jedem einzelnen Zuschauer selbst überlassen. Es ist einiges an Fakten zusammengetragen worden und man kann durchaus zu diesem Schluss kommen. Da ich weiß, dass Bücher immer wesentlich ausführlicher sind als Filme, werde ich mir auf jeden Fall auch noch das Buch kaufen, da mich dieser Fall doch sehr interressiert. Ich kann diesen Film auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Bewertung von NeedfulThings36 aus Pleystein am 18.01.2010 ***** ausgezeichnet
"This is the Zodiac speaking"....... mit diesen Worten beginnen die meisten Briefe eines Serienmörders die er an diverse Lokalzeitungen versandt hat.

Finchers Film polarisiert wie ich hier auch bemerke ein wenig. Manche loben den Film über den grünen Klee und andere wiederum finden Ihn einfach nur langweilig. Ich zähle mich ganz klar zur ersten Sorte , denn für mich zählt "Zodiac" zu einem der besten Filme dieses Jahrzehnts. Zum Glück hat David Fincher nicht den Fehler gemacht und versucht hier seinen genialen Thriller SE7EN" zu kopieren.

Eine Reihe von Mordfällen erschüttert zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 den Großraum von San Francisco. In diesem Zeitraum werden nachweislich fünf Morde begangen die auf das Konto eines Mannes gehen der sich selbst Zodiac" nennt und sich bei diversen Zeitungsverlagen per Brief meldet. Mit seinen Briefen überlässt er dem Medien einen selbstgebastelten Code der angeblich zu seiner Identität führen soll. Ihm auf dem Fersen sind Inspector Dave Toschi und Bill Armstrong von SFPD sowie Robert Graysmith und Paul Avery die beide für den San Francisco Chronicle arbeiten.

Bereits im Film "Dirty Harry" von 1971 wurde der Fall "Zodac" aufgegriffen und so ist es wohl auch kein Zufall dass während des Film beim Kinobesuch von Dave Toschi genau dieser Eastwood Klassiker läuft. Der Film macht es dem Zuschauer bestimmt nicht leicht und fordert neben einer Menge Sitzfleisch auch absolute Konzentration. Die ständigen Einblendungen über den zeitlichen Ablauf erinnern vom Stile her mehr an deine TV Serie. Fincher liefert uns keinen Actionthriller sondern einen spannenden True-Crime Film der die Polizisten und in diesem Fall auch die beiden Medienvertreter bei den Ermittlungen begleitet. Der Film hat schon eher einen dokumentarischen Stil und fordert wie schon gesagt sehr viel Geduld vom Zuschauer.

Der Film ist zum Großteil exzellent besetzt, nur mit der Rolle von Jake Gyllenhaal als Robert Graysmith konnte ich mich nicht sofort anfreunden. Er macht seine Sache gut aber mir kommt es vor als wäre der Gesichtsausdruck in 162 min derselbe. Absolut großartig finde ich Mark Ruffalo in der Rolle von Dave Toschi. Er ist für mich sogar noch besser wie Robert Downey jr. als exzentrischer Journalist Paul Avory.

Die Unterschiede vom Directors Cut zur Kinofassung sind nicht der Rede Wert da der Film in der Langfassung gerade mal 3 min länger ist.

Nun aber zur Blu-Ray selbst, die ich als sehr ordentlich bewerten möchte. Ich selbst finde hier auch das Cover mit dem abgedruckten Brief sehr gelungen. Leider gibt es weder Wendecover noch ein Booklet bei dieser Disc. Die Bildqualität ist meist ausgezeichnet, was man unter anderem an den Aufnahmen mit dem Pärchen am See sehen kann. Dort ist das Bild gestochen scharf und auch die Hintergründe sind noch sehr detailiert. Es gibt aber ein paar Ausnahmen und dazu gehört für mich z.B. die Wohnwagendurchsuchung von Arthur Leigh Allen. Hier wirkt das Bild teils doch etwas grobkörnig und wie mit einem leichten Schleier überzogen. Der Ton ist sowohl im Orginal wie auch in deutscher Sprache sehr gut.

Kernstück der Blu-Ray ist das exzellente Bonusmaterial welches fast keine Wünsche offen lässt. Es gibt eine sehr umfangreiche Dokumentation mit dem Titel "Zodiac entschlüsselt" die sehr gute Einblicke in die Entstehung des Films gibt. Es gibt einen Bericht zum Hauptverdächtigen von Arthur Leigh Allen. Dazu kommen Interviews mit Jugend und Schulfreunden von Allen. Die Macher und die Schauspieler kommen per Interview zu Wort. Sehr gelungen ist die Doku Hier spricht Zodiac" von David Prior. Es gibt einen Audiokommentar von David Fincher und den Trailer. Wenn ich jetzt so grob überschlage sind das fast 200 min Bonus. Die Blu-Ray ist fast perfekt und vor allem das Bonusmaterial könnte kaum besser sein.

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