Mit den Storys berühmter Autoren wie Geoff Johns, Alan Burnett und
Dave Gibbons entführt uns dieser animierte Originalfilm aus dem DC
Universe mit Hilfe von sechs miteinander verbundenen Kapiteln in
die detailreiche Mythologie des Green Lantern-Universums. Die von
der Erde stammenden Green Lantern Hal Jordan, Kilowog, Sinestro und
andere Mitglieder des Green Lantern Corps müssen sich in Kürze
Krona - einem alten Feind der Wächter des Universums - zum Kampf
stellen. Bis es soweit ist, erzählen sie der neuen Rekrutin Arisia
ihre größten Abenteuer - vom ersten Lantern bis zu den unheilvollen
Ereignissen, die dem Corps seine schlimmste Nacht bescherte!
"Green Lantern: Emerald Knights" ist ein neues DC
Universe Animated Original Movie, das sechs Stories über die
Vorbereitungen auf den Angriff eines uralten Feindes aus der
reichen Mythologie des Green Lantern Corps miteinander
verwebt.
Das Abenteuer erscheint pünktlich zum Kinostart von "Green
Lantern" mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle sowie Blake
Lively und Peter Sarsgaard. Während die Schlacht näher rückt, führt
Hal Jordan die neue Rekrutin Arisia ein und macht sie mit der
Geschichte des Green Lantern Corps vertraut. Er erzählt ihr alles
über Avra (die erste Green Lantern) und ihre Kameraden Abin Sur,
Kilowog, Laira und Mogo. Am Ende wird sich zeigen, ob Arisia der
Aufgabe gewachsen ist, Hal, Sinestro und dem gesamten Green Lantern
Corps dabei zu helfen, das Universum vor den zerstörerischen
Mächten von Krona zu retten.
Mit grünem Bewusstsein hat diese Figur nun gar nichts zu tun: Green Lantern, der Comicsuperheld mit Zauberring, war ursprünglich ein Kind des Kalten Krieges. Als Chef einer interstellaren Eingreiftruppe zog er Ende der fünfziger Jahre gegen die rote (Kommunismus) und gelbe (dito) Gefahr zu Felde. Jetzt werden seine Batterien noch einmal aufgeladen. Dass er dennoch nur die Energiesparlampe unter den Leinwandheroen bleibt, liegt an einer konfusen Regie (Martin Campbell), hoffnungslos unterforderten Darstellern (darunter Tim Robbins und Angela Basset) und einem befremdlichen Desinteresse an Zeitbezügen. Treten andere Superhelden wie Batman oder Spider-Man gegen Terroristen an, müht sich die Laterne, gespielt von Hollywood-Beau Ryan Reynolds, mit einem Weltallmonster ab, das ungefähr so bedrohlich aussieht wie ein Piratenskelett der Geisterbahn. Der Schurke dräut dabei grundsätzlich als galaktischer Smog heran, darin könnte man die Datenwolken des Netzes erkennen, in denen sich die Schrecken der Zukunft zusammenbrauen. Man kann das Ganze aber auch als computeranimierte Science-Fiction-Kirmes sehen, mit der ein Filmkonzern Nutzungsrechte von Comics abarbeitet. Das leuchtet ein - aber nur für Marketingstrategen, nicht für Kinogänger.