Frauenbewegung und Schwangerschaftsabbruch sind zweiuntrennbar
verbundene Themen, die an ihrer Aktualität nichtsverloren haben.
Das Buch setzt sich mit der Frauenbewegung und
derAbtreibungsdebatte der 1960er und 1970er Jahre in Frankreich
undQuébec auseinander und stellt einen Vergleich der
Gesetzgebungenzum Schwangerschaftsabbruch an. Frankreich und Québec
sindgeschichtlich eng miteinander verbunden, schlugen aber in
derEntwicklung zu einer modernen Gesellschaft und der
damitverbundenen Gleichberechtigung von Mann und Frau
unterschiedlicheWege ein. Doritt Belohlavek beschäftigt sich mit
denGemeinsamkeiten und Unterschieden der gesetzlichen Entwicklung
zumSchwangerschaftsabbruch und deren Ursachen. Es wird
erläutert,welche Mediatoren Einfluss nahmen und welche Vor- und
Nachteile dieletztendliche Gesetzgebung hatte und noch hat. Auch im
21.Jahrhundert führt das Thema weiterhin zu heftigen Kontroversen.
DasBuch soll erhellend zu dieser Debatte beitragen und ist
eineAufforderung zu Engagement und Selbstbestimmung.
Doritt Belohlavek, 1975 in Dresden geboren, studierte an der TU Dresden bei Ingo Kolboom Romanistik und lebt in Paris. Sie war Lektorin der Robert Bosch Stiftung am Heinrich Heine Haus Paris und arbeitet seit 2006 für die Entraide Allemande, wo sie für die Organisation interkultureller Jugendbegegnungen verantwortlich ist.
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