Zweilicht - Blazon, Nina

Nina Blazon 

Zweilicht

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Zweilicht

"Sprachlich zählt Nina Blazon zu den ganz großen Fantasyautoren, die wir hier in Deutschland haben." -- Fantasy-News.com

"Wer sich auf diese Erzählung einlässt, wird immer wieder überrascht werden, folgt mit Spannung den Charakteren und lässt sich mühelos von den zwei Mädchen, die wie Sonne und Mond sind, verzaubern." -- Lovelybooks.de

"Eine wunderbare Idee, die echt gut ausgearbeitet wurde. Endlich mal was vollkommen anderes!" -- LizzyNet.de

Erst stiehlt sie sein Herz, dann seine Welt ...

Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt - ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden - zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten ...


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 411 S.
  • Seitenzahl: 411
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 164mm x 40mm
  • Gewicht: 701g
  • ISBN-13: 9783570161173
  • ISBN-10: 357016117X
  • Best.Nr.: 33336851
"Ein ganz und gar großartiges Werk." -- Nautilus<br/><br/>"Eine magische Geschichte, in der Nina Blazon einmal mehr ihr Talent für atmosphärisches Schreiben unter Beweis stellt." -- Gießener Allgemeine<br/><br/>"Zweilicht erzählt eine ungewöhnliche, fesselnde Geschichte." -- Bremer Anzeiger

"Eine magische Geschichte, in der Nina Blazon einmal mehr ihr Talent für atmosphärisches Schreiben unter Beweis stellt."

"Wer sich auf diese Erzählung einlässt, wird immer wieder überrascht werden, folgt mit Spannung den Charakteren und lässt sich mühelos von den zwei Mädchen, die wie Sonne und Mond sind, verzaubern." Lovelybooks.de

"Eine magische Geschichte, in der Nina Blazon einmal mehr ihr Talent für atmosphärisches Schreiben unter Beweis stellt."
Nina Blazon, geboren 1969 in Koper, wuchs in Neu-Ulm auf und studierte in Würzburg Slavistik und Germanistik. Schon als Jugendliche las sie mit Begeisterung, vor allem Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während des Studiums - Theaterstücke und Kurzgeschichten, bevor sie den Fantasy-Jugendroman "Im Bann des Fluchträgers" schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Stuttgart, wo sie als Journalistin, Übersetzerin und Werbetexterin arbeitet.

Leseprobe zu "Zweilicht" von Nina Blazon

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Leseprobe zu "Zweilicht" von Nina Blazon

"blizzard (S. 252-253)

der Schneesturm nahm ihnen schon nach wenigen Minuten die Sicht, aber Ivy lotste sie mit der Sicherheit des Tricksters über Pfade und durch Ruinenschluchten. Einmal bildete Jay sich kurz ein, im wirbelnden Weiß einen Schatten zu sehen, aber für einen Kojoten war er zu klein. Vielleicht eine Katze, dachte er, die ebenfalls nach einem Unterschlupf sucht. An einer windstillen Stelle ließ Ivy Jays Hand los, zerrte an vertrockneten Brombeerzweigen und schaufelte Schnee beiseite.

»Hier ist ein Notlager. Wir haben einige davon in der Stadt. Für den Fall, dass einer von uns sich ein, zwei Tage lang verstecken muss. Hilf mir, räum die Steinplatte zur Seite!« Seine Finger waren klamm vor Kälte. Mit einem Ruck wuchtete er die Marmorplatte beiseite und stand vor einem knietiefen Durchgang. Er sah aus, als sei er ins Mauerwerk gesprengt worden. Ivy kroch voraus und er folgte ihr, ohne zu zögern, in die Schwärze. In der dichten Stille im Inneren des Hauses erschien es plötzlich warm. Die Steintreppen waren gesprungen von unzähligen Wintern, in denen Eiseskälte die Feuchtigkeit in Ritzen und Fugen hatte gefrieren lassen. Jay schloss die Augen und folgte Ivys Atem, dem Zug ihrer Hand.

Es gab nur den dumpfen Hall ihrer Schritte und das Knirschen von Steinbrocken unter seinen Sohlen. Schwärze hüllte ihn ein wie ein zu enger Mantel, ganz fern erahnte er noch das Fauchen des Blizzards. Plötzlich hörte die Treppe auf. Ivy zog ihn nach unten und er ertastete eine Lagerstätte, die mit Decken ausgelegt war. Raschelnd machte sich Ivy an etwas zu schaffen. Es klang, als würde sie in Plastiktüten herumwühlen. »Wenn wir es über den Fluss schaffen, haben wir vielleicht noch eine Chance.« »Und wenn nicht?« »Spürt er uns auf«, erwiderte sie mit harter Stimme, die ihre Angst nur schlecht verbarg. »Wenn die Wächter uns nicht schon vor ihm finden«, fügte sie hinzu. »Das Gebiet hier ist kaum gesichert und in der Nacht sind sie stärker als ich. Ich kann nur hoffen, dass die Tarnung ausreicht und dass sie unsere Spur im Schnee verloren haben.«

»Aidan und das Mondmädchen werden uns nichts tun.« Ein verächtliches Schnauben war die Antwort. »Ich traue ihnen kein Stück über den Weg. Hier!« Sie drückte ihm etwas in die Hand. Es fühlte sich an wie ein Stück Brot und roch nach Früchten. Jetzt erst merkte er, wie hungrig er war. »Und da sind auch Messer.« Ivy sprach hastig, und es irritierte ihn, dass sie wieder ganz der sachliche Trickster war. »Außerdem Seile und ein paar Wasserflaschen. Wir müssen hier wieder weg, sobald der Schneesturm etwas nachgelassen hat. Es ist riskant, aber wir haben keine Wahl mehr. Wo liegt dein Kanu?« »An der Brooklyn Bridge.« »Gut, dann ist es näher als meines.«

»Du bist wütend auf mich, weil ich sie beschützt habe.« Das Rascheln hörte abrupt auf. Sie atmete mit einem Seufzen aus, und er konnte sich nur vorstellen, dass sie in sich zusammensank. »Ich weiß nicht, was ich sein soll«, brach es aus ihr heraus. »Ich bin wütend auf dich und gleichzeitig laufe ich dir nach. Da, wo du dich verschließen müsstest, öffnest du dein Herz, als hättest du wirklich nichts zu verlieren. Gestern küsst du mich und heute läufst du weg. Du vertraust ihr – aber du bist nicht unter ihrem Bann. Du hast sie geliebt, auf eine Art, aber mir sagst du deinen Namen."

Kundenbewertungen zu "Zweilicht" von "Nina Blazon"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 22.02.2012 ***** ausgezeichnet
Inhalt:

Der 17-Jährige Jay zieht nach New York zu seinem Onkel, um ein Jahr als Austauschschüler in der Heimatstadt seines verstorbenen Vaters zu verbringen . Dort angekommen verliebt er sich prompt in die wunderhübsche Madison. Doch dann taucht noch ein Mädchen auf. Sie heißt Ivy und anscheinend kann nur Jay sie sehen. Ivy offenbar ihm eine andere Welt, die Realität. Doch erst muss er die Trugwelt verlassen und somit auch Madison. Doch schnell wird ihm klar, dass Madison nicht die ist, als die sich vorgibt, und ehe sich Jay versieht ist er auf der Flucht in die andere Welt. Doch nun ist er nicht nur auf der Flucht vor Madison, sondern auch vor einen Dämon mit einem Herz aus Eis.
Jay muss sich entscheiden - zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten...

(letzter Satz aus dem Klappentext)Bewertung:

Es fängt als erstes mit Mo, Cinna und Night an, die in der Nacht zu Jay finden und sich seine Träume ansehen. Mo verliebt sich in Jay, doch es wird klar, dass sie kein Mensch ist. Dann geht es mit Jay in New York weiter, aber man will wissen wer oder was Mo ist! Weshalb ist sie hier? Was hat sie vor? Die Geschichte ist von Anfang an spannend, fesseln und geheimnisvoll.
Was mir auch schon von Anfang an aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Etwas träumerisch, detailliert, wortabwechslungsreich und erinnert mich etwas an den von Cassandra Clare. Man konnte sich alles gut vorstellen. Er hat mir sehr gut gefallen.

Doch weiter mit Jay. Jay war mir sofort sympathisch. Er war charmant, intelligent, wurde gut aussehend beschrieben und war Deutscher. Wie er sich in Madison verliebt war sehr romantisch, aber die Gesichte war auch spannend, den man erfuhr von einem Geheimnis, das aber nicht offenbart wurde. Als dann Ivy dazu gestoßen kam, wollte ich sofort wissen wer das ist, obwohl man es ja eigentlich schon ahnt. Er sieht sie immer öfters und kann nicht aufhör
Alles verändert sich, ein reines Chaos fand ich. Ich war sehr verwirrt, denn ich konnte nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden und die Situation kam sehr Überraschend. Denn was man nicht ahnt ist, dass dieser Roman nicht nur ein Fantasyroman ist, sondern noch etwas ganz anderes. Ab dieser Stelle wurde dieses Buch etwas ganz besonders, ich habe noch nie so etwas gelesen! Hut ab, Frau Blazon! Ich verrate euch nun nicht, was der Wendepunkt war, das müsst ihr selbst lesen.
Nun erfuhr man die Wahrheit, die Jay schwer geschockt hatte. Man trauerte mit, denn er verlor sehr viel. Diese Phase war zwar nicht spannend, aber notwendig, denn ich als Leser, hatte nun Zeit, zu verstehen. Und genau dann, als ich verstanden habe, ging's weiter mit der Madison. Obwohl Jay der Protagonist ist, sind die zwei Mädchen sehr aktiv und präsent. Jay wird fast wie ein Ball hin und her geschmissen. Ivy, die mir anfangs unsympathisch, arrogant und egoistisch vorkam, wurde nun alles andere als, das. Insgesamt wurden mir alle Charaktere sympathischer, sogar Jay. Seine liebevolle, herzliche Seite kam ab dieser Stelle im Buch viel mehr zum Vorschein und er kämpfte auch für das, was ihm wichtig war.
Als das Buch dem Ende zu ging, kam noch eine Präsenz dazu, die tödlich war. Es war die ganze Zeit über fesselnd und spannend. Ich habe nicht aufhören können, zu lesen. Dann kam das Ende und ich fand es so schön und die letzten Seiten waren atemberaubend. Im ganzen Buch war waren so viele Emotionen, wie es nur in den Chroniken der Unterwelt zu finden ist.

Fazit:
Die Autorin begeisterte mich mit ihrem Schreibstil und ihrem Sinn für Überraschungen. Sie versteht es Wörter mit Emotionen zu verbinden und den Leser anzusprechen, zu verstehen und zu beeindrucken. Trotz kleiner Verwirrungen ist dieses Buch nun einer meiner Lieblingsbücher und ich bin einfach nur überwältigt! Es ist ein Buch, dass sich

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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 ***** schlecht
Inhalt:

Der 17-Jährige Jay zieht nach New York zu seinem Onkel, um ein Jahr als Austauschschüler in der Heimatstadt seines verstorbenen Vaters zu verbringen . Dort angekommen verliebt er sich prompt in die wunderhübsche Madison. Doch dann taucht noch ein Mädchen auf. Sie heißt Ivy und anscheinend kann nur Jay sie sehen. Ivy offenbar ihm eine andere Welt, die Realität. Doch erst muss er die Trugwelt verlassen und somit auch Madison. Doch schnell wird ihm klar, dass Madison nicht die ist, als die sich vorgibt, und ehe sich Jay versieht ist er auf der Flucht in die andere Welt. Doch nun ist er nicht nur auf der Flucht vor Madison, sondern auch vor einen Dämon mit einem Herz aus Eis.
Jay muss sich entscheiden - zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten...

(letzter Satz aus dem Klappentext)

Bewertung:

Es fängt als erstes mit Mo, Cinna und Night an, die in der Nacht zu Jay finden und sich seine Träume ansehen. Mo verliebt sich in Jay, doch es wird klar, dass sie kein Mensch ist. Dann geht es mit Jay in New York weiter, aber man will wissen wer oder was Mo ist! Weshalb ist sie hier? Was hat sie vor? Die Geschichte ist von Anfang an spannend, fesseln und geheimnisvoll.
Was mir auch schon von Anfang an aufgefallen ist, ist der Schreibstil. Etwas träumerisch, detailliert, wortabwechslungsreich und erinnert mich etwas an den von Cassandra Clare. Man konnte sich alles gut vorstellen. Er hat mir sehr gut gefallen.

Doch weiter mit Jay. Jay war mir sofort sympathisch. Er war charmant, intelligent, wurde gut aussehend beschrieben und war Deutscher. Wie er sich in Madison verliebt war sehr romantisch, aber die Gesichte war auch spannend, den man erfuhr von einem Geheimnis, das aber nicht offenbart wurde. Als dann Ivy dazu gestoßen kam, wollte ich sofort wissen wer das ist, obwohl man es ja eigentlich schon ahnt.
Die Autorin begeisterte mich mit ihrem Schreibstil und ihrem Sinn für Überraschungen. Sie versteht es Wörter mit Emotionen zu verbinden und den Leser anzusprechen, zu verstehen und zu beeindrucken. Trotz kleiner Verwirrungen ist dieses Buch nun einer meiner Lieblingsbücher und ich bin einfach nur überwältigt! Es ist ein Buch, dass sich von allen Unterscheidet!

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Bewertung von Sabine H. am 18.01.2012 ***** ausgezeichnet
Schon nach nicht allzu vielen gelesenen Seiten hab ich mich ernsthaft gefragt, wieso ich bisher noch nie ein Buch von Nina Blazon gelesen habe. Mir sind ihre Bücher schon öfter über den Weg gelaufen, aber bisher haben sie es nie in mein Regal geschafft. Aber ich bin wirklich froh, dass ich nun endlich eines ihrer Bücher gelesen habe, denn sie hat mich mit Zweilicht vollauf begeistert. In diesem Buch stimmte einfach alles. Genau das, was ein gutes Buch für mich ausmacht, war da: Ein schöner, angenehmer Schreibstil, liebenswerte Charaktere und das in einer interessanten und fesselnden Geschichte. Mit am wichtigsten ist mir beim Lesen, dass ich die Charaktere mag. Finde ich diese weder sympathisch noch kann ich ihr Handeln nicht nachvollziehen, macht mir das Lesen keinen Spaß.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich Jay, aus dessen Sicht die Geschehnisse größtenteils geschildert werden, auf Anhieb total mochte. Nicht nur, dass es immer wieder eine gelungene Abwechslung ist, auch mal eine Geschichte aus der Sicht eines Jungen zu lesen, sondern auch sein Charakter war rundherum gelungen.
Was die anderen Charaktere angeht, mochte ich besonders, dass sie sehr geheimnisvoll sind und man über sie nur häppchenweise etwas erfährt und somit immer wieder durch unerwartete Taten ihrerseits überrascht wird. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, war die Geschichte selbst. Nicht nur, dass Nina Blazon eine für mich völlig neue Idee geschaffen hat, so dass ich mich völlig unwissend in diese neue Welt fallen und mich immer wieder aufs Neue überraschen lassen konnte, sondern auch ihr Geschick, die Gedanken des Lesers derart zu lenken, hat mir sehr gut gefallen.
Bei Zweilicht hat man es mit einem ungewöhnlich verwirrenden, aber sehr durchdachten Geschichte zu tun, bei der Nina Blazon mit dem Leser spielt und ihn absichtlich in die ein oder andere Falle tappen lässtDas tolle daran ist man muss sich einfach voll und ganz auf die Geschichte einlassen und nicht groß darüber nachdenken, sondern sich einfach fallen und treiben lassen, bis sich irgendwann der Nebel lichtet und sich alles aufklärt.Nina Blazon hat mich mit Zweilicht voll und ganz überzeugt und hat mir ein einzigartiges Leseerlebnis beschert. Tolle Charakter, mehr als gut durchdachte Geschichte und einen wunderbarer Schreibstil machen Zweilicht für mich zu einem rundum gelungenem Packet, in dem alles drin ist, was man für ein paar angenehme Stunden braucht.
Viel zu selten wird man heute im Fantasy Genre noch mit etwas Neuem überrascht. Doch Nina Blazon hat die Lücken gefunden, über die bisher so noch keiner geschrieben hat. ich kann das Buch nur jedem empfehlen und vergebe die Höchstesternzahl 5 Sterne von 5.Klasse Buch und Autorin:)

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Bewertung von CharlySunrise aus Sachsenheim am 13.11.2011 ***** sehr gut
Meine Meinung
Da die Geschichte ohne Umschweife oder großen Erklärungen anfängt, fällt es einem etwas schwer, sich in die Handlung einzufühlen und mitzufiebern, zwar ist es spannend, aber dennoch fehlt der Eisntieg. Dies ändert sich leider nur langsam, da vieles einfach nicht erklärt wird, man muss es sich selbst zusammenreimen. Natürlich macht das auch etwas Spaß, aber nach einer Weile wird es doch etwas nervig. Der Höhepunkt liegt kurz vor dem Ende und hat mir den Atem verschlagen, so spannend war es! Dann flaut es wieder ab und wird zu einem wunderbaren Ende, wo nichts mehr fehlt.


Der Schreibstil ist einfach gehalten und hindert in keinem Fall das Lesevergnügen. Die Namen sind einfallsreich gestalten, genauso wie alles wunderbar detailreich erzählt wurde, sodass die Vorstellung von allem leichtfiel. Fremdwörter werden nicht benutzt.


Die Dialoge sind sehr menschlich und logisch durchdacht. Man kann die Gedanken und Gefühle der Charaktere gut anchvollziehen und sich in sie hineinversetzen. Man hat nicht das Gefühl, Übermenschen gegenüberzustehen, sondern "gewöhnliche" Menschen, die in eine ungewohnte Situation hineingeraten.


Der Charakterernaufbau ist gut durchgedacht und ausgearbeitet worden. Der wäre zwar verbesserungswürdig gewesen, aber schlecht ist er auch nicht.
Man erlebt an einigen Charakteren, wie sie sich verändern und reifer werden.
Jay ist ein eigentlich normaler Junge, der nach Amerika umsiedeln möchte, um seiner Vergangenheit zu entkommen. Er ist ein bisschen naiv, lässt sich ab und zu untergraben und denkt ziemlich viel nach zu Anfang. Im Laufe der Geschichte wandelt sich sein Charakter und er wird ein mutiger, selbstbewusster und außerdem sehr willensstarker Mensch, der für das einsteht, was er liebt und will.
Ivy ist am Anfang ziemlich misstrauisch und lässt niemand Fremdes an sich heran. Doch im Laufe der Handlung macht sie einer der größten Veränderungen und das nur zum Positiven, mehr möchte ich aber nicht dazu verraten.
Maddison scheint am Anfang unzugänglich und launisch zu sein, sie hat öfters Stimmungsschwankungen und verwirrt damit Jay ziemlich und den Leser dazu auch. Was hinter alldem steckt, werdet ihr selbst erfahren.
Am liebsten mocte ich vom Charakter her Aiden und Ivy.

Die Idee der Geschichte ist nicht komplett neu, aber trotzdem wunderbar ausgearbeitet worden und verzaubert einen, mit dem Ideenreichtum der Autorin. Es wurden viele alten Märchen und Legenden in der Geschichte erzählt, die auch in der Handlung wichtig sind. Ich fand das wirklich gut und hat sehr da rein gepasst.

Cover
Das Cover zeigt ein Mädchen, deren Gesicht von Efeu umrankt wird. Jedem wird klar sein, dass es sich um Ivy handelt. Ich finde das Cover wunderschön und es passt perfekt zu dem Buch.
Die Farben sind wirklich kräftig und überhaupt nicht düster.

Titel
Der Titel "Zweilicht" passt wirklich 1A zu der Geschichte, warum? Das müsst ihr schon selbst lesen, da ich hier keine Spoiler einbauen möchte!
Am Anfang wusste ich selber nicht, wieso gerade das Buch so heißen soll, aber am Ende ist es wirklich logisch, dass das Buch so heißt.


Fazit
Ein Buch, welches mich am Anfang ziemlich verwirrt hat, aber dann doch Klarheit geschaffen hat und alle Fragen beantwortet hat. Das Ende ist unglaublich schön gestaltet. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und geben einem das Gefühl, mit ihnen verbunden zu sein. Zwar ist das Buch nicht so gut, wie "Ascheherz", aber es ist trotzdem lesenswert, vorallem für alle Nina Blazon und Fantasy Fans.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 13.10.2011 ***** sehr gut
Jay ist siebzehn Jahre alt und hat seinen Traum verwirklicht. Er ist den weiten Weg von Deutschland nach New York gereist - als Austauschschüler. Hier zu leben war sein größter Wunsch, da diese Stadt die Heimat seines verstorbenen Vaters ist.
Vom ersten Augenblick an, ist er von dem schönen Mädchen Madison total fasziniert. Irgendetwas ist anders an ihr...
Gleichzeitig scheint Jay unter Halluzinationen zu leiden. Denn hin und wieder begegnen ihm seltsame Wesen, die nur er zu sehen scheint. Wird er nun schon genauso verrückt wie sein Vater? Und was hat es mit den seltsamen Träumen auf sich?

Zunächst sticht das wunderschöne Aufmachung des Jugendbuches ins Auge. Der Titel ist golden und das Cover ganz in grün gehalten. Einschließlich des geheimnisvollen Mädchens, das hinter Zweigen versteckt ist. Meiner Meinung nach ist die Gestaltung nicht nur gelungen, sondern auch absolut passend zur Atmosphäre der Geschichte.

Wenn man dann mit dem Lesen von "Zweilicht" beginnt, ist man zunächst mehr als verwirrt. Nichts passt so wirklich zueinander. Es wird zwischen den Handlungssträngen und den Personen seltsam gewechselt und es ist unmöglich, das Puzzle auch nur annähernd zusammenzusetzen um den roten Faden der Geschichte herauszufinden.
Nina Blazons Schreibstil schafft es aber, den Leser nicht mit zuvielen Verwirrungen zu langweilen oder gar zu überfordern, sondern weckt die Neugier. Dabei schreibt die Autorin so flüssig, dass man schnell mitten in der Geschichte ist und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Charaktere selbst sind sympathisch und nachvollziehbar beschrieben. Man kann sich in Jay sehr gut hineinversetzen.
Auch die Liebe spielt natürlich eine große Rolle. Allerdings ohne viel Kitsch. Die Gefühlswelt in "Zweilicht" hat eher einen wundervoll verzaubernden Effekt.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, hatte ich zunächst Angst, dass ich mich in die Handlung nicht einfinden kann. Zu verwirrt und unwissend war ich am Anfang. Aber ehe ich mich versah, war ich völlig gefangen von der unglaublich schönen Geschichte. Die Autorin hat das Talent den Leser einzunehmen und das ist auch mit mir passiert. So habe ich das Buch geradezu verschlungen. Ich kann das Buch nur absolut weiterempfehlen an alle die von Geheimnissen magisch angezogen werden und gerne mal etwas neues aus dem Fantasybereich lesen möchten.

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Bewertung von Nadja_13 am 01.10.2011 ***** ausgezeichnet
meine Meinung:
Wenn man den Klappentext liest könnte man vielleicht denken, die Geschichte würde sich hauptsächlich um die Dreiecksbeziehung zwischen Jay, Madison und Ivy drehen, dies ist aber nicht der Fall. Für welches Mädchen und somit für welche Wirklichkeit Jay sich schlussendlich entscheidet spielt natürlich schon eine große Rolle, aber die Geschichte hat noch viel mehr zu bieten, als diese Dreiecksbeziehung. Die Geschichte ist super fesselnd, extrem spannend und wunderschön. Man kann sie eigentlich keinem bestimmten Genre zuordnen, sie ist irgendwie ein bisschen eine Mischung zwischen einem Fantasyroman und einer Dystophie. Während man sich am Anfang der Geschichte noch im allseits bekannten New York befindet, wird man im zweiten Teil in eine Fantasywelt entführt, die nur noch schwach an New York erinnert. Bei diesem Übergang wird die Geschichte dann auch ziemlich kompliziert und man ist als Leser zeitweise genauso verwirrt wie Jay. Diese Verwirrung legt sich dann aber mit der Zeit wieder und man kann die wunderschöne Atmosphäre dieses magischen New York geniessen.

Die Autorin erschafft, nur mit ihren gut gewählten und wunderschönen Worten, ein New York, das so schön und magisch ist, wie man es sich nur vorstellen kann. Doch natürlich hat auch jede Welt ihre Gefahren und auch die beschreibt Nina Blazon so gut, dass mir beim lesen ein kalter Schauer den Rücken hinunter gelaufen ist. Nina Blazon schreibt so schön, dass man als Leser eigentlich gar nicht anders kann, als in die Geschichte einzutauchen und mit Jay mitzufühlen, mitzuleiden und mitzukämpfen.

Normalerweise bevorzuge ich eigentlich Geschichten mit weiblichen Hauptprotagonisten, weil ich mit denen einfach besser mitfühlen kann. Deshalb war ich am Anfang der Geschichte auch etwas skeptisch, ob ich mich mit Jay, als Hauptprotagonist anfreunden werden, meine Zweifel wurden aber schnell beiseite geschoben. Jay war mir vom Anfang bis zum Ende immer sympathisch. Er ist ein ganz normaler Junge, der sein Austauschjahr in New York als Chance sieht ein neues Leben anzufangen, weit weg von seiner Mutter, die immer nur das schlechte in ihm sah. Wenn er am Anfang mit Madison redet ist er nervös und weil er der einzige ist der Ivy sieht hat er Angst er werde verrückter oder habe Halluzinationen. Er wirkt total authentisch und normal, man kann sich als Leser sehr gut mit ihm identifizieren. Dennoch ist er nicht langweilig, er hat seinen eigenen Kopf und lässt sich von niemandem etwas vorschreiben.

Madison und Ivy mochte ich eigentlich auch beide, ich konnte gut verstehen, dass es Jay nicht so einfach fällt sich zwischen den beiden zu entscheiden, dass er sich zu beiden hingezogen fühlt. Die beiden könnte man eigentlich gut mit den beiden Welten vergleichen, gleich und doch total anders. Einerseits sind sie sich sehr ähnlich, beide sind sehr geheimnisvoll, beide mögen Jay und beide wollen nur das beste für ihn, doch andererseits sind sie wiederum auch total verschieden, besonders in der Ansicht, was das beste für Jay ist, aber auch im Charakter. Doch bis zum Ende weiss man eigentlich nie wirklich, welche jetzt die gute und welche die schlechte Seite ist. Sobald man denkt es herausgefunden zu haben geschieht wieder etwas, dass alles über den Haufen wirft.

Das Cover finde ich einfach wunderschön. Es hat etwas Geheimnisvolles und spiegelt die Atmosphäre der Geschichte wieder. Somit ist es nicht nur ein Eyecatcher sondern passt auch noch super zur Geschichte. Mit dem Titel ist es so ziemlich dasselbe, auch er ist nicht nur sehr schön, sondern hat auch Bezug zur Geschichte.

Fazit:
Zweilicht ist eine wunderschöne und super spannende Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 28.09.2011 ***** gut
Für den Teenager Jay geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung: Er darf als Austauschschüler nach New York - die Stadt, in die er schon immer Leben wollte. Hier fühlt er sich seinem Vater nah und kann noch einmal von vorne beginnen.
Neuer Anfang, neue Liebe, dass trifft auch in diesem Fall zu, denn er lernt recht schnell Madison kennen und verguckt sich in sie. Doch Madison bleibt nicht lange konkurrenzlos, denn mit Ivy tritt ein weiteres Mädchen in sein Leben, dass jedoch weitaus weniger greifbar ist, denn er kennt sie nur aus seinen Träumen - bis sie ihn in ihre Welt enführt.
Aber kann so eine Liebe bestehen?


Nachdem ich bereits von "Ascheherz" sehr begeistert war, stand für mich fest, das ich auch weitere Bücher von Nina Blazon lesen möchte.
Leider sind meine Erwartungen an dieses Buch nicht ganz erfüllt worden. Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend und ich habe eine romantische Fantasygeschichte erwartet.
Was ich jedoch gelesen habe, ist eine sehr verwirrende, stellenweise langatmige Geschichte, die mit "Ascheherz" nicht mithalten kann.

Vor allem Jay blieb für mich lange farblos. Zwar ist er ein netter Junge, der weder auf den Kopf, noch auf den Mund gefallen ist, aber das war es auch zunächst schon. Er wirkte auf mich lange sprunghaft und doch recht langweilig, wirklich packen konnte er mich leider nie.

Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass Nina Blazon sonst einen wirklich guten Schreibstil hat. Sie schreibt leidenschaftlich und phantasievoll, leider konnte ich dies hier nur selten finden.

Die Liebesgeschichte bleibt leider auch recht farblos. Zwar ist es niedlich zu erleben, wie sich Jay und seine Auserwählte annähern, aber das war es auch schon. Die Gefühle konnte ich beiden nie ganz abnehmen und es kam mir alles wie eine Liebelei ohne Höhen und Tiefen vor. Da habe ich mir doch so manches mehr erhofft.

Sehr gut gefallen haben mir jedoch die Schauplätze, die liebevoll beschrieben sind. Sie wirken auf wunderbare Art und Weise magisch und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Genau so sollte es sein.

Wirklich hübsch ist auch das Cover, dass ein absoluter Hingucker ist. Es wirkt magisch und phantasievoll und überzeugt mit einem eindringlichen Blick und den Efeuranken.

Insgesamt hat mich "Zweilicht" nur mäßig unterhalten. Zwar ist die Geschichte an sich ganz nett, aber nichts besonderes, dass mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Schade.

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 10.09.2011 ***** gut
Die Macht des Namen in einer träumenden Stadt

Jay lebt in Manhattan. Ein neues Leben beginnt für ihn, nachdem er von Deutschland hierher zog. Er verliebt sich in Madison, dass Mädchen mit den Indianeraugen, findet in seinem Cousin einen Vertrauten und lernt ein Mädchen kennen das ungewöhnlicher ist, als Schnee im Sommer.
Yvi nennt sie sich und verschwindet immer wieder, nicht ohne ihn immer verwirrter und mit kryptischen Botschaften alleine zu lassen. Bald muss Jay erfahren, dass es weit wichtigeres gibt als Madison ein oder zwei Küsse zu stehlen. Schon bald muss er feststellen, dass Manhattan schon lange nicht mehr das ist was es einmal war.
Es wurde eine Stadt der Schläfer, doch was es damit und mit dem eiskalten Wendigo zu tun hat müsst ihr selbst herausfinden.

~~Meine Meinung~~~
Was für ein NinaBlazon Fan wäre man, wenn man dieses Buch auf seiner Leseliste auslässt? Ein ganz Mieser, ist die prompte Antwort und obwohl ich mir etwas anderes erwartet hatte, überrascht Frau Blazon mal wieder mit neuen Wesen und einer undurchsichtigen Geschichte.

Wer schon öfter etwas von der Autorin gelesen hat weiß, dass die Cover und Titel immer sehr gut und passend gewählt sind, wie auch bei Zweilicht. Der Titel ist ein Name für jemanden der zwei Welten sehen kann und auf dem Cover können wird die elfenhafte Yvi erkennen. Mit der goldenen und vor allem schön verschnörkelten Schrift, ist dieses Buch der totale Hingucker.

Der Schreibstil ist wie immer recht leicht und oft blumig ausgeschmückt, wie alle ihre Romane es nun mal sind. Immer wieder schafft sie es, den Leser gefangen zu nehmen und in eine andere Welt zu entführen. Erstmals mischt die Autorin hier allseits beliebte Distopiestränge mit ein, was ihr auch recht gut gelang.

Die Idee an sich wurde auch gut gewählt. Wer sich in der Mythologie recht gut zurechtfindet, kann hier schon zu Beginn, als das erste Mal von Wendigo gesprochen wird ein Bild vor Augen haben und damit meine ich nicht das pelzige Unwesen aus einer Folge von Charmed" ;) Um hier nicht zu viel zu verraten, muss ich mich also kurz fassen, Nina Blazon entführt in eine Welt voller Träume, Trug und einigen Wesen die sogar einen Koyoten als Mensch erscheinen lassen können. Magisch geht es hier auf jeden Fall zu.

Eines war aber in Zweilicht" für mich eine negative Premiere von der Autorin. Bis zur Hälfte des Buches lässt sie einen total im Dunkeln tappen. Ich hatte teilweise als alles umschwang und uns vieles offenbart wurde, das Gefühl irgendetwas sei mir entgangen. Denn es ändert sich alles so plötzlich, dass ich es als Leser beinahe nicht mitbekommen hätte und lauter Fragezeichen mein Gesicht geschmückt haben. Leider muss ich hier etwas an Wölkchen abziehen. Ich mag zwar undurchsichtige Geschichten, aber wenn wir als Leser rein gar keine Info kriegen und dann sozusagen mit unsren Gedanken alleine gelassen werden, ist mir das etwas zu viel.
Auch was den Tiefgang angeht hat sie in diesem Roman gespart, zwar sind einen die Charaktere teils recht sympathisch aber eine echte Beziehung, wie zum Beispiel zu Faun, Jade (Faunblut"), Jasna (Totenbraut") oder Summer (Ascheherz"), konnte ich in diesem Roman nicht aufbauen.

~~Fazit~~
Eine gute Geschichte die vielleicht etwas entwirrt werden müsste und man etwas mehr über die Charaktere herausfinden müsste. Für Fans ein absolutes Muss, für Nina Blazon Erstlinge vielleicht nicht gerade der Hit, hier empfehle ich Faunblut".
Ich vergebe erstmals für ein NIna Blazon Buch 3 von 5 Wölkchen und hoffe das mich der nächste Roman etwas mehr anspricht.

Mein Dank an den cbj-Verlag für die tatkräftige Unterstützung mit diesem Buch.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 06.09.2011 ***** ausgezeichnet
Beschreibung

Nachdem sein Vater verstorben ist zieht es den siebzehnjährigen Jay von Deutschland in die Heimat seines Vaters - nach New York. Angekommen in seinem neuen Leben weit weg von seiner Mutter verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison, ohne zu ahnen was für eine Kreatur sich hinter ihr verbirgt.

Immer wieder taucht ein anderes Mädchen in seinem Leben auf, dass niemand außer ihm zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und schon bald kann Jay nicht mehr aufhören an sie und ihre Warnungen zu denken. Aber Jay kann kaum glauben, dass er bisher in einer Trugwelt gelebt haben soll - erst als Ivy ihn mit einem Kuss wachrüttelt kann er das von Geistern und Dämonen bevölkerte New York der Gegenwart sehen. Es fällt Jay schwer sein neues Leben zu akzeptieren denn er hat auch noch Gefühle für Madison. Im Kampf auf Leben und Tod muss er sich zwischen zwei Leben, zwei verschiedenen Wirklichkeiten und zwei Mädchen entscheiden...

Meine Meinung

Foto von Nina Blazon (© Verlag Carl Ueberreuter GmbH)Nachdem ich schon einige tolle Jugendbücher von Nina Blazon gelesen habe, war ich unglaublich neugierig auf ihr neustes Werk Zweilicht! Schon das geheimnisvoll wirkende Cover hat mir ausgesprochen gut gefallen und mich auf einen bezaubernden Inhalt hoffen lassen. Eines sei vorab gesagt - ich wurde nicht enttäuscht!

Zu Beginn ist es teilweise etwas schwierig die Handlungen und Zusammenhänge der Geschichte zu verstehen, und die vielen Namen sind ab und an etwas verwirrend. Dennoch konnte mich Nina Blazon mit ihrer magischen Sprache und ihrem flüssigen Erzählstil gefangen nehmen.

Im Mittelpunkt von Zweiherz steht der siebzehnjährige Jay, der nach seinem Umzug von Deutschland nach New York ein völlig neues Leben beginnen will. Dabei schleppt er jedoch noch einige Altlasten mit sich herum - Postkarten seines verstorbenen Vaters die ziemlich verwirrend klingen. Zu gerne möchte Jay herausfinden vor was in seinem Vater vorging und muss schon bald feststellen, dass dieser ihn warnen wollte.

Eine noch wichtigere Rolle spielet das Mondmädchen Mo/Madison und der Trickster Ivy. Die beiden grundverschiedenen Mädchen kämpfen auf unterschiedliche Weise um Jay. Sehr spannend fand ich dabei, dass Nina Blazon sehr geheimnisvoll bei ihrem Beschreibungen bleibt und erst nach und nach das Rätsel um Mo, Ivy und die Geisterwelt lüftet. Immer wieder gibt es überaschende Wendungen die mich fasziniert haben.

Die Kulisse New Yorks fand ich schlichtweg atemberaubend! Nina Blazon hat einen realistisch und zugleich dystopisch wirkenden Hintergrund für Zweilicht erschaffen. Und damit noch nicht genug - die Mythen die sich um das Mondmädchen, die Kojoten und Wendigo ranken hatten einen fast märchenhaften Charme.

Ich hätte in der ersten Hälfte des Buches gewünscht, dass Nina Blazon etwas ausführlicher die Zusammenhänge zwischen Namen und Personen/Geistern geschildert hätte um somit Verwirrung zu vermeiden. Andererseits war es aber auch spannend im Ungewissen darüber zu bleiben welches der beiden Mädchen real und welches magisch ist. Diese Ungewissheit zieht sich fast durch das ganze Buch hinweg.

Das Ende ist einfach nur perfekt - offene Fragen werden beantwortet und gemeinsam mit Jay ist man der Wahrheit auf der Spur. Natürlich wird es auch noch ordendtlich spannend im finalen Kampf. Möchte hier an dieser Stelle jedoch nicht zuviel verraten.

Von der fantasievollen Story und den facettenreichen Charakteren bin ich einfach nur begeistert und vergebe daher trotz leichter Schwachstelle 5 von 5 Sterne.

Fazit

Eine äußerst bewegende und geheimnisvolle Dystopie!

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 29.08.2011 ***** sehr gut
Nina Blazon fantastische Welten für junge Leser, in denen es um die eigene Identität und ums Erwachsen-Werden, um tief greifende Entscheidungen und um die erste große Liebe geht. Dem bleibt auch die Storyline von „Zweilicht“ treu. Hier spielt sie mit der Idee der verschiedenen Realitäten, wie wir sie schon aus Filmen wie "Matrix" kennen. Wie dort steht auch in „Zweilicht“ ein verlockendes Trugbild gegen eine erbarmungslose Realität. Dabei leiht sich Blazon Figuren aus der indianischen Mythologie, wie den Kojoten "Trickster", der immer gern Verwirrung stiftet, oder den furchterregenden Wendigo, der sich von Menschenfleisch ernährt. Mit diesen Zutaten gelingt Nina Blazon ein raffiniertes Verwirrspiel, in dem es niemanden leicht fällt, Vertrauen aufzubauen und in dem es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt. Ein fesselndes Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer. Nina Blazon-Fans werden „Zweilicht“ lieben.

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