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Bewertung von R.E.R. am 26.01.2011 |
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Ein in sich geschlossener Roman wäre sinnvoller gewesen Portland, Oregon zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Edward ist 14 Jahre alt und Vollwaise. Er besucht die “Gießerei”, ein Internat für Kinder “die stark in den Armen und schwach im Kopf” sind. Er ist weder das eine noch das andere, sondern nur von seiner überforderten Tante abgeschoben worden. Nach dem wiederholten Streit mit einem Mitschüler wird der berüchtigte Whiplash Scruggs auf ihn angesetzt, ein grausamer Zuchtmeister. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Edward aus seinem Rücken Flügel wachsen, trifft der berüchtigte Foltermeister mit einer riesigen Schere in der Schule ein. Der erste Band der “Mr. Spines” Serie von Jason Lethcoe “Wings” ist ein spannender Gänsehautschocker, den man allerdings nicht ohne Vorbehalte in Kinderhände geben kann. Meiner Meinung nach ist er ab 12 Jahren zu empfehlen und auch dann nur für nervenstarke Kids. Zu plastisch beschreibt Lethcoe die gefallenen Engel mit den ausgebleichten Augen und den allzu spitzen Zähnen. Im Vorwort erwähnt der Autor die Intention die ihn zum Schreiben dieser neuen Serie bewog. Ihn beschäftigte die Frage, was aus einem Jungen wird, dessen Mutter ein Mensch und dessen Vater ein gefallener Engel ist. Und so verfolgen wir Edwards Schicksal, der in diesem ersten Band erfährt, dass er kein Mensch sondern ein Wächter ist. Also einer der Engel die das Paradies bewachen. Im Buch Woodbine genannt. Er erhält diese Information von Mr. Spines, ein ehemaliger Wächter der, nicht ganz böse, noch mit gewissen himmlischen Gaben ausgestattet ist. Mr. Spines ist es auch, der Edward vor dem brutalen Scruggs rettet. Am Anfang strukturiert Lethcoe seine Geschichte klar und verständlich. Dann überschlagen sich die Ereignisse und werden durch einen abrupten Schluss nicht ordentlich beendet. Selbstverständlich soll dies zum Kauf des nächsten Bandes anregen. Ehrlich gesagt war mir da die Lust auf eine Fortsetzung allerdings schon vergangen. Sprachlich ist das Buch in Ordnung, die Grundidee ist spannend. Es hapert aber an der Ausarbeitung der Dramaturgie und an den Figuren. Beide wirken teilweise ausgesprochen plagiiert und abgedroschen. Das ganze ist in plumper Weise auf Serie angelegt, wo ein in sich geschlossener Roman sinnvoller gewesen wäre. |
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| Bewertung von leo aus Altusried am 24.12.2010 | |
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IN dem buch geht es um den großen, hageren und klugen Jungen Edward Macleod, der in die Gieserei, ein Platz für Jungen, deren Stärken die Körperlichen, nicht die geistigen sind. In einer Nacht, muss Edward zur Strafe in den Keller, wo er unter großen Schmerzen seine Flügel bekommt. In letzter sekunde rettet ihn der mysteriöse mr Spines, ein seltsamer Kauz mit Stacheligem Haar, durch einem magischen gesang nach los Angeles. In los Angeles angekiommen, will edward vor Mr Spines fliehen, was ihm auch gelingt, jedoch vertraut er nun den Falschen und er begiebt sich in große Gefahr. Mir hat die Buch sehr gut gefallen, da man sich gut in Edwarts situation hinein versetzten kann, denn jeder sagt ich bin der "Gute", vertraue mir, und man will den Leuten allen trauen, auch wenn es manchmal eben das Falsche ist. Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite und es ist leider viel zu schnell zu Ende gelesen. Aufjedenfall empfelenswert ab 12 |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 26.10.2010 |
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Der 14-jährige Edward ist auf seiner Berufschule ein Außenseiter. Für sein Alter ist er zu groß und für die Art der Schule ist er viel zu intelligent. Durch sein Stottern wird er von anderen Schülern gemieden oder provoziert. Die Provokationen von Grudge, einem bulligen Jungen gehen sogar so weit, dass Edward sich beinahe mit ihm geprügelt hätte. Durch eien juckende Stelle am Rücken wird er in der Berufschule immer auffälliger, denn komischerweise gehen seine Wünsche in Erfüllung, wenn er versucht, sich an der Stelle zu kratzen. So wäre beinahe ein Bücherregal auf Grudge gefallen, als dieser ihn mal wieder provoziert hat. Durch dieses Verhalten werden er und Grudge in einem Keller festgehalten und als Strafe von Scruggs, einem kahlköpfigen Berg von Mann gefoltert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten versuchen die beiden aus dem Keller zu flüchten, dies gelingt jedoch nur Grudge allein und Edward wird erneut von Scruggs festgehalten. Edwards Rücken juckt und schmerzt immer mehr, dass es kaum noch auszuhalten ist, doch dann wachsen ihm plötzlich Flügel. Und Hilfe in Form von Mr. Spines, einem Mann, der mehr an ein Tier als einen Menschen erinnert, ist auch nicht weit... Mit seiner Hilfe gelingt es Edward zu flüchten und er stürzt von einem Abenteuer in das nächste... Jason Lethcoe hat mit "Wings" einen tollen magischen Auftakt einer neuen Buchreihe hingelegt, die es in sicht hat. Das Buch liest sich so leicht und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Allerdings wiederholen sich manche Sätze wie z.B. "Edward bemerkt, dass er hierbei nicht gestottert hat" zu oft. Schon allein das Vorwort vom Autor ist sehr gelungen und lässt erahnen, mit wieviel Herzblut er dieses Buch geschrieben haben muss. Bei der Entstehung des Buches stellte er sich die Frage: "Was wäre, wenn ein Junge herausfindet, dass er der Sohn eines gefallenen Engels ist?" Das offene Ende hat mich zwar ein wenig geärgert, aber gleichzeitig hat mich die Leseprobe zum 2. Band wieder milde gestimmt. Allerdings endet das Buch doch ein wenig zu abrupt für meinen Geschmack. Vor allem die Charaktere sind Jason Lethcoe besonders gelungen. Edward und Mr. Spines habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und wollte mich nur ungern wieder von ihnen trennen. Auch wenn Edward zunächst sehr unscheinbar und in sich gekehrt wirkt, merkt man schnell, wie intelligent er ist. Sein Talent für Kartenhausbau ist hierbei besonders ausgeprägt. Auch wenn er manchmal durch seine kindliche Naivität noch ein wenig Probleme hat, gut und böse zu unterscheiden, hilft ihm sein Gespür doch immer wieder weiter. Aber auch Mr. Spines ist ein toller und interessanter Charakter. Auch wenn er ein gefallener Engel ist und eigentlich für das Böse arbeiten soll, versucht er doch immer wieder seine menschliche Seite zu behalten und mit dieser zu handeln. Wie er sich für seine Gefährten und Edward aufopfert finde ich hierbei besonders bemerkenswert. Die Covergestaltung ist wunderschön und überzeugt mit seiner Genauigkeit. Auf dem Cover ist Edward mit seinen Flügeln abgebildet und man erahnt schon anhand der Haltung, wie sehr er in sich gekehrt und auf sich allein gestellt ist. Aber auch die Kapitelgestaltung ist wunderschön und auffällig. Die Schriftart passt super zum Rest des Buches. Ein weiteres Highlight neben dem wunderschönen Cover ist ein Glossar am Ende des Buches, wo alle Charaktere, Orte und Gegenstände noch einmal genauer erklärt werden. Der zweite Band heißt "Flight" und erscheint im Februar 2011 bei ArsEdition. Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall nicht entgehen lassen. :) Absolut empfehlenswert! |
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| Bewertung von nadl aus Spremberg am 09.10.2010 | |
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in diesem buch geht es umeinen einfachen jungen aber er ist etwas anders,... der14 jähriege etward(so heißt er) stottert und ist fast 2 meter groß.und er hat eine prophezeiung aufgetragen aber dan passiert das unglaubliche ihm wachsen flügel.und dann rettet auch noch mr.spines aus einer tötlichen gefahr.er nimmt ihn mit auf ein leben nahc den tot.erfüllt sich nun edwards prohezeiung.das erfahrt ihr im nächsten teil.die characktere sind:edward,edwards eltern,mitschüler von edward und mr.spines auch noch ein par andere tote. mir geviel das buch sehr gut weil es spannnend ist.ich empfele es aallen weiter die abendteuergeschichten lesen. |
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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 03.09.2010 |
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Inhalt: Seit dem Tod seiner Mutter fristet der 14jährige Edward in einer Schule für schwer erziehbare Jugendliche, genannt „Die Gießerei“, ein freudloses Dasein. Freunde hat er keine, gilt er doch aufgrund eines Sprachfehlers und seiner an eine Bohnenstange erinnernde Statur als Außenseiter und Sonderling. Eines Tages bildet sich eine Stelle an Edwards Rücken, die schrecklich juckt – und plötzlich wachsen aus ihnen zwei lange, schwarze Flügel! Edward versteht die Welt nicht mehr, und dann will ihm auch noch eine zwielichtige Gestalt an seine Flügel! Doch zum Glück taucht im richtigen Moment der mysteriöse Mr. Spines auf, der Antworten auf Edwards fragen hat – und das Leben des Jungen vollends auf den Kopf stellt. Meine Meinung: „Wings“ ist der Auftakt zu einer tollen neuen Fantasyreihe für Kinder ab 10 Jahren. Doch es braucht sich gegenüber den „Erwachsenenbüchern“ nicht zu verstecken! Man merkt natürlich deutlich, dass dieses Buch eher für die jüngeren Leser geschrieben wurde: kurze, prägnante Sätze, kurze Kapitel, einfache Wortwahl – eben einfach zu verstehen, wie ein Kinderbuch sein es sein sollte. Die Welt, die der Autor geschaffen hat, zieht jedoch auch ältere Leser schnell in ihren Bann. Mit atemberaubender Geschwindigkeit baut sich Spannung auf, die bis zum leider etwas abrupten Ende nicht nachlässt. An einigen Stellen wurden Handlungsstränge nicht zu Ende geführt, oftmals brachte aber ein Blick in das anhängende Glossar Licht ins Dunkle, was dazu anregt, sich sehr intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Was man bei einem Buch wie diesem aber gerne tut! Schön finde ich, dass Edward kein strahlender, perfekter Held ist (wie sein Name vermuten lassen könnte), sondern ein normaler, mit kleinen Makeln behafteter Junge. Das macht ihn sympathisch und es den Lesern leicht, sich in ihn hineinzuversetzen. Auch die anderen Figuren sind großartig und tragen sehr zum Lesevergnügen bei. Für meinen Geschmack hätte „Wings“ ein wenig länger sein können, für Kinder dürften gut 220 Seiten jedoch dick genug sein. Im Februar 2011 erscheint der zweite Band dieser Reihe und man darf gespannt sein, wie es mit Edward, seinen Freunden und Feinden weitergeht. |
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 23.08.2010 |
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Beschreibung: Der 14-jährige Edward ist eine fast 2 Meter lange Bohnenstange und gilt als ein ziemlicher Sonderling, der stottert und am liebsten Kartenhäuser baut. Als ihm in letzter Zeit immer öfters eine Stelle direkt zwischen den Schulterblättern zu jucken beginnt ahnt Edward noch nicht was bald mit ihm geschehen wird, denn Edward ist ein Wächter dem nun seine wunderschönen Flügel wachsen. Auf der Flucht vor Whiplash Scruggs, der Edward seine Flügel stutzen will begegnet er dem mysteriösen Mr. Spines und seinen zwei kleinen Helferlein mit denen er in eine dunkle Welt, die Welt nach dem Tod abtaucht. Meine Meinung: Schon durch das schöne Cover wurde ich wie magisch von Jason Lathcoes Jugendroman "Wings. Der mysteriöse Mr. Spines" angezogen. Zudem kam dann noch der ansprechende Klapptentext der mich in meiner Neugier bestärkt hat. Jason Lathcoe erzählt in seinem Roman die Geschichte des sonderlichen Bohnenstange Edward Alistair Mcleod. Durch die verspielte Art und Weise wie der Autor seinen Charakteren Leben einhaucht war ich schon nach kürzester Zeit gefesselt von dieser anderen Welt in die Edward nach der Begegnung mit dem mysteriösen Mr. Spines eintaucht. Wie in sovielen Jugenbüchern ist es auch hier so, dass Edward vor einer bösen Macht flüchtet und auf seinem Weg nicht so recht weiß wem er denn eigentlich vertrauen soll. So läuft er direkt in die Arme des Feindes ohne es überhaupt zu ahnen. Gott sei Dank rettet ihn Mr. Spines und seine knuffigen Gehilfen aus dieser Notlage heraus und Edward erfährt mehr über seine Herkunft. Besonders fasziniert war ich von der düster gestalteten Welt nach dem Tod und der Idee, dass die Menschen in dieser Dimension das Aussehen dessen annehmen was ihre Seele am besten wiederspiegelt. Zum Schluss hin wird es dann noch einmal richtig spannend, denn Edward erfährt dass seine Mutter nicht tod ist, so wie er glaubte, sondern von dem Schakal gefangen gehalten wird...leider ist hier auch schon der Roman zu Ende und das macht mich wirklich neugierig auf Band zwei von Jascon Lathcoes Reihe! Im ganzen gesehen ist "Wings. Der mysteriöse Mr. Spines" ein unterhaltsames Buch, dass man auch gut Kindern vorlesen kann und dann bestimmt ein Gänsehautfaktor ist. Jedoch war mir die Sprache die der Autor verwendet etwas zu einfach und daher vergebe ich 4 von 5 Grinsekatzen. Mein Fazit: Ein erfrischender und mysteriöser Auftakt zu einer tollen Jugenbuchreihe! Vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere haben mich begeistern können. |
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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 18.08.2010 |
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Von sieben Brücken zwischen den Welten sind fünfe lang zerschunden. Die sechste kein Geländer hat, die siebte ist verschwunden. (Aus: „Die Brücken zwischen den Welten“ – ein Kinderlied) Edward Alistair Mcleod war ein ganz gewöhnlicher Junge. Bis zu dem Tag, an dem er diese ungewöhnlich juckende Stelle an seinem Rücken mit den mysteriösen Vorkommnissen in seiner Nähe in Verbindung brachte. Es gab bereits viele Geschichten darüber, dass ein kleiner Junge bis zu einem bestimmten Tag genauso war wie alle anderen. Es gab schon viele Geschichten darüber, dass es in der Welt in der wir leben gefallene Engel geben könnte. Es gab außerdem viele Geschichten darüber, dass fremde Mächte Interesse an mysteriösen Vorkommnissen af der Erde haben. Trotzdem ist diese Geschichte, die mit allen drei Aspekten zu tun hat, eine äußerst lesenswerte Geschichte, die vor allem ihren eigenen Charme hat. Der erste Band von Jason Lethcoes Trilogie präsentiert einen kleinen Jungen, der aus seiner nicht gerade heilen Welt in eine Welt gerät, in der es Engel, gefallene Engel, Wächter, Parallelwelten und magische Gesänge gibt. Eigentlich möchte er damit nichts zu tun haben, doch ihm scheint als würde er ohne die Hilfe des mysteriösen Mr. Spines immer wieder in eine Falle tappen. Schnell wird ihm klar, dass sein Vater mit der ganzen Sache zu tun haben muss. Die Ereignisse überschlagen sich und so hofft der Leser am Ende des ersten Teils, dass der zweite Teil möglichst bald Aufklärung und mehr von Edwards Abenteuern bringt. Wer übrigens genauso verwirrt über sämtliche neuen Begriffe ist wie Edward selbst, dem hilft ein ausführliches Glossar am Ende des Buches. Die mystisch fantastische Lektüre für zwischendurch. Erfrischend vampirfrei! |
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| Bewertung von Hedwig aus Norderstedt am 25.07.2010 | |
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Die Buchreihe "Der mysteriöse Mr. Spines - Wings" von Jason Lethcoe erzählt die fantastische Geschichte des 14jährigen Edward Alistair Macleod, der nach dem Krebstod seiner Mutter in eine Berufsschule für besonders eklige, dreckige und schwierige Tätigkeiten gebracht wird. Die meist schwererziehbaren Jugendlichen lernen dort zum Beispiel, wie man verdreckte Abwasserrohre reinigt oder Müll per Hand sortiert. Edward ist fast 2m groß, stottert und am liebsten alleine. Außerdem juckt es ihn immer unerträglicher werdend zwischen den Schulterblättern. Einige Wesen, die Edward schon längere Zeit heimlich beobachten, warten gespannt darauf, dass auf Edwards Rücken Flügel wachsen. Als sich Edward in der Schulbibliothek von einem wesentlich größeren Jungen der Berufsschule angegriffen und in die Enge gedrängt fühlt, wünscht er sich von ganzem Herzen, eines der mächtigen Bücherregale möchte seinen Angreifer unter sich begraben. Das Unglaubliche geschieht: Das Regal kippt ohne Manipulation von außen tatsächlich um ... und zur Strafe werden Edward und sein Angreifer in den Keller gesperrt, wo sie von einem gewissen Mr. Whiplash Scruggs in die Mangel genommen werden sollen. Edward wird von diesem mit einer Schere bedroht, was fatale Wirkung auf seinen Juckreiz zeigt und seinen Angreifer züchtigt Scruggs mit Peitschenhieben auf die Hände. Die Bedrohung durch Scruggs und Edwards ungewollte Zauberei in der Bibliothek scheint eine unmittelbare Wechselwirkung mit Edwards Morphose zu haben: die Flügel brechen durch. Edward kommt jedoch kaum dazu, darüber in Ruhe nachdenken zu können, denn Scruggs hat weitere und schlimmere Züchtigungen angedroht und da ist zunächst einmal Flucht angesagt. Sehr konzentriert baut Edward mit Hilfe seiner Karten den Keller samt geeignetem Fluchtequipment nach und erarbeitet dabei einen funktionierenden Fluchtplan, der den Serienhelden MacGyver vor Neid erblassen lassen würde. In letzter Minute kommen dann Edward ein mysteriöser Mr. Spines, der auffällige Ähnlichkeit mit einem Stachelschwein aufweist und dessen Schüler Sariel, ein Hermelin und Artemus, eine geflügelte Kröte, zu Hilfe und er findet sich zu seinem großen Erstaunen in einem komfortablen Reisezug auf dem Weg nach Los Angeles wieder. Allerdings weiß Edward nun gar nicht mehr, wem er vertrauen soll, zumal die klitzekleinen Bröckchen der Geschichte, die ihm Mr. Spines da zunächst auftischt, alles andere als normal und vertrauenerweckend erscheinen. Edward soll der Nachkomme eines der Wächter-Engel sein, die die Menschen vor dem bösen Einfluss des Schakals beschützen. Der Schakal selbst sei ein ehemaliger Engel, der einst aus den höchsten Sphären gefallen sei, dabei fast alle Brücken in die höheren Daseinsebenen, die nach dem Tod auf alle Lebewesen warten, zerstört habe und nun alles brutal bekämpfe, was gut und schön sei. Er habe viele Helfershelfer, die die Gefallenen genannt werden und Edward sei in großer Gefahr. Das alles erscheint unserem Edward ziemlich verwirrend und beängstigend; er haut bei der nächsten Gelegenheit ab und versucht, sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Soweit zunächst der äußerst turbulente und spannende Beginn des Fantasy-Romans, in dem noch eine ungewöhnliche Maschine eine Rolle spielt, die Edward direkt nach Woodbine, der ersten Ebene nach dem Tod aller Lebewesen bringt und auf die Suche nach seiner Mutter, von der er bisher auch überhaupt nicht wusste, welche außergewöhnliche Heldin sie ist/war- man soll ja nicht zu viel vorab verraten - , den Jason Lethcoe nach eigener Aussage im Vorwort wie immer nach dem Motto geschrieben hat: "Was wäre, wenn...". Und das kann dieser Autor mit einer wirklich meisterlichen Bravour. Diese Fantasy-Reihe werden Jung wie Alt förmlich verschlingen. Der Autor hat unglaublich viele frische Ideen, verwebt geschickt Mythologien, Legenden und sogar Glaubensrichtungen zu einem ungeheurem dichten Gewebe, welches einfach großen Spaß macht zu lesen. |
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