Wenn der Geisterhund heult - Brezina, Thomas

Thomas Brezina 

Wenn der Geisterhund heult

Illustrator: Birck, Jan
Gebundenes Buch
 
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Wenn der Geisterhund heult

Aus einer anderen Welt? Ein geheimnisvoller Geisterhund verbreitet Angst und Schrecken. Die vier Freunde beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen ...


Produktinformation

  • Verlag: RAVENSBURGER BUCHVERLAG
  • 2005
  • Neuauflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 187 S. m. Illustr. v. Jan Birck.
  • Seitenzahl: 192
  • Die Knickerbocker-Bande Bd.61
  • Best.Nr. des Verlages: 2011652
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 134mm x 22mm
  • Gewicht: 325g
  • ISBN-13: 9783473470891
  • ISBN-10: 3473470899
  • Best.Nr.: 13048883
Thomas C. Brezina ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Kinderbuchautoren. Seine Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt und werden weltweit von Millionen Kindern gelesen. Thomas C. Brezina wurde zum Professor h.c. der Kinderuni Graz ernannt. Sein wichtigstes Anliegen ist es, Kindern Selbstvertrauen und Freude am Lesen zu vermitteln.

Jan Birck, der die Knickerbocker neu und schmissig in Szene gesetzt hat ist ein echtes Allroundtalent: Illustrator, Trickfilm-Künstler, Art Director (Werbung, Trickfilm, CD-Rom), Cartoonist ... Neben den Knickerbockern hat er auch den "Wilden Fußballkerlen" ihr Aussehen verliehen.

Leseprobe zu "Wenn der Geisterhund heult" von Thomas Brezina

FRANKENSTEINS SCHLÖSSCHEN

Der Erbauer des Schlösschens hatte von den Bewohnern des Dorfes den Spitznamen "Alpenkönig" bekommen. Vor sechzig Jahren war er der erste Feriengast gewesen, der sich in das kleine Dorf verirrt hatte. Jeden Tag warf er sich seinen Wetterfleck über, einen Umhang aus dickem Filzstoff, bei dem der Kopf durch ein Loch in der Mitte gesteckt wurde, nahm seinen dicken knotigen Stock und wanderte in die Berge hinauf. Ganz egal, ob die Sonne schien, es stürmte oder regnete.

Wie alt der Alpenkönig damals war, konnte niemand sagen. Das Gesicht war jung und straff, Bart und Haare aber dunkelgrau. Wie ein wildes Gestrüpp wucherten die Haare auf Kopf, Wangen und Kinn, und böse Zungen im Dorf behaupteten, im Bart des Alpenkönigs würden sogar schon Spinnen und Käfer nisten.

Wochenlang wohnte der Alpenkönig im Gasthof, in einer kleinen Kammer unter dem Dach. Niemand durfte sie betreten, das Bett machen oder ausfegen. Der geheimnisvolle Gast bestand darauf, alles selbst zu machen.

Ein großes Rätsel war sein Name. Bei seinem ersten Besuch hatte er sich als Theofrastus Pickelmann vorgestellt. Im nächsten Jahr aber behauptete er, sein Nachname wäre Pickeling, und im dritten hieß er auf einmal Pickelberg. Nur sein ungewöhnlicher Vorname blieb immer gleich. Der Wirt dachte sich seinen Teil. Der "Alpenkönig" würde schon seine Gründe dafür haben, warum er immer wieder einen anderen Familiennamen angab. Da der Gast aber immer ein dickes Trinkgeld gab, machte er kein Aufsehen.

Drei Jahre nach seinem ersten Besuch hatte der Alpenkönig eine lange Unterredung mit dem Bürgermeister. Er schaffte es, ihm ein großes Grundstück hoch oben in den Bergen abzukaufen. Auf einer natürlichen Terrasse im Fels ließ er ein Schlösschen errichten, das aussah wie aus dem Märchen: spitze Türmchen, kecke Erker, bunte Dächer und viel weißer Stuck, ganz so, als wäre ein Zuckerbäcker der Baumeister gewesen. Eine Schotterstraße kletterte in zahlreichen engen Kurven die steilen Hänge bis zur Einfahrt in den Schlosshof hinauf, der von einer Art Zugbrücke, einem mittelalterlichen Fallgitter und zwei schweren Metalltoren geschützt war. (...)

Aus einer Seitengasse kam eine zarte alte Dame. Sie hatte einen kräftigen kleinen Mischlingshund an der Leine und es sah mehr aus, als würde er mit ihr spazieren gehen und nicht umgekehrt.

"Luisa!" Die Hüttenwirtin winkte der Frau energisch zu. "Bitte, was sagst du zu diesem Skandal?" "Sa-gen-haft!" Die Dame mit dem Hund legte in jede Silbe ihre Entrüstung. "Eine sagenhafte Unverschämtheit."

Sie hinkte leicht und hatte Mühe, den Hund zu halten. "Sitz, Platz, hier, Leopold!", befahl sie ihm ohne Erfolg. Poppi hockte sich hin und streckte dem Hund zur Begrüßung den Handrücken entgegen. Sofort beschnupperte er sie neugierig.

"Weißt was, die Poppi geht mit deinem Leopold spazieren, und wir setzen uns auf einen Kaffee ins Gasthaus", schlug Tante Resi vor, ohne Poppi vorher zu fragen, ob sie Überhaupt einverstanden war. Die alte Dame nahm das Angebot gerne an und drückte Poppi die Leine in die Hand.

"In einer halben Stunde bringst du ihn ins Gasthaus und bekommst eine heiße Schokolade", versprach Luisa großzügig. Die Knickerbocker grinsten einander verstohlen an, als die beiden alten Damen laut palavernd in Richtung Gasthaus abzogen. "Kommt ihr mit?", fragte Poppi die anderen. Lilo verneinte. "Ich möchte mehr über den Geisterhund herausfinden."

Die Hände tief in die Hosentaschen gebohrt, kickte Axel einen kleinen Stein. "Wie willst du das anstellen?"

"Ich schaue mal ins Rathaus. Vielleicht gibt es dort eine Dorfchronik."

Aus einer Gasse waren Jubel und Applaus zu hören. Gleichzeitig näherte sich ein Helikopter. Die Knickerbocker hoben die Köpfe und beobachteten, wie er genau in die Richtung steuerte, aus der der Lärm einer kleinen Menschenmenge kam. (...)

"Ich wusste, es gibt einen geheimen Zugang zu diesem Schloss", sagte sie zu den anderen, während sie sich über den holprigen Weg vorankämpften. Noch immer liefen Schienen über den Boden, auf denen sogar zwei leere Loren standen, mit denen früher das Gestein aus dem Bergwerk transportiert worden war. Der Stollen führte sie zu einem runden Schacht, der sich wie ein gigantisches Wurmloch nach oben schraubte. Metallstangen ragten heraus und stützten die Stollendecke und den Rand der Öffnung ab. Kurz bevor das Brummen endete, schoss ein schweres Gewicht in der Größe einer Litfasssäule aus der Öffnung.

"Das Gegengewicht des Liftes", stellte Dominik fest. "Es ist jemand oben und Axel sicher auch!", sagte Lilo ungeduldig. Aber wie konnten sie den Lift rufen? Einen Knopf gab es nicht.

Lilo deutete auf einen Metallbügel, der seitlich in die Schachtwand eingelassen war. "Eine Leiter, für Notfälle. Und das ist einer!" Sie schwang sich an den Metallstreben hoch und verschwand mit dem Oberkörper in der Röhre. Poppi und Dominik leuchteten ihr.

"Führt nach oben!", rief sie zu ihnen hinunter, erklomm die erste Sprosse und hangelte sich weiter hinauf. Über ihr ächzte die Liftkabine in den Halterungen der Tragseile. Lieselotte kletterte zügig.

Sie wusste, Axel war oben und brauchte Hilfe. Die Kabine hing drohend am Ende des Schachtes. Wenn sie sich in Bewegung setzte, würde es für Lilo eng werden. Sehr eng.

Kundenbewertungen zu "Wenn der Geisterhund heult" von "Thomas Brezina"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von klippe aus Herne am 14.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch reisen die vier Junior-Dedektive in die Berge. Mitten in der Nacht wacht Dominik auf und wird von einem stinkendem haarigen Wesen angesprungen. Als er davon erzählt, ist das ganze Dorf in Aufregung.
Und auf einmal verschwinden bekannte Stars.
Plötzlich ist auch Alex unauffindbar.
Der Rest der Bande stößt auf etwas, womit niemand gerechnet hätte....Spannung PUR !!
Als ich am Abend das Buch aus meinem Regal ausgesucht habe, brauchte ich mir nur das Buchcover anschauen und ich sagte:,, Alles klar, ok!" Ich habe in dem Superkrimi von dem ersten Buchstaben bis zum letzten Punkt mitgefiebert.
Ich hatte das Buch in vier Stunden durch.
Die Nacht war gerettet.
Wie in jedem Knickerbocker-Krimi hatte der Autor Ideen, mit denen keiner gerechnet hätte.
Der Krimi ist NIX für schwache Nerven.

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Bewertung von James Bond 007 aus Aalen-Dewangen am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
Lilo,Popi,Axel und Dominik stecken wider in einem spannendem Abenteuer. Sie sind in den Bergen von Österreich in einer kleinen Hütte bei der Tante von Lilos Vater. Dominik wird mitten in der Nacht von einem Geisterhund angefallen.Die Bande forscht weiter und erfärt das diser Hund schon einmal aufgetaucht ist er hat einmal einen Mann und eine Frau angefallenhat vor 60 Jahren. Als Dominik im Berg Hotel nach einem untergramm bei Herrn Kainz einem Schachweltmeister bittet wird von dem Gesterhund angeffalen und ferschwindet! Wird die Knickerbocker-Bande den fall lösen?
Mir hat das Buch super gut gefallen weil ich großer Fan der Bande bin. Ich habe es an Ostern bekommen und habe es in zwei Tagen schon verschlungen. Ich empfele es weiter weil es toll ist spannend und aufregend also lest es!!!

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