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| Bewertung von his-and-her-books am 15.04.2013 | |
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Meinung: Vor dieser Rezension hätte ich mich am liebsten gedrückt. Nicht weil „Splitterherz“ furchtbar schlecht war – nein, nichts dergleichen… Aber „Splitterherz“ lebt von dieser ganz besonderen Atmosphäre, die sich nur sehr schwer beschreiben lässt. Gerade zu Beginn war diese für mich etwas seltsam, befremdlich. Die Autorin konfrontierte mich mit einer schlechtgelaunten, miesepetrigen Protagonistin, die nach dem Umzug von Köln in dieses kleine Dorf glaubt, „alles“ verloren zu haben. Ein Grund, lieber öfter mal die Augen zu schließen und zu schlafen. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass es für die Müdigkeitsanfälle und Schlafattacken einen anderen Grund gibt. Für diese Erkenntnis benötigt es aber knapp ein Drittel des Buches. Ab diesem Moment mutiert die anfänglich etwas zäh dahinfließende Geschichte aber zu einem reißenden Strom. Denn die Offenbarungen, Geheimnisse und Ereignisse überschlagen sich und meine von Anfang vorhandene Neugier wurde gestillt. Ellie erzählt in der Ich-Perspektive Vergangenheit, aber durch gewisse Umstände bekommen wir auch einen tieferen Einblick in das Innere von Colin. Bis auf oder gerade wegen ihrer „Launen“ ist Elisabeth, Ellie, Elisa oder auch Lassie genannt, eine authentische Protagonistin, mit deren „Normalität“ sich wohl jeder Leser identifizieren kann. Seite für Seite entfernt sie sich aber von diesem normalen Mädchen, bekommt Ecken und Kanten… Sei es durch ihre seltsamen Träume, ihre Gedächtnislücken oder ihre Neigung, überall einzuschlafen. Immer mehr erhärtet sich der Verdacht, wer für diese besonderen Zustände verantwortlich sein könnte: Colin, der mysteriöse und für Ellie faszinierende und gefährliche junge Mann. Im Gegensatz zu der gängigen Jugendliteratur wird Colin nicht von aller (weiblichen!) Welt angehimmelt. Nein! Er wird von manchen sogar als hässlich empfunden… Und mögen tut ihn auch keiner. Warum das so ist, erfährt Ellie gemeinsam mit dem Leser, als sie hinter sein Geheimnis kommt. Colin, der mystische Retter, der düstere Badboy, der allein in einem Haus mitten im Wald wohnt, von Nachtfalter bekuschelt wird, eine „Sonnenallergie“ mit seltsamen Auswirkungen hat und eine sehr innige „Beziehung“ zu seinem schwarzen Monsterpferd hat. Das war mein erster Eindruck von Colin. Aber hinter ihm steckt so viel mehr. Bei ihm ist das klassische „dunkle Geheimnis“ ein schwarzes Loch. Dunkler geht es nicht. Ihn näher kennenzulernen, seine Vergangenheit und seine Pläne zu erkunden, nimmt sich Ellie zur Aufgabe. Und ich konnte gemeinsam mit ihr hinter die Fassade des jungen Mannes schauen, fand dort Bitterkeit und Traurigkeit – und wollte nur noch wissen, warum. Frau Belitz‘ Stil war im ersten Moment etwas ungewohnt. Sie arbeitet des Öfteren mit Rückblicken, was gemeinsam mit den (Tag-)Träumen anfangs etwas verwirrend war. Immer wieder blitzte die Frage auf, was jetzt real war, ob ich was verpasst habe… Bis mich die Geschichte dann wieder einholte. Ihr Schreibstil ist sehr detailliert. Sie beschreibt sehr bildhaft und gut vorstellbar. Die von ihr aufgebaute Stimmung ist düster, beinahe melancholisch. Dunkle Merkmale überwiegen, sie hat viel mit Ängsten und Phobien gearbeitet, was perfekt zu der von ihr entwickelten Geschichte passt. Urteil: Die Idee und die Atmosphäre von „Splitterherz“ sind besonders. Man muss in die von Frau Belitz erschaffene Welt eintauchen – mit Haut und Haar. Man muss sich Ängsten und Albträumen stellen, man muss sich auf den speziellen Stil einlassen. Wenn man dies schafft, erlebt man eine fantastische Geschichte weit abseits des Mainstreams. Spannung, Fantasie, das Spiel mit Phobien und eine etwas andere Romanze, den Kampf um die Liebe ohne sich selbst zu zerstören. All das ist „Splitterherz“. gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung mehr auf his-and-her-books.blogspot.de |
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| Bewertung von Jenny aus Aßlar am 18.12.2012 | |
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Nach einem Umzug von Köln aufs Land ist Ellie vollkommen am Boden zerstört. Sie muss ihre Freunde zurücklassen und hier in der Einöde ganz von vorne anfangen und versuchen sich anzupassen. Doch hier erwartet sie weitaus mehr als sie ahnt. Neue Gegend, neue Leute, ein geheimnisvoller Junger Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, Familiengeheimnisse, die aufgedeckt werden, ja sogar eine ganz neue Welt, die sich ihr mehr oder weniger offenbart. Wow, kann ich da nur sagen. Das ist das erste Buch bei dem ich mir nach dem Ende immer noch nicht ganz schlüssig bin ob es mir gefällt oder nicht. Aber was ich ganz klar positiv anmerken muss ist, dass es sehr spannend, interessant und geheimnisvoll vonstattenging. Man wurde auch ziemlich lange über viele Dinge im Unklaren gelassen, was mich manchmal schon etwas genervt hat, da ich unbedingt wissen wollte um was es hier eigentlich geht. Aber andererseits war gerade „das“ toll, denn meine Neugierde wurde dadurch definitiv geweckt und ich konnte das Buch nicht mehr einfach so aus der Hand legen, sondern wollte endlich wissen was Sache ist. Das hat Bettina Belitz echt super hinbekommen. Über die Wesen um die es hier geht erfährt man noch nicht allzu viel. Ellie stolpert urplötzlich in diese Welt hinein und muss sich erst einmal damit auseinandersetzen. Außerdem rückt ihr gegenüber niemand so richtig mit der Sprache heraus, so bleibt sie leider relativ unwissend, genau wie der Leser, da alles aus Ellies Sicht geschildert wird. Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen. Allzu viele kommen nicht vor, Bettina Belitz beschränkt sich hier auf recht wenige, was aber auch gut ist, denn die vorkommenden Charaktere haben Geheimnisse genug. Wie bei der Story an sich, erfahren wir auch nur sehr langsam etwas über die Charaktere selbst. Und selbst nach Beenden des Buches ist noch einiges offen und teilweise rätselhaft. Interessant und mysteriös fand ich die Träume von Ellie. Ich bin gespannt was man noch alles über Ellie erfährt, ob sie vielleicht doch mehr ist als es scheint und was es mit ihren Träumen auf sich hat. Das Einzige was mich zwischendurch doch eher gestört hat war Ellis Besessenheit Colin gegenüber. Ich kann ja noch verstehen, dass sie sich von ihm angezogen fühlt, aber ihre Gefühle gingen mir etwas zu weit. Naja, das war aber eigentlich auch alles. Wie man sieht hab ich nicht viel Negatives über das Buch zu sagen, trotzdem kann ich mich nicht so ganz dazu durchringen fünf Sterne zu vergeben. Aber trotzdem ein toller Start und Band 2 + 3 der Trilogie sind schon bestellt. Ich bin sehr gespannt wie das alles noch weitergeht. |
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 06.11.2012 |
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Die 17-jährige Elisabeth Sturm, Elisa von ihrem Vater genannt, Lassie von ihren Freundinnen, ist wenig begeistert, dass ihr Vater die Stelle als Leiter der psychiatrischen Klinik in Rieddorf angenommen hat. In den vergangenen vier Jahren hat sie alles gemacht und getan, um zur Gruppe der angesagten Teenager zu gehören und nun soll alles umsonst gewesen sein? Doch es ist sinnlos, sie hängt auf dem Land fest, bis sie ihr Abitur in gemacht hat, aber danach soll es gleich wieder in eine Großstadt zum Studium gehen. Doch noch steht ihr ein neuer Anfang im Dorf bevor und von Beginn an beschleicht sie das Gefühl, dass sie wahrscheinlich nicht so richtig dazugehören wird. Bereits am ersten Schultag ist Elisabeth klar, dass sie sich nicht getäuscht hat. Mit den anderen Schülern kann sie nicht viel anfangen, sie weiß nicht, wie sich geben soll und wie sie wirklich ist, hat sie über die Jahre schon fast vergessen. Zu allem Überfluss bekommt sie auch noch einen Tutoren zugeteilt, Benni - Schülersprecher, Vertrauensschüler und auch noch der Sohn des Bürgermeisters. Überrascht stellt Elisabeth fest, dass dieser auch noch ausgesprochen hilfsbereit und freundlich ist, doch sie ist ja nicht in der Schule, um Freundschaften zu schließen, sondern, um ihr Abitur zu machen. Doch so öde das Leben auf dem Land auch sein mag, irgendwas stimmt dort nicht. Während eines Gewitters sieht Elisabeth ein blaues Leuchten, das sie sich nicht erklären kann, in ihrem Zimmer hat sie keinen Handyempfang, wobei sie unter dem Dacht wohnt und dort eigentlich den besten Empfang haben müsste und außerhalb des Dorfes lebt ein junger Förster, der Elisabeth während des Gewitters geholfen hat und ihr auch anschließend immer zu Hilfe kam, wenn sie diese benötigte, doch ansonsten anscheinend nichts mit ihr zu tun haben will. Wer ist Colin Blackburn und warum benimmt sich ihr Vater so merkwürdig, als er Colin begegnet? Ich gestehe, ich verstehe den Hype um dieses Buch nicht! Der Plot war durchaus ansprechend und auch abwechslungsreich gestaltet, sodass es mir eigentlich nicht so schwer hätte fallen dürfen dieses Buch zu lesen und auch den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich mir jedoch einige spannender beschriebene Szenen gewünscht hätte, jedoch muss ich zugeben, ich bin mit der Protagonistin bis zum Schluss nicht warm geworden. Wie es ein 17-jähriges Mädchen schaffen kann, sich dermaßen und über Jahre hinweg selbst zu verleugnen, ist mir schleierhaft, weil doch gerade in der Pubertät die Charakterzüge eines jungen Menschen ganz besonders häufig und intensiv zum Vorschein kommen. Auch fehlte mir die wirkliche Tiefe an der Figur der Elisabeth, wo hingen ich die Nebencharaktere, allen voran Elisabeths Eltern und ihre Mitschüler, ganz wundervoll facettenreich gestaltet fand. Sicherlich werde ich zu gegebener Zeit noch einen weiteren Anlauf der Reihe nehmen mit dem 2. Band "Scherbenmond", aber bis es soweit ist, wird es wohl doch noch ein Bisschen dauern. |
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 19.06.2012 |
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In Köln hatte Elisabeth Sturm (17) ihr Leben im Griff. Sie mochte die Großstadt und war mit den beliebtesten Schülerinnen der Schule befreundet. Als ihre Eltern jedoch aufs Land ziehen, findet Ellie dort keinen Anschluss und vergeht fast vor Langeweile. Das einzig Interessante ist Colin, 20 Jahre alt, extrem arrogant, aber auch extrem faszinierend. Obwohl Ellie anfangs absolut nicht weiß, was sie von ihm halten soll, erliegt sie seiner besonderen Ausstrahlung. Zunächst weiß sie jedoch nicht, dass Colin etwas mit ihrer Familie verbindet, denn ihr Vater hat Geheimnisse vor ihr, die dazuführen, dass er und Colin Feinde sind. Als Ellie dieses erfährt ist sie jedoch schon zu sehr involviert, als dass sie Colin aus ihrem Leben verbannen könnte, auch wenn er genau dieses zu zerstören droht. "Splitterherz" ist der Start einer Trilogie für junge Erwachsene, deren Nachfolger "Scherbenmond" und "Dornenkuss" heißen. Der Auftaktroman stand ziemlich lange in meinem Regal. Zum einen, da ich gerne mit dem Lesen warten wollte, bis alle drei Romane bereits erschienen sind, zum anderen weil meine Erwartungen sehr hoch waren und sich über die Zeit die Befürchtung eingestellt hat, dass es mich evtl. enttäuschen würde und das wollte ich einfach nicht, da ich die Kurzbeschreibung interessant fand, auch wenn sie noch nicht so viel verrät, und ich mich vor allem in das Cover verliebt habe. Alle drei Romane sind als Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen erschienen und haben alle drei ein tolles Cover erhalten, wobei mir das von "Splitterherz" am besten gefällt. Nun habe ich es aber endlich gewagt, den Auftaktband gelesen und freue mich auf die Nachfolger, soviel schon mal vorab. "Was für ein chaotischer Abend. Konnte hier nichts normal ablaufen? Musste es immer in einer Blamage, Halluzinationen oder dem Beinahe-Tod enden?" (Seite 91) Wie bereits erwähnt, verrät die Kurzbeschreibung nicht so viel. Ich war daher überrascht, als ich das Geheimnis von Ellies Vater erfahren habe und als Colins Hintergründe deutlicher wurden. Die Idee dahinter hat mir gut gefallen, auch wenn mich die Umsetzung manches Mal etwas irritiert hat und ich mich erst in der Story wieder neu orientieren musste. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hat mich der Plot gefesselt, da ich unbedingt mehr erfahren wollte. Belitz Schreibstil ist detailliert, bildhaft und meistens ruhig. Sie nimmt sich viel Zeit für die Beschreibung ihrer Charaktere und das Setting, so dass ich verstehen kann, dass manche Leser dieses evtl. als langatmig auffassen könnten. Mir ging es nicht so, denn es schwingt immer eine besondere Atmosphäre mit. Mal geht es düster und spannend zu, dann wieder humorvoll, teilweise auch romantisch. Es wird also eine Menge Gefühl zwischen den Zeilen geboten, auch wenn die Protagonisten Ellie und Colin selbst nicht so gut mit ihren Gefühlen umgehen können. Mit Ellie und Colin hat Bettina Belitz zwei interessante Charaktere erschaffen, die ein tolles Zusammenspiel ermöglichen. Ellie erscheint zunächst sehr Großstadttussi-mäßig, besonders ihren neuen Mitschülern gegenüber, findet aber auf dem Land langsam zu sich selbst. Sie vollzieht im Laufe des Romans große Entwicklungsschritte von einem ständig unzufriedenen Teenager zu einer taffen jungen Frau, die zu ihren Gefühle steht, für sie kämpft und etliche Ängste überwindet. Colin hingegen erscheint durchweg als harter Kerl, der nur selten Schwäche zeigt, und Ellie immer wieder warnt, dass er nicht gut für sie sei, was natürlicher eher dazu führt, dass er noch interessanter erscheint, denn Frauen stehen ja bekanntlich auf "Bad Boys". Beide Protagonisten wirken authentisch und ich bin gespannt, welche Entwicklung diese in den nächsten Romanen noch vollziehen werden. Fazit: "Splitterherz" ist lang und ausführlich, aber es strahlt auch etwas Besonderes aus und macht neugierig. Ein gelungener Auftakt, so dass ich mich bald dem zweiten Band widmen werde! |
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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 |
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Ich bin dem 1. Band der Splitterherz-Trilogie heillos verfallen. Gelungener könnte der Auftakt zu einer fabelhaften Trilogie gar nicht sein... ZUM INHALT: Die 17-jährige Ellie (auch Elisabeth oder Elisa genannt) Sturm zieht ungewollt mit ihren Eltern von Köln in das Kaff Kaulenfeld im Westerwald. Für Ellie beginnt eine Zukunft in der Einöde ohne Handyempfang und mit Mitschülern, die sie für arrogant halten. Aufgelöst muss der Teenager zusehen, wie sich ihre Eltern auf dem Land einleben, während sie in der Nacht von aufwühlenden Träumen gequält wird. Aus purer Langeweile beginnt Ellie, ihren Tagträumen nachzuhängen sowie die Umgebung zu erkunden und gerät so in ein Gewitter, aus dem sie von einem Fremden hoch zu Ross gerettet wird. Dann trifft sie ihren Retter in der Sporthalle wieder und obwohl sich dieser sehr herablassend verhält, fühlt sich Ellie zu ihm hingezogen und wird immer mehr in den Sog dieses rätselhaften jungen Mannes gezogen. Doch Ellie spürt auch, dass mit Colin Jeremiah Blackburn etwas nicht stimmt und als sie Colin ihrem Vater vorstellt, gerät ihr Leben vollkommen aus den Fugen, denn nicht nur Colin hat Geheimnisse vor ihr - sondern auch ihr Vater, der Psychiater. Schon bald muss Ellie herausfinden, dass ihr Vater nicht der ist, für den er sich ausgibt. Immer wieder verwischt Realität und Traumwelt ineinander... Ich konnte mich sehr gut in die Protogonistin Ellie Sturm hineinversetzten (obwohl sie gar nicht meine Altersgruppe ist, bin fast 20 Jahre älter *lol*) - Ellie ist ein liebenswertes intelligentes, aber einsames Mädchen, das sich nun in einer neuen Umgebung behaupten muss. Sie hat Angst vor Spinnen und diese Phobie findet sich auch in ihren Träumen wieder, ebenso wie neue Szenarien (die auch mit Neben den Biss-Büchern und der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Büchern hat es in letzter Zeit kein anderes Jugend-/Fantasy-Buch geschafft, mich so derartig zu fesseln. Bei "Splitterherz" passt einfach alles: angefangen bei dem leidenschaftlichen Schreibstil bis hin zu dem wunder-wundervollen Plot und den großartigen Protagonisten. Ich hoffe, dass Band 2 BALD erscheint und vergebe (mit Hochachtung vor der Autorin für dieses wunderbare Werk) 5 STERNE MIT EXTRASTERNCHEN. |
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| Bewertung von lea am 04.02.2012 | |
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Die Handlung steht ja oben, also erläutere ich diese nicht weiter. Dieses Buch hat mich schon von der ersten Sekunde, als ich es im Internet gefunden habe überzeugt ! Leider mehr das Cover, als die Handlung selber. Nachdem ich zu geizig war mir dieses Buch zu kaufen, habe ich es von einer Freundin ausgeliehen, die es selbst angefangen hat zu lesen, jedoch knapp in der Mitte aufgehört hat. Zum Buch: Ellie und ihre Familie wirken wirklich sehr sympatisch. Jedoch trifft Elli manchmal Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann.......und wieso läuft sie einer Kröte, die in den Walt läuft, hinterher ??? Am Anfang musste ich mich kurz einlesen, doch danach lies sich dieses Buch wie Butter lesen. Collin wird in diesem Buch zu Erst als arroganter Junge beschrieben, jedoch stellt sich bald heraus, das er ein Geheimnis verbirgt und eigentlich total nett ist. Der lockere und leichte Schreibstyl der Autorin, ließ mich sogar manche male auflachen und ich hatte echt Spaß das Buch zu lesen. Fazit: Dieses Buch ist echt empfehlenswert und hat rein gar nichts mit Vampiren zu tun, falls dies jetzt einer denkt. Die Handlung ist spannend und sehr gut beschrieben worden. Die Charaktere sind ebenfalls sehr sehr gut ausgearbeitet !! Jeder Charakter hat seine eigenen Merkmale und dies macht ihn individuell. Nachdem ich meiner Freundin gesagt habe, dass ich dieses Buch wirklich gut fand, möchte sie einen erneuten Anlauf starten und es diesmal ganz zu Ende lesen. ;) Und ich werde auf jeden Fall die Geschichte von Ellie und Collin weiterhin verfolgen . |
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| Bewertung von Seelchen am 15.01.2012 | |
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Der leichte, moderne Schreibstil der Autorin, der hier und da mit Begriffen aus meiner Jugend verziehrt ist, hat mich schnell in seinen Bann gezogen und das Kennenlernen der Hauptcharakterin und Erzählerin Ellie zu einem Vergnügen gemacht. Schon von der ersten Seite an war ich in dem Rhythmus der Geschichte gefangen und je mehr Seiten ich hinter mich gebracht hatte, desto tiefer fand ich mich in der Handlung dieser Geschichte wieder. Besonders gefesselt hat mich hierbei gar nicht unbedingt die Liebesgeschichte, sondern die Mischung, die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat. Angst und Unsicherheit vor dem Neuen, Anziehung, Neugierde, aufkeimende Liebe, Kampf, Witz und ein kluger Kopf ergeben hier die Zutaten für diesen vielseitigen Pageturner. Unterstützt werden diese groben Zutaten von den Details, die diese Geschichte erst richtig schmackhaft machen. Neben einer Kulisse, die auf der einen Seite malerisch und romatisch auf den Leser wirkt, auf der anderen jedoch gleichzeitig eine alltägliche Note verliehen bekommen hat, sind es vor allem die Charaktere, die die Seiten zum Leben erwecken. An erster Stelle steht dabei natürlich Ellie selber. Gegen ihren Willen wurde sie von ihren Eltern von der Großstadt Köln in die Pampa verfrachtet und nicht nur, dass sie ihr Leben, ihre Freunde und überhaupt alles dafür aufgeben musste, was ihr Dasein bisher erfüllt hat, muss sie bald feststellen, dass das Leben in ihrer neuen Heimat anderen Regeln unterliegt. Keine Situation, auf die ein Teenager erpicht ist und das bringt Ellie auch zu jeder sich bietenden Gelegenheit absolut glaubhaft an den Leser. Nach und nach entwickelt sich das Mädchen jedoch weiter und erkennt bald, dass ihre neue Umgebung auch eine Chance sein kann – eine Chance, sie selbst zu sein. Aber "Splitterherz" hätte nicht so viele Mädchenherzen höher schlagen lassen, wenn da nicht auch noch ein schmucker junger Mann wäre, der unserer Heldin den Kopf verdreht und dieser findet sich nicht, wie zur Zeit sehr in Mode, in einem Vampir, Werwolf oder gar Engel wider, sondern in einem Mahr. Colin ist eine gelunge Mischung aus arrogantem Schnösel und einem ihn stets begleitendem Mysterium. Letzteres sorgt dafür, dass seine gesamte Umgebung ihm mit einem gewissen Abstand und Misstrauen begegnet und auch, wenn Ellie ebenfalls spürt, dass er anders ist, fühlt sie sich von ihm angezogen. Auch seine ständigen Versuche, sie auf Distanz zu halten, können daran nichts ändern und das sorgt nicht nur einmal für Situationen, in denen zwei Sturköpfe aufeinandertreffen, für Herzschmerz, aber auch für eine ganze Reihe witziger Sprüche und Gedanken, die den Leser nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Lachen bringen. Neben zahlreichen weiteren Randcharakteren, die in Ellies Leben auf die ein oder andere Weise eine Rolle spielen, ist es Tillmann, der mit seinen flotten Sprüchen, seiner Art und seiner Loyalität dem Ganzen nochmal eine extra Portion Pfeffer verleiht und sich blitzschnell in die Herzen der Leser kämpft. Erfrischend und zugleich packend ist aber nicht nur der Witz, der sich durch das gesamte Buch zieht, sondern auch die Bedeutung der Träume, die in dieser Geschichte eine ganz wichtige und entscheidene Rolle einnehmen. Ich glaube zwar nicht daran, dass sie wirklich wichtiger sind als Blut –zumindest für uns nicht- aber ohne sie würden wir alle wohl auf Dauer eingehen. Wir brauchen sie, um unseren Alltag zu verdauen, um Gefühle und Geschehnisse zu verarbeiten, um dem Chaos in unserem Inneren ein wenig Einhalt zu gebieten. Mit Ellie als Ich-Erzählerin erlebt der Leser hautnah, was sie in den Stunden des Schlafes beschäftigt und vor allem, wie sich ihre Träume auf sie auswirken und sie beeinflussen. Diese Tatsache lässt den Leser noch ein Stückchen weiter hinter die Kulissen blicken, Ellie bis ins kleinste Detail kennenlernen und das führt unweigerlich auch dazu, ganz schrecklich mit ihr mitzulieben, mitzubangen und mitzuleiden. |
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Bewertung von Cechen aus Schleswig am 30.12.2011 |
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Elisabeth zieht um. Von Köln an Ende der Welt. Hier ist alles zehn Nummern kleiner, wenn es es überhaupt gibt. „Sei einfach du selbst“, geben ihr ihre Eltern vor dem ersten Schultag mit auf den Weg, aber die haben ja keine Ahnung. Sie wissen nicht, wie schwer man es heute als Teenager hat. Man muss sein wie die anderen. So hat es jedenfalls in Köln geklappt. Die richtigen Klamotten, den richtigen Notendurchschnitt, um nicht als Streber dazustehen, und dann versuchen sich die richtigen Freunde zu angeln. Nein, das ist nicht so einfach wie es sich anhört. Und es ist auch nicht einfach Colin zu verstehen. Colin, den alle für verrückt halten und teilweise auch Angst vor ihm haben. Doch Elisabeth findet ihn interessant und so rätselhaft, dass sie immer wieder versucht ihn zu sehen, vielleicht sogar mit ihm zu reden, obwohl er ihr jedes Mal wieder einen Korb gibt. Aber er hat seine Gründe, sagt er zumindest und bald muss auch sie einsehen, dass alles viel komplizierter ist, als gedacht. Zudem versucht auch ihr Vater die beiden auseinander zu bringen. Warum? Das will er ihr nicht verraten und auch Colin gibt Elisabeth keine Antworten auf ihre Fragen. Dann muss sie es wohl oder übel halt selbst in die Hand nehmen. Mir hat Splitterherz eigentlich ganz gut gefallen, allerdings fand ich es nicht sooo spannend, was ja aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Ich mag nämlich auch Bücher, die man gerne liest, die lustig sind und die man, wenn es kurz vor Mitternacht ist, auch mal weglegen kann ohne die ganze Zeit wach zu sein und bei denen man vor Spannung kein Auge zubekommt. So eins war Splitterherz jedenfalls für mich. Vielleicht lag die fehlende Spannung aber auch daran, dass ich schon vorher wusste, dass es einen zweiten Teil gibt. Das Auflösen aller Fragen, die in Elisabeths Kopf herumschwirrten kamen nur Stück für Stück und es lohnte sich immer noch weiterzulesen. Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet und es war ein Buch, in dessen Hauptfigur (Splitterherz ist in Ich-Form geschrieben) ich mich richtig, richtig gut hineinversetzen konnte. Also alles in allem ein gutes Buch, aber teilweise war es mir dann doch auch mal zu langweilig. |
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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 25.10.2011 |
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Die 17jährige Ellie Sturm zieht mit ihren Eltern aus Köln in ein verschlafenes Nest im Westerwald. Nur schwer kann sie sich der Natur und dem ganz anderen Rhythmus auf dem Land anpassen. Sie wird von Albträumen geplagt und ist ständig müde und gelangweilt. Doch dann begegnet ihr der undurchsichtige Colin, der ein großes Geheimnis zu verbergen scheint. Ellie kann sich seiner dunklen Faszination nicht entziehen und eine verhängnisvolle Entwicklung nimmt ihren Lauf. Mit einer Träne im Augenwinkel habe ich dieses Buch gerade beendet. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung der Geschichte um Ellie und Colin, was mich ein wenig tröstet. Ich muss gestehen, ich habe einige Probleme gehabt, in den 630 dicken All-Age-Fantasy-Schmöcker hineinzukommen. Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht wirklich viel und eine kleine Straffung hätte der Geschichte hier vielleicht gut getan. Daher auch ein Sternchen Abzug von mir. Dann jedoch mit der Aufklärung der wahren Hintergründe und des Geheimnisses, was Ellies Vater Leo mit ihrem Traumprinzen Colin verbindet, gerät man absolut in den Bann der Geschichte, die zum Schluss hin immer dramatischere Züge annimmt. Durch den Erzählstil in der Ich-Form ist dem Leser der Charakter der Ellie natürlich am nächsten. Ihre Entwicklung vom unsicheren, geradezu tollpatschigen Mädchen voller Ängste hin zur Heldin, die für ihre Liebe sogar ihr Leben opfern würde, ist sehr überzeugend gelungen. Der innerlich zerrissene Antiheld Colin ist jede Sünde wert. In ihrer detailreichen und bildhaften Sprache kommt sehr gut die Liebe zur Natur zur Geltung, welche die Autorin ganz sicher empfindet. Vor allem auch die tierischen Begleiter, wie den Kater Mister X oder den Hengst Louis muss man einfach ins Herz schließen. Wer zur Abwechslung mal eine fantasiereiche Story lesen möchte, die ohne Vampire und Werwölfe auskommt, dem sei „Splitterherz“ ohne Einschränkung empfohlen, ob nun Teenager oder älteres Semester. Für den etwas holprigen Beginn entschädigt das herzzerreißende Finale allemal. |
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| Bewertung von Lalapeja aus Münster am 03.06.2011 | |
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Ellie ist 17 und wohnte bisher in Köln. Nun wollten ihre Eltern unbedingt aufs Land ziehen und Ellie verschlägt es in ein kleines Nest, das so rein gar nichts mit Köln zu tun hat. Sie muss auf eine neue Schule und hat Probleme sich zu integrieren. Obwohl ihr alle dabei helfen wollen, lehnt sie Einladungen anfangs immer ab. Allmählich knüpft sie jedoch Kontakte und lernt auch den mysteriösen Colin kennen, der irgendwie immer dort auftaucht, wo Ellie gerade ist. Colin birgt ein Geheimnis in sich, das spürt Ellie, und auf eine gewisse Weise fühlt sie sich von ihm magisch angezogen. Okay, das Buch ist echt dick! Und ich muss zugeben, dass man sich anfangs durchquälen muss. Colin taucht erst auf Seite 80 auf und mich hat die Geschichte auch erst nach knapp 170 Seiten gepackt. Aber dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, man erfährt endlich, was es mit Colin auf sich hat und die Spannung steigt und steigt. Obwohl man einige langatmige Stellen wirklich hätte streichen können, möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Für Jugendbuchliebhaber und Urban Fantasy Freude dürfte es auf jeden Fall etwas sein. Ich bin gespannt auf „Scherbenmond“. |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 9,00 | 4,50 | Banküberweisung | Tan-chan | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 9,00 | 4,50 | Banküberweisung | cheeser | 100,0% | ansehen |
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