Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1 - Heitmann, Tanja

Tanja Heitmann 

Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1

Gebundenes Buch
 
9 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
17 ebmiles sammeln
EUR 16,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1

Seit langem ist Mila von Samuel, dem besten Freund ihres älteren Bruders Rufus, fasziniert. Bannte sie zuerst nur seine ungewöhnliche Ausstrahlung, so kommt kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag eine ganz andere Art der Verzauberung hinzu: Mila verliebt sich in Sam. Und er scheint ihre Gefühle zu erwidern. Doch gerade als sich die beiden näherkommen, passiert etwas Schreckliches. Sam verschwindet und Rufus, der in jener Nacht mit seinem Freund zusammengewesen war, kann sich nur schemenhaft erinnern. Ist Sam von der Klippe gestürzt?
Während alle anderen vom Tod des Jungen überzeugt sind, glaubt Mila, dass Sam noch lebt. Und tatsächlich: An ihrem Geburtstag steht er wieder vor ihr - doch er ist nicht mehr der, der er einmal war. Sam ist eine Schattenschwinge geworden, ein engelsgleiches Wesen - und nur aus Liebe zu Mila ist er in die Welt der Menschen zurückgekehrt ...
Auftakt einer packenden romantischen Fantasytrilogie zum Trendthema Engel.

"Tanja Heitmann ist die deutsche Antwort auf Stephenie Meyer!" -- Peter Hetzel, Sat.1 Frühstücksfernsehen

"Tanja Heitmann setzt mit ihrem Roman Schattenschwingen einen neuen Trend in der deutschen Fantasy-Literatur." -- Frau im Spiegel

"Die Geschichte nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen." -- Main-Post


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 445 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 147mm x 47mm
  • Gewicht: 692g
  • ISBN-13: 9783570160671
  • ISBN-10: 357016067X
  • Best.Nr.: 27946739
"Die Geschichte nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen."

"Die Geschichte nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen."
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren, studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land.

Leseprobe zu "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1"

PDF anzeigen

Leseprobe zu "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1"

Wer die Unendlichkeit vor sich hat, für den ist Zeit nur dann von Bedeutung, wenn man ihren Lauf um jeden Preis beeinflussen will. In Ewigkeit zu leben, erschien ihm nur verlockend, solange er sie auch beherrschte.
Doch genau davon entfernte er sich mit jedem Atemzug, den die Menschheit tat, immer mehr. Auch wenn er den Gedanken kaum ertrug, so war er bloß ein Gefangener, an eine nie endende Nacht gefesselt. Nur für flüchtige Augenblicke gelang es ihm, dem Schlaf, der ihn umfangen hielt, zu entkommen. Dann begriff er, dass er im dunkelsten Raum des Universums hockte: im Reich der Träume, der Quelle seiner früheren Macht. Der letzten Bastion, die ihm nach dem Scheitern seiner Pläne geblieben war. Wie ein verletztes Tier, das sich in seinem Bau verkriecht, war er dorthin geflüchtet, ein Gefangener seiner selbst. Langsam, aber unaufhaltsam drang das Weiße Licht in seine Zuflucht ein. Hell und blendend, alles auslöschend, wonach er sich sehnte. Sollte er nicht bald den Weg aus seinem Schlaf herausfinden und die Kraft erlangen, sich seinen Gegnern zu stellen, würde ihn das Licht aufzehren wie die Mittagssonne den Schatten. Und nichts anderes als ein Schatten war er, seit man ihn seiner Magie beraubt hatte.
Um dem Licht zu entkommen, das immer gnadenloser um ihn herum leuchtete, würde er erwachen müssen. Erst dann konnte er die Ewigkeit erneut beherrschen. Aber wie? Er war zu müde, um seine Schwingen auch nur anzuheben. Er konnte sie ja nicht einmal erahnen. Seit wann war das nun schon so? Er erinnerte sich nicht. Erneut griff die süße Macht des Schlafes nach ihm und es gelang ihm nicht, sich ihr zu entziehen. Dieses Mal noch nicht. Aber bald. Und bis dahin würde er durch die Träume der Sterblichen wandeln und denjenigen unter ihnen suchen, der ihn endgültig der verführerischen, süßen Zuflucht des Schlafs entreißen würde.

Sternenfeuchten

Es war nicht gerade einfach, Samuel Bristol zu übersehen. Allerdings lag das weniger an seinem Äußeren - obgleich er meiner Meinung nach umwerfend aussah mit seinem Strubbelhaar, den meerfarbenen Augen und seinen breiten, aber etwas hageren Schultern, als hätte er den Schuss in die Höhe, den er vor einiger Zeit gemacht hatte, noch nicht richtig ausgeglichen. Was man seinen Bewegungen allerdings längst nicht mehr ansah: Die waren voller Anmut, auch wenn ich wohl die Einzige war, die Sam mit diesem Wort beschreiben würde. Aber ich fand, es passte. Alles an ihm war anmutig, selbst wenn er einfach nur mit den Jungs beisammenstand und herumalberte.
Doch es war weniger sein Aussehen als vielmehr seine Aura, wegen der sich ihm alle Blicke zuwandten, sobald er einen Raum betrat. Eine Tatsache, die er nach Kräften zu ignorieren versuchte. Nutzlos. Jeder geriet in den Bann von Sams Aura.
Seit ich vor einigen Jahren mit meiner Familie in den Küstenort St. Martin gezogen war, hatte ich mir den Kopf über seine unvergleichliche Ausstrahlung zerbrochen. Als ich Sam zum ersten Mal sah, erschien er mir wie ein Lichtstrahl, so hell, dass alles um ihn herum verblasste. Gleißendhell und wunderschön. Die Welt stand still. Er ging mit einigen Leuten aus seinem Jahrgang über den Schulflur, also eine denkbar unspektakuläre Kulisse für einen solchen Moment. Er tat auch nichts weiter, als einfach an mir vorbeizugehen. Doch ich stand da wie gebannt. Ich konnte anschließend nicht einmal sagen, ob er mich überhaupt bemerkt hatte. Warum auch? Als elfjähriges Mädchen segelte ich schlicht unter dem Radar dieses zwei Jahre älteren Jungen durch, der ohnedies auch noch gut und gern eineinhalb Köpfe größer war als ich.
All dies änderte jedoch nichts daran, dass ich verzaubert war. Wirklich und vollkommen verzaubert. Sam war eine Erscheinung, die ich mit nichts anderem vergleichen konnte. Und das Verrückte daran war, dass ich das keine Sekunde lang in Frage stellte.
Nun ja, ich war damals gerade ausgesprochen empfänglich für alles Wunderbare. Mein Regal voller Bücher über Meerjungfrauen, Elfen und Waldtrolle war der beste Beweis dafür. Außerdem war mein Blick auf die Welt ohnehin anders als der anderer Mädchen meines Alters. Meine Mutter führte das auf meine kreative Ader zurück. Ich konnte Einzelheiten besonders gut erkennen, was mir vor allem beim Malen entgegenkam. Der Haken an der Sache war, dass mir gelegentlich Details so sehr ins Auge stachen, dass ich den Blick fürs Ganze verlor. Manchmal erkannte ich also ein Haus nicht wieder, konnte dafür aber bis ins Kleinste den Türgriff beschreiben. Oder das Gesicht eines Lehrers bestand in meiner Erinnerung nur aus seiner Nase, die konnte ich dafür allerdings blind zeichnen. »Selektive Wahrnehmung« nannte mein Vater das. Klingt nicht besonders schmeichelhaft, es erklärt jedoch zumindest, warum ich jahrelang einzig das helle Strahlen wahrgenommen habe, das Sam umgab, es aber niemals wirklich verstand. Kein anderer Mensch machte je einen solch starken Eindruck auf mich wie Samuel Bristol.
Noch etwas anderes bestätigte meinen Eindruck, dass diesen Jungen etwas Magisches umgab: Mein fast drei Jahre älterer Bruder Rufus war ihm ebenfalls erlegen. Nicht dass Rufus das jemals zugegeben hätte - lieber wäre er tot umgefallen. Mein Bruder gab viel auf Coolness. Mit seiner unnahbaren, oft auch abfälligen Art machte er überall Eindruck. Ich selbst konnte das nie wirklich begreifen. Weshalb war jemand so heiß begehrt, der sich dermaßen abweisend verhielt? Vielleicht lag es daran, dass ich Rufus morgens beim Frühstück gegenübersaß, wenn seine dunklen Locken in alle Himmelsrichtungen abstanden und es ihm kaum gelang, den Löffel mit den Cornflakes gerade in den Mund zu schieben. Jedenfalls war Rufus nicht die Sorte Junge, die es nötig hatte, irgendjemanden anzuhimmeln. Nur bei Sam versagten seine Abwehrsysteme. Um seine Freundschaft bemühte Rufus sich wirklich. Allerdings brauchte er nach unserem Umzug nach St. Martin sage und schreibe schlappe zwei Jahre, um Sam als Freund zu gewinnen.
An dem Nachmittag, an dem ich zum ersten Mal von Rufus' neuer Freundschaft hörte, saß ich auf meinem Bett, das ich unter das große Fenster geschoben hatte, obwohl mich deshalb morgens das Sonnenlicht kitzelte. Dafür brauchte ich nur vom Kissen aufzublicken und sah in den Garten, den meine Mutter seit unserem Einzug in ein verwildertes Kunstwerk verwandelt hatte.

Kundenbewertungen zu "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(7)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Pia... aus Kempten am 23.05.2011 ***** sehr gut
Eigentlich sah alles perfekt aus: Mila entwickelt immer intensivere Gefühle für Sam, den Freund ihres großen Bruders Rufus. Auch dieser scheint das gleiche für sie zu empfinden, erwidern als sie mit ihm dann eines Tages ein Fest am Strand besucht und sie ihn zum ersten Mal küsst, verschwindet er an diesem Abend, als er mit Rufus länger bei diesem Fest blieb , Ihr Bruder Rufus erinnert sich an nichts außer an Sams Gewalttätigen Vater und ein Messer. Trotz der Angst Sam zu verlieren und der Überzeugung, dass Sam tot ist, glaubt sie fest daran, dass er lebt. Tatsächlich behält sie auch recht - und irrt sich trotzdem, denn als Sam zurückkehrt, ist er ein anderer geworden, eine engelsgleiche Schattenschwinge.
Schattenschwingen ist ein schöner, spannender und gefühlsvoller Jugendroman der aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Einmal aus der Perspektive der Hauptperson Mila und aus der Perspektive ihres Schwarms Sam. Ich würde dieses Buch an Mädchen im Alter von 11 Jahren empfehlen.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bücherwurm77 am 06.04.2011 ***** ausgezeichnet
„Schattenschwingen“ ist der erste Band einer Trilogie, die von Tanja Heitmann geschrieben wurde. Es ist der erste Jugendroman der Autorin, aber insgesamt ihr drittes Werk, welches veröffentlicht wurde.

Sam ist schon seid längerem der heimliche Schwarm von Mila und als er ihr eines Tages anbietet, ihr mit Mathe zu helfen, da kann sie ihr Glück kaum fassen. Schon relativ schnell merkt Mila, dass auch Sam an ihr interessiert ist. Doch Sam scheint anders als die anderen Jungs, so umgibt ihn eine geheimnisvolle helle Aura, die nur Mila wirklich zu sehen scheint. Außerdem hat es Sam nie einfach gehabt in seinem Leben, sein Vater hat ihn während seiner Kindheit geschlagen und irgendwie hat er sich schon immer total fehl am Platz gefühlt, als gehöre er gar nicht in diese Welt. Doch in der Schule ist Sam sehr beliebt, so scheint seine besondere Aura, alle möglichen Leute anzuziehen. Rufus, der Bruder von Mila hat ziemlich hart für die Freundschaft mit Sam kämpfen müssen und als es ihm endlich gelingt, Sam zum Freund zu gewinnen, da scheint sie nicht von langer Dauer zu sein. Denn Rufus ist überhaupt nicht begeistert davon dass Sam seine Schwester Datet. Und als Rufus und Sam dan eines Tages auf der Steilküste sitzen, schleicht sich plötzlich Sams Vater an und greift die beiden an. Sam sieht als einzigen Weg, seinem Vater zu entkommen, darin von der Klippe zu springen. Rufus der sich nicht mehr genau erinnern kann was passiert ist, bleibt verstört zurück und alle gehen davon aus, das Sam seinen Tod im Meer gefunden hat. Doch Mila glaubt nicht daran und gibt die Hoffnung nicht auf, Sam eines Tages wieder zu sehen.

Und dann, vier Monate nach seinem verschwinden, an dem16 Geburtstag von Mila steht er plötzlich wieder vor ihr und erzählt ihr eine unglaubliche Geschichte, über eine andere Welt die sich Sphäre nennt und wo die Schattenschwingen zu Hause sind, wie er nun eine ist. Mila kann das ganze erst gar nicht glauben und ihr machen die Erzählungen angst, doch dann nimmt Sam sie mit in seine neue Welt. Nicht alle sind von Ihrer Anwesenheit begeistert und es entsteht ein schlimmer Streit zwischen Sam und dem Wächter Asami, der von dem ständigen Wechseln von einer Welt in die andere nichts hält. Doch Sam möchte Mila nicht aufgeben, denn er liebt sie über alles, aber ohne die Sphäre kann er auch nicht sein, denn dann fühlt er sich unvollständig. Aber Sam muss sich entscheiden…

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren, studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land. Ihr Debütroman "Morgenrot" war ein sensationeller Erfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten.

Als ich damals das Buch „Morgenrot“ von Tanja Heitmann gelesen hatte, verspürte ich keine wirklich Lust mehr, eins der neuen Bücher von ihr zu lesen. Denn dieses Buch hatte mir absolut überhaupt nicht zugesagt und somit hatte ich mich von dieser Autorin etwas distanziert. Nachdem ich nun „Schattenschwingen“ gelesen habe, bin ich froh, dass ich es noch einmal mit der Autorin probiert habe.

Auch wenn die ersten Seiten etwas langatmig sind, bevor überhaupt etwas passiert lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen. Eindrücke und Details werden sehr realistisch aber gleichzeitig fantastisch bebildert beschrieben, denn die Autorin verwendet sehr viele bildhafte und charakterisierende Adjektive, die die Handlung sehr realistisch darstellen. Die Handlung hat überhaupt nichts Kitschiges oder Klischeehaftes an sich und besticht mit kreativen Ideen der Autorin. Obwohl es ein Jugendroman ist, finde ich, dass auch Erwachsene durchaus Freude an dem Buch haben können.

Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die Fortsezung, die im März diesen Jahres erschienen ist.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Cormia aus Wismar am 23.11.2010 ***** gut
Das Buch ist eigentlich ganz schön aber die ganze Sprache und Handlung war mir irgendwie zu jugendlich. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben,welches ich sehr anstrengend finde.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht aber es ist mehr was für Kinder ab 14 Jahren.

0 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von springflower aus Hetzerath am 20.10.2010 ***** ausgezeichnet
Tolle Liebesstory..
Das Buch war mein drittes von Tanja Heitmann, nach Morgenrot und Wintermond ( beide, sehr tolle Geschichten) war ich von Schattenschwingen genau so begeistert wie von den anderen Beiden.
Die Liebe zwischen Mila und Sam, die erst kurz vor Milas Geburtstag entsteht ist sehr schön und gefühlvoll beschrieben und lässt einem das Herz erwärmen..
Wer den ersten Band von dieser geplanten Trilogie gelesen hat, der wird sich auf jeden fall sehr auf die zwei weiteren Bände in Planung freuen, so wie ich...
wenn man es nicht mehr erwarten kann, ist es keine Zeitverschwendung die anderen Bücher von Tanja Heitmann zu lesen oder erneut zu lesen =)

3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sabine H. am 31.08.2010 ***** ausgezeichnet
Als ich die Schattenschwingen von Tanja heitmann in der Jugendbuchabteilung entdeckt habe, habe ich zuerst gestutzt. Denn ich kannte bislang nur die beiden Dämonenbücher Morgenrot und Wintermond von ihr, sehr spannend, aber eher nichts für Jugendliche. Die Liebesgeschichten sind kompliziert, manchmal weiß man nicht wer gut und wer böse ist und gelegentlich wird es ganz schön blutig. Nun also engelsgleiche Wesen. Wobei ich gleich sagen muss: ich finde, Schattenschwingen ist zwar ein Jugendbuch, aber man kann locker über vierzehn sein, um sich von der Geschichte mitreißen zu lassen.

Schattenschwingen ist der erste von insgesamt drei Bänden (der zweite Band erscheint leider erst im Februar 2011, was wirklich viel zu lang hin ist, wenn einem ein Buch so gute gefällt). Die Geschichte spielt im fiktiven St. Martin, einem Küstenort, in dem Mila mit ihren Eltern und ihrem drei Jahre älteren Bruder Rufus lebt. In der Familie gibt es einen starken Zusammenhalt, ganz anders als bei Sam, der mit Rufus in einen Jahrgang geht. Der ist bei seinem gewaltätigen Vater aufgewachsen und lebt nun bei der Familie seiner Schwester, wo er mehr geduldet als willkommen ist. Kurz vor Milas Geburtstag kommen sich die beiden näher, wobei Mila schon lange für ihn schwärmt. Aber dann verschwindet Sam nach einem Übrgriffs seines Vaters und als er Monate später zurückkehrt, ist er nicht länger ein bloß ein ungewöhnlicher Junge.

Für mich hat Schattenschwingen auf allen Ebenen funktioniert. Die Figuren waren von den Hauptcharakteren Mial und Sam bis zu den Nebenfiguren lebendig und einzigartig. Besonders bei Mila fiel es mir leicht mitzugehen. Wenn sie sich mit Rufus Wortgefechte liefert, ihrer besten Freundin die Ohren vollschwärmt oder den älteren Sam liebevoll neckt, um dann doch Angst vor der eigenen Courage zu kriegen. Sie ist ein echtes Mädhcen, also kein Supermodel und auch kein ach so herzensgutes Ding, das ja selbst schon fast ein Engel ist. Mila hat Ecken und Kanten, aber vor allem macht sie auch eine Entwicklung von einem noch jungen Mädchen zu einer jungen Frau durch, für die nicht länger alles schwarzweiß ist. Sam zu beschreiben ist schwieriger, vermutlich wegen des Sam-Zaubers, wie Mila immer sagt. Er ist wegen seiner Familiengeschichte sehr reif, unterscheidet sich aber auch von anderen, weil eben kein gewöhnlicher Junge ist und sich deshlab immer wie ein Fremder fühlt. Ich mochte seien Stärke, das er nie Selbstmitleid empfindet und bereit ist, für seine Entscheidungen einzustehn. Eigentlich ist er kein Engel, sondern ein Traum .
Aber in dem Buch gibt es noch viel mehr faszinierende Figuren zu entdecken, mir gefiel neben dem egomanisch veranlagten Rufus, der eigentlichen einen guten Kern hat,die Schattenschwinge Kastor sehr gut mit seiner schweigsamen Art. Ich hoffe, dass er auch weiterhin eine Rolle spielen wird und im Ggensatz zu Mila habe ich kein Problem mit seiner Kleiderwahl.

Neben der Liebesgeschichte und der Spannung gibt es nach Sams Rückkehr auch eine fantastische Geschichte, denn Sam führt Mila in die Welt der Schattenschwinfen, in die Sphäre ein. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die Sphäre ist der normalen Welt ähnlich und dann doch wieder nicht. Genau wie die Schwingen. Genau wie der Leser lernt Mila diese Welt gerade erst kennen und es zeichnet sich bereits ab, dass da noch so einiges im Verborgenen liegt, Gutes und Böses, von dem auch Sam noch keine Ahnung hat. Mir würde es gut gefallen, wenn der nächste Band noch mehr in der Sphäre spielt oder weitere Schattenschwingen in die Menschwelt reisen und auf Stromkästen sitzen und Eis essen.

Was ich bei den Schattenschwingen noch unbedingt betonen muss: das Buch ist einfach gut geschrieben. Damit meine ich nicht so eine Art Mensch, hats ich das flott weggelesen, sondern die Sprache ist richtig poetisch. Auch das sowohl aus Milas als auch aus Sams Sicht erzählt wird, fand ich eine toll

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Piapia aus Künzell am 15.06.2010 ***** ausgezeichnet
Hallo!

Das Buch ist total spannend! Echt empfehlenswert. Und Mila ist total sympatisch!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

1 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Laura aus Bremen am 09.05.2010 ***** ausgezeichnet
Eine sehr spannende schön geschriebene Liebensgeschichte.
Interessant macht es das ganze, dass beide Protagonisten wechselschichtig erzählen.
Das Buch wegen Arbeit aus der Hand legen zu müssen war doch sehr lästig!

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von valentina..' ♥ aus Rockenberg am 13.04.2010 ***** ausgezeichnet
ich liebe dieses Buch einfach!
es ist voller gefühle & die spannung kommt auch nicht zu kurz.
was ich besonders schön fand war,dass mila und sam immer
abwechselnd erzählt haben. Man hat richtig mitgefühlt.
Dieses Buch enthält alles was man sich wünscht: Liebe,Romantik,Spannung & natürlich Magie!
Freu mich schon auf die Fortsetzung. ' ♥

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von rema am 08.04.2010 ***** ausgezeichnet
5 Sterne für dieses Buch!!
Ich hab es lange im Regal stehen lassen, weil ich "Morgenrot" von Tanja Heitmann einfach nur schlecht fand.
Als ich mangels Nachschub doch dieses Buch aus mein Regal gezogen habe, war es auch schon an einem Tag verschlungen.
Einfach wunderschön! Die Beziehung zwischen Mila und Sam ist toll beschrieben und man fühlt mit. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, was für manch einen ja auch wichtig ist!
Endlich ein Buch was richtig schön romantisch ist und die Beziehung zwischen 2 Personen im Vordergrund steht.
Ich fiebere der Fortsetzung schon entgegen!

8 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1" von Tanja Heitmann ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

13 Marktplatz-Angebote für "Schattenschwingen / Schattenschwingen Bd.1" ab EUR 6,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 6,50 1,40 Banküberweisung muni. 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 7,00 1,55 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), sofortueberweisung.de, offene Rechnung SulaSuShu 100,0% ansehen
wie neu 7,50 3,00 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Alakandra 100,0% ansehen
wie neu 8,00 2,00 Banküberweisung Anna-Marie 100,0% ansehen
wie neu 8,00 3,00 Banküberweisung lilsunshine 100,0% ansehen
wie neu 8,25 2,00 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Natty1974 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,50 2,00 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) PacyA 94,4% ansehen
wie neu 8,50 2,00 Banküberweisung marcusbuecher 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 9,20 2,00 Banküberweisung FlorentineK.  % ansehen
wie neu 10,00 2,00 Banküberweisung moritzben 100,0% ansehen
wie neu 12,00 2,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung andreaundpia 100,0% ansehen
wie neu 14,50 2,00 Banküberweisung comanche 100,0% ansehen
wie neu 16,10 0,00 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Hausmanns Büchershop 98,4% ansehen
Mehr von