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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 20.12.2012 |
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Neva ist gerade 16 Jahre alt geworden und lebt in Heimatland, welches unter einer Energiekuppel liegt. Niemand darf diese Protektosphäre verlassen und die Regierung behauptet, dass es außerhalb kein Leben mehr gebe und die Kuppel zur Sicherheit der Bevölkerung erschaffen wurde. Neva empfindet sie aber eher als Gefängnis und hat viele Fragen, die sie nicht stellen darf. Alles wird tot geschwiegen - warum ständig Menschen verschwinden, was wirklich ausserhalb dieser Protektosphäre liegt, wie das Leben vor dem Bau der Energiekuppel war oder warum die Regierung jeden und alles kontrolliert. Das Leben in Heimatland ist ziemlich trostlos. Durch das Abschotten der Außenwelt werden die Ressourcen immer knapper. Alles wird mehrfach recycelt und viele Technologien sind verschwunden. So gibt es keine Flugzeuge mehr, viele Lebensmittel und Materialien sind ebenfalls nicht mehr verfügbar. Des Weiteren nimmt die Bevölkerung stetig ab. Um dem entgegen zu wirken hat die Regierung verkündet, dass Menschen mit 16 volljährig sind und sich vorpflanzen sollen. Zu diesem Zwecke gibt es auch keine Verhütungsmittel mehr auf dem Markt zu erwerben. Außerdem bestimmt die Regierung den auszuübenden Beruf, sie verwaltet alle verfügbaren Ressourcen und entscheidet sogar über den Einsatz von Regen. Ziel ist es eine Gleichheit in der Bevölkerung zu erschaffen, die sowohl das Aussehen als auch den Charakter der einzelnen Menschen betrifft. Neva entwickelt immer größere Zweifel an der Regierung und an der Sinnhaftigkeit der Protektosphäre. Sie hat nur zwei Möglichkeiten, sich dem System zu unterwerfen oder Widerstand zu leisten. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer verschwundenen Großmutter und entscheidet sich für letzteres, was für sie lebensbedrohliche Konsequenzen haben wird. Bei Neva handelt es sich um einen dystopischen Jugendroman. Scheinbar ist dieses Thema mittlerweile zu einem Trend geworden, den ich bisher aber verpasst habe. Dieser Roman war für mich der erste, der sich um beängstigende Zukunftsvision dreht, daher kann ich ihn auch nicht mit ähnlichen Werken vergleichen. Für mich ist diese Thematik neu und höchst interessant, denn einige Vorkommnisse sind gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man sich die aktuelle Entwickelung der Gesellschaft anschaut, was solche Romane noch viel erschreckender wirken lässt. Der Schreibstil von Sarah Grant hat mir sehr gut gefallen. Ihr Roman ist flüssig zu lesen und die Entwicklung des Charakters von Neva wurde gut beschrieben, von den ersten Zweifeln am System, über den ersten kleinen Widerstand und das endgültige Aufgeben ihres bisherigen Lebens, in der Hoffnung, dass es außerhalb der Kuppel mehr zu bieten hat. Das beklemmende Gefühl, welches für Neva Alltag geworden ist, überträgt sich gut auf den Leser, welcher selbst dazu animiert wird über diese Situation nachzudenken. Was würde man selbst tun, wenn man in dieser Protektosphäre gefangen wäre. Würde man den leichten Weg nehmen und sich dem vorgeschriebenem System beugen oder für seine Freiheit und seine Individualität kämpfen? Der Roman bleibt die ganze Zeit über spannend. Immer wieder geht es kleine Erfolge für Neva und die anderen Widerständler, gefolgt von Rückschlägen und gefährlichen Situationen. Ich war daher bis zum Ende nicht sicher, wie der Roman ausgehen würde, auch wenn ich natürlich eine Vermutung hatte. Es tauchen immer wieder neue Charaktere auf, Neva muss Menschen vertrauen, wird dabei oft enttäuscht und kann es doch nicht ohne fremde Hilfe schaffen. Diese Hin- und Hergerissenheit verleiht dem Lesen das nötige Spannungsgefühl. Fazit: Der Roman behandelt ein interessantes Thema, welches sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene gut umgesetzt wurde, und damit definitiv lesenswert ist. |
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 24.08.2011 |
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Neva lebt unter einer Kuppel, der Protektosphäre. Angeblich ist außerhalb die Luft verpestet, und alles stirbt. Doch auch innerhalb der Kuppel sterben die Menschen, aber einen sehr viel langsameren Tod: durch generationenlange Inzucht gibt es mehr und mehr Fehlgeburten, Rohstoffe werden knapp und die Bewohner im Aussehen immer ähnlicher. Die Regierung versucht mit allen Mitteln Missstände zu vertuschen, mehr und mehr Menschen, auch Nevas Großmutter, verschwinden spurlos. Doch Neva wagt es, den Kampf gegen die übermächtige Regierung aufzunehmen- zu der auch ihr Vater gehört. Doch ist Leben außerhalb der Kuppel wirklich unmöglich? Definitiv kein Roman für Klaustrophobiker- das Buch verursacht schon fast Beklemmungen. Man kann gut nachvollziehen, wie sehr Neva sich eingesperrt fühlt, und wie aussichtslos ihr Vorhaben eigentlich ist: überall wird bespitzelt, belauert, man kann niemandem mehr trauen- und die Regierung ist überall. Die geschilderten Umstände sind in jeder Hinsicht ein grausamer Psychoterror, aber durchaus vorstellbar. Man hat ja schon in der jüngeren Vergangenheit gesehen, was für Bestrebungen einzelne Staaten hatten, sich vollkommen von der Welt abzukoppeln, und zu was für Methoden dafür gegriffen wurde. Sara Grant schafft eine äußerst düstere Zukunftsaussicht, die aber absolut mitreißend ist. Die Story ist nicht sehr action-lastig und auf einen „großen Knall“ braucht man nicht zu hoffen- der Roman hat es aber auch nicht nötig. Nevas Gedanken, Aussichten und Motivation werden sehr echt und einfühlsam beschrieben und man fiebert jeden Augenblick mit. Ich hätte mir zwar mehr Hintergrund über die Kuppel und die Zeit des „Terrors“ gewünscht, aber außer in Geheimarchiven ist das Wissen innerhalb der Kuppel verschüttet. Was mich nur wundert: wie wird die Kuppel konstant unter Strom gehalten, wenn es keine Rohstoffe, kein Benzin etc. mehr gibt? Selbst Sonnenkollektoren müssen gewartet werden und brauchen Ersatzteile… ansonsten sind mir keine Fehler aufgefallen. Als Jugendbuch vollkommen überzeugend und spannend, hat der Roman meine Erwartungen komplett erfüllt. Daher 5 von 5 Sterne von mir. |
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011 |
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Beschreibung: Die Regierung schottet Heimatland durch eine gewaltige Engeriekuppel von der Aaußenwelt ab - unter der Beteuerung, dass alles zu dem Schutz der Bürger sei. Die junge Neva ahnt nur anhand der Erzählungen ihrer Großmutter wie es früher gewesen sein soll, doch diese gilt schon lange als vermisst. Mit ihren nun 16 Jahren erwartet die Regierung von Neva damit sie schnell mit der Familienplanung beginnt und Kinder bekommt, denn Heimatland braucht unbedingt neue Bürger. In Neva rührt sich der Widerstand, so schließt sie sich mit ihren besten Freundin Sanna zusammen um sich gegen die Regierung zur Wehr zu setzten. Neva verliebt sich jedoch in Sannas Freund, der ein gefährliches Spiel treibt. Der zuerst harmlose Widerstand nimmt größere Dimensionen an, Neva gerät auf die Zielscheibe der Regierung und ist schon bald tödlichen Gefahren ausgesetzt. Meine Meinung: Sara Grant beschäftig sich in ihrem Debütroman Neva mit der Frage: Was geschieht, wenn man Landesgrenzen schließt und sich vor fremden Menschen und fremden Gedanken abschottet. Als Leser verfolgt man die Geschichte durch die Augen der 16-jährigen Neva, die es satt hat von der Regierung keine Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Vor allem das spurlose Verschwinden ihrer Großmutter und einiger anderer Vermisster möchte Neva mit allen Mitteln aufklären. Gemeinsam mit ihrer Freundin Sanna beschließt sie endlich Antworten zu verlangen und einen Widerstand anzuzetteln. Der rasante und flüssige Erzählstil von Sara Grant macht es mir leich in die Geschichte einzusteigen und sofort findet man sich in dem von der Außenwelt abgeschotteten Heimatland wieder. Mit viel Fantasie erschafft Sara Grant ein Land das von seiner Regierung beherrscht und klein gehalten wird, die Bürger haben kein Recht auf Antworten sondern einzig die Pflicht zu arbeiten und für den Fortbestand von Heimatland zu sorgen. Sogar die Nachrichten werden von einer Regierungsabteilung durchgesehen und frisiert. Die Autorin verwebt ihre Fantasie erschreckend gut mit einer möglichen Realität. Sara Grant hat bei ihrem Erstlingswerk ein interessantes Thema aufgegriffen, dass nicht nur eine Menge Lesevergnügen bereithält sondern auch zum nachdenken anregt und viele Fragen aufwirft. Die Charaktere in diesem Jugendroman sind facettenreich gestaltet und vor allem die Hauptprotagonistin Neva ist mir schon von Beginn an symphatisch. Mit den anderen Figuren hat mich die Autorin total überrascht, denn hier trügt der Schein und man kann sich auf so einiges gefasst machen. Neva hat mir mit seiner actiongeladenen Spannung den Atem stocken lassen. Ein wirklich außergewöhnlicher Jugendroman der schon in Richtung Politthriller abzielt. Ich bin restlos begeistert und vergebe daher 5 von 5 Sterne. Mein Fazit: Ein atemberaubendes Debüt! |
0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Nadja_13 am 22.06.2011 |
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Neva - Sara Grant zum Inhalt: Neva ist 16 Jahre alt und somit Erwachsen, deshalb erwartet die Regierung, dass sie möglichst schnell eine Familie gründet. Die Gesellschaft in der sie lebt ist nämlich vom aussterben bedroht. Doch Neva hat sich geschworen keine Kinder zu bekommen, bis sie weiss, dass diese ein besseres Leben und mehr Möglichkeiten haben werden, als sie selbst. Sie glaubt daran, dass es auch ausserhalb der Energiekuppel, die ihre Heimat umgibt Leben gibt. Deshalb plant sie zusammen mit ihrer Freundin Sanna eine Protestaktion. Zuerst verläuft auch alles super. Doch dann beginnt alles immer mehr aus dem Ruder zu laufen... meine Meinung: Zuerst hatte ich etwas Angst, weil sich die Geschichte so nach einer typischen Zukunftgeschichte anhörte und ich befürchtete, die Geschichte könnte zu vorhersehbar und langweilig werden. Meine Sorge war aber unbegründet, die Geschichte hat zwar schon gewisse Ähnlichkeiten mit anderen Dystopien, aber ich hatte nie das Gefühl schon zu wissen was passieren würde. Die Geschichte beginnt bereits spannend und lässt nie an Spannung nach, ich war von Anfang bis Ende gefesselt von der Geschichte, auch wenn das Ende meiner Meinung nach etwas zu plötzlich kam. Leider hatte ich manchmal auch Probleme, weil ich mir nicht alles so wirklich vorstellen konnte. Ich hatte auch nie das Gefühl wirklich dort zu sein, da die Atmosphäre des Buches nach meinem Gefühl leider nicht so gut herübergekommen ist. Auch konnte ich mich leider nicht so gut in Neva hinein versetzen, ich habe zwar ihre Entscheidungen meistens gut nachempfinden können, aber ich hatte dennoch nie richtig das Gefühl sie zu kennen, was mir etwas gefehlt hat. Ihr Freundin Sanna mochte ich eigentlich, ausser das sie mich ein- oder zweimal etwas genervt hat. Braydon hingegen mochte ich echt nicht, ich konnte einfach nicht verstehen, was Neva und Sanna an ihm finden. Dass könnte daran liegen, dass man eigentlich so gut wie nichts über ihn erfährt. Wen ich hingegen wieder mochte ist die Mutter von Neva, auch wenn ich jetzt nicht sagen könnte warum. Die Sprache ist nicht schwierig zu verstehen und der Schreibstil lässt sich gut lesen, was mir ich eigentlich immer positiv finde. Zum Cover gibt es meiner Meinung nach nicht viel zu sagen, es ist nach meinem Geschmack so durchschnitt, aber es passt nicht schlecht zu der Geschichte. Besonders die Schneeflocke finde ich passen. Was ich schade finde ist, dass wenn man den Schutzumschlag abnimmt das Buch einfach schwarz und ziemlich langweilig ist, man hätte doch zumindest eine Schneeflocke darauf machen können. Fazit: Ich fand das Buch echt toll, auch wenn meine Rezension jetzt eher kritischer ausgefallen ist, als ich wollte. Die Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. 9/10* |
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| Bewertung von 23 aus Köln am 09.05.2011 | |
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Eine Inhaltsangabe spare ich mir an dieser Stelle. Mich hat das Buch leider überhaupt nicht überzeugt. Meiner Meinung nach gab es einige Ungereimtheiten, die mir den Lesespaß schon frühzeitig verdorben haben. Ich bin am Anfang nicht so recht in die Geschichte gekommen und konnte auch keinen Bezug zu den Protagonisten finden, was sich bis zum Ende des Buches nicht wirklich geändert hat. Der Anfang hat mir schon insoweit die Lust am Lesen verdorben, dass ich das Buch weglegen wollte. Ich habe mich dann aber aufgrund der geringen Seitenzahl doch gezwungen habe, weiterzulesen. In der Mitte gab es dann knapp hundert Seiten um die Demo, die Spaß gemacht haben. Manchmal ändern sich die Gefühle von Neva für Braydon (oder auch für ihre Freundin Sanna) schon nach zwei Sätzen, auch das hinterließ einen schalen Geschmack. Die Allgegenwärtigkeit der Protektosphäre war mir zu wenig bedrohlich und das ähnliche Aussehen der Menschen zu wenig betont. Und Schwangerschaften müssen in Heimatland auch mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit ablaufen, wenn man zwei Tage nach der Befruchtung schon das Wachsen des Babys in sich spüren kann. Leider hat mir das Ende dann wieder überhaupt nicht gefallen; ich fand die Wendungen auf den letzten ca. 50 Seiten einfach zu unglaubwürdig. Mich ließ die Geschichte nach dem Ende nicht atemlos, sondern aufgrund der Tatsache, es doch geschafft zu haben, zufrieden zurück. Diese Schwächen summieren sich rückblickend leider auf, so dass ich diesem Roman nur zwei Sterne geben kann. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 06.05.2011 |
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Die 16-jährige Neva ist schon seit langem nicht mehr glücklich. Sie versteht das Verhalten ihrer Bewohner und des Resigme nicht. Warum müssen sie abgeschottet in einer Energiekuppel leben und wieso verschwinden immer mehr Leute? Vor allem das Verschwinden ihrer geliebten Großmutter hat das Mädchen zutiefst verletzt und nachdenklich gestimmt. Da sie ihre Fragen nicht laut stellen darf, macht sie sich selbst auf die Suche nach Antworten. Zusammen mit ihrer besten Freundin Sanna geht sie so manches Risiko ein, ohne zu wissen, in welche Gefahren sie sich begeben haben... Da bereits so viele Leute für dieses Buch geschwärmt haben, hat mich dieses Buch besonders gereizt. Obwohl die Geschichte recht spannend und verheißungsvoll klingt, hatte ich so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Das liegt weder an den Charakteren, noch am Schreibstil. Irgendwas fehlte mir bei dem Buch, was ich nichtmal wirklich benennen kann. Wahrscheinlich hatte ich schon beinahe zu große Erwartungen, die einfach nicht erfüllt werden konnten. Das heißt aber nicht, dass dieses Buch schlecht ist. Das ist es ganz und gar nicht. Die nötige Spannung war da und die Charaktere konnten mich immer mehr von sich überzeugen. Vor allem Neva hat mir hier sehr gut gefallen. Ihr Mut ist bewundernswert und ihre Gedanken sind nachvollziehbar. Sie nimmt den derzeigen Zustand der Stadt nicht hin und sucht immer häufiger nach Antworten, die sie von anderen nicht erhält. Sanna ist ebenfalls ein recht interessanter Charakter. Sie hat mindestens genauso viel Mut wie Neva und die beiden Freundinnen ergänzen sich gut. Allerdings erfährt man hier nicht so viel über sie, sodass sie neben Neva recht farblos erscheint. Auch der Schreibstil hat mir bis auf ein paar kleine Schwächen gut gefallen. Obwohl ich am Anfang doch recht starke Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzukommen, konnte mich Sara Grant immer mehr von ihrem Talent überzeugen. Allerdings war die Geschichte an manchen Stellen wenig überraschend und vorhersehbar. Ich denke aber, dass man noch viel von der Autorin erwarten kann, denn das Buch sprüht nur vor lauter Ideen, die zum Teil kaum bis gar nicht umgesetzt wurden. Ein Highlight ist dagegen das wunderschöne Cover. Obwohl es recht schlicht ist, konnte mich die Person auf dem Bild von sich überzeugen. Hier wird Neva abgebildet und an ihrer Haltung kann man schnell erkennen, wie sehr das Mädchen in sich gekehrt ist und nach Antworten sucht. Auch die grau-silbernen Farben sind ein optisches Highlight. "Neva" ist viel mehr als nur ein Jugendbuch. Hier werden politische Fragen gestellt, die erschreckend nah an die Realität geknüpft sind. Obwohl die Geschichte so manche Schwäche aufweist, ist sie dennoch lesenswert. |
4 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Nina am 26.04.2011 | |
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Zur optischen Gestaltung: Das Layout ist ganz klasse,die Farbgebung, das Gesicht ähnelt einem Mangacomic.Die Optik kriegt fünf Sterne! Zum Inhalt: Neva (nevar - schneien) wohnt in "Heimaltland", einem durch die Protektosphäre abgeriegelten Areal. Dies erinnerte mich an die Kuppel in Ian Becks "Pastworld", obwohl der letztere Roman eine Simulation inkorporiert. Neva ist 16 Jahre alt und rebelliert gegen die Autorität von Heimatland - doch eine Graffittiaktion hat weitreichende Folgen für das Mädchen. Darüber hinaus steht Neva zwischen 2 Jungen - ihrem Freund und Braydon, der eigentlich der Beau ihrer besten Freundin ist. Auch hier ähnelt der Roman bekannten Vorbildern - Ally Condies " die Auswahl" wartet ebenfalls mit einem love triangle auf. Darüber hinaus ist Nevas Oma so wichtig für den plot wie Cassias Grossvater in Condies Roman. Auch Aldous Huxleys Roman und der Klassiker "1984" lassen grüßen. Positiv überrascht hat mich aber die klare, kraftvolle Sprache im Roman. Aber manche Topoi waren einfach nicht originell genug, so ist der Gedanke an den "Homeland Security Act" nicht weit, und die Erinnerung an totalitäre Regime liegt nicht fern. Daher würde ich "Neva" primär als Jugendroman einstufen - für All-Age-Fantasy sind manche Topoi zu bekannt. Fazit: Aber als Jugendbuch kann sich der Roman durchaus sehen lassen, er reiht sich ein in das derzeit beliebte Genre von Dystopien. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 20.04.2011 |
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Nevas Welt ist begrenzt. Begrenzt durch die Protektosphäre. Eine Energiekuppel, die ihr Land von der Außenwelt abschottet und durch die es kein Entkommen gibt. Angeblich gibt es dieses Energiefeld nur, um die Menschen vor der feindlichen Umwelt zu schützen in der es kein Leben mehr geben kann. Aber immer mehr Menschen glauben nicht daran, dass es da nichts mehr geben soll. Auch Neva nicht. Als sie beginnt unbequeme Fragen zu stellen und das ganze System und die Regierung zu hinterfragen, begibt sie sich in große Gefahr. Zum Thema Zukunftswelten und Endzeit gibt es momentan viele Romane auf dem Markt und man könnte, wenn man den Klappentext liest, glauben, dass es in diesem Roman nichts Neues zu entdecken gibt, aber man sollte sich nicht davon abhalten lassen dieses Buch zu lesen und Sara Grants Geschichte eine Chance zu geben, denn ich finde, sie hat das Thema toll interpretiert und mit ihrem flüssigen Schreibstil etwas ganz Eigenes geschaffen. Die Figur der Neva ist glaubhaft aufgebaut. Sie ist zwar rebellisch und aufsässig und auch leichtsinnig und bereit, etwas zu riskieren, aber dennoch ist nichts zu übertrieben dargestellt. Sie ist kein Superheld, sondern eine 16jährige, die die Welt, in der sie lebt, nicht mehr vorbehaltlos hinnehmen kann und will und den Mut aufbringt, sich zur Wehr zu setzen gegen ein System, dass sich selbst über die Einzigartigkeit des Individuums stellt. Sara Grant hat die Balance zwischen den lauten und den leisen Tönen perfekt gefunden und gibt dem Leser, egal ob 16 oder 40, eine kurzweilige Geschichte an die Hand, die ein tolles Freizeitvergnügen, aber ebenso viel Stoff zum Nachdenken bietet. Ein wunderbares Zukunftsdrama, das durchaus Stoff für die ein oder andere Fortsetzung bietet. Ich bin gespannt! Zitate: Sobald man etwas weiß, gibt es keinen Weg zurück zur Unwissenheit. (Seite 127) |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 17.04.2011 |
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"Manchmal kann eine einzige Schneeflocke eine Lawine auslösen." Ein weiterer Dystopie-Roman hat mich mal wieder in seinen Bann gezogen. Sara Grants Werk konnte mich zum größten Teil überzeugen, mit einigen wenigen Abzügen. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen, und fesselt einen förmlich an die Seiten. Auch ihre Charaktere zeichnet sie sehr schön, besonders Neva und Sanna lernt man gut kennen. Allerdings sind mir die männlichen Charaktere etwas zu oberflächlich geblieben, sowohl Ethan, Braydon und auch Nevas Vater bleiben mir für den größten Teil etwas fremd, was eigentlich auch mein größter Kritikpunkt ist. Man merkt deutlich, dass Sara Grant besser mit ihren weiblichen Charakteren klarkommt, weswegen sie auch auf diese einen größeren Augenmerk legt. Die Geschichte allerdings lässt nichts zu wünschen übrig. Man ist genauso fasziniert wie abgestoßen von dieser dystopischen Welt, fragt sich, wie das Leben in Heimatland aussieht und warum es dazu kommen konnte. Die Geschehnisse schockieren immer mehr, bis sie zum Schluss zum absoluten Höhepunkt zugespitzt werden, weshalb man dann nur noch den Kopf schütteln kann. Besonders interessant fand ich, dass Sara Grant eben nicht durch fortgeschrittene Technologien ihre Dystopie aufbaut, sondern eher gegenteilig, nämlich durch Rückschritt der Zivilisation und durch einen biologischen Fakt. Das war für mich neu, und daher auch sehr erfrischend. Wenn man das Buch zuklappt und die letzten Seiten gelesen hat, ist man fast atemlos, zumindest ging es mir so, und tief bewegt. Der Schluss ist an sich offen, man weiß also nicht, wie es wirklich endet, aber die Autorin lässt Platz für Spekulation, für die eigene Vorstellung und deswegen war es doch relativ abgeschlossen. Unter den ganzen Fortsetzungsromanen derzeit ist das eine nette Abwechslung. Alles in allem kann ich das Buch also durchaus für alle Leser von dystopischen Romanen empfehlen, und hoffe, dass wir demnächst noch öfter von Sara Grant hören und vor allem lesen dürfen. |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 12.04.2011 |
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| In Sara Grants aktueller Version dieser so genannten Dystopie-Romane, die eben kein freundliches Utopia beschreiben, versucht eine junge Heldin, dem totalitären Regime in ihrem Stadt-Staat zu entkommen. Wie Caragh O'Brien in „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ baut auch Sara Grant in „Neva“ zwischen den engen Mauern ihrer eingekapselten Welt eine feinsinnige, beklemmend-bedrohliche Spannung auf und beschreibt dabei eine sektenartige Gesellschaft, die sich von der übrigen Welt abschotten und völlig autonom existieren will. Dass solch ein Experiment auf die Dauer kaum gelingen kann, lässt sie immer wieder durchblicken, sei es durch die Knappheit an Lebensmitteln und alltäglichen Gebrauchsgegenständen oder durch die von Generation zu Generation wachsende Ähnlichkeit zwischen allen Bewohnern des Inselstaates. Zugleich ist Sara Grants „Neva“ aber auch ein Roman über das Erwachsenwerden, über Freundschaft, Treue und Verrat. Eine ebenso spannende wie emotionale Jugend-Dystopie – einschließlich Happy End. |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 3,00 | 1,85 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Calowiel | 100,0% | ansehen |
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| wie neu | 6,50 | 1,65 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Titania92 | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut, Umschlag: Schutzums | 7,00 | 3,00 | Banküberweisung | Internetantiqua riat | 100,0% | ansehen |
| 7,95 | 2,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), offene Rechnung | Davids Antiquariat + catch-a-book | 99,6% | ansehen | |
| wie neu | 8,00 | 1,20 | Banküberweisung | leeranerin | 100,0% | ansehen |
| Gut, Umschlag: Guter Umschlag | 8,00 | 1,80 | Banküberweisung, offene Rechnung | Hylaila | 99,8% | ansehen |
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