Lee Raven - Corder, Zizou

Zizou Corder 

Lee Raven

Übersetzt aus dem Englischen von Sophie Zeitz
Gebundenes Buch
 
2 Kundenbewertungen
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Lee Raven

Wenn er nur nicht diese tolle Bildergeschichte darin entdeckt hätte - dann hätte der kleine Taschendieb Lee Raven das Buch sicher nicht geklaut. Kurz nach dem Diebstahl wird der ursprüngliche Eigentümer des Buches ermordet. Lee flieht in die Londoner Kanalisation, wo er das unglaubliche Geheimnis entdeckt: Das Buch ist magisch, viele Jahrtausende alt und erzählt jedem Leser genau die Geschichte, die er sich wünscht. Kein Wunder, dass es viele Schurken gibt, die Lee Raven das Buch abjagen wollen. Ein rasantes Abenteuer im London von 2046!


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 299 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Best.Nr. des Verlages: 545/23307
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 149mm x 29mm
  • Gewicht: 512g
  • ISBN-13: 9783446233072
  • ISBN-10: 3446233075
  • Best.Nr.: 25617937
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.03.2009

LIES DOCH MAL:

Magie: Das Buch ist uralt und hat ein Geheimnis: Jedem, dem es in die Hände fällt, erzählt es die Geschichte, die er gerade braucht. Lee Raven ist ein kleiner Londoner Taschendieb, der nicht lesen gelernt hat, weil er Legastheniker ist. Durch Zufall gerät er an das geheimnisvolle Buch, das sich ihm in Gestalt eines Garfield-Comics zeigt: Seine Mutter hat ihm als Kind daraus vorgelesen - eine schöne Erinnerung. Für Lee bricht das Buch zum ersten Mal sein Schweigen und liest sich sozusagen selbst vor. Dadurch entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen beiden. Selbst Nigella Lurch, die Schriftstellerin, kann sie nicht zerstören. Als sie schließlich versucht, dem Buch seine Geschichten mit Gewalt zu entreißen, ist Lee zur Stelle. Ein ungewöhnliches und höchst spannendes Abenteuer, das großartig von vielen verschiedenen Seiten erzählt wird.

steff.

Zizou Corder: "Lee Raven". Hanser Verlag. 304 Seiten, 15,40 Euro. Ab 11 Jahren

Charme: Die Quigleys wohnen in der Mitte ihrer Straße in einem Haus mit einer roten Tür. Lucy soll auf einer Hochzeit Blumen streuen, weigert sich aber, das dafür bestimmte Kleid anzuziehen: …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensentin Andrea Lüthi ist recht angetan von diesem Roman über das Lesen von Louise Young und ihrer Tochter, zumindest bis zu dem "filmreifen Showdown", mit dem die Rezensentin nicht mehr einverstanden ist. Nicht nur, weil "das sprechende Buch seinen Zauber" einbüßt, sondern auch, weil da der "belehrende Tonfall", der des Öfteren sich in die Geschichte schleicht, recht evident wird. Spannend ist das Buch Lüthis Ansicht nach aber trotzdem. Zum Beispiel schaffen Anleihen bei kriminalistischen Genres und filmreife Perspektivwechsel die "Kulisse für eine packende Verfolgungsjagd".

© Perlentaucher Medien GmbH

"Elemente aus Gangsterfilm und Thriller schaffen die Kulisse für eine packende Verfolgungsjagd." Andrea Lüthi, Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2009 "Dieser Jugendroman lässt selbst lesefaule Erwachsene nur schwer los." Neue Luzerner Zeitung, 14.07.09 "Eine magische Abenteuerstory!" Familie & Co, 08.09 "Diese wunderbare Hommage an Geschichten und eine ihrer Inkarnationen, das Buch, sollte man (frau, kind) sich keinesfalls entgehen lassen. Von der ersten bis zur letzten Seite ein großes Vergnügen." Sylvia Mucke, eselsohr, 08.10 "Es ist wie bei der 'Unendlichen Geschichte'. Man fragt sich: Ist dieses Buch, das ich da in Händen halte und lese, vielleicht genau das Buch, von dem die Geschichte erzählt? Das ist aufregend! Und ungewöhnlich!" Charlotte Inden, Badische Neueste Nachrichten, 19.05.09 "Ein rasantes Abenteuer im London von 2046!" NLP Bookconnection, 27.03.09

Lee Raven lebt im Jahre 2046 im London der Zukunft, aber die Erzählweise der Geschichte lässt an vergangene Zeiten denken, ein Gegensatz, der zulässt, dass der Roman abwechselnd wie ein Krimi, dokumentarisch und dann wieder märchenhaft wirkt. Besonders bunt wird die sprachliche Gestaltung auch dadurch, dass es nicht einen durchgängigen Erzähler gibt, sondern dass immer wieder aus wechselnden Perspektiven geschrieben wird. Das macht nicht nur die Geschichte spannend, denn der Leser erfährt dadurch natürlich viel mehr über die inhaltlichen Verquickungen als jede Figur des Romans, sondern lässt auch viele verschiedene Stimmen lebendig werden. Die greifen Alltagssprache ebenso auf wie die gehobene, altmodische Ausdrucksweise des gebildeten Antiquars Miggs, Erzählstruktur ebenso wie Dialogisches. Die beiden Autorinnen, journalistische Mutter und pubertierende Tochter, legen in diesem Roman weniger Wert auf die äußere Beschreibung der Helden als vor allem auf deren Denkweisen, Werteeinstellungen und Handlungsmotive. Die Leser erfahren so, warum wer etwas tut und welche Geschichten und Zusammenhänge hinter einer Handlung stehen. So werden die Charaktere auf ganz besondere Weise lebendig und nachvollziehbar. Die Geschichte beginnt übrigens ganz ähnlich wie die "Unendliche Geschichte": ein Junge, Lee Raven, stiehlt in einem Antiquariat ein Buch. Aber im Gegensatz zu Bastian kann Lee Raven gar nicht lesen. Und genau dieser Aspekt sorgt für ein erstaunliches Abenteuer der Phantasie, denn Lee Raven findet durch das Buch zu seiner Erinnerung: "Wo war ich schon einmal und war so selig", dichtet Hofmannsthal, und der kleine obdachlose Junge erinnert sich durch das Buch in seinen Händen an seine frühe Kindheit, als er noch eine Mutter hatte, die ihm vorlas. Aber viel Zeit für seine Gefühle bleibt ihm nicht, denn ganz schnell jagt ein spannendes Abenteuer das nächste. Quer durch die Kanalisation Londons, durch seine Familie und im Wettkampf mit allen kriminellen Größen des Quartiers muss Lee Raven seinen kostbaren Schatz verteidigen. Aber es finden sich auch unerwartete Helfer, und das Buch wird zur entscheidenden Kraft, um Freundschaft und Vertrauen wahrnehmen und das Böse entlarven und in seine Schranken weisen zu können. Es muss der Mutterautorin großen Spaß gemacht haben, der Tochter ganz nebenbei eine große Portion Bildung zu vermitteln. So können glücklicherweise auch die Leser davon profitieren: Oberflächlich betrachtet handelt es sich um reine Unterhaltung, aber auf vielen Ebenen verstecken sich unter dem spannenden Erzählfluss wie in der weit verzweigten Londoner Kanalisation unendlich viele Aspekte und Informationen über Politik, Ökologie, Verkehr, Technik und Zukunftsvisionen. Und vor allem: die Leser entdecken, dass Bücher wunderbare Freunde sein können - als Spiegel der eigenen Ideen, welche sie bestätigen und auch verunsichern, so wie sie neue Ideen entzünden und ihre Leser dabei begleiten, diese ausgelöste Sehnsucht zu verfolgen. Das alles leistet dieses Buch. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem LibriFachkatalog Harry & Pooh 2009/2010)

Ein extrem spannender Roman. Auch die Hörbuchfassung von Rainer Strecker ist gelungen. Quelle: Neue Presse
Zizou Corder ist ein Synonym für die 1960 geborene Schriftstellerin Lousia Young und ihre 10-jährige Tochter Isabel Adomakoh. Die beiden haben die Geschichte von Charlie Ashanti gemeinsam entwickelt und geschrieben. Lousia und Isabel leben in London.

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Kundenbewertungen zu "Lee Raven" von "Zizou Corder"

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Bewertung von Sonnenschein aus Berlin am 10.11.2010 ***** ausgezeichnet
Meine letzen zwei Bestellungen waren schneller da als vorherige Sendungen. Prima

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Bewertung von Thorsten Kneuer [thorlac] aus Franken am 07.06.2009 ***** ausgezeichnet
Diesmal sitzt Lee Raven richtig in der Patsche! Nicht nur, dass der kleine Taschendieb so eben eine der reichsten und gefährlichsten Frauen Londons um ihre Geldbörse erleichtert hat. Zu allem Übel hat er jetzt auch noch ein Buch entwendet, für das Menschen töten und getötet werden. So ist er auf der Flucht und versteckt sich in der Londoner Kanalisation. Dort kommt er dem schier unglaublichen Geheimnis des Buches auf die Spur: Vor vielen Jahrtausenden vom Gott Nebo erschaffen, besitzt das Buch magische Kräfte. Jedem Leser erzählt es die Geschichte, die sich dieser gerade wünscht oder am meisten braucht. Nur dumm, dass Lee gar nicht lesen kann. Obwohl - eigentlich ist das sogar sein großes Glück. Denn zum ersten Mal überhaupt beginnt das Buch, jemandem vorzulesen, sich sogar richtig zu unterhalten. Von Buch zu Mensch. Der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Wäre da nicht die bedrohliche Situation: Lee sitzt in der Kanalisation in der Falle und zwielichtige Gestalten beginnen, dem magischen Buch nachzujagen. Dieses wunderbare Kinder- und Jugendbuch entsprang der Feder eines ungewöhnlichen Autorenduos. Die 1960 geborene Schriftstellerin Louisa Young hat die Geschichte um den im Jahr 2046 in London lebenden Lee Raven zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter Isabel entwickelt. So ist dieses Buch auch wirklich ein unterhaltsamer, spannender Lesespaß für Jung und Alt. Ihren besonderen Drive erhält die Geschichte, weil sie in kurzen Kapiteln immer wieder aus der Sicht wechselnder Personen erzählt wird. So kommt sogar das Buch selbst zu Wort. Die Sprache ist dabei einfach, spannend und immer der jeweiligen Erzählperson angepasst. Ein wirklich faszinierendes und geradezu magisches Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen mag, wenn man erst einmal begonnen hat. Und für alle, die der Zauber der Bücher schon längst erfasst hat, ein unbedingtes Muss!

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