Heaven, Stadt der Feen Bd. 1 - Marzi, Christoph

Christoph Marzi 

Heaven, Stadt der Feen Bd. 1

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Produktbeschreibung zu Heaven, Stadt der Feen Bd. 1

Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ist ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.

Produktinformation


  • Verlag: Arena
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 358 S.
  • Seitenzahl: 358
  • Best.Nr. des Verlages: 06382-9
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 149mm x 45mm
  • Gewicht: 650g
  • ISBN-13: 9783401063829
  • ISBN-10: 3401063820
  • Best.Nr.: 26397278
Christoph Marzi, Jg. 1970, wuchs in Obermending nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von Krümelkeks aus Markgröningen am 13.05.2011 ***** ausgezeichnet
David ist ein einzellgänger, meist ist er auf den Dächern Londons unterwegs. Eines tages enteckt er ein wunderschönes Mädchen namens Heaven. David fragt sie wieso sie so verstört sei und sie sagt man hätte ihr das Herz gestohlen. Zunächst hält David das für eine Lüge, doch er will ihr helfen. Doch die Leute die Heaven das Herz rausgeschnitten haben geben sich nicht zufrieden sie wollen noch etwas, doch die beiden wissen nicht was.
Heaven und David forschen nach weiteren Personen sie ohne Herz leben können.Doch auf ihrer Suche nach einer lösung wissen sie immer weniger wem sie trauen können, den es sind mehr Leute auf der Seite des Bösen als gedacht.
Ich fande das Buch super spannend und kann es auch wirklich weiter empfehlen, besonders für Fantasy Leser wird diese Buch ein Schmaus sein!!!!

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Bewertung von o.O aus Kempten am 01.05.2011 ***** ausgezeichnet
London - das ist seine Stadt. Und über den Dächern von London - dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven und sie ist wunderschön. Außerdem behauptet sie, kein Herz mehr zu haben. Ehe der Junge begreifen kann, worauf er sich da einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften.
FANTASTISCH! Der Fantasy-Roman ist spannend erzählt und hat sehr viele, überraschende Wendungen. Trotz des etwas kindischen Titels und Einbands würde ich es erst ab 12 Jahren empfehlen, weil es an manchen Stellen brutal und traurig ist. Zudem würde ein Jüngerer die Handlung und den Zusammenhang nicht verstehen. Wenn man Fantasy mag, dann ist das Buch auf jeden Fall perfekt. Obwohl es aus der Sicht eines Jungen (Davids) geschrieben ist, eignet es sich vielleicht eher für Mädchen. Aber Jungs, die nichts gegen eine kleine Liebesgeschichte und Feen haben (keine gewöhnlichen Feen) , könnten es durchaus lesen ;)
Ich empfehle es allen Fantasy-Begeisterten, die gerne ein Buch lesen wollen, das spannend, traurig und trotzdem lebensbejahend und das sich gut eignet als Lektüre für einen Leseabend auf dem Sofa.

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Bewertung von MaLu aus Gebesee am 22.10.2010 ***** ausgezeichnet
David, ein Junge der auf den Dächern Londons zuhause ist, um Botengänge für den Buchladen zu erledigen, in dem er arbeitet, lernt eines Nachts ein Mädchen kennen, dem man das Herz aus dem Körper geschnitten hat. Heaven, die sich selbst nicht erklären kann aus welchem Grund sie noch lebt, befindet sich in größter Gefahr, denn der man, der ihr Herz gestohlen hat ist wild entschlossen das Mädchen umzubringen. Völlig überrumpelt von ihrer Geschichte nimmt David die schöne Heaven auf und zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Verfolgt von dem Dieb und seinen untoten Gehilfen versuchen die beiden das Geheimnis um Heaven zu lüften und bringen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen in Gefahr. Die Lage spitzt sich zu, es kommt zu einer finalen Gegenüberstellung und auch des Rätsels Lösung scheint zum Greifen nah.
Christoph Marzi erschafft mit "Heaven, Stadt der Feen" eine ganz neue Welt voller Wunder und Magie. Er lässt die bekannt Hauptstadt Englands in einem neuen, zuvor unbekannten Licht erscheinen und macht sie zu einem mystischen Ort. Poetisch beschrieben veräuft die Geschichte wahnsinnig spannend und man kommt bis zum Ende nicht hinter das Geheimnis, das Heaven umgibt. So bleibt die Geschichte durchweg wahnsinnig spannend und aufregend und lässt den Leser in ein sagenumwobenes London eintauchen, das man allzu gern selbst ein mal auf diese Art und Weise besuchen würde. Man mus es einfach weiterempfehlen.

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Bewertung von dschulie aus Lippstadt am 28.06.2010 ***** weniger gut
David, ein Junge der auf den Dächern Londons zuhause ist, um Botengänge für den Buchladen zu erledigen, in dem er arbeitet, lernt eines Nachts ein Mädchen kennen, dem man das Herz aus dem Körper geschnitten hat.
Heaven, die sich selbst nicht erklären kann aus welchem Grund sie noch lebt, befindet sich in größter Gefahr, denn der man, der ihr Herz gestohlen hat ist wild entschlossen das Mädchen umzubringen.
Völlig überrumpelt von ihrer Geschichte nimmt David die schöne Heaven auf und zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.
Verfolgt von dem Dieb und seinen untoten Gehilfen versuchen die beiden das Geheimnis um Heaven zu lüften und bringen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen in Gefahr.
Die Lage spitzt sich zu, es kommt zu einer finalen Gegenüberstellung und auch des Rätsels Lösung scheint zum Greifen nah.
Christoph Marzi erschafft mit "Heaven, Stadt der Feen" eine ganz neue Welt voller Wunder und Magie. Er lässt die bekannt Hauptstadt Englands in einem neuen, zuvor unbekannten Licht erscheinen und macht sie zu einem mystischen Ort. Poetisch beschrieben veräuft die Geschichte wahnsinnig spannend und man kommt bis zum Ende nicht hinter das Geheimnis, das Heaven umgibt.
So bleibt die Geschichte durchweg wahnsinnig spannend und aufregend und lässt den Leser in ein sagenumwobenes London eintauchen, das man allzu gern selbst ein mal auf diese Art und Weise besuchen würde.

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Bewertung von Jano am 16.05.2010 ***** sehr gut
Schöne Geschichte über zwei Leben die zufällig zusammenstoßen und versuchen die tragische und auch unglaubwürdige Geschichte von Heaven zu lösen. Eine Liebesgeschichte und ein Kriminalfall plus Fantasy, dass kann nur spannend und interessant sein und bietet zum Schluss ein doch nachvollziehbares Ende.

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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 22.04.2010 ***** ausgezeichnet
David ist ein ganz normaler Junge. Sein Leben ist wenig spannend oder spektakulär. Bis er eines Tages auf den Dächern von London auf Heaven trifft und sie gleich aus einer gefährlichen Situation rettet. In Heavens Adern fließt Feenblut und Davids gemächlich dahinplätscherndes Leben ändert sich für immer, denn irgendjemand macht Jagd auf Heaven.
Heaven ist für alle, die die Trilogie um die Uralte Metropole liebten, wie eine Heimkehr. Eine Heimkehr in "ihr London". Marzi hat es einfach drauf seine Leser in geheimnisvolle Märchenwelten mitzunehmen. Man ist gleich gefangen und mittendrin und kann sich einfach fallen lassen in die Welt, die Marzi aus wunderschönen Worten um einen errichtet. Eigentlich fehlen nur noch die halberfrorenen Trafalgar-Tauben ;)

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 30.12.2009 ***** gut
Vor 20 Jahren verschwand ein Stück Himmel über den Straßen Londons. Wo Sterne sein sollten ist heute nichts, und die Welt steht vor einem Rätsel.
Als David, ein junger Ausreißer, der ein neues Zuhause als Botenjunge in einem Buchladen gefunden hat, eines Tages über den Dächern von London über die 17jährige, mysteriöse Freema Mirrlees, genannt Heaven, stolpert, sollte dies sein Leben für immer verändern.
Heaven ist ein ungewöhnliches Mädchen, reich, schön und herzlos, im wörtlichen Sinne, denn zwei Männer haben ihr das Herz herausgeschnitten. Obwohl kein Mensch ohne Herz leben kann, lebt Freema noch, etwas, was nicht zuletzt sie selbst überrascht.
David beschließt, Heaven zu helfen. Es beginnt eine Hetzjagd durch London, eine Flucht vor dem Mann mit den schwarzen Handschuhen und den vielen Namen und seinem Gehilfen, dem Lumpenmann auf der Suche nach Heavens Herz.

Das Hauptthema des Buches ist, wie sollte es auch anders sein: Liebe. Davids Liebe zu Heaven und die Liebe von Heavens Vater zu ihrer mysteriösen Mutter die Standesgrenzen überschreitet. Dabei bleiben jedoch sowohl David als auch Heaven klassische Archetypen der Jungendfantasy, denn auch Christoph Marzi entledigt sich der Eltern der Protagonisten. David ist von daheim fortgelaufen und Freema ist Vollwaise, denn anscheinend können nur Jungendliche ohne nervige Eltern Abenteuer erleben.
Die Geschichte ist, ähnlich wie bei Wolfgang Hohlbeins Jugendbüchern, eine lange Jagd durch Londons Häuserschluchten, Friedhöfe und über Londons Dächer mit einigen Verschnaufpausen aber ohne viel Handlung. Ein Jugendactionstreifen in Buchform, gewürzt mit erster Liebe und einem Hauch von Freiheit und Unabhängigkeit, nach dem sich das avisierte Publikum gerade in diesem Alter sehnt.
Wie es sich wohl für ein modernes Jugendbuch gehört ist die Geschichte linear, ohne Abschweifungen erzählt und dabei teilweise sehr vorhersehbar, so dass die Alterangabe 12 - 13 Jahre absolut gerechtfertigt ist.
Leider ist das Buch voller Denglischer Wendungen, wie „Ihre Schritte waren ein gleichmäßiger Rhythmus, ein Song, dessen pulsierender Beat nur nach vorne blickte. (s. 193)“ Meines Wissens existieren für „Song“ und „Beat“ noch die deutschen Worte „Lied“ und „Takt“. Auch S. 242 ruft David statt einer (Internet)Seite eine „Site“ auf und auch für „Tower“ (s. 309), wo nicht der Londoner Tower gemeint ist, sondern einfach nur ein Hochhausturm wurde das deutsche Wort noch nicht abgeschafft. Und auch das allseits beliebte „Es machte Sinn“ (S. 325) darf natürlich nicht fehlen.
Das Buch ist voller unterhaltsamer Anspielungen auf die aktuelle Musik und Medienkultur wie „East Enders“ und „Torchwood“, bei denen ich bezweifle, ob man sie in 10 Jahren noch verstehen wird.
Nette Unterhaltung für Zwischendurch, spannend und recht unterhaltsam erzählt, auch wenn sie sich auf ausgetretenen Pfaden bewegt.
Was wirklich positiv auffällt, ist dass das Buch genäht ist. In Zeiten in welchen Bücher geleimt oder maximal geklammert sind, wurde dieses Buch wieder mit wunderbarer Fadenheftung gebunden und einem schönen Leseband in zum Buch passenden violett versehen.

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Bewertung von Silke B. aus Köln am 02.11.2009 ***** sehr gut
"Heaven - Stadt der Feen" hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach, handelt es sich um ein Fantasy-Buch für alle Alterklassen. Schauplatz des Buchs ist, wie so viele Bücher von Christoph Marzi, wieder einmal London. Da ich ebenso Fan dieser Stadt bin, freut mich das sehr.
Heaven ist der Name der Hauptfigur, auch wenn sie eigentlich auf den bürgerlichen Namen Freema Mirrlees hört. Den Untertitel "Stadt der Feen" finde ich jedoch nicht wirklich zutreffend, da es nicht dem Kern der Geschichte entspricht. Ich persönlich hätte "Das Märchen der gefallenen Fee" als Untertitel gewählt, da dies für mich ausdrückt, was das eigentliche Element dieses Buchs ist. Es ist ein modernes Märchen, ein Märchen für Jugendliche, für Erwachsene und überhaupt jeden, der gerne in fantastischen Geschichten versinkt.
Da sich die Handlung von "Heaven" auf nur wenige Tage verteilt, steht hier für mich eher das Spiel der Figuren, als eine ausschweifende Handlung im Vordergrund. Das wachsende Vertrauen zwischen Heaven und David und ihr Zusammenhalt machen einen großen Teil der Geschichte aus. Nach den ganzen Trilogien etc., fand ich es auch einmal wieder schön, einen Einzelband von Christoph Marzi zu lesen, der nicht direkt nach einer Fortsetzung schreit.

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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 13.10.2009 ***** sehr gut
In einer Nacht als David gerade einen Botengang für seine Chefin macht, stößt er auf dem Dach eines Hauses auf Heaven, die gerade mit ihrem Teleskop die Sterne beobachten wollte, ihm aber eine unglaubliche Geschichte erzählt. Heaven hat ihr Herz verloren, weil jemand es ihr aus der Brust geschnitten hat. Seitdem ist sie völlig konfus und weiß nicht was zu tun ist.
David weiß nicht genau, ob Heaven einfach nur verwirrt ist, kann sich aber selbst auch nicht davon überzeugen, dass sie ihn anlügt. Er tut was alle tun würden und geht mit ihr zum Arzt. Was er dort entdeckt lässt Heaven in einem anderen Licht erscheinen. Im Krankenhaus hatte man bereits nach den beiden gefragt, denn die zwei „böse Männer“, die Heavens Herz raubten, bemerkten ebenfalls, dass sich ihr neuestes Opfer nicht verhielt wie die zuvor.
Auf Heaven und Davids Jagd durch ein London über den Dächern und mit geheimnisvollen Winkeln, kommen beide sich näher und die Zeit drängt, herauszufinden, was mit Heaven los ist, denn wer kann schon ohne Herz leben? Zudem wirft die Verbindung zwischen dem am Londoner Himmel entstandenen Phänomen, in Verbindung mit Heavens Geburtsdatum einige Fragen auf. Ein Mord legt eine Spur und plötzlich geht alles ganz schnell.
Schon im ersten Satz wird verraten, dass die schöne Heaven ihr Herz verloren hat. Ab diesem Zeitpunkt, kommt es für den Leser darauf an, sich auf diese unwirkliche Geschichte in einem unwirklichen London einzulassen. Ich selbst hatte meine Probleme damit, einen Zugang zu dieser absurden Ausgangssituation zu finden, doch die Zweifel und Hilflosigkeit der Protagonisten erleichterten mir eine allmähliche Veränderung der Sichtweise. Schließlich würden solche Urban-Fantasy-Romane wohl nie zustande kommen, wenn nicht irgendein unvorhergesehenes Problem mit einem übersinnlichen Touch, zwei Menschen verbünden würde.
Hat man sich aber erst einmal darauf eingelassen, fließt die Geschichte regelrecht dahin. Christoph Marzi hat einen unglaublich facettenreichen und schönen Erzählstil, bei dem ich anfangs alle zwei Zeilen ein Zitat rausschreiben wollte. Was (wie ich gehört habe) zu einem der Markenzeichen des Autors gehört, sind die zahlreichen Buch-, Musik- und Filmzitate bzw. Anspielungen, die auch in „Heaven“ nicht zu kurz kommen. Zwischendurch ein bekanntes oder unbekanntes Zitat, verankert die Geschichte in der wirklichen Welt unserer Zeit, machen sie zusätzlich besonders und irgendwie interaktiv.
Insgesamt haben der Erzählstil und die schönen Bilder die dadurch im Kopf entstanden sind, mehr als die Hälfte meiner „Eulen“ ausgemacht, denn nach dem Titel „Stadt der Feen“ hatte ich mir etwas völlig anderes vorgestellt und hatte dann gleich eingangs, wie bereits erwähnt, einige Startschwierigkeiten mit der Geschichte.

Fazit: Eine in erster Linie schön erzählte Geschichte, die die Wirklichkeit und die Phantasie zu einem modernen Märchen verbindet.

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Bewertung von Dany am 06.08.2009 ***** ausgezeichnet
Ein großes Stück von Londons Nachthimmel ist schwarz. Keine Sterne, kein gar nichts. Vor über 20 Jahren kam ein Komet, nachdem er weg war, war auch der Sternenhimmel verschwunden. Ein paar Jahre später war er plötlich wieder da...

Nun ist es so, das die Gescichte über den Dächern von London beginnt. EIn geheimnissvoller Mann, der sich an den Namen von Charles Dickens Figuren bedient, ist auf der wiederholten Suche nach einem glücklichem gesunden Herzen. Dieser Aufgabe, geht er in regelmäßigen Abständen, nun seit 20 Jahren nach. Gefunden hat er die junge Heaven, Sprössling einer reichen Familie. Er überrascht sie und schneidet ihr das Herz heraus. Womit er nicht gerechnet hat, Heaven springt danach auf und ergreift die Flucht.
Später kehrt sie zurück um ihr Teleskop, ein Geschenk von ihrem Dad(ihre Eltern sind tot) zu holen. Dort trifft sie dann auf David. David ist 17 kommt eigentlich aus Cardiff, ist aber vor einiger Zeit von zu Hause fortgelaufen und trägt auch einige Probleme mit sich rum. Er kann es erst gar nicht fassen was Heaven ihm erzählt, nämlich das sie kein Herz mehr hat. Wie ist das möglich? David hält sie erst für etwas verrückt, diese wunderschöne Heaven, aber schon bald erfährt er das alles wahr ist und die beiden haben ein Rätsel zu lösen das Heavens Vergangenheit und Gegenwart betrifft.

Marzi ist es gelungen ein wunderbares London mit noch fantastischeren Protagonisten aufs Papier zu bringen. Die Story ist toll gestrickt und Feen sind hier ganz anders als in bisherigen Büchern die ich kenne. Toll wurden auch die zarten Bande zwischen Heaven und David eingearbeitet. Die Geschichte hatte ein schönes und gerechtes Ende. Hat mir echt gut gefallen, die Schreibe ist nicht sehr schwierig, liest sich also flott weg.

Volle Punktzahl, ohne wenn und aber!

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  • Verlag: Arena
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 358 S.
  • Seitenzahl: 358
  • Best.Nr. des Verlages: 06382-9
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 149mm x 45mm
  • Gewicht: 650g
  • ISBN-13: 9783401063829
  • ISBN-10: 3401063820
  • Best.Nr.: 26397278

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Kurzbeschreibung

Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ist ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.

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4.4 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen ****
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Bewertung von Krümelkeks aus Markgröningen am 13.05.2011
*****
ausgezeichnet
David ist ein einzellgänger, meist ist er auf den Dächern Londons unterwegs. Eines tages enteckt er ein wunderschönes Mädchen namens Heaven. David fragt sie wieso sie so verstört sei und sie sagt man hätte ihr das Herz gestohlen. Zunächst hält David das für eine Lüge, doch er will ihr helfen. Doch die Leute die Heaven das Herz rausgeschnitten haben geben sich nicht zufrieden sie wollen noch etwas, doch die beiden wissen nicht was.
Heaven und David forschen nach weiteren Personen sie ohne Herz leben können.Doch auf ihrer Suche nach einer lösung wissen sie immer weniger wem sie trauen können, den es sind mehr Leute auf der Seite des Bösen als gedacht.
Ich fande das Buch super spannend und kann es auch wirklich weiter empfehlen, besonders für Fantasy Leser wird diese Buch ein Schmaus sein!!!!
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Bewertung von o.O aus Kempten am 01.05.2011
*****
ausgezeichnet
London - das ist seine Stadt. Und über den Dächern von London - dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven und sie ist wunderschön. Außerdem behauptet sie, kein Herz mehr zu haben. Ehe der Junge begreifen kann, worauf er sich da einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften.
FANTASTISCH! Der Fantasy-Roman ist spannend erzählt und hat sehr viele, überraschende Wendungen. Trotz des etwas kindischen Titels und Einbands würde ich es erst ab 12 Jahren empfehlen, weil es an manchen Stellen brutal und traurig ist. Zudem würde ein Jüngerer die Handlung und den Zusammenhang nicht verstehen. Wenn man Fantasy mag, dann ist das Buch auf jeden Fall perfekt. Obwohl es aus der Sicht eines Jungen (Davids) geschrieben ist, eignet es sich vielleicht eher für Mädchen. Aber Jungs, die nichts gegen eine kleine Liebesgeschichte und Feen haben (keine gewöhnlichen Feen) , könnten es durchaus lesen ;)
Ich empfehle es allen Fantasy-Begeisterten, die gerne ein Buch lesen wollen, das spannend, traurig und trotzdem lebensbejahend und das sich gut eignet als Lektüre für einen Leseabend auf dem Sofa.
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Bewertung von MaLu aus Gebesee am 22.10.2010
*****
ausgezeichnet
David, ein Junge der auf den Dächern Londons zuhause ist, um Botengänge für den Buchladen zu erledigen, in dem er arbeitet, lernt eines Nachts ein Mädchen kennen, dem man das Herz aus dem Körper geschnitten hat. Heaven, die sich selbst nicht erklären kann aus welchem Grund sie noch lebt, befindet sich in größter Gefahr, denn der man, der ihr Herz gestohlen hat ist wild entschlossen das Mädchen umzubringen. Völlig überrumpelt von ihrer Geschichte nimmt David die schöne Heaven auf und zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Verfolgt von dem Dieb und seinen untoten Gehilfen versuchen die beiden das Geheimnis um Heaven zu lüften und bringen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen in Gefahr. Die Lage spitzt sich zu, es kommt zu einer finalen Gegenüberstellung und auch des Rätsels Lösung scheint zum Greifen nah.
Christoph Marzi erschafft mit "Heaven, Stadt der Feen" eine ganz neue Welt voller Wunder und Magie. Er lässt die bekannt Hauptstadt Englands in einem neuen, zuvor unbekannten Licht erscheinen und macht sie zu einem mystischen Ort. Poetisch beschrieben veräuft die Geschichte wahnsinnig spannend und man kommt bis zum Ende nicht hinter das Geheimnis, das Heaven umgibt. So bleibt die Geschichte durchweg wahnsinnig spannend und aufregend und lässt den Leser in ein sagenumwobenes London eintauchen, das man allzu gern selbst ein mal auf diese Art und Weise besuchen würde. Man mus es einfach weiterempfehlen.
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Bewertung von dschulie aus Lippstadt am 28.06.2010
*****
weniger gut
David, ein Junge der auf den Dächern Londons zuhause ist, um Botengänge für den Buchladen zu erledigen, in dem er arbeitet, lernt eines Nachts ein Mädchen kennen, dem man das Herz aus dem Körper geschnitten hat.
Heaven, die sich selbst nicht erklären kann aus welchem Grund sie noch lebt, befindet sich in größter Gefahr, denn der man, der ihr Herz gestohlen hat ist wild entschlossen das Mädchen umzubringen.
Völlig überrumpelt von ihrer Geschichte nimmt David die schöne Heaven auf und zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.
Verfolgt von dem Dieb und seinen untoten Gehilfen versuchen die beiden das Geheimnis um Heaven zu lüften und bringen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen in Gefahr.
Die Lage spitzt sich zu, es kommt zu einer finalen Gegenüberstellung und auch des Rätsels Lösung scheint zum Greifen nah.
Christoph Marzi erschafft mit "Heaven, Stadt der Feen" eine ganz neue Welt voller Wunder und Magie. Er lässt die bekannt Hauptstadt Englands in einem neuen, zuvor unbekannten Licht erscheinen und macht sie zu einem mystischen Ort. Poetisch beschrieben veräuft die Geschichte wahnsinnig spannend und man kommt bis zum Ende nicht hinter das Geheimnis, das Heaven umgibt.
So bleibt die Geschichte durchweg wahnsinnig spannend und aufregend und lässt den Leser in ein sagenumwobenes London eintauchen, das man allzu gern selbst ein mal auf diese Art und Weise besuchen würde.
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Bewertung von Jano am 16.05.2010
*****
sehr gut
Schöne Geschichte über zwei Leben die zufällig zusammenstoßen und versuchen die tragische und auch unglaubwürdige Geschichte von Heaven zu lösen. Eine Liebesgeschichte und ein Kriminalfall plus Fantasy, dass kann nur spannend und interessant sein und bietet zum Schluss ein doch nachvollziehbares Ende.
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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 22.04.2010
*****
ausgezeichnet
David ist ein ganz normaler Junge. Sein Leben ist wenig spannend oder spektakulär. Bis er eines Tages auf den Dächern von London auf Heaven trifft und sie gleich aus einer gefährlichen Situation rettet. In Heavens Adern fließt Feenblut und Davids gemächlich dahinplätscherndes Leben ändert sich für immer, denn irgendjemand macht Jagd auf Heaven.
Heaven ist für alle, die die Trilogie um die Uralte Metropole liebten, wie eine Heimkehr. Eine Heimkehr in "ihr London". Marzi hat es einfach drauf seine Leser in geheimnisvolle Märchenwelten mitzunehmen. Man ist gleich gefangen und mittendrin und kann sich einfach fallen lassen in die Welt, die Marzi aus wunderschönen Worten um einen errichtet. Eigentlich fehlen nur noch die halberfrorenen Trafalgar-Tauben ;)
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 30.12.2009
*****
gut
Vor 20 Jahren verschwand ein Stück Himmel über den Straßen Londons. Wo Sterne sein sollten ist heute nichts, und die Welt steht vor einem Rätsel.
Als David, ein junger Ausreißer, der ein neues Zuhause als Botenjunge in einem Buchladen gefunden hat, eines Tages über den Dächern von London über die 17jährige, mysteriöse Freema Mirrlees, genannt Heaven, stolpert, sollte dies sein Leben für immer verändern.
Heaven ist ein ungewöhnliches Mädchen, reich, schön und herzlos, im wörtlichen Sinne, denn zwei Männer haben ihr das Herz herausgeschnitten. Obwohl kein Mensch ohne Herz leben kann, lebt Freema noch, etwas, was nicht zuletzt sie selbst überrascht.
David beschließt, Heaven zu helfen. Es beginnt eine Hetzjagd durch London, eine Flucht vor dem Mann mit den schwarzen Handschuhen und den vielen Namen und seinem Gehilfen, dem Lumpenmann auf der Suche nach Heavens Herz.

Das Hauptthema des Buches ist, wie sollte es auch anders sein: Liebe. Davids Liebe zu Heaven und die Liebe von Heavens Vater zu ihrer mysteriösen Mutter die Standesgrenzen überschreitet. Dabei bleiben jedoch sowohl David als auch Heaven klassische Archetypen der Jungendfantasy, denn auch Christoph Marzi entledigt sich der Eltern der Protagonisten. David ist von daheim fortgelaufen und Freema ist Vollwaise, denn anscheinend können nur Jungendliche ohne nervige Eltern Abenteuer erleben.
Die Geschichte ist, ähnlich wie bei Wolfgang Hohlbeins Jugendbüchern, eine lange Jagd durch Londons Häuserschluchten, Friedhöfe und über Londons Dächer mit einigen Verschnaufpausen aber ohne viel Handlung. Ein Jugendactionstreifen in Buchform, gewürzt mit erster Liebe und einem Hauch von Freiheit und Unabhängigkeit, nach dem sich das avisierte Publikum gerade in diesem Alter sehnt.
Wie es sich wohl für ein modernes Jugendbuch gehört ist die Geschichte linear, ohne Abschweifungen erzählt und dabei teilweise sehr vorhersehbar, so dass die Alterangabe 12 - 13 Jahre absolut gerechtfertigt ist.
Leider ist das Buch voller Denglischer Wendungen, wie „Ihre Schritte waren ein gleichmäßiger Rhythmus, ein Song, dessen pulsierender Beat nur nach vorne blickte. (s. 193)“ Meines Wissens existieren für „Song“ und „Beat“ noch die deutschen Worte „Lied“ und „Takt“. Auch S. 242 ruft David statt einer (Internet)Seite eine „Site“ auf und auch für „Tower“ (s. 309), wo nicht der Londoner Tower gemeint ist, sondern einfach nur ein Hochhausturm wurde das deutsche Wort noch nicht abgeschafft. Und auch das allseits beliebte „Es machte Sinn“ (S. 325) darf natürlich nicht fehlen.
Das Buch ist voller unterhaltsamer Anspielungen auf die aktuelle Musik und Medienkultur wie „East Enders“ und „Torchwood“, bei denen ich bezweifle, ob man sie in 10 Jahren noch verstehen wird.
Nette Unterhaltung für Zwischendurch, spannend und recht unterhaltsam erzählt, auch wenn sie sich auf ausgetretenen Pfaden bewegt.
Was wirklich positiv auffällt, ist dass das Buch genäht ist. In Zeiten in welchen Bücher geleimt oder maximal geklammert sind, wurde dieses Buch wieder mit wunderbarer Fadenheftung gebunden und einem schönen Leseband in zum Buch passenden violett versehen.
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2 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Silke B. aus Köln am 02.11.2009
*****
sehr gut
"Heaven - Stadt der Feen" hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach, handelt es sich um ein Fantasy-Buch für alle Alterklassen. Schauplatz des Buchs ist, wie so viele Bücher von Christoph Marzi, wieder einmal London. Da ich ebenso Fan dieser Stadt bin, freut mich das sehr.
Heaven ist der Name der Hauptfigur, auch wenn sie eigentlich auf den bürgerlichen Namen Freema Mirrlees hört. Den Untertitel "Stadt der Feen" finde ich jedoch nicht wirklich zutreffend, da es nicht dem Kern der Geschichte entspricht. Ich persönlich hätte "Das Märchen der gefallenen Fee" als Untertitel gewählt, da dies für mich ausdrückt, was das eigentliche Element dieses Buchs ist. Es ist ein modernes Märchen, ein Märchen für Jugendliche, für Erwachsene und überhaupt jeden, der gerne in fantastischen Geschichten versinkt.
Da sich die Handlung von "Heaven" auf nur wenige Tage verteilt, steht hier für mich eher das Spiel der Figuren, als eine ausschweifende Handlung im Vordergrund. Das wachsende Vertrauen zwischen Heaven und David und ihr Zusammenhalt machen einen großen Teil der Geschichte aus. Nach den ganzen Trilogien etc., fand ich es auch einmal wieder schön, einen Einzelband von Christoph Marzi zu lesen, der nicht direkt nach einer Fortsetzung schreit.
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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 13.10.2009
*****
sehr gut
In einer Nacht als David gerade einen Botengang für seine Chefin macht, stößt er auf dem Dach eines Hauses auf Heaven, die gerade mit ihrem Teleskop die Sterne beobachten wollte, ihm aber eine unglaubliche Geschichte erzählt. Heaven hat ihr Herz verloren, weil jemand es ihr aus der Brust geschnitten hat. Seitdem ist sie völlig konfus und weiß nicht was zu tun ist.
David weiß nicht genau, ob Heaven einfach nur verwirrt ist, kann sich aber selbst auch nicht davon überzeugen, dass sie ihn anlügt. Er tut was alle tun würden und geht mit ihr zum Arzt. Was er dort entdeckt lässt Heaven in einem anderen Licht erscheinen. Im Krankenhaus hatte man bereits nach den beiden gefragt, denn die zwei „böse Männer“, die Heavens Herz raubten, bemerkten ebenfalls, dass sich ihr neuestes Opfer nicht verhielt wie die zuvor.
Auf Heaven und Davids Jagd durch ein London über den Dächern und mit geheimnisvollen Winkeln, kommen beide sich näher und die Zeit drängt, herauszufinden, was mit Heaven los ist, denn wer kann schon ohne Herz leben? Zudem wirft die Verbindung zwischen dem am Londoner Himmel entstandenen Phänomen, in Verbindung mit Heavens Geburtsdatum einige Fragen auf. Ein Mord legt eine Spur und plötzlich geht alles ganz schnell.
Schon im ersten Satz wird verraten, dass die schöne Heaven ihr Herz verloren hat. Ab diesem Zeitpunkt, kommt es für den Leser darauf an, sich auf diese unwirkliche Geschichte in einem unwirklichen London einzulassen. Ich selbst hatte meine Probleme damit, einen Zugang zu dieser absurden Ausgangssituation zu finden, doch die Zweifel und Hilflosigkeit der Protagonisten erleichterten mir eine allmähliche Veränderung der Sichtweise. Schließlich würden solche Urban-Fantasy-Romane wohl nie zustande kommen, wenn nicht irgendein unvorhergesehenes Problem mit einem übersinnlichen Touch, zwei Menschen verbünden würde.
Hat man sich aber erst einmal darauf eingelassen, fließt die Geschichte regelrecht dahin. Christoph Marzi hat einen unglaublich facettenreichen und schönen Erzählstil, bei dem ich anfangs alle zwei Zeilen ein Zitat rausschreiben wollte. Was (wie ich gehört habe) zu einem der Markenzeichen des Autors gehört, sind die zahlreichen Buch-, Musik- und Filmzitate bzw. Anspielungen, die auch in „Heaven“ nicht zu kurz kommen. Zwischendurch ein bekanntes oder unbekanntes Zitat, verankert die Geschichte in der wirklichen Welt unserer Zeit, machen sie zusätzlich besonders und irgendwie interaktiv.
Insgesamt haben der Erzählstil und die schönen Bilder die dadurch im Kopf entstanden sind, mehr als die Hälfte meiner „Eulen“ ausgemacht, denn nach dem Titel „Stadt der Feen“ hatte ich mir etwas völlig anderes vorgestellt und hatte dann gleich eingangs, wie bereits erwähnt, einige Startschwierigkeiten mit der Geschichte.

Fazit: Eine in erster Linie schön erzählte Geschichte, die die Wirklichkeit und die Phantasie zu einem modernen Märchen verbindet.
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Bewertung von Dany am 06.08.2009
*****
ausgezeichnet
Ein großes Stück von Londons Nachthimmel ist schwarz. Keine Sterne, kein gar nichts. Vor über 20 Jahren kam ein Komet, nachdem er weg war, war auch der Sternenhimmel verschwunden. Ein paar Jahre später war er plötlich wieder da...

Nun ist es so, das die Gescichte über den Dächern von London beginnt. EIn geheimnissvoller Mann, der sich an den Namen von Charles Dickens Figuren bedient, ist auf der wiederholten Suche nach einem glücklichem gesunden Herzen. Dieser Aufgabe, geht er in regelmäßigen Abständen, nun seit 20 Jahren nach. Gefunden hat er die junge Heaven, Sprössling einer reichen Familie. Er überrascht sie und schneidet ihr das Herz heraus. Womit er nicht gerechnet hat, Heaven springt danach auf und ergreift die Flucht.
Später kehrt sie zurück um ihr Teleskop, ein Geschenk von ihrem Dad(ihre Eltern sind tot) zu holen. Dort trifft sie dann auf David. David ist 17 kommt eigentlich aus Cardiff, ist aber vor einiger Zeit von zu Hause fortgelaufen und trägt auch einige Probleme mit sich rum. Er kann es erst gar nicht fassen was Heaven ihm erzählt, nämlich das sie kein Herz mehr hat. Wie ist das möglich? David hält sie erst für etwas verrückt, diese wunderschöne Heaven, aber schon bald erfährt er das alles wahr ist und die beiden haben ein Rätsel zu lösen das Heavens Vergangenheit und Gegenwart betrifft.

Marzi ist es gelungen ein wunderbares London mit noch fantastischeren Protagonisten aufs Papier zu bringen. Die Story ist toll gestrickt und Feen sind hier ganz anders als in bisherigen Büchern die ich kenne. Toll wurden auch die zarten Bande zwischen Heaven und David eingearbeitet. Die Geschichte hatte ein schönes und gerechtes Ende. Hat mir echt gut gefallen, die Schreibe ist nicht sehr schwierig, liest sich also flott weg.

Volle Punktzahl, ohne wenn und aber!
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Autorenporträt zu "Christoph Marzi"

Christoph Marzi, Jg. 1970, wuchs in Obermending nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland.

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