Gone - Lügen - Grant, Michael

Michael Grant 

Gone - Lügen

Aus d. Amerikan. v. Jaqueline Csuss
Gebundenes Buch
 
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Gone - Lügen

Orsay prophezeit allen, dass der Hunger und das Leid in Perdido Beach bald ein Ende haben werden. Der fünfzehnjährige Sam misstraut ihr zutiefst, aber auch er merkt viel zu spät, wie sehr sie die anderen mit ihren Worten manipuliert

Seit alle Erwachsenen spurlos verschwunden sind, kämpfen die Kinder und Jugendlichen in Perdido Beach ums nackte Überleben. Wie viele hält auch Sam nur noch die Hoffnung am Leben, seine Eltern irgendwann wiederzusehen. Doch warten ihre Familien tatsächlich hinter der undurchsichtigen Barriere, die den Ort umgibt? Da taucht ein Mädchen auf. Es prophezeit, dass der Moment des Wiedersehens naht. Ist der Albtraum wirklich bald zu Ende - oder ist alles eine Lüge?


Produktinformation

  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 445 S.
  • Seitenzahl: 445
  • Gone Bd.3
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 245mm x 45mm
  • Gewicht: 755g
  • ISBN-13: 9783473353330
  • ISBN-10: 3473353337
  • Best.Nr.: 31843805
"Als Übersetzerin verstehe ich mich in erster Linie als Kulturvermittlerin", sagt Jacqueline Csuss über ihre Tätigkeit. "Meine Arbeit soll einen Beitrag für gegenseitiges Verständnis und mehr Toleranz leisten."

Die Dolmetscherin und Übersetzerin Jaqueline Csuss wurde am 24. Juli 1960 in Wien geboren. Nach dem Abitur studiert sie vier Semester Germanistik und Theaterwissenschaften in Wien. Es folgen mehrjährige Auslandsaufenthalte in Nord- und Südamerika, Spanien, United Kingdom, später auch in Israel und Australien, bis sie 1985 das Studium für Englisch und Spanisch am Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung in Wien beginnt. In den Jahren danach ist sie freiberuflich tätig, seit 1994 arbeitet sie für Literaturübersetzungen. Zahlreiche Publikationen im Bereich Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Sachbuch und Theater sind von ihr erschienen. Sie ist Mitglied im Vor-stand der Übersetzergemeinschaft Österreich und des CEATL, dem Europäischen Rat der Literaturübersetzerverbände. 2005 wird sie in den Beirat für Kinder- und Jugendliteratur in Wien berufen. In ihrer Freizeit liest sie sehr gerne, geht ins Theater und ist politisch aktiv.

Für ihre Übersetzungen wurde Jacqueline Csuss bereits mehrfach ausgezeichnet.

Kundenbewertungen zu "Gone - Lügen" von "Michael Grant"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Stephie am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Auch im dritten Teil der Gone-Serie geht es gewohnt spannend weiter und er steht seinen Vorgängern in nichts nach, vor allem was die Schrecken betrifft, mit denen Michael Grant seine Charaktere konfrontiert. Die Zustände werden eigentlich nie besser und immer wenn man denkt, dass es gar nicht mehr schlimmer kommen kann, setzt der Autor noch mal einen darauf.
Er schockiert den Leser z.B. damit, dass eine kleine Gruppe in der FAYZ aus dem Hunger heraus tatsächlich beginnt die Verstorbenen zu essen oder indem er eine schon lange tot geglaubte Figur wieder zum Leben erweckt.

Im Zentrum des dritten Bandes steht jedoch vor allem der Kampf zwischen den Mutanten und den Normalos und die sich daraus ergebenden Konflikte. Die Human Crew wird immer rücksichtsloser gegenüber den Mutanten und hetzt andere, normale Kinder immer weiter gegen sie auf. Dabei schreckt er weder davor zurück sich an kleinen Kindern zu vergreifen noch vor Mord. Er ist fest entschlossen sogar Normalos zu beseitigen, sollten sie sich auf die Seite der Freaks stellen. Zil sammelt Waffen zusammen und schmiedet einen Plan um Sam zu töten und selbst die Kontrolle über die FAYZ zu übernehmen, dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Sam sieht diesen Kampf kommen und würde Zil gern das Handwerk legen, wird aber vom Rat nicht gelassen, weil sie Sam nicht mehr als alleinigen Anführer haben wollen und auf die Schaffung ihres neuen Systems beharren. Astrid glaubt außerdem immer noch, sie könnte Zil mit guten Argumenten von seinem Verhalten abbringen und erkennt erst, was sie dadurch angerichtet hat, als es schon zu spät und der Kampf bereits eskaliert ist.

Daneben gibt es jedoch auch die Problematik um die Prophetin, wie Orsay inzwischen von einigen genannt wird. Während Orsay immer mehr an sich selbst und ihren Träumen zweifelt, wird sie von ihrer neuen Freundin Nerezza mehr und mehr dazu gedrängt den anderen Kindern zu erzählen, was sie sieht und ihnen zu raten, einfach auszusteigen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Auch als Leser weiß man nicht, was man glauben soll. Gibt es die Erwachsenen außerhalb der FAYZ tatsächlich noch und warten sie nur darauf ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen? Sieht Orsay durch die Berührung der Wand wirklich in ihre Träume und kann so mit ihnen kommunizieren? Oder wird sie vielleicht von jemandem manipuliert, der nur will, dass sie genau diese Dinge sieht, daran glaubt und sie verbreitet?

Die ständigen Perspektivwechsel sorgen erneut dafür, dass die Handlung nie langatmig wird und man als Leser immer weiter liest. Häufig verlässt der Autor eine Szene genau im spannendsten Moment, sodass man das folgende Geschehen ungeduldig weiterverfolgt bis man endlich wieder in die vorher verlassene Perspektive zurückkehrt.

Doch nicht nur dadurch bleibt die Spannung kontinuierlich erhalten. Auch der Countdown zu Beginn jedes Kapitels, der natürlich auch im dritten Band nicht fehlen darf, erzielt den gleichen Effekt. Er fesselt den Leser an das Buch und lässt ihn sich immer wieder die gleiche Frage stellen: Was wird dieses Mal am Ende des Countdowns geschehen?

Die Atmosphäre, die Michael Grant geschaffen hat, ist noch Angst einflößender als in den Vorgängern und die Taten einiger Figuren sind noch brutaler und rücksichtsloser als man es je für möglich gehalten hätte. Man ist oftmals nicht einfach nur schockiert, sondern kann gar nicht fassen, was man da liest. Das Buch ist daher, ebenso wie die vorherigen Bände, wirklich nur für Jugendliche zu empfehlen und nicht für Kinder.

Die Handlung ist zwar wieder relativ in sich abgeschlossen, lässt aber erneut genügend Fragen für den folgenden Band offen und bietet somit genügend Potenzial für den vierten und damit wohl auch letzten Teil dieser atemberaubenden Serie.

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Bewertung von Jano am 26.06.2011 ***** sehr gut
Die Situation in der FAYZ wird immer bedrohlicher, die Kinder müssen immer mehr zusammenhalten und sich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden ihre Familien nie wiederzusehen. Doch wenn sich die Gaben verteilen,wieso sollte es keine Gabe geben, die uns die Zukunft sagt? Genau dort schließt Grant an und lässt mit dieser Fragestellung die FAYZ allein. Durch diese Gabe beginnen die Kinder sich der FAYZ teilweise geschlagen zu geben, nur ist es wirklich eine Gabe oder sieht das Mädchen nur daswas es gerne sehen möchte? WIedereinmal schafft es Grant die Geschichte der Kinder und Jugendliche spannend vorranzutreiben und führt den Leser langsam zu einzelnen Auflösungssträngen. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wie es sich am Ende alles auflöst, denn Grant macht es sich wirklich nicht leicht!

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Bewertung von Nadja_13 am 17.04.2011 ***** gut
Gone 3- Lügen
Michael Grant


zum Inhalt:
Die Lage verschlechtert sich immer mehr in Perdido Beach, seit alle über 15 verschwunden sind. Zwar haben die Kinder herausgefunden, wie man den 15. Geburtstag übersteht, ohne zu verschwinden, doch plötzlich erzählt ein Mädchen, dass man zu seinen Eltern zurückkehrt, wenn man verschwindet und die Kinder sind plötzlich nicht mehr so versessen darauf in der FAYZ zu bleiben. Das Essen ist nämlich immer noch knapp und der Krieg zwischen den Freaks und den Normalen geht in die nächste Runde.


meine Meinung:
Ich fand das Buch nicht schlecht, aber ich finde es geschieht einfach nicht so viel und die Geschichte ist auch teilweise ein bisschen langweilig. Die Idee gefällt mir immer noch sehr gut, aber ich finde die Bücher werden von Teil zu Teil schlechter. Es kommen schon immer wieder schöne neue Ideen, wie der Krieg zwischen den "Normalen" und den "Freaks", aber irgendwie hat man nicht das Gefühl, dass man näher ans Ende der FAYZ kommt, also das sie immer noch keine Ahnung haben, wie sie da wieder raus kommen. Außerdem mag ich irgendwie keine der Figuren wirklich, weil ich teilweise auch nicht nachvollziehen kann, warum sie so handeln.
Klar sind sie in einer sehr extremen Lage und haben zu wenig Schlaf, zu wenig zu essen usw. aber manchmal stellen sie sich meiner Meinung nach wirklich doof an und dann streiten sie auch immer, was wirklich nervt. Außerdem finde ich, ist die Geschichte teilweise zu brutal, man könnte das auch weniger brutal erzählen, denn es ist ja Kinder- oder Jugendbuch und in der Geschichte geht es auch um Kinder. Was ich aber gut finde, ist das man eigentlich gar nicht wirklich merkt, dass das Buch fast 450 Seiten hat, weil es wirklich flüssig zum lesen ist. Irgendwie mag ich das Buch aber dennoch und freue mich schon auf den nächsten Band, obwohl ich auch hoffe, dass dieser dann der letzte ist, weil ich eigentlich sowieso dachte, dass es eine Trilogie ist.

Fazit:
Mir gefällt das Buch irgendwie, obwohl ich so viele Kritikpunkte habe, allerdings würde ich meiner kleinen Schwester nicht zum lesen geben, weil ich es stellenweise zu brutal finde.

7/10*

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