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| Bewertung von ikopiko aus Hesel am 14.02.2013 | |
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Meridian ist eine Fenestra. Durch sie können die Seelen Verstorbener in den Himmel gelangen. Dies hat sie erst vor kurzer Zeit erfahren und zu verstehen gelernt. Ihr Wächter ist Tens. Er beschützt sie, wenn die Seelen bewusst oder unbewusst versuchen, Meridian mit sich zu ziehen. Aus der engen Zusammengehörigkeit der beiden hat sich eine Liebesbeziehung entwickelt. Meridian und Tens befinden sich auf der Flucht vor den Aternocti. Durch die Aternocti reisen auch Seelen – jedoch nicht in den Himmel, sondern geradewegs in die Hölle. Natürlich sind ihnen die Fenestrae ein Dorn im Auge, und sie setzen alles daran, sie zu vernichten. Auf ihrer Flucht suchen Meridian und Tens andere Fenestrae, um sich gegenseitig zu schützen und zu unterstützen. Durch neu gewonnene Freunde und Hilfe aus dem Jenseits werden sie auf Juliet aufmerksam. Juliet weiß noch nichts von ihren besonderen Fähigkeiten und dennoch haben die Aternocti bereits ein Auge auf sie geworfen. Es bleibt Meridian nur wenig Zeit, Juliet von Gut und Böse zu überzeugen. „Flüsternde Seelen“ ist nach „Dunkle Umarmung“ Amber Kizers zweiter Roman um die Fenestra Meridian. Während Meridian im ersten Band erfahren hat, dass sie eine Fenestra ist und was es damit auf sich hat, hat sie sich nun zum Ziel gesetzt, andere Fenestrae zu schützen. Unterstützt wird sie von Tens, der als ihr Wächter geboren ist und ganz in dieser Aufgabe aufgeht. Es handelt sich bei den beiden um Teenager, die auf sich gestellt sind. Ihre Familien haben sie wegen ihrer besonderen Art verlassen. Auf ihrer Reise lernen sie nette Menschen kennen, die zu Freunden werden. Diese Freunde werden von Amber Kizer sehr liebevoll beschrieben, auch ich fühlte mich gleich mit ihnen verbunden. Ein Geschichtsstrang befasst sich ganz mit Juliet, die noch nichts von ihrer Begabung weiß und unter katastrophalen Umständen in einem Pflegeheim lebt. Sie und ihre kleinen Mitbewohner habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ein bisschen Liebeskummer und Herzschmerz runden die Geschichte ab, die auf Jugendliche als Zielgruppe ausgerichtet ist. Ich bin durchaus kritisch an das Fenestra-Thema herangegangen, wurde aber positiv überrascht! Abschließend möchte ich noch empfehlen, unbedingt mit dem Lesen des ersten Bandes zu beginnen. Die Erklärungen über das Wesen der Fenestrae, Aternocti und Wächter ist in dem zweiten Band sehr knapp gehalten und eventuell zum Verstehen nicht ausreichend. Für Fantasy-Fans unbedingt empfehlenswert. |
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Bewertung von Nadja_13 am 26.01.2012 |
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Meridian: Flüsternde Seelen - Amber Kizer *!Da dies der zweite Band ist könnte die Rezension Spoiler enthalten!* zum Inhalt: Meridian und Tens sind zusammen losgezogen, um andere Fenestrae zu suchen. In Folge dieser Mission gelangen sie in eine kleine Stadt, wo sie die Anwesenheit einer Fenestra spüren. Allerdings weiss diese nichts davon, dass sie eine Fenestra und hat keine Ahnung von ihren Fähigkeiten, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Meridian und Tens müssen sie so schnell wie möglich finden, denn auch die Aternocti sind hinter dem Mädchen her. meine Meinung: Dieses Mal ist die Geschichte aus zwei Sichtweisen erzählt, nämlich aus der Sicht von Meridian, wie schon im ersten Band, und aus der Sicht von Juliet. Juliet ist die Fenestra, nach der Meridian und Tens suchen. Sie wohnt in einem Haus, wo alte, kranke Menschen zum sterben hingebracht werden, welches aber auch Waisenkinder aufnimmt, Juliet ist eines dieser Waisenkinder. Durch sie bekommt man mit, wie das Leben dort für die Waisenkinder aussieht und ich muss sagen manche Dinge sind ziemlich heftig. In der Sichtweise von Meridian bekommt man mit, wie sie und Tens nach Juliet suchen. Dabei treffen sie auf viele nette und hilfsbereite Menschen, dennoch ist die Suche nicht gerade einfach. Ich fand diese Lösung mit den zwei Sichtweisen sehr gut, da man so immer mal wieder etwas Abwechslung hatte beim lesen und es macht die Geschichte spannender. So weit so gut, eigentlich gefiel mir die Geschichte, was hauptsächlich am Schreibstil von Amber Kizer liegt, diesen mag ich nämlich noch immer sehr. Denn das Gesamte Buch handelt eigentlich von der Suche nach Juliet, diese ist zwar spannend erzählt, dennoch zieht sie sich etwas in die Länge. Leider war ich auch vom Ende enttäuscht, ich hatte danach ein bisschen das Gefühl, die Autorin hätte absolut keinen Plan, wo das ganze eigentlich hinführen soll. Leider ist es auch so, dass man als Leser noch immer sehr wenig über die Aternocti weiss, dafür erfährt man aber mehr über die Fenestrae. Nun zur Charaktere, leider hatte ich das Gefühl, dass Meridian und Tens irgendwie anders waren, als im ersten Teil, nicht unbedingt weniger sympathisch, aber es war manchmal fast, als wären sie andere Personen. Auch ihre Beziehung, die ich im ersten Band noch sehr süss fand, war nicht mehr dieselbe. Ständig stritten sie sich, wegen irgendwas und Meridian war irgendwie ohne Grund total eifersüchtig. Tens hingegen wollte Meridian immer beschützen, weil sie noch schwach ist und ihre Fähigkeiten noch nicht richtig beherrscht, was sie selbst natürlich total anders sieht. Eigentlich finde ich es ja nicht schlecht, dass die beiden nicht immer gleicher Meinung sind, aber die ständige Streiterei, ging mir nach einiger Zeit einfach auf die Nerven. Juliet mochte ich da schon mehr, ihre Erzählperspektive bringt eine sehr düstere Atmosphäre in die Geschichte, die ich sehr interessant fand. Juliet ist eine sehr sympathische Person, ich fand es toll, wie sehr sie sich für die jüngeren Waisenkinder einsetzt. Nur hätte ich gehofft, dass sie vielleicht selbst einen Weg sucht, wie sie und die anderen aus dem Sanatorium entkommen können und sich nicht einfach retten lässt. Ausserdem war sie teilweise ziemlich naiv, was wirklich erstaunlich ist, bei dem was sie alles schon erleben musste. Auch die anderen Waisenkinder mochte ich, besonders Bodie, den fand ich richtig süss. Was mir auch wieder super gefällt ist, wie schon beim ersten Band, das Aussehen des Buches. Ich finde diese "gebundenen Taschenbücher" echt toll und auch das Cover gefällt mir. Fazit: Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen, obschon es leider ein paar Dinge gibt, die mir nicht so gefallen haben. |
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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 25.01.2012 |
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Auf der Flucht vor den Aternocti, den dunklen Gegenspielern der Fenestrae, machen Tens und Meridian in einer idyllischen Kleinstadt halt, in der Meridian die Anwesenheit einer anderen Fenestra spürt. Sie will sie unbedingt finden, ihr helfen, aber das ist gar nicht so einfach, denn die Aternocti setzen alles daran, das zu verhindern. Band 1 Meridian – Dunkle Umarmung hat mir im Sommer 2010 eine lange Bahnfahrt von Köln nach Berlin zu einem kurzweiligen, fesselnden Erlebnis gemacht und so war ich mehr als gespannt wie die Geschichte des Mädchens, das Sterbenden das Fenster zum Himmel ist, weitergeht. Was soll ich sagen? Ich wurde in keiner Weise enttäuscht. Hatte ich beim Auftakt dieser Trilogie zumindest im ersten Viertel noch das Gefühl, dass die Autorin in die Geschichte finden, sich selbst mit ihren Charakteren vertraut machen muss, hat sie den “Flow” der anschließenden Seiten nahtlos in diesen zweiten Band mitnehmen können. Auch die nötigen Rückblicke in die Handlung des ersten Buches hat sie geschickt so eingeflochten, dass sie die nötigen Informationen liefern, ohne langatmig und lästig zu sein. Auch die Entwicklung, die die beiden Protagonisten Meridian und Tens durchlaufen haben, konnte mich durchaus überzeugen. Die Eifersüchteleien zwischen den beiden und Tens selbstauferlegte Keuschheit waren mir allerdings zwischendurch ein bisschen zu dick aufgetragen und einige der Nebencharaktere hätte ich gern ein bisschen besser kennengelernt. Neu war in diesem Teil der Perspektivenwechsel. War Band 1 noch vollständig aus Meridians Sicht geschrieben, wechselt hier die Sicht zwischen Meridian und Juliet, über die ich an dieser Stelle aber nicht mehr verraten möchte. Ein Stilmittel, das dem Roman in Sachen Spannung richtig gut getan und den Wunsch, immer weiter zu lesen, hervorragend forciert hat. Ich jedenfalls freue mich schon auf den abschließenden Teil und bin gespannt, wohin Meridians Reise mich dann führt. |
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