Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1 - Nuyen, Jenny-Mai
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Jenny-Mai Nuyen 

Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1

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Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1

Der Auftakt zu einer spektakulären All-Age-Fantasy-Saga von Bestsellerautorin Jenny-Mai Nuyen
• Die rebellische Sturmjägerin Hel im Kampf gegen die Magiergilde
• Unvergessliche Charaktere in einer Welt voller Magie, Liebe und Gefahr

Der Handel mit Magie hat Aradon reich gemacht. - Täglich schickt die Magiergilde die Sturmjäger auf ihren fliegenden Schiffen aus, um Lirium, den Zauber der Berge, Wälder und Flüsse, zu fangen. Mit Lirium bringen die Menschen das Zwergenvolk um ihr Gold, knechten die Trolle und umwerben die Feen. Doch jetzt droht Aradon ein magischer Krieg von ungeahntem Ausmaß. Das Alte Volk, einst Herrscher über alle Völker der Erde, hat fünf Dämonen auserwählt, um die Menschen zu bestrafen, weil sie die Magie des Landes für ihre Zwecke missbrauchen. Wenn die Fünf die verlorenen Totenlichter finden, ist der Untergang der Menschheit besiegelt. Im Auftrag der Magier bricht die Sturmjägerin Hel auf, die Auserwählten aufzuhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und sie vor eine schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und ihrer Liebe zu ihm.


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 463 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 145mm x 46mm
  • Gewicht: 739g
  • ISBN-13: 9783570160336
  • ISBN-10: 3570160335
  • Best.Nr.: 26333678
"Feenlicht ist der wohl vielversprechendste Herbsttitel 2009. Jenny Mai Nuyen entwirft mit der jungen Sturmjägerin Hel eine faszinierende Heldin, die im Laufe ihres Abenteuers erkennen muss, dass Gut und Böse nicht immer ohne Weiteres zu trennen sind ..." Buchjournal

"Jenny-Mai Nuyen gibt Jugendlichen ein ökologisches Vorbild. In ihrem Buch 'Feenlicht - Die Sturmjäger von Aradon' beschreibt die 21 Jahre alte Autorin, wie sich die Welt durch Übernutzung der Ressourcen einer Naturkatastrophe nähert."

"Jenny-Mai Nuyen gibt Jugendlichen ein ökologisches Vorbild. In ihrem Buch 'Feenlicht - Die Sturmjäger von Aradon' beschreibt die 21 Jahre alte Autorin, wie sich die Welt durch Übernutzung der Ressourcen einer Naturkatastrophe nähert."
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Leseprobe zu "Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1"

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Leseprobe zu "Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1"

Drei Meilen westlich von Har'punaptra, der Hauptstadt der Zwerge und des Handels, trafen sich Sturmjäger und Trollhändler zu einem nicht ganz legalen Geschäft in den Gebirgen der Wüste.

Nachdem das Schwebeschiff sicher zwischen den Klippen gelandet war, wurde eine breite Planke vom Deck geschoben, und Kapitän Redwin Gharra ging an Land. Er trug einen Umhang, der an den Schultern verdächtig ausgepolstert wirkte, denn ansonsten war der Kapitän eine schmächtige Erscheinung. Beine gleich Krummsäbeln steckten in Stiefeln aus dickem Keilpferdleder und sein Kopf wippte auf dem dünnen Hals wie eine Distel im Wind.

Gharra war alt. Er war schon fast immer alt gewesen, das Haar dünnte seit seinem zwanzigsten Lebensjahr aus und starke Himmelsstürme hatten die ersten Falten bereits im Kindesalter in sein Gesicht gegraben. Außerdem knickten die Knie mit jedem Schritt ein wenig zu tief ein, was ihn gebrechlicher wirken ließ, als der Wahrheit entsprach; tatsächlich kam dieser Gang von einem Leben ohne Boden unter den Füßen, denn Gharra war wie die meisten Sturmjäger auf einem Flugschiff zur Welt gekommen und aufgewachsen.

"Seid gegrüßt, meine lieben Freunde, wie schön, euch wohl und munter zu sehen! Wie geht es euch? Was machen die Kinder?" Die Trollhändler ließen zu, dass Gharra ihnen der Reihe nach die Hände schüttelte und Schultern tätschelte, als suche er nach versteckten Waffen. Oder Siegeln der fürstlichen Wache Har'punaptras.

"Kinder sind gut", knurrte der Anführer der Bande, ein Zwerg mit schwarzen Bartzöpfen. Offenbar hatte er Gharra missverstanden, denn er wies dabei auf die Trolle, die in Ketten hinter ihnen standen. Gharra lächelte nachsichtig. Es war sowieso nicht zu erwarten, dass Trollhändler ein Heim und Familie hatten. Wer sich monatelang durch das Lebendige Land schlug und Bestien fing, gehörte eher zur harten, einsamen Sorte.

"Hübsche Tierchen", kommentierte Gharra. "Aber sind sie auch kräftig?"

Der Zwerg führte ihn zu den Trollen und klärte ihn über Gewicht ("Schwer wie Fels - viel Muskelmasse"), Herkunft ("Vom Rande der Kauenden Klippen, die beste Brut") und Zähmung ("Hrchm, also ... ungezähmt") auf. Gharra nickte zu alledem, während er die Kolosse musterte. Dann stieg der Zwerg auf eine Gepäckkiste, sodass er auf gleicher Höhe mit Gharra war, und verschränkte die Arme vor der Brust. Nun ging es ans Verhandeln.

"Ich brauche vierzehn Trolle an der Kurbel", begann Gharra. "Bei der letzten Jagd sind mir drei abhandengekommen. War ein starker Sturm. Ein weiterer ist bedauerlicherweise von seinen Kameraden gefressen worden. Dann habe ich noch zwei alternde Exemplare, die ich ersetzen will."

"Also braucht Euer Schiff sechs neue Trolle", schloss der Zwerg. "Ohne Stadtsteuer liegt mein Angebot bei elf Dukaten pro Stück. Dazu zwölf Finger Lirium in Har'punaptra zu einem Freundschaftsrabatt von fünfzehn Prozent."

"Acht Dukaten und meine beiden alten Trolle. Die könnt ihr noch verhökern."

"Zehn Dukaten! Meine Trolle sind von exzellenter Qualität, jung und äußerst genügsam ."

Schließlich einigte man sich auf zehn Dukaten pro Troll und einen kleinen Liriumhandel in Har'punaptra zu einem späteren Zeitpunkt. Gharra war erstaunt über die rasche Abmachung. Zwerge waren nicht gerade dafür bekannt, leicht nachzugeben. Und die Trolle waren in der Tat erlesen; auf den Sklavenmärkten Har'punaptras würden die Händler das Doppelte verlangen können.

"Noch eins", nuschelte der Zwerg dann. Gharra, eine Hand schon im Wams, um den Geldring zu zücken, hielt inne. "Wir haben noch ein Angebot. Ein Sonderangebot."

"Sonderangebot." Das klang so vielversprechend wie eine Streicheleinheit von einem Troll. Gharra verzog keine Miene.

Der Zwerg winkte nervös seinen Leuten, die zur Seite traten und eine Kiste herbeischleppten. Das Schloss war zauberfest: Es bestand aus reinem Silber. Mit Bedacht sperrte einer der Zwerge auf. Unauffällig legte Gharra die Finger um den Säbelgriff an seinem Gürtel.

Die Zwerge klappten den Deckel auf. Zum Vorschein kamen ein Haufen Stroh und ein Bündel Lumpen. Bei genauerer Betrachtung stellte es sich als Kind heraus.

"Friss mich das Gras, was soll das?" Gharra spähte auf das Kind hinab, das die Beine und Arme unter dem Körper angezogen hatte. Struppiges schwarzes Haar wucherte über die Schultern. Ganz langsam drehte es den Kopf zur Seite, bedeckte das Gesicht aber mit den Händen. Dann schob es zwei Finger auseinander und blickte aus einem tränenverquollenen Auge zu Gharra auf.

"Was ist das?", wiederholte Gharra.

"Ein Menschenkind. Ihr könnt es haben."

Gharra wandte sich dem Zwerg zu. Der Geldring rutschte mit einem leisen Klirren tiefer in die Brusttasche, als er sich ein wenig reckte. "Mein lieber Freund, ein steuerfreier Trollhandel ist eine Sache, Menschenhandel eine andere. Jawohl, ich bin ein Gegner der Sklaverei und würde weder auf Har'punaptras schwarzen Basaren noch hier in der Wüste, noch in sonst einem verlassenen Hinterland Menschen kaufen!" Gharra machte eine gewichtige Pause. "Noch dazu ist das ein Kind. Seh ich aus, als hätte ich Mutterliebe zu verschenken?"

"Es ist ein besonderes Menschenkind", sagte der Zwerg zögernd.

Gharra kratzte sich das Kinn. "Kann es kochen? Sagt bloß nicht Ja, wenn es bei Zwergen kochen gelernt hat, da nehme ich mir lieber einen Troll als Küchenchef. Jedenfalls lass ich nicht mehr als drei Schilling springen. Zwei Schilling."

"Kein Koch", sagte der Zwerg. "Wir haben es bei den Kauenden Klippen gefunden. Es muss zu Flüchtlingen aus dem Alten Reich gehören, aber es war verletzt und allein."

"Hm." Gharra blickte wieder auf das Kind hinab und überlegte, ob man ihm vielleicht eine Schatzkarte auf den Rücken tätowiert hatte oder ob es Goldeier legte, aber dann würden die Zwerge es vermutlich nicht verkaufen.

"Es ist ein ... besonderes Kind", wiederholte der Zwerg, offenbar bemüht, diese Besonderheit als vorteilhaft darzustellen. Gharra wurde immer skeptischer. "Das Lebendige Land greift das Kind nicht an. Es war ganz allein da draußen, ohne Feenlicht."

Gharra zuckte die Schultern. "Das Land stirbt aus. Vielerorts ist es so ruhig geworden, dass es niemanden mehr angreift."

"Ja, ja. Aber ... jedenfalls wollen wir das Kind nicht! Es kommt doch aus dem Alten Reich, mit den Druiden wollen wir nichts zu schaffen haben."

Gharra, der instinktiv wieder nach seinem Säbelgriff tastete, als er >Druide< hörte, starrte den Zwerg verständnislos an. "Ein Druidenkind? Ich bin der Liga der Sturmjäger und der Magierschaft treu ergeben!"

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Kundenbewertungen zu "Feenlicht / Die Sturmjäger von Aradon Bd.1"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Seelchen am 15.01.2012 ***** sehr gut
Wieder einmal hat Jenny-Mai Nuyen es geschafft, mich durch ihren Schreibstil bereits nach wenigen Seiten in den Bann ihrer Welt zu ziehen. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist faszinierend und spannend, denn sie lebt. Nicht nur die Menschen, Tiere und Pflanzen, nein, auch die Berge, der Boden, das Wasser.. alles lebt und das ist Lirium zu verdanken. Die Menschen sind jedoch habgierig und so entdecken die Magier schnell die unwahrscheinliche Kraft, die in den Lebensadern der Welt steckt und beginnt, das Lirium einzufangen und zu ihren Zwecken einzusetzen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das Lirium erschöpft ist und nachdem die Magier beschlossen haben, das verbliebene Lirium nur noch an Menschen weiterzureichen dauert es nicht lange, bis Rebellen der Isen die Magier stürzen wollen.
Aber Jenny-Mai greift nicht nur das Problem der Energieverschwendung auf, sondern neben Rassismus auch die Tatsache, dass die Erde sich rächt. Es wurde ihr lange Leben genommen und jetzt ist es an der Zeit, ihr Leben zu geben.
Die Charaktere sind allesamt einzigartig und liebevoll geformt und, wie für Jenny-Mai typisch, nicht perfekt. So hat Hel ihr kaputtes Auge, das ein Schandfleck in ihrem Gesicht ist, der Sturmjäger Nova ist ein Herzensbrecher der immer wieder in Fettnäpfchen tritt, Mercurin trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum und auch die Zwergin Harlem birgt hinter ihrer eisernen Mauer etwas viel tieferes, als man ahnt.
Wie immer hat Jenny-Mai aus verschiedenen Sichten geschrieben, was ich ganz besonders spannend finde. Neben der Hauptprotagonistin Hel erfährt der Leser so einiges über den Söldner Karat, der ebenfalls auf der Suche nach des Rätsels Lösung ist – jedoch aus einem ganz anderen Grund. Ich persönlich hätte mich sehr gefreut, etwas mehr über den geheimnisvollen Mercurin zu erfahren (der für mich der interessanteste Charakter des gesamtes Buches ist) und vielleicht sogar das ein oder andere Kapitel aus seiner Sicht zu lesen.
Besonders gefallen haben mir die vielen Rätsel, die Jenny-Mai ihren Lesern mit auf den Weg gibt und ihre Zeichnungen zum Buch, durch die man ein Bild sowohl von der Welt bekommt, in der alles spielt, als auch von den Charakteren.
Auch die vielen Kulturen, die die Autorin in der Welt um Aradon einbringt, die Legenden, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben und der kleine Pixie Tix sind einfach wunderbar!

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Bewertung von Minna00 aus Siegen am 25.09.2010 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist eins der besten die ich je gelesen habe! Es ist anspruchsvoll, dramatisch und die beschreibung von Situatoinen oder Sachen ist unbeschreiblich gut!
Die Geschichte wird so detailiert erzählt das man keinen augenblick fragen stellt, warum oder wieso.
Man fühlt sich mitten drin in dieser so tragischen Weld von Hel.
Also Fazit ist das ich dieses Buch echt empfehlen kann. =)

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Bewertung von Lieschen Müller aus Rheinbrohl am 17.06.2010 ***** ausgezeichnet
Am Anfang fand ich das Buch etwas zäh, aber wenn man sich einmal richtig eingelesen hat, macht es richtig Spaß und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Bewertung von lilly aus Rheinbach am 18.05.2010 ***** schlecht
Hel ist ein Mädchen mit einer besonderen Gabe, sie kann Lirium sehen, die Essenz der Magie. Um an dieses Lirium zu kommen gibt es Sturmjäger, die es mit ihren fliegenden Schiffen fangen. Zur Besatzung eines solchen Schiffes, gehört Hel, doch eines Tages stürzt ihr Schiff in Folge eines heftigen Magie Sturmes ab und nur durch die Hilfe eines fremden Jungen, kann sie überleben.
In Aradon, dem Land in dem Hel lebt, wird das Lirium jedoch seltener und umso begehrter. In Folge dessen, wird Hel von dem Rat der Magier zusammen mit einigen Gefährten auf eine gefährliche Mission geschickt...
Mir gefallen generell alle Bücher dieser Autorin sehr gut, so auch dieses. Die Handlung ist spannend und hat einige Ähnlichkeit mit einem möglichen Szenario in unserer Welt in Folge der Öl Knappheit, vergleicht man das Lirium mit unserem Erdöl. Dies gibt dem aufmerksamen Leser einen, von der Autorin gewollten oder ungewollten, Denkanstoß.
Ansonsten, sprühen Nuyens Bücher nur so von ihren guten Ideen für neue Völker und Charaktere, man fühlt sich den Hauptpersonen bald sehr verbunden.

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Bewertung von mücke aus Büdingen am 10.05.2010 ***** ausgezeichnet
Das kleine Mädchen Hel wurde von den Zwergen gefunden und an Kapitän Redwin Gharra von den Sturmjägern verkauft.Hel hat besondere Fähigkeiten: es kann Magie sehen d.h. Lirium sehen.Lirium wurde als Antrieb für das Sturmschiff (Sturmschiff kann fliegen)und für Magie benötigt.Das Schiff stürzt ab und nur sie überlebt .Von einem Unbekannten in einer schwarzen Robe(1. Dämon) wird sie gefunden und gesund gepflegt.Zusammen machen sie sich auf den Rückweg nach Har´punaptra.Sie werden gute Freunde........
Das ist einzigartiges Fantasy-Buch .Man kann es nicht oft genug lesen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von dilay99 aus Mainz am 20.04.2010 ***** sehr gut
Es geht um eine Sturmjägerin namens Hel, die losgeschickt wird, um die fünf Dämonen zu suchen und zu vernichten. Doch einer der Dämonen rettet ihr das Leben und stellt sie vor die große Entscheidung, ob sie ihn lieben oder hassen soll.
Ich fand sehr spannend,w eil ich wollte wissen ob Hel, die Sturmjägerin, sich für die Liebe oder Hass entscheidet.
Ich empfele es an Fantasy-Fans.

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Bewertung von chili81 aus Trebur am 27.02.2010 ***** sehr gut
ein bisschen langatmig, aber wunderschön geschrieben
Mit Jenny-Mai Nuyens ersten Teil der Triologie „die Sturmjäger von Aradon“ ist der jungen Autorin ein wunderschönes Werk mit ganz neuen, innovativen Ideen gelungen. Ein lebendes Land, daß von Lirium – Lebensenergie die vor allem zur Nutzung von Magie gebraucht wird - gespeist wird. Sturmjäger, die besagtem Lirium hinterherjagen, wenn sich Liriumstürme bilden, ein Wesen, das ganze Städte auslöscht, ihnen jedes Leben entzieht, während unlebendige Materie von diesen Angriffen verschont bleibt. Die Idee ist super, allerdings fand ich den Anfang des Buches ein bisschen langatmig. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl in eine etwas lange „Vorgeschichte“ geraten zu sein. Die letzten Seiten wiederum haben dann das nötige Tempo bewiesen, ich vermute stark, dass der zweite Band direkt so rasant weitergeht wie die letzten Seiten von Feenlicht.

Vor allem hat mich aber der Schreibstil überzeugt, Frau Nuyen jongliert so selbstverständlich mit der deutschen Sprache, wie andere Leute sich morgens die Zähne putzen.
Das Buch ist das Erste, das ich von dem Ausnahmetalent gelesen habe. Die genaue Beschreibung der Charaktere, sowie die präzise Hervorarbeitung bestimmter Verhaltensmuster der jeweiligen Protagonisten erweckt das Buch zum Leben. Man kann Hel, Nova, Mercurin, Gharra und die Anderen deutlich vor seinem inneren Auge sehen. Durch die Zeichnungen am Ende des Buches, die soweit ich weiß, von Frau Nuyen selbst gemalt wurden, wird dieser Umstand noch unterstützt. Sollte es, wieder erwarten, einmal mit der Autorenkarriere stocken, kann sich die Autorin sicher noch als Künstlerin verdient machen.

Fazit: Sehr gelungene Idee, toller Schreibstil, aber zu Beginn ein bisschen langatmig

4 von 5 Sternen

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Bewertung von Manuela2205 am 07.10.2009 ***** sehr gut
***Der Inhalt:***

Das Mädchen Hel wird als kleines Kind an den Sturmjäger Gharra verkauft. Sie hat eine ganz besondere Gabe: Sie sieht das Lirium, das allem Leben verleiht und der Grundstoff der in Aradon ausgeübten Magie ist.
Doch eines Tages stürzt das Schiff ihrer Mannschaft ab - und Hel ist die einzige Überlebende.
Gerettet wird sie von einem geheimnisvollen Jungen, der sie auch nach Harpunapatra begeleitet, einem Stützpunkt der Sturmjäger und der Sitz der Magierschaft. Zum Abschied gibt er ihr noch den seltsamen Rat, Aradon zu verlassen.
In Harpunaptra erfährt Hel, dass der Absturz ihres Schiffes kein Einzelfall ist, sondern bereits etliche Flugschiffe verunglückt sind und auch Dörfer verwüstet wurden.
Ehe sie sich versieht, ist Hel Teil einer Gesandtschaft, die hinter das Geheimnis der unerklärlichen Ereignisse kommen soll.

***Meine Meinung***

Die Grundidee dieses Buches finde ich durchaus spannend und vielversprechend.
Lirium ist die Grundlage jedes Lebens und kann in freier Form von den Sturmjägern in sogenannten Feenlichtern eingefangen werden. Lirium wird für alle magischen Dinge benötigt. Licht, Wärme, Feuer, alles wird in Aradon magisch erzeugt. Doch leider ist Lirium nicht unendlich vorhanden, sondern wird mittlerweile knapp, wodurch das Ende der Zivilisation bevorsteht.
Auch das Land kann sich durch das Lirium (oder konnte es früher) bewegen und war den Menschen nicht immer freundlich gesonnen. Heutzutage sind die kauenden Klippen dafür das beste Beispiel. Jetzt sind große Teile von Aradon aufgrund der Sturmjagd allerdings leblos.
Klingt verwirrend? Ist es auch!
Einerseits in jedem Lebewesen vorhanden und es kehrt beim Tod zur großen Quelle zurück, so dass nichts verloren gehen kann. Unendlich vorhanden ist es aber trotzdem nicht, sondern bald verbraucht. Man braucht es zum Leben, es kann aber auch unfreundlich sein. Das war mir ein wenig zu wirr. Möglich, dass es die jugendliche Zielgruppe nicht derart hinterfragt, ich hätte es aber gern ein wenig stimmiger.

Die handelnden Personen fand ich dagegen gelungen. Hel, die sich durch ihr blindes, verändertes Auge (mit dem sie aber dafür das Lirium sieht) für monsterartig hält. Nova, ein junger Sturm- und Schürzenjäger, für den Frauen so lange interessant sind, wie sie nicht in seinem Bett landen. Oder Mercurin, Hels geheimnisvoller Retter, der schnell in den Verdacht gerät, ein Dämon zu sein und den Absturz von Hels Schiff verursacht zu haben.
Der Magierschaft ist die Idee von Dämonen aber nicht genehm und will die Schuld lieber den Isen, einer unbeliebten Volksgruppe, in die Schuhe schieben. Warum bleibt mir allerdings schleierhaft. Das gehört zu den Dingen, die Handlung unnötig in die Länge ziehen.

Besonders in der Mitte des Buches plätschert die Geschichte vor sich hin und erst gegen Ende nimmt das Erzähltempo wieder zu. Diese Stellen hätten dagegen wieder mehr Ausbau vertragen können.
Die Sprache an sich ist wirklich schön und fantasievoll. Auch versteht es Jenny-Mai Nuyen, den Leser ab und an auf eine falsche Fährte zu locken.
Besonders nett fand ich am Ende des Buches die Zeichnungen der wichtigsten Figuren. Bei manchen trifft es meine Vorstellung von ihnen wie die Faust aufs Auge, andere waren in meinem Kopfkino völlig anders. Aber durch die Längen und das Wirrwarr um das Lirium muss ich doch einen Stern abziehen.

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Bewertung von Crazycat aus Lübeck am 13.09.2009 ***** sehr gut
Lirium - Leben

"Die Sturmjäger von Aradon" - sie jagen genau dies: Lirium. Lirium ist sowohl Grundbaustein des Lebens als auch der Magie in dieser Welt.
Das Buch beginnt mit dem Kauf von Hel, einem Mädchen mit einer ganz besonderen Gabe, wie sich herausstellt. Sie verbringt einige Zeit auf der Schwalbe, dem Schwebeschiff von Gharra und seiner Mannschaft und erweist sich durch ihre Gabe - sie kann das Lirium mithilfe ihres zweiten, sonst blinden Auges sehen - als sehr nützlich bei Sturmjagden.
Doch eines Tages stürzt ihr Schiff aus unerklärlichen Gründen und aus ebensolchen soll Hel die einzige Überlebende sein...
Zum Glück rettet sie ein misteriöser Unbekannter und begleitet sie auf dem Weg nach Har´punaptra.
Dort trennen sich ihre Wege ungewollt wieder und Hel findet zum Schiff Taube und ihrer Besatzung, die ihr hilft, den Weg zur Magierschaft von Aradon zu finden, der sie ihr Schicksal berichten muss..
Und plötzlich gehört sie schon zur Gesandtschaft, die die unerklärlichen Abstürze mehrerer Schiff ergründen sollen und lernt auf dieser Reise viele neue Wesen und Völker kennen.
Aber ihr geht ihr Retter aus der Wüste nicht aus dem Kopf, hat er etwa auch mit all dem Unheil zu tun, was sich in der Welt verbreitet??

Fazit:
Ich finde diese neue Idee sehr schön, diese andere Art der Magie, die nur durch dieses Lirium möglich ist. Auch kommen tolle Wesen und Eigenschaften vor.
Insgesamt ist das Buch sehr schön geschrieben und zu lesen, es fesselte mich sehr.

Aber: Ich finde die wichtigen, spannenden Szenen sind eindeutig zu kurz beschrieben, dafür wiederum andere Szenen, die zu den wichtigen führen, viel zu lang..
Außerdem kommen mir viele Namen der Charaktere und Orte ein wenig aus "Herr der Ringe" abgekupfert vor ;)
Auch schließe ich mich meinen Vorgängern an und bin der Meinung, dass das Buch viel zu früh endet, aber da man schon vorher darauf hingewiesen wurde, dass es sich um eine Reihe handeln wird, schürt es doch sehr die Spannung auf den oder die weiteren Teile :D

Alles in allem:
Ich fand das Buch toll, aber nicht herausragend.

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