Die Welt, wie wir sie kannten - Pfeffer, Susan B.

Susan B. Pfeffer 

Die Welt, wie wir sie kannten

Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2010

Übersetzung: Weppen, Annette von der
Gebundenes Buch
 
6 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Die Welt, wie wir sie kannten

Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?
Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?
Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 448 S.
  • Seitenzahl: 409
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 158mm x 41mm
  • Gewicht: 714g
  • ISBN-13: 9783551582188
  • ISBN-10: 3551582181
  • Best.Nr.: 27982104

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Anerkennend äußert sich Angelika Ohland über Susan Beth Pfeffers Jugendroman "Die Welt, wie wir sie kannten". Die Autorin spielt für sie konsequent eine Katastrophe durch: der Mond gerät aus seiner Umlaufbahn, das Klima spielt verrückt, Flutwellen, Erdbeben, Vulkanausbrüche erschüttern das Land. Lobend hebt Ohland hervor, dass Pfeffer die Heldin des Buchs, aus deren Perspektive die Katastrophe und ihre Auswirkungen auf das alltägliche Leben geschildert wird, nicht als Superheldin inszeniert, sondern als amerikanischen Durchschnitts-Teenager. Sie bescheinigt der Autorin, es geschafft zu haben, ein "Katastrophenbuch ohne erlösende Allmachtsfantasien zu schreiben".

© Perlentaucher Medien GmbH

"Eines der besten Bücher des Jahres. Man kann es nicht aus der Hand legen." (www.teenreads.com) "Authentisch und hautnah - jede Seite ist voller Schrecken und von echten Gefühlen durchzogen." (Booklist) "Leser werden diese Überlebensgeschichte nicht so schnell vergessen, und ebenso wenig die Botschaft, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind." (Amazon Review) "Ein unglaublich fesselnder, erschütternder und gleichzeitig auch positiver Roman, der zum Nachdenken anregt." (Mädchen) "Schier unmöglich, das Buch zur Seite zu legen." (Süddeutsche Zeitung)

"Eines der besten Bücher des Jahres. Man kann es nicht aus der Hand legen." (www.teenreads.com) "Authentisch und hautnah - jede Seite ist voller Schrecken und von echten Gefühlen durchzogen." (Booklist) "Leser werden diese Überlebensgeschichte nicht so schnell vergessen, und ebenso wenig die Botschaft, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind." (Amazon Review) "Ein unglaublich fesselnder, erschütternder und gleichzeitig auch positiver Roman, der zum Nachdenken anregt." (Mädchen) "Schier unmöglich, das Buch zur Seite zu legen." (Süddeutsche Zeitung)

Kundenbewertungen zu "Die Welt, wie wir sie kannten" von "Susan B. Pfeffer"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 10.02.2012 ***** ausgezeichnet
Ein bedeutendes astronomisches Ereignis steht bevor: ein Asteroid wird auf den Mond einschlagen. Alle sind gespannt, es kommt Volksfeststimmung auf. Doch als der Asteroid auf den Mond trifft, ist dieser plötzlich viel größer als vorher.
Am nächsten Morgen häufen sich die Schreckensbotschaften: Tsunamis und Erdbeben wüten überall auf der Welt, es gibt tausende Tote. Miranda und ihre Familie legen sich große Nahrungsmittel- und Holzvorräte zu, denn die Lage wird immer bedrohlicher. Die Stromversorgung bricht zusammen, Nachrichten werden immer spärlicher und sämtliche Märkte werden wegen fehlender Nachlieferungen geschlossen. Als dann auch noch Vulkane ausbrechen und die Asche den Himmel verdunkelt, steht ein langer und harter Winter bevor...
Man folgt der Handlung aus Sicht von Miranda, die Tagebuch führt. Da sie häufig erst abends die Erlebnisse des Tages zusammenfasst, schildert sie nicht nur die gerade stattfindende Handlung, sondern auch ihre Gedanken zu den Ereignissen. Sie wohnt mit ihrer Familie, zwei Brüdern und ihrer Mutter, auf dem Land. Zu Beginn verharmlost sie die Erlebnisse und will sich gar nicht mit ihnen beschäftigen, doch nach und nach begreift sie den Ernst der Lage. Keiner weiß, ob die USA, oder die Welt überhaupt, die Krise überstehen werden. Auch Miranda wird immer pragmatischer und sieht das Ende irgendwann nicht mehr als Möglichkeit, sondern als Gewissheit. Ihre Verhaltensänderung vom Teenie zur Erwachsenen in weniger als einem Jahr ist überaus überzeugend dargestellt. Sie handelt nicht immer bestmöglich, aber authentisch. Unwillkürlich fragt man sich, wie man selbst mit einem solchen Ereignis umgehen würde. Mirandas zwei Freundinnen gehen ganz andere Wege, und auch die Abgründe des menschlichen Verhaltens in Krisensituationen werden angeschnitten, wenn auch nicht ausführlichst erläutert. Der Roman hat mich mit einem äußerst unguten Gefühl zurückgelassen, da er sehr wirklichkeitsgetreu verfasst ist. Durchaus ein Zeichen für die Qualität des Buches, ich habe es trotz Gänsehaut in einem Zug durchgelesen. Auch wenn mich persönlich der Roman weniger angesprochen hat, muss ich ich zugestehen, dass er spannend, gut recherchiert und sehr ergreifend ist.
Für alle Fans von Dystopien sicherlich empfehlenswert, im Gegensatz zu den Platzhirschen des Buchmarktes gibt es allerdings keine Liebesgeschichte (was hier auch reichlich fehl am Platze gewesen wäre) und auch kein klassisches Happy-End. Wenn man ohnehin schon deprimiert ist, sollte man aber vorsichtshalber besser zu etwas anderem greifen.

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Bewertung von cappi am 18.08.2011 ***** ausgezeichnet
"die Welt wie wir sie kannten" ist ein faszinierendes und nachdenkliches Buch. Es erinnert die an all die Sachen, die du besitzt und für die du dankbar sein solltest. Es erinnert dich daran wie schnell alles vorbei sein kann, wie schnell das gewohnte einzigartig sein kann. Mich fasziniert mirandas durchhaltewillen und doch gleichzeitig die bereitschaft für ihre Familie zu sterben. Das Buch ist kühl und sachlich,(es kann nur einer überleben und Jonny ist der stärkste von uns) und doch voller emotionen. Eine fasziniernde Geschichte die ich immer wieder lesen würde.

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Bewertung von Redhead aus Markgröningen am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch "Die Welt, wie wir sie kannten von Susan B. Pfeffer ist ein dramatischer Zukunftsroman. Es ist ein rießiges Ereignis, ein Asteroid schlägt auf den Mond ein. Doch es passiert etwas ganz anderes als erwartet, der Mond schiebt sich Näher an die erde; Erdbeben, Fluten , Hurrikans und Vulkanausbrüche sind die Folge. Doch plötzlich zähltnur noch eines: ÜBERLEBEN!!!!!!
Darunter auch die 16-Jährige Miranda mit ihrer Familie, zwei Brüder, eine Mutter und eine ersatzt Oma; Mrs Nespitt. Sie kaufen wie wild ein, horten Essen und die tägliche Aufgabe lautet Brennholz sammeln und irgendie essen suchen. Die Situation wird immer schlimmer, es gibt kein Strom, geschweigeden Nahrungsmittel. Auch für Miranda und ihre familie heißt es nun, 2mal am Tag essen.doch langsam wird die Nahrung knapp und eine Krippewelle sorgt für tausende Tote.
Wenn ihr nun wissen wollt, ob Miranda überlebt oder gezwungener Weiße sterben muss, müsst ihr nun selber lesen.
ich fand dieses Buch ganz toll, da ich finde es ist wichtig sich mit der Zukunft ausseinander zu setzen, auch wenn jetzt nicht der Mond daran Schuld sein muss. Ich fand diese Geschichte tragisch und rührend zugleich. es hat auch irgendwie, obwohl es "nur" ein buch ist die Sichtweise geändert, ich denke schon nach an was ich im Notfall denken müsste, zum Beispiel Taschentücher, Kartoffeln und so weiter. Insgesamt ist diese Buch einfach nur gelungen. Ich finde es einfach nur spitze!!!
Ich empfehle es Jungen UND Mädchen ab 12 Jahren, auch für Erwachsene ist diese buch sehr gut geeignet.

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Bewertung von MissCamouflage aus Halle am 11.05.2010 ***** ausgezeichnet
Die Erde, unser Heimatplanet, und ihre vielfältige und traumhaft schöne Flora, auch nicht umsonst "Mutter Natur" genannt.
Aber was dann, wenn all das plötzlich zu verschwinden scheinen droht? Was dann, wenn alles anders wird, als wir es gewohnt sind? Was ist, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?
"Die Welt, wie wir sie kannten" von Susam Beth Pfeffer behandelt dieses Thema auf eine besondere Art und Weise, nämlich menschlich und aus einer Sicht einer ganz normalen Schülerin.
Miranda, ihre Freunde und ihre Familie werden Opfer einer unerhofften Tragödie. Etwas, was zuerst ganz harmlos schien, wurde zur größten Naturkatastrophe der Weltgeschichte. Anstatt beobachten zu können, wie eines Abends ein Asteroid auf den Mond einschlägt, wird dieser aus seiner Umlaufbahn geworfen - und alles wird plötzlich anders. Verheerende Naturkatastrophen sind Folgen dieses Spektakels - und plötzlich zählen die kleinen Dinge des Lebens, die man früher gar nicht zu würdigen vermochte: Feuerholz, genügend zu Essen, Strom. Und dass sich alle lieben.
Das Buch ist wunderbar geschrieben, stilistisch zwar durchschnittlich, jedoch ist der Sinn der Geschichte umso besser: Wann wird es so weit sein? Werden wir zusammenhalten können? Und werden wir es überstehen können? Das weiß niemand, doch was mich persönlich sehr berührt hat, ist die Tatsache, dass die "kleinen" Dinge des Lebens plötzlich in ein ganz anderes Licht gerückt werden. Plötzlich scheinen unsere jetzigen Probleme nicht mehr so groß, denn wenn es ums blanke Überleben geht, ist kein Mittel zu groß.
Das Buch hat 410 Seiten und ist im Carlsen Verlag erschienen.

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Bewertung von MuMa85 aus Gladbeck am 21.04.2010 ***** sehr gut
Schon erschreckend, wie schnell sich das Leben ändern kann.
Es wird einem bewusst was wirklich zählt.
Als Tagebuch geschrieben, - ungewohnt, aber okay, daher ein Stern weniger.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 28.02.2010 ***** ausgezeichnet
Eigentlich ist "Die Welt, wie wir sie kannten" kein Roman, sondern Mirandas Tagebuch. Wir steigen im Frühling, am 17. Mai, in Mirandas Tagebuch ein, nur wenige Tage, bevor der Asteroid in den Mond einschlägt. Diesem Ereignis fiebern alle entgegen: Miranda bekommt gleich in drei Schulfächern die Aufgabe gestellt, einen Aufsatz über den Mond zu schreiben, und am Abend des bevorstehenden Asteroideneinschlags sitzt Mirandas komplette Nachbarschaft zum Grillen auf der Terasse oder direkt im Freien ausgestattet mit Fernrohren und Ferngläsern. Nach dem Einschlag sind alle schockiert: Der Mond hängt plötzlich so tief, dass er auf die Erde zu fallen scheint. Anfangs versucht jeder Ruhe zu bewahren, aber nachdem nur noch wenige Fernsehsender auf Empfang sind und diese ausschließlich Katastrophen vermelden, werden sich alle dem Ernst der Lage bewusst.
Mirandas Mutter behält in dieser Situation einen überraschend kühlen Kopf und geht am nächsten Tag mit ihren beiden jüngsten Kindern Miranda und Jonny und der Nachbarin Mrs. Nesbitt auf eine exzessive Einkaufstour, bei dem sie das Auto bis in den letzten Winkel mit allem vollladen, was wichtig erscheint: Konserven, Medikamente, Katzenfutter, Wasser, Kerzen, Feuerzeuge, Petroleumlampen und lange Unterwäsche... Moment mal: lange Unterwäsche? Bis zum Winter ist doch alles wieder normal und Mirandas Mutter denkt doch nicht wirklich, dass Miranda lange Unterhosen tragen wird?
Stellenweise wirkt die Geschichte etwas pathetisch, und im Gegensatz zu anderen Familien kommt Mirandas Familie tatsächlich mit einem blauen Auge davon. Aber das geschieht nicht durch ein Wunder, sondern in erster Linie durch den Einsatz der Mutter, die für ihre Kinder kämpft, sogar auf Kosten der eigenen Gesundheit. Sehr packend fand ich die Kritik an den Vertretern der Kirche, die die Gläubigkeit ihrer Gemeindemitglieder zu ihrem Vorteil ausnutzen. Oder die fehlende Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Betroffenen: in dieser Ausnahmesituation ist sich jeder selbst der nächste, nur das Überleben der eigenen Familie zählt!
Wir begleiten Miranda fast ein ganzes Jahr, durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter, das Tagebuch endet mit einem Eintrag vom 20. März. Tatsächlich werden einige Sachen etwas plötzlich vorangetrieben, wie die extremen Auswirkungen aufs Klima, und auch die Wende zum Schluss geschieht recht abrupt. Nur... kann einer von uns beweisen, dass die hier geschilderten Auswirkungen des Asteroideneinschlags übertrieben sind? Dieses Buch ist eine UTOPIE, dass uns an Hand einer fiktiven Familie zeigen will, was passieren KÖNNTE, deshalb nehme ich es mir nicht heraus Mängel an übertrieben wirkenden Darstellungen festzustellen, denn ich kann nicht beurteilen, ob es wirklich Übertreibungen sind! Tatsache ist: das Buch zeigt Auswirkungen, die JEDERZEIT JEDEN von uns nach einer Katastrophe treffen könnten. Die Geschichte soll klar machen, dass die Prioritäten nach einer Katastrophe verschoben werden, auch wenn Miranda ab und zu von einem Eis oder Schokolade träumt, weiß sie doch, das Wichtigste in dieser Situation ist es nicht alleine zu sein.

Aufmachung des Buches:
Fand ich das Buch anfangs noch recht schlicht, muss ich nach beendeter Lektüre sagen, dass die Covergestaltung perfekt den Inhalt wiedergibt. Die karge Winterlandschaft, das von der Außenwelt abgeschnittene Haus und der Mond, der scheinbar auf die Erde zu stürzen scheint. Alles grau in grau gehalten, weil die weltweiten Vulkanausbrüche den Himmel verdunkelt haben.

Fazit:
Nach dieser Lektüre macht man sich Gedanken darüber, wie kostbar fließendes Wasser, Strom, mehrere Mahlzeiten am Tag und warme Unterwäsche sind, alles Sachen, die uns selbstverständlich scheinen...
Ein aufrüttelndes, nachdenklich stimmendes Buch, das den Leser durch den gewählten Tagebuchstil direkt am Geschehen teilhaben lässt.

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