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Bewertung von corvin aus Glienicke/Nordbahn am 22.12.2012 |
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Es geht um den Taschendieb Oskar der das Portmonee eines sehr reich aussehenden Mannes stiehlt. Dieser bemerkt den Diebstahl und verfolgt ihn. Als Oskar glaubt ihn abgehängt zu haben, überrascht ihn der Mann und pustet ihm ein Pulver ins Gesicht. Er schläft ein und nachdem er wieder aufwacht befindet er sich in einem fremden Haus. Er wird sehr freundlich von einer Frau empfangen. Von ihr erfährt er, wer sein Entführer ist. Er ist der angebliche Nachkömmling von Alexander von Humboldt. Sie erzählt ihm auch, dass Herr Humboldt eine Expedition plant und ihn gerne dabei hätte. Am Anfang ist er wegen der Entführung skeptisch. Der Forscher macht ihm aber den Vorschlag, eine Woche bei ihm zu wohnen und dann zu entscheiden, ob er mitkommen möchte oder nicht. Nach dieser Woche ist Oskar wild entschlossen mitzukommen. Doch als die zickige Tochter des Forschers anreist und mitkommt ist er nicht mehr so sicher. Trotzdem reist er mit dem Forscher, der Wirtschafterin der Tochter nach Südamerika und erlebt das Abenteuer seines Lebens. Mir Persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend geschrieben ist. Es ist alles so beschrieben, dass man es sich vorstellen kann und sich nicht den Gegenstand oder das Lebewesen aus ein paar Informationen zusammenbasteln muss. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von horrorbiene am 31.08.2012 |
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Über dieses Buch habe ich im Vorfeld viel Gutes gehört und bin mit entsprechenden Erwartungen an die Lektüre gegangen. Da dieses Buch der Auftakt zu der Chronik der Weltensucher ist, findet die Abenteuergruppe hier zusammen. Dies ist neben dem deklarierten Hauptcharakter Carl Friedrich Donhauser, genannt Humboldt, seine Nichte Charlotte, die weiße Zauberin aus Haiti Eliza und der frisch rekutierte Taschendieb Oskar. Auch wenn Klappentext und Webpage der Serie Humboldt zum Hauptcharakter erheben, ist es für mich Oskar. Zwar ist Humboldt der federführende Abenteurer, doch die meiste Zeit wird das Buch aus der Sicht Oskars geschildert. Dies ist für das Buch auch sicher die bessere Wahl, ist Oskar doch ein Jugendlicher und die Jugend ist auch die Zielgruppe dieses Buches. Es gibt jedoch nicht nur die Gruppe um Humboldt, die auf der Suche nach den Regenfressern ist. Der Fotograf Boswell hat sie erst auf die Spur gebracht und befindet sich in Gefangenschaft bei den Regfressen und dann gibt es noch Valkrys und Pepper, die jeweils ein ganz eigenes Anliegen haben. Diese drei Handlungsstränge hat Thiemeyer sehr geschickt konstruiert, denn man verliert zu keiner Zeit den Überblick und zudem erhöht dies die Spannung ungemein. Ich finde es sehr erfrischend einmal ein Jugendbuch zu lesen, das gänzlich ohne fantastische Elemente auskommt. Hier gibt es keine Magie (ausgenommen der aus Haiti, doch Voodoo und Co. ist in der Gegenwart so präsent, dass ich es nicht mehr als fantastische Magie deklarieren würde), keine Vampire, Werwölfe oder dergleichen. Es gibt hier zwar hochspezialisierte unbekannte Völker und riesenhafte unbekannte Wesen, doch dies fällt eben auch in das Abenteuer-Genre. Und noch erfrischender: Es fehlt jeglicher Liebeskitsch! Stattdessen ist das Buch spannend und angefüllt mit wissenschaftlichen und historischen Anspielungen, die zum Denken anregen. Außerdem hat Thiemeyer Oskar eine ausgeprägte Liebe zu Abenteuerromanen angedichtet, so dass einige herrliche Anspielungen auf die Liebe zu Büchern zu lesen sind. Das ist es was ein Jugendbuch propagieren soll: die Liebe zu Büchern – am besten indem das Buch auch eines ist, das man lieben kann. Ich persönlich finde, das ist Thiemeyer mit seinem Auftaktband auf jeden Fall gelungen. Wobei ich doch anmerken muss, dass ich es zwar gern gelesen habe, es doch für mich zu stark ein Jugendbuch ist. Die Verlagsempfehlung liegt sogar passenderweise bei 12 Jahren. Die Geschichte entwickelt sich für mich als erwachsenen Leser zu gradlinig und einfach. Die Charaktere und Figuren handeln etwas klischeehaft. Der Text könnte an manchen Stellen noch detailreicher sein, um mehr Atmosphäre aufzubauen. Gerade der letzt genannte Punkt, ist für mich ausschlaggebend. So werden manche Abschnitte, in denen man Zeit hätte, die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere sich entwickeln zu lassen, oder dem Leser die Möglichkeit geben, sich in die neue Umgebung besser einzufühlen, einfach mit “drei Tage/Wochen/Monate später…” abgekürzt. Gekoppelt mit z. T. sehr kurzen Kapiteln fördert dies eindeutig die Lesefreude junger Leser, mindert jedoch meine. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen, bildet es doch einen starken Kontrast zu den Jugendbüchern, die ich sonst so gelesen habe. Fazit: Die Stadt der Regenfresser ist ein Jugendroman, der nicht auf der Vampir-Werwolf-Welle mitschwingt und stattdesen ein gänzlich anderes Genre bedient. Dieser Abenteuerroman ist spannend geschrieben und bestens geeigent bei Jugendlichen ab 12 Jahren Lesefreue zu wecken. Für mich als erwachsener Leser hat die Ausführlichkeit gefehlt. Dennoch hat mir die Lektüre des Buches viel Freude bereitet und mich würden die Fortsetzungen auch sehr interessieren. |
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| Bewertung von Buchmenschlein aus Bibertal am 20.08.2011 | |
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Vorab möchte ich das einzigartige Cover erwähnen, das durch die Prägung und den Spotlack wunderschön gelungen ist. Es ist vom Autor selbst gezeichnet wofür ich ihn schonmal bewundere, da das Buchmenschlein sogar nicht malen oder zeichnen kann. Der Einband ist so schön, so dass ich immer wieder das Bedürfnis hatte über den Einband zu streichen und ihn zu bewundern. Auf den ersten und letzten beiden Seiten ist eine schöne Windkarte der Erde dargestellt. Auf den letzten Textseiten ist eine so genannte Encyclopedia Humboldtica, es werden Persönlichkeiten, Orte und Gegenstände… erklärt. Ein tolles Schmuckstück das in meinem Bücherregal einen ganz besonderen Platz erhalten wird. Die Stadt der Regenfesser ist die erste Geschichte von den Chroniken der Weltensucher. Ein spannende, flüssig und leicht lesbare Abenteuerstory. Ein Jugendbuch das ich aber auch jedem Erwachsenen empfehlen kann, der gerne in andere Welten und Zeiten abtaucht. Mich hat das Buch fasziniert und in seinen Bann gezogen daher werde ich auch die weiteren Abenteuer von Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza lesen. Der Autor hat mit diesen Protagonisten vier kameradschaftliche Charakteren erschaffen, die irgendwo in den peruanischen Anden ein Abenteuer erleben durften bei dem ich am liebsten dabei gewesen wäre. Besonders der jugendliche Oskar hat es mir mit seiner abgeklärten Art und Weise angetan und ich bin schon sehr gespannt wie sein Leben weiter verlaufen wird, bestimmt nicht mehr so diebisch, dank Herrn Humboldt. Fazit: Mir hat die Mischung zwischen Fantasie und Realität sehr gut gefallen und ich habe meine Kenntnisse in Geografie, Technik und über das Wunder der Natur auffrischen können. Mein Dank geht an Thomas Thiemeyer für dieses abenteuerliche Werk! Ich finde das er in die Fußstapfen von Jules Verne getreten ist und das mit Erfolg. |
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Bewertung von braunbär aus Bad Berka am 25.05.2011 |
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es geht um den jungen oskar der sich in Berlin als taschendieb verdingt , doch eines tages bestahl ereinen seltsam anmutenden mann .Doch seltsamerweise folgt der mann ihm in sein versteck und schlägt ihn nieder später wacht er in einer riesigen villa auf und wird von humboldt der von seinen Fähigkeiten Beindruckt war eingestellt ,mit ihm seiner Nichte und einer hawaianischen Zauberin machen sie sich auf die spur der Regenfresser die ein journalist entdeckt hat aber von ihnen gefangen genommen wurde damit Niemand ihr geheimnis erfährt . sie machen sich auf den weg in das peruanische hochland sie sind sehr in eile denn sie werden von einer sehr gefährlichen Frau verfolgt nachdem sie eine Reihe von Rätseln gelöst und tausende Höhenmeter zurückgelegt haben entdecken sie die stadt der Regenfresser die mit neueartigen Flugmaschinen umherfliegen nach anfänglichen schwierigkeiten können sie sich verständigen . doch in deren religion erfüllen sie eine seltsame Prophezeiung sie sollen das alte Mayavolk vor der immer schlimmer werdenden Plage von riesen Insekten retten und deren Königin töten. das Buch war sehr spannend und super cool.Es war einfach nur TOLL!!!!Der Autor hat dieses Buch gut geschrieben.Es war TOLL,weil er die einzelheiten heraushob.Ich empfehle dieses Buch weiter . |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 13.01.2011 |
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Berlin im Jahr 1893: Der 16-jährige Oskar ist ein aufgeweckter und wissgebieriger Teenager, der sein Geld als Taschendieb 'verdient'. Bislang war er in der Hinsicht auch immer recht erfolgreich, sodass er immer über die Runden kam. An einem Tag im April scheint alles wie immer zu sein, als er versucht einen Mann zu bestehlen. Jedoch wird er von diesem später verfolgt und entführt. Oskar erwartet eine harte Strafe und sieht seine Situation als chancenlos an. Doch da hat er sich gewaltig enttäuscht, denn statt einer Bestrafung wird Oskar ein Angebot gemacht, dass er kaum abschlagen kann. Zusammen mit seinem Entführer, der sich als Carl Friedrich Donhauser entpuppt, der von allen nur Humboldt genannt wird, macht er sich auf in eine abenteuerliche Expedition, um die sogenannten Regenfresser zu finden. Thomas Thiemeyer hat mit "Die Stadt der Regenfresser" eine tolle und spannende Abenteuergeschichte geschrieben, die viel mehr als nur ein Jugendbuch ist. Auch Geschichte ist hier ein großes Thema, dass von dem Autor leicht und gut übermittelt wird. Hier glänzt der Autor nicht nur mit seinem flüssigen Schreibstil, sondern auch mit tollen Charakteren, Schauplätzen und vielen Ideen, die gut und überzeugend in dem Buch mit eingebracht wurden. Vor allem Oskar ist mir schnell ans Herz gewachsen. Obwohl er mit seinen 16 Jahren noch mitten in der Pubertät steckt, geht er nie naiv an eine Sache heran und beweist in vielen Momenten auf der Expedition seine Reife und kann seine Ängste unterdrücken. Obwohl ich ihn am Anfang als Taschendieb unterschätzt habe, beweist er hier, wie intelligent er doch ist und das er auch mit schwierigen Situationen umgehen kann, ohne dabei die Kontrolle über sich zu verlieren. Dazu ist er unglaublich sympathisch und humorvoll. Ein optisches Highlight ist das Cover, dass mit seinen vielen kleinen Details, wie den Zahnrädern und den tollen Farben glänzt. Hierbei wird auch sehr schnell klar, was den Leser erwartet. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und liest sich spannend. "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band von den "Chroniken der Weltensucher". Der zweite Band "Der Palast des Poseidon" ist bereits bei Loewe erschienen. |
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| Bewertung von berghexe98 aus 83* Chiemgau am 29.12.2010 | |
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Ich kannte bisher nur die Thriller des Autors, muss aber sagen, dass er das Genre Jugendbuch mindestens ebenso meisterhaft beherrscht. "Die Stadt der Regenfresser" ist ein wunderbar spannender Jugendthriller mit einer Prise Fantasy. Der Prolog steigt sehr rasant ein. Ein Mensch wird gejagt und man weiß nicht, von wem oder was, noch wo er sich befindet. Doch er hat kein Glück, er wird erwischt und verliert sein Bewusstsein … Die eigentliche Geschichte steigt dann Monate später ein. Fotografien werden im Dschungel gefunden, der Fotograf ist verschollen, vermutlich tot. Diese Bilder gelangen über Umwege in die Hände von Carl Friedrich von Humboldt. Er ist eine Art Sensationsjäger und Weltensucher für National Geographic, ein aufsteigendes Magazin in der modernen Welt. Gleichzeitig mit dem Professor taucht Oskar in der Geschichte auf. Er wird auf hinterhältige Weise überlistet und gekidnappt. Zwar ist er ein kleiner Straßendieb, doch nimmt der Professor dies als Rechtfertigung, ihn in seine Dienste als Reisediener zu zwingen. Zusammen mit der Assistentin aus Kuba und der Nichte ist das Quartett komplett und startet das Abenteuer, das ein Wettlauf gegen die Zeit und ein konkurrierendes Verlagsblatt wird, die Orte auf den Fotos zu finden. Das Team muss sich in diesem Buch erst zusammenfinden. Missverständnisse und teilweise auch Streit sind da vorprogrammiert. Manches ist dabei tragischer dargestellt, als es eigentlich sein müsste. Sprachlich ist dieses Buch im Gegensatz zu den Thrillern etwas einfacher und "blumiger". Für mich war es so sehr einfach zu lesen. Es ist alles vorhanden, was Jugendlichen das Lesen interessant macht. Es geht um Abenteuer, ist spannend und die Freundschaft steht mehr und mehr im Vordergrund. Da es in diesem Roman manchmal auch sehr brutal zugeht, würde ich dieses Buch erst ab 14 Jahren empfehlen. Fazit: Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe und hoffe, dass diese Serie noch viele Fortsetzungen haben wird. Dieser Roman bekommt derweil von mir fünf von fünf Sternen! |
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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.10.2010 | |
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Sehr spannend!!!!! Man kann das Buch nicht aus den Händen legen. Man muss weiterlesen. Es ist ein ganz tolles Jugendbuch und ich freue mich schon auf weiter Bücher. |
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| Bewertung von Leseratte aus Berlin am 29.08.2010 | |
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In dem Buch "Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer, geht es um einen Jungen namens Oskar. Er war ein Taschendieb, bevor er den Professor Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte, kennen lernte ... Oskar wollte dem Herr dort, der seinen Geldbeutel so verführerisch heraus hängen ließ, klauen. Zuerst lief alles nach Plan doch als der Herr ihn dann verfolgte wurde ihm (Oskar) etwas unheimlich. Der Mann überwältigte Oskar mit einem Schlafpulver so das er tief einschlief. Als er aufwachte war er in einem großen hübschen Raum ... Als ich die ersten Seiten gelesen hatte dachte ich gleich:“ Das ist nichts für mich“. 1 Jahr später entdeckte ich das Buch wieder und las noch mal die ersten Seiten und war sofort drin in der Geschichte. Es wurde gleich am Anfang spannend und wurde immer mehr aufgebaut. Das war echt ein tolles Erlebnis . Deshalb empfehle ich es euch sehr gerne und herzlich weiter. |
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 29.05.2010 |
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Oskar ist ein Taschendieb im Berlin des Jahres 1893. Eines Tages bestiehlt er den Naturforscher Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nennt, und damit startet für Oskar ein unglaubliches Abenteuer, wie er es bislang nur aus seinen geliebten Büchern kannte. Oskar hat eine Schwäche für spannende Erzählungen und Abenteuer in fremden Ländern. Mit Karl May war er im wilden Kurdistan und mit Jules Verne 20 000 Meilen unter dem Meer und nun führt ihn seine Reise ins ferne Südamerika, an der Seite von Carl Friedrich Donhauser, seiner Nichte Charlotte, seiner Haushälterin Eliza und dem Kiwi Wilma. In den Anden hat eine uralte Kultur überlebt. 3000 Meter über dem Meeresspiegel existiert ein vergessenes Volk, das als die Regenfresser bekannt sind, bedroht von einer unheimlichen Macht. Die Forschungsreisenden machen nicht nur die Entdeckung einer bahnbrechenden Erfindung der Regenfresser, sondern sie schließen Freundschaften und erleben haarsträubende Abenteuer beim Kampf gegen die Unterirdischen... Eigene Meinung: Thomas Thiemeyer hat mich beim Lesen in ein Reich der Abenteuer entführt, dass mich an Arthur Conan Doyles "Die vergessene Welt" und Jules Vernes "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" erinnert hat. Dieser Autor darf sich mit seinen fantastischen Ideen und der herrlich altmodischen Sprache in die Reihe dieser Klassiker einreihen, ohne dass es vermessen wirkt. Genauso gerne darf er sich zu meinem Lieblingsautoren Kenneth Oppel gesellen, der für mich schon lange aus der Masse der Autoren der fantastischen Literatur heraus sticht mit seinen außergewöhnlichen Handlungsschauplätzen und ungewöhnlichen Ideen. Für mich ist die "Chronik der Weltensucher" und damit der Autor Thomas Thiemeyer auf jeden Fall eine literarische Entdeckung und ich freue mich darauf, dass ich schon bald in das zweite Abenteuer der Forscher "Der Palast des Poseidon" eintauchen kann, das ein wahres Untermeeresabenteuer à la "20 000 Meilen unter dem Meer" verspricht. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, da die Handlung abwechselnd von der Gruppe um den Naturforscher Carl Friedrich Donhauser und einem Verfolgertrupp berichtet. Man kann der Handlung aber jederzeit ohne Probleme folgen, da die Wechsel nicht abrupt kommen und Zeitsprünge immer offensichtlich am Kapitelanfang vermerkt sind. Die "Chroniken der Weltensucher" sind fraglos ein großer Spaß für Jugendliche, aber sprachlich anspruchsvoll und naturwissenschaftlich sehr gut recherchiert, so dass sie unbedingt auch für Erwachsene eine Entdeckung wert sind. Aufmachung des Buches: Ein Hardcover mit Schutzumschlag, Leseband, Prägung und Spotlack, dass durch das vom Autor selbst stammende wunderschöne Coverdesign sofort ins Auge fällt! Aber auch unter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein wahrer Schatz: im dunkelblauen Leinen ist ein silbernes Emblem eingeprägt, das ein Coverdetail des Umschlags aufgreift. Auf den vorderen und hinteren Vorsatzseiten ist die Windkarte der Erde in pastelligen Farben dargestellt, auf der man den Spuren Oskars und seinen Mitforschenden folgen kann. Überschriften, Kapitelnummerierung und die ersten Buchstaben der Kapitel sind in einer altmodisch anmutenden Schriftart gewählt. Perfekt wird die Gesamtgestaltung durch das angehängte Glossar "Encyclopedia Humboldtica", in dem wissenswerte Details erklärt werden, die in der Geschichte Erwähnung finden. Fazit: Thomas Thiemeyer ist der Jules Verne des 21. Jahrhunderts! |
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