Die Rose von Arabien - Lehmann, Christine

Christine Lehmann 

Die Rose von Arabien

Gebundenes Buch
 
2 Kundenbewertungen
***** sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
20 ebmiles sammeln
EUR 19,90
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Die Rose von Arabien

Wenn eine Rose in der Wüste blüht.
Als Finja dem geheimnisvollen jungen Scheich Chalil nach Dubai folgt, glaubt sie an die große Liebe. Und verliert sich in seiner Welt aus Sand und Träumen. Überwältigend schön ist sie und gefährlich. Lebensgefährlich. Hin- und hergerissen zwischen arabischer Tradition und ihrer Freiheit kämpft Finja mutig für eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf.
Ein Roman der ganz großen Gefühle.
Ab 13 Jahren


Produktinformation

  • Verlag: Planet Girl
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 574 S.
  • Seitenzahl: 574
  • Planet Girl im Thienemann Verlag GmbH
  • Best.Nr. des Verlages: 50217
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 147mm x 45mm
  • Gewicht: 861g
  • ISBN-13: 9783522502177
  • ISBN-10: 3522502175
  • Best.Nr.: 29608586
Christine Lehmann, geb. 1958 in Genf, lebt seit 1963 in Stuttgart, wo sie auch ihr literaturwissenschaftliches Studium mit der Promotion abschloss. Zahlreiche Reisen führten sie in den gesamten Mittelmeerraum, heute bezeichnet sie Spanien als ihre zweite Heimat. Als Journalistin hat Christine Lehmann unter anderem für EMMA und für die TAZ geschrieben, seit 1990 arbeitet sie als Nachrichtenredakteurin beim SWR-Hörfunk. Sie war außerdem als Übersetzerin und Herausgeberin von Anthologien tätig, verfasste zahlreiche Essays und veröffentlichte zwischen 1994 und 1999 Krimis.

Leseprobe zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

PDF anzeigen

Leseprobe zu "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann

3   (S. 28-29)

Ein Ruckeln ging durch das Flugzeug, als wir das Meer hinter uns ließen und das Land unter uns begann. Stundenlang waren wir über die Wüste Saudi-Arabiens geflogen, dann hatte blau der Persische Golf unter uns gelegen. Die Emirates Airline servierte Vanilleeis. Irgendwann ging ein Gemurmel durch die Reihen. Dubai! Von Weitem sahen wir, von der untergehenden Sonne in Orangerot getaucht, Hunderte von Wolkenkratzern emporragen.

Ein Wald von Hochhäusern im Dunst der Küste. Wir erkannten auf seiner künstlichen Insel bläulich leuchtend den Burdsch al-Arab, den Turm Arabiens, das Megaluxushotel in Form eines Segels, das zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist, zusammen mit dem Burdsch Chalifa, dem höchsten Haus der Welt, das all die Hochhäuser um mehr als das Doppelte überragte. Vom Flugzeug aus sah ich die Sonne noch, aber die Stadt, über der wir kreisten, versank schon in der Dämmerung. Gleichzeitig begannen die Hochhausnadeln, die Straßen und Paläste aufzuleuchten.

Sie überzogen sich förmlich mit Lichtern und Reklame in allen erdenklichen Farben. Die Landebahnen des Flughafens lagen mitten in der Stadt. Das Flugzeug ruckelte kreisend über der Stadt zwischen Wüste und Meer. In wenigen Minuten würden wir aufsetzen. Ich lehnte mich zurück, plötzlich unendlich müde. Seit vier Uhr früh war ich unterwegs und die letzten Wochen hindurch hatte die Reise immer wieder infrage gestanden.

Denn kaum hatten wir meinen Vater nach Dubai verabschiedet, kam die Nachricht, dass Juttas Mutter gestürzt war und sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte. Sie lag in einem Krankenhaus in München. »Unter diesen Umständen«, hatte Jutta erklärt, »können wir über Weihnachten natürlich nicht nach Dubai fliegen. Wenn meine Mutter aus dem Krankenhaus kommt, braucht sie Hilfe.«

Ich sah zwar nicht, warum das mich und meinen Plan berühren sollte, meinen Vater in Dubai zu besuchen, aber Jutta liebte es, zuerst die Probleme zu sehen. »Und gerade jetzt ist dein Vater nicht da. Und die ganze Weihnachtsbäckerei habe ich auch noch am Hals, selbst einen Weihnachtsbaum müssen wir noch kaufen.« Es bedurfte etlicher Telefonate mit meinem Vater in Dubai, bis Jutta erkannte, dass wir keinen Weihnachtsbaum und keine Plätzchen brauchten, wenn sie in München war und ich in Dubai, und dass ich wahrlich alt genug war, alleine zu fliegen. »Und bring dein Kletterzeug mit«, hatte mein Vater mir noch empfohlen. »Wir werden in die Berge fahren.«"

Kundenbewertungen zu "Die Rose von Arabien" von "Christine Lehmann"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Die Rose von Arabien" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 17.10.2010 ***** gut
Die 16jährige Finja trifft auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt den jungen Scheich Chalil. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass er ein Student ihres Vaters ist und so scheint ein näheres Kennenlernen nicht ausgeschlossen. Doch hat diese Liebe zwischen Moderne und Tradition, zwischen Christentum und Islam überhaupt eine Chance, oder ist sie von vorneherein zum Scheitern verurteilt? Finja will dies herausfinden in dem Urlaub, den sie gemeinsam mit ihrem Vater in Chalils Heimatland verbringt. Schon bald machen sich erste Zweifel bei ihr bemerkbar. Finja würde ihre Heimat und ihre Freiheit aufgeben, um mit Chalil glücklich zu werden, doch ist er immer ehrlich zu ihr? Was hat es mit dem geheimnisvollen Mädchen Abra auf sich, dem Chalil schon zweimal das Leben gerettet hat? Finja und Chalil lassen sich auf viele Gefahren ein, um herauszufinden, was sie einander wirklich bedeuten.

Eigene Meinung:
Christine Lehmanns Schreibstil ist sehr ausgeschmückt und detailliert. Bei den Landschaftsbeschreibungen von Chalils Heimat meint man förmlich die glühende Hitze der Wüste spüren zu können, genauso wie am Anfang des Buches das weihnachtliche Flair des Stuttgarter Weihnachtsmarktes authentisch geschildert wird. Durch diese genauen Beschreibungen extremer Gegensätze wird die Kluft zwischen Finja und Chalil von Anfang an greifbar.
Im Laufe der Geschichte lernt man vieles über die Religionen Christentum und Islam, Naturerscheinungen wie Fata Morganas und Treibsand, und als märchenhaft orientalischer Rahmen für Finjas und Chalils Liebesgeschichte werden die alten Erzählungen 1001 Nacht von Scheherazade eingebunden. Auch Chalil selbst und seine Schwester Funda entpuppen sich als hervorragende Erzähler, und manchmal weiß man als Leser nicht, ob ihre Schilderungen auf Tatsachen beruhen oder neue Märchen aus 1001 Nacht sind. Diese Passagen im Buch haben mir am besten gefallen und die erste Hälfte des Romans flog nur so an mir vorbei. Doch in der zweiten Hälfte wurde mir manches zu viel. Wahrscheinlich hat mir die romantische Ader gefehlt, um diese Geschichte in vollen Zügen genießen zu können.
Ein 16jähriges Mädchen verliebt sich auf den ersten Blick in einen jungen Scheich - so weit so gut... Aber ich nehme einer 16jährigen nicht ab, dass sie für die große Liebe relativ schnell bereit ist ihre Heimat und ihre Freiheit aufzugeben, zum Islam überzutreten, und vor allen Dingen: als Zweitfrau mit anderen Frauen zusammen zu leben, da Chalil als Erstgeborener dazu verpflichtet ist als Erstfrau eine Frau islamischen Glaubens zu heiraten und mit ihr mindestens einen Sohn zu zeugen. Mir persönlich war das zu dick aufgetragen. Zehn Jahre später vielleicht, aber einem Teenager nehme ich diese besonnenen und abwägenden Gedankengänge nicht ab. Ein bisschen realistischer wurde das Ganze glücklicherweise noch durch die wenigen eingestreuten Rückblenden 4 Jahre später von der 20jährigen Finja, die auf ihre damaligen Erlebnisse blickt und selbst eingesteht, wie naiv sie in mancher Hinsicht war. Durch die gewählte Ich-Perspektive kann man sich außerdem gut in sie hineinversetzen und erlebt ihre Probleme hautnah mit.
Lässt man die Komponente Liebesgeschichte außer acht - oder ist romantischer veranlagt als ich es beispielsweise bin - erwartet einen eine märchenhafte Geschichte, die direkt aus Scheherazades Erzählungen stammen könnte, mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die beim Lesen das Fernweh wecken!

Fazit:
Ohne die, in meinen Augen etwas übertrieben dargestellte, Liebesgeschichte zwischen Finja und Chilal erwartet junge Leserinnen mit "Die Rose von Arabien" ein exotisches Abenteuer, dass gut die unterschiedlichen Kulturen von Abendland und Morgenland beschreibt und bei dem man sich während des Lesens ganz nebenbei Wissen über Land und Leute aneignet.

7 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von uwm6 am 17.10.2010 ***** ausgezeichnet
Unglaublich schönes Buch!! Wirklich sehr gelungene Geschichte, die viele Einblicke in die arabische Kultur liefert.

4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Die Rose von Arabien" von Christine Lehmann ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

3 Marktplatz-Angebote für "Die Rose von Arabien" ab EUR 10,00

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 10,00 2,00 PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Lesehexe8308 100,0% ansehen
11,95 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,6% ansehen
gebraucht; wie neu 14,00 2,50 Banküberweisung Bücher am Schloss 100,0% ansehen
Mehr von