Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1 - Canavan, Trudi

Trudi Canavan 

Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis, Bester Roman International

Übersetzer: Link, Michaela
Broschiertes Buch
 
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Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1

Rebellisch und mutig: ein Mädchen gegen die Gilde der mächtigsten Magier!

Wer über magische Fähigkeiten verfügt, hat in Imardin die Macht. Rücksichtslos setzen sich die Mitglieder der Gilde der Schwarzen Magier über die Armen und Gewöhnlichen hinweg. Keiner wagt es, sich zu wehren. Nur das Bettlermädchen Sonea begehrt auf ...

"Trudi Canavan hat ein faszinierendes Buch voller Fantasy, Magie und Abenteuer geschrieben." Bonner Generalanzeiger

"Kurzweilige Unterhaltung. Obwohl die Fantasygeschichte alle genretypischen Ideen beinhaltet, brilliert sie durch den lebendigen Erzählstil, spannende Handlungsbögen und überzeugenden lebensnahe Haupt- und Nebenfiguren." AP

"Ein mitreißendes Epos! Spannung pur! Die Leser werden nach mehr lechzen!" Locus Magazine


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 542 S.
  • Seitenzahl: 544
  • cbt Taschenbücher Bd.30591
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 126mm x 53mm
  • Gewicht: 575g
  • ISBN-13: 9783570305911
  • ISBN-10: 3570305910
  • Best.Nr.: 25576516
"Ein mitreißendes Epos! Spannung pur! Die Leser werden nach mehr lechzen!" Locus Magazine

"Ein mitreißendes Epos! Spannung pur! Die Leser werden nach mehr lechzen!"

"Ein mitreißendes Epos! Spannung pur! Die Leser werden nach mehr lechzen!"
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der Auftakt zur Trilogie Die Gilde der Schwarzen Magier, erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Bestsellererfolg. Mit Die Hüterin, dem ersten Roman ihrer neuen Trilogie, erfüllte Trudi Canavan den größten Wunsch ihrer zahllosen Fans, die darauf brennen zu erfahren, wie die Geschichte von Sonea weitergeht. Mit Die Heilerin liegt nun der zweite Band dieser Trilogie vor.

Leseprobe zu "Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1"

1. Die Säuberung

In Imardin, so heißt es, habe der Wind eine Seele und pfeife heulend durch die schmalen Straßen der Stadt, weil das, was er dort finde, ihn mit Trauer erfülle. Am Tag der Säuberung heulte der Wind durch die schwankenden Masten der Schiffe im Hafen, peitschte durch das Westtor und schrie die Gassen hinunter. Dann verstummte er plötzlich, bis nur noch ein Wimmern zu hören war, als seien ihm die zerfetzten Seelen, die ihm entlang des Weges begegneten, eine unerträgliche Qual.

So zumindest empfand es Sonea. Als sie abermals von einem eisigen Windstoß erfasst wurde, schlang sie die Arme um sich und hüllte sich fester in ihren abgetragenen Mantel. Mit ärgerlich gerunzelter Stirn sah sie zu Boden. Schmutziger Schneematsch schwappte ihr bei jedem Schritt über die Füße. Die Lappen, die sie in ihre viel zu großen Stiefel gestopft hatte, hatten sich bereits mit Wasser voll gesogen, und ihre Zehen schmerzten vor Kälte.

Dann nahm sie aus dem Augenwinkel eine plötzliche Bewegung zu ihrer Rechten wahr und machte einen Schritt zur Seite, als ein Mann mit wirrem, grauem Haar aus einer kleinen Seitenstraße gestolpert kam und auf die Knie fiel. Sonea blieb stehen und hielt ihm die Hand hin, aber der Alte schien sie gar nicht zu bemerken. Mühsam rappelte er sich hoch und schloss sich den Menschen an, die die Straße entlangzogen.

Seufzend hielt Sonea Ausschau, so gut es eben ging, ohne ihr von einer großen Kapuze verborgenes Gesicht den Blicken anderer zu enthüllen. An der Einmündung der Gasse war ein Wachsoldat postiert. Mit einem hämischen Grinsen beobachtete er die kleine Gruppe am unteren Ende der Straße. Sonea sah ihn mit schmalen Augen an, aber als er sich in ihre Richtung drehte, wandte sie hastig den Blick ab.

Zur Hölle mit den Wachen, dachte sie. Mögen sie alle giftige Faren in ihren Stiefeln finden. Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen dachte sie an einige der freundlicheren Wachen, aber sie war nicht in der Stimmung, Ausnahmen zu machen.

Inzwischen hatte sie die kleine Gruppe schlurfender, gebeugter Gestalten erreicht und folgte ihnen auf eine breitere Durchgangsstraße. Die Straße war zu beiden Seiten von zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden gesäumt. In den Fenstern der oberen Stockwerke reihte sich ein Gesicht an das andere. In einem Fenster entdeckte Sonea einen gut gekleideten Mann, der einen kleinen Jungen auf dem Arm hielt, damit er die Menschen unten auf der Straße sehen konnte. Der Mann rümpfte angeekelt die Nase, und der Junge schnitt eine Grimasse, als hätte er in einen faulen Apfel gebissen.

Sonea blickte wütend zu den beiden hinauf. Die würden nicht mehr so aufgeblasen dreinschauen, wenn ich ihnen einen Stein durchs Fenster werfen würde. Sie sah sich halbherzig um, aber falls irgendwo Steine herumlagen, waren sie unter dem Schneematsch gut verborgen.

Einige Schritte vor ihr standen zwei Wachen an der Mündung einer kleinen Gasse. Angetan mit steifen Mänteln aus gekochtem Leder und eisernen Helmen, sahen sie so aus, als wögen sie gut und gern doppelt so viel wie die Bettler, die sie beobachteten. Sie hielten Holzschilde in den Händen, und an ihrer Hüfte hingen Kebin - Eisenstangen, die als Schlagstöcke benutzt wurden. Allerdings war direkt über dem Griff zusätzlich noch ein Haken angebracht, um einem Angreifer damit das Messer zu entwinden. Sonea senkte den Blick und ging an den beiden Männern vorbei.

"... sollen sie von den anderen abschneiden, bevor sie den Platz erreichen", sagte einer der Wachmänner soeben. "Es sind ungefähr zwanzig. Der Anführer der Bande ist ein großer Kerl. Hat eine Narbe am Hals und..."

Soneas Herz setzte einen Schlag aus. War es möglich...?

Einige Meter hinter den Wachen schlüpfte Sonea in einen Hauseingang und drehte den Kopf, um noch einmal verstohlen zu den beiden Männern hinüberzusehen. Dann zuckte sie heftig zusammen. Zwei dunkle Augen blickten ihr aus dem Flur entgegen.

Eine Frau starrte sie mit vor Überraschung geweiteten Augen an. Sonea wich einen Schritt zurück. Auch die Fremde zog sich zurück, dann lächelte sie, als Sonea kurz auflachte.

Nur ein Spiegelbild! Sonea streckte die Hand aus, und ihre Finger trafen auf ein blank poliertes Metallschild, das an der Wand befestigt war. In die Oberfläche waren Worte eingeritzt, aber sie wusste zu wenig über Buchstaben, um erkennen zu können, was dort geschrieben stand.

Sie begutachtete ihr Spiegelbild. Ein mageres Gesicht mit hohlen Wangen. Kurzes, dunkles Haar. Niemand hatte sie jemals hübsch genannt. Sie konnte noch immer als Junge durchgehen, wenn sie wollte. Ihre Tante meinte, sie käme mehr nach ihrer lange verstorbenen Mutter als nach ihrem Vater, aber Sonea hatte den Verdacht, dass Jonna einfach keine Ähnlichkeit mit ihrem verschwundenen Ehebruder erkennen wollte.

Sonea trat näher an die Metallplatte heran. Ihre Mutter war sehr schön gewesen. Vielleicht, wenn ich mir die Haare wachsen ließe, überlegte sie, und wenn ich etwas weiblichere Kleidung trüge...

...oh, spar dir die Mühe. Mit einem selbstironischen Schnauben wandte sie sich ab, verärgert darüber, dass sie sich von solchen Fantasien hatte ablenken lassen.

". vor ungefähr zwanzig Minuten", erklang in der Nähe eine Stimme. Sie erstarrte, als ihr wieder einfiel, warum sie in den Hauseingang getreten war.

"Und wo soll die Falle zuschnappen?"

"Keine Ahnung, Mol."

"Ah, da wäre ich gern dabei. Ich habe gesehen, was sie letztes Jahr mit Porlen gemacht haben, diese kleinen Bastarde. Es hat Wochen gedauert, bis der Ausschlag wieder weg war, und er konnte tagelang nicht richtig sehen. Ich frage mich, ob... He! Das ist die falsche Richtung, Junge!"

Sonea ignorierte den Soldaten, denn sie wusste, dass er und sein Gefährte auf keinen Fall ihren Posten verlassen würden. Sie durften nicht riskieren, dass die Menschen auf der Straße sich ihre Unaufmerksamkeit zunutze machten und sich durch die Nebengasse davonstahlen. Sonea begann zu rennen und bahnte sich einen Weg durch die Menge, die jetzt immer dichter wurde. Von Zeit zu Zeit blieb sie stehen, um nach vertrauten Gesichtern Ausschau zu halten.

Sie zweifelte keinen Augenblick daran, von welcher Bande die Wachen gesprochen hatten.

Kundenbewertungen zu "Die Rebellin / Die Gilde der Schwarzen Magier Bd.1"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von m0335066 aus Austria am 24.01.2011 ***** ausgezeichnet
Sehr gutes Buch, spannend geschrieben und sehr gute Charaktere!!!Bin schonauf den 2ten Teil neugierig!

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Bewertung von m0335066 aus Austria am 24.01.2011 ***** ausgezeichnet
Toller Abschluss der Trilogie, allerdings ein unerwartetes Ende. Ich haette mir ein anderes Ende erhofft. Trotzdem spannend bis zur letzten Seite!

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Bewertung von m0335066 aus Austria am 24.01.2011 ***** ausgezeichnet
Sehr gutes Buch, spannend geschrieben und sehr gute Charaktere!

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Bewertung von Syltleser aus Sylt am 21.08.2010 ***** sehr gut
Spannende Geschichte, die einige Überraschungen bereithält. Gründe auch die nächsten zwei Bücher
aus der Reihe zu kaufen.

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Bewertung von klasse5a aus Thum am 27.04.2010 ***** ausgezeichnet
Es geht in dem Buch um ein armes Mädchen namens Sonea, das bei ihrer Tante und ihrem Onkel wohnt. Bei einer sogenannten "Säuberung" wirft sie einen Stein auf den Magier Fergun. Der Stein wurde magisch verstärkt, denn sie hat bisher noch unentdeckte magische Fähigkeiten. Danach beginnt auf Sonea eine große Jagd. Die sogenannten "Diebe" verstecken sie. Doch schon bald kann Sonea ihre Fähigkeiten nicht mehr kontrollieren. Die Diebe beschließen sie der Gilde auszuliefern. Der erste Magier, der sich um Sonea kümmert, ist Lord Rothen, aber Lord Fergun möchte nicht, dass Kinder aus den Hütten in die Gilde aufgenommen werden. Als Soneas Freund Cery sie besucht, nimmt Fergun ihn als Geisel. Er erpresst Sonea mit ihm. Als es zu einer Abstimmung kommt wer Soneas Mentor werden wird, findet der hohe Lord Akkarin, Cery in den unterirdischen Gängen der Gilde. Als Cery dann auch zur Verhandlung kommt stimmt Sonea doch für Lord Rothen, statt für Lord Fergun.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr spannend ist , es gibt sehr genaue Auskünfte und Beschreibungen der Haupt- und Nebenfiguren. Ich würde es sehr gern weiterempfehlen.

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