Die Prophezeiung der Schwestern / Die Prophezeiung der Schwestern Bd.1 - Zink, Michelle

Michelle Zink 

Die Prophezeiung der Schwestern / Die Prophezeiung der Schwestern Bd.1

Aus d. Engl. v. Alexandra Ernst
Broschiertes Buch
 
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Die Prophezeiung der Schwestern / Die Prophezeiung der Schwestern Bd.1

Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters ereignen sich im Leben der siebzehnjährigen Zwillingsschwestern Lia und Alice unerklärliche Dinge, die ihren Zusammenhalt mehr und mehr zerstören: Auf Lias Handgelenk zeigt sich ein geheimnisvolles Zeichen. In ihren Träumen fühlt Lia sich von seltsamen Stimmen gerufen und zunehmend bedroht. Wiederholt ertappt Lia ihre Schwester nachts bei geheimnisvollen Ritualen und dabei, wie sie die Räume durchstöbert - auf der Suche wonach? Als Lias Freund James in der Bibliothek ein altes Buch findet, in dem von einer rätselhaften »Prophezeiung der Schwestern« die Rede ist, erfährt Lia, dass sie und ihre Zwillingsschwester Alice Teile einer uralten Prophezeiung sind, die sie zu tödlichen Gegenspielerinnen macht...


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 442 S. m. Vign. 183 mm
  • Seitenzahl: 442
  • cbj Taschenbücher Bd.40098
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 126mm x 45mm
  • Gewicht: 490g
  • ISBN-13: 9783570400982
  • ISBN-10: 3570400980
  • Best.Nr.: 33333329
"Dramatisch, romantisch und erzählstark." Münchner Merkur

"Ein Fantasy-Debüt, das sich sehen lassen kann." literaturmarkt.info

"Ein Fantasy-Debüt, das sich sehen lassen kann."

"Autorin Michelle Zink ist ein faszinierendes und mit emotionaler Wucht erzählendes Romandebüt gelungen, das auf einzigartige Weise romantische und klassische Fantasy-Elemente miteinander verbindet und bis zum Ende fesselt."

"Dramatisch, romantisch und erzählstark." Münchner Merkur
Michelle Zink ist im Süden Kaliforniens aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie in New York. Schon immer hat es sie fasziniert, alte Legenden und Erzählungen zu hinterfragen und weiterzuspinnen. Bisweilen entstanden daraus ganz eigene, neue Stoffe – und so kam ihr auch die Idee zur »Prophezeiung der Schwestern.«

Leseprobe zu "Die Prophezeiung der Schwestern / Die..."

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Leseprobe zu "Die Prophezeiung der Schwestern / Die..."

Der Regen scheint mir angemessen; vielleicht beachte ich ihn deswegen nicht. Er strömt wie ein dichter Vorhang aus silbrigen Fäden auf den frühwinterlichen Boden nieder. Nichtsdestotrotz stehe ich bewegungslos neben dem Sarg.

Ich stehe rechts von Alice. Ich stehe immer rechts von Alice, und oft frage ich mich, ob es auch im Leib unserer Mutter so war, ehe wir schreiend in die Welt hinausgepresst wurden, eine nach der anderen. Mein Bruder Henry sitzt zwischen Edmund, unserem Chauffeur, und Tante Virginia. Henry kann nur sitzen; seine Beine sind nutzlos. Es kostete einige Mühe, Henry und seinen Stuhl zu dem Friedhof auf dem Hügel zu tragen, damit er unserem Vater das letzte Geleit geben kann.

Tante Virginia beugt sich vor und spricht uns durch den trommelnden Regen an. "Kinder, wir müssen gehen."

Der Reverend ist längst fort. Ich kann nicht sagen, wie lange wir schon hier vor diesem Hügel aus Dreck verharren, wo der Körper meines Vaters liegt, denn ich stehe unter James' Regenschirm, der mir wie eine kleine, schützende Welt vorkommt, ein Prellbock zwischen mir und der Wahrheit.

Alice bedeutet uns zu gehen. "Lia, Henry, kommt jetzt. Wir kehren zurück, wenn die Sonne scheint. Dann legen wir frische Blumen auf Vaters Grab." Ich bin es, die zuerst geboren wurde, wenn auch nur wenige Minuten, aber niemand hat je daran gezweifelt, dass Alice das Sagen hat.

Tante Virginia nickt Edmund zu. Er nimmt Henry in seine Arme, dreht sich um und geht zum Haus zurück. Über Edmunds Schulter hinweg fängt Henry meinen Blick ein. Henry ist erst zehn, aber er ist viel klüger als die meisten Jungen in seinem Alter. Ich sehe den Verlust unseres Vaters in den dunklen Ringen unter meines Bruders Augen. Ein schmerzhafter Stich dringt durch die Taubheit in meinem Körper und lässt sich irgendwo über meinem Herzen nieder. Alice mag das Sagen haben, aber ich bin diejenige, die sich schon immer für Henry verantwortlich fühlte.

Meine Füße wollen sich nicht rühren, wollen mich nicht von meinem Vater wegführen. Sie stehen kalt und tot auf der Erde. Alice schaut zurück. Durch den Regen schaut sie mich an.

"Ich komme gleich nach." Ich muss rufen, damit sie mich hört, und sie nickt langsam, wendet sich um und läuft den Weg entlang zurück zu Birchwood Manor.

James nimmt meine behandschuhte Hand in seine. Ich spüre, wie mich eine Welle der Erleichterung durchfährt, als sich seine starken Finger über meiner Hand schließen. Er rückt näher, damit ich ihn im tosenden Regen verstehen kann.

"Ich bleibe bei dir, so lange du willst, Lia."

Ich kann nur nicken, schaue zu, wie der Regen in Tränen über Vaters Grabstein fließt. Ich lese die Worte, die in den Granit gemeißelt sind.

THOMAS EDWARD MILTHORPE GELIEBTER VATER 23. JUNI 1846 - 1. NOVEMBER 1890 Keine Blumen. Trotz meines Vaters Reichtum ist es so gut wie unmöglich, um diese Jahreszeit - kurz vor Wintereinbruch - im Norden von New York, wo wir zu Hause sind, Blumen aufzutreiben. Und keiner von uns hatte die Kraft oder den Willen, rechtzeitig welche zu bestellen. Plötzlich schäme ich mich wegen dieser Nachlässigkeit, und ich schaue mich auf dem Friedhof unserer Familie nach etwas um, nach irgendetwas, das ich auf das Grab legen könnte.

Aber da ist nichts. Nur einige kleine Steine in den Pfützen auf der Erde und dem Gras. Ich bücke mich, greife nach ein paar schmutzigen Kieseln und halte sie so lange auf meiner offenen Handfläche in den Regen, bis sie sauber gewaschen sind.

Ich bin nicht überrascht, dass James genau weiß, was ich vorhabe, obwohl ich kein Wort sage. Wir sind schon unser ganzes Leben lang Freunde - und seit kurzer Zeit noch mehr als das. Er rückt nach, beschützt mich mit seinem Regenschirm, als ich vortrete, mich bücke und die kleinen Steine aus meiner Hand zu Füßen von Vaters Grabstein fallen lasse.

Bei der Bewegung schiebt sich mein Ärmel zurück und entblößt ein Stück jenes merkwürdigen Zeichens, dieses seltsamen, zerklüfteten Kreises, der in den Stunden nach Vaters Tod auf meinem Handgelenk erblühte. Ich werfe James einen verstohlenen Blick zu, um zu ergründen, ob er etwas bemerkt hat. Aber das ist nicht der Fall. Ich ziehe meinen Arm in den Ärmel zurück und lege die Steine zu einer ordentlichen Reihe. Das rätselhafte Zeichen verbanne ich aus meinen Gedanken. Dort ist kein Platz für Trauer und Sorge. Und die Trauer will nicht warten.

Ich trete zurück und betrachte die Steine. Sie sind weder so hübsch noch so bunt wie die Blumen, die ich im Frühling auf Vaters Grab legen will, aber sie sind alles, was ich im Moment habe. Ich nehme James' Arm und wende mich zum Gehen, verlasse mich darauf, dass er mich nach Hause führen wird.

Es ist nicht die Wärme im Salon, die mich dort verweilen lässt, lange nachdem der Rest der Familie sich zurückgezogen hat. Auch in meinem Zimmer gibt es einen Kamin, wie in den meisten Räumen von Birchwood Manor. Nein, ich sitze in dem dunklen Salon, der nur von dem glühenden Schimmer des erlöschenden Kaminfeuers erhellt wird, weil ich nicht den Mut habe, nach oben zu gehen.

Mein Vater ist seit drei Tagen tot, und in diesen drei Tagen verstand ich es, mich zu beschäftigen. Henry musste getröstet werden, und obwohl Tante Virginia die Vorbereitungen für das Begräbnis in ihre Hände nahm, schien es mir nur richtig, sie dabei zu unterstützen. Das redete ich mir zumindest ein. Aber jetzt, in dem leeren Raum, in dem mir nur das Ticken der Kaminuhr Gesellschaft leistet, merke ich, dass ich lediglich versucht habe, mich vor diesem Augenblick zu drücken, vor dem Gang die Treppe hinauf und vorbei an dem verwaisten Zimmer meines Vaters. Vor diesem Moment, in dem ich mir selbst eingestehen muss, dass er fort ist.

Ich erhebe mich rasch, bevor mich meine Nerven im Stich lassen. Ich schaue auf meine Pantoffeln und konzentriere mich darauf, einen Fuß vor den anderen zu setzen. So laufe ich die gewundene Treppe hinauf und durch den Korridor des Ostflügels.

Leseprobe zu "Die Prophezeiung der Schwestern / Die..."

Der Regen scheint mir angemessen; vielleicht beachte ich ihn deswegen nicht. Er strömt wie ein dichter Vorhang aus silbrigen Fäden auf den frühwinterlichen Boden nieder. Nichtsdestotrotz stehe ich bewegungslos neben dem Sarg.

Ich stehe rechts von Alice. Ich stehe immer rechts von Alice, und oft frage ich mich, ob es auch im Leib unserer Mutter so war, ehe wir schreiend in die Welt hinausgepresst wurden, eine nach der anderen. Mein Bruder Henry sitzt zwischen Edmund, unserem Chauffeur, und Tante Virginia. Henry kann nur sitzen; seine Beine sind nutzlos. Es kostete einige Mühe, Henry und seinen Stuhl zu dem Friedhof auf dem Hügel zu tragen, damit er unserem Vater das letzte Geleit geben kann.

Tante Virginia beugt sich vor und spricht uns durch den trommelnden Regen an. "Kinder, wir müssen gehen."

Der Reverend ist längst fort. Ich kann nicht sagen, wie lange wir schon hier vor diesem Hügel aus Dreck verharren, wo der Körper meines Vaters liegt, denn ich stehe unter James' Regenschirm, der mir wie eine kleine, schützende Welt vorkommt, ein Prellbock zwischen mir und der Wahrheit.

Alice bedeutet uns zu gehen. "Lia, Henry, kommt jetzt. Wir kehren zurück, wenn die Sonne scheint. Dann legen wir frische Blumen auf Vaters Grab." Ich bin es, die zuerst geboren wurde, wenn auch nur wenige Minuten, aber niemand hat je daran gezweifelt, dass Alice das Sagen hat.

Tante Virginia nickt Edmund zu. Er nimmt Henry in seine Arme, dreht sich um und geht zum Haus zurück. Über Edmunds Schulter hinweg fängt Henry meinen Blick ein. Henry ist erst zehn, aber er ist viel klüger als die meisten Jungen in seinem Alter. Ich sehe den Verlust unseres Vaters in den dunklen Ringen unter meines Bruders Augen. Ein schmerzhafter Stich dringt durch die Taubheit in meinem Körper und lässt sich irgendwo über meinem Herzen nieder. Alice mag das Sagen haben, aber ich bin diejenige, die sich schon immer für Henry verantwortlich fühlte.

Meine Füße wollen sich nicht rühren, wollen mich nicht von meinem Vater wegführen. Sie stehen kalt und tot auf der Erde. Alice schaut zurück. Durch den Regen schaut sie mich an.

"Ich komme gleich nach." Ich muss rufen, damit sie mich hört, und sie nickt langsam, wendet sich um und läuft den Weg entlang zurück zu Birchwood Manor.

James nimmt meine behandschuhte Hand in seine. Ich spüre, wie mich eine Welle der Erleichterung durchfährt, als sich seine starken Finger über meiner Hand schließen. Er rückt näher, damit ich ihn im tosenden Regen verstehen kann.

"Ich bleibe bei dir, so lange du willst, Lia."

Ich kann nur nicken, schaue zu, wie der Regen in Tränen über Vaters Grabstein fließt. Ich lese die Worte, die in den Granit gemeißelt sind.

THOMAS EDWARD MILTHORPE GELIEBTER VATER 23. JUNI 1846 - 1. NOVEMBER 1890 Keine Blumen. Trotz meines Vaters Reichtum ist es so gut wie unmöglich, um diese Jahreszeit - kurz vor Wintereinbruch - im Norden von New York, wo wir zu Hause sind, Blumen aufzutreiben. Und keiner von uns hatte die Kraft oder den Willen, rechtzeitig welche zu bestellen. Plötzlich schäme ich mich wegen dieser Nachlässigkeit, und ich schaue mich auf dem Friedhof unserer Familie nach etwas um, nach irgendetwas, das ich auf das Grab legen könnte.

Aber da ist nichts. Nur einige kleine Steine in den Pfützen auf der Erde und dem Gras. Ich bücke mich, greife nach ein paar schmutzigen Kieseln und halte sie so lange auf meiner offenen Handfläche in den Regen, bis sie sauber gewaschen sind.

Ich bin nicht überrascht, dass James genau weiß, was ich vorhabe, obwohl ich kein Wort sage. Wir sind schon unser ganzes Leben lang Freunde - und seit kurzer Zeit noch mehr als das. Er rückt nach, beschützt mich mit seinem Regenschirm, als ich vortrete, mich bücke und die kleinen Steine aus meiner Hand zu Füßen von Vaters Grabstein fallen lasse.

Bei der Bewegung schiebt sich mein Ärmel zurück und entblößt ein Stück jenes merkwürdigen Zeichens, dieses seltsamen, zerklüfteten Kreises, der in den Stunden nach Vaters Tod auf meinem Handgelenk erblühte. Ich werfe James einen verstohlenen Blick zu, um zu ergründen, ob er etwas bemerkt hat. Aber das ist nicht der Fall. Ich ziehe meinen Arm in den Ärmel zurück und lege die Steine zu einer ordentlichen Reihe. Das rätselhafte Zeichen verbanne ich aus meinen Gedanken. Dort ist kein Platz für Trauer und Sorge. Und die Trauer will nicht warten.

Ich trete zurück und betrachte die Steine. Sie sind weder so hübsch noch so bunt wie die Blumen, die ich im Frühling auf Vaters Grab legen will, aber sie sind alles, was ich im Moment habe. Ich nehme James' Arm und wende mich zum Gehen, verlasse mich darauf, dass er mich nach Hause führen wird.

Es ist nicht die Wärme im Salon, die mich dort verweilen lässt, lange nachdem der Rest der Familie sich zurückgezogen hat. Auch in meinem Zimmer gibt es einen Kamin, wie in den meisten Räumen von Birchwood Manor. Nein, ich sitze in dem dunklen Salon, der nur von dem glühenden Schimmer des erlöschenden Kaminfeuers erhellt wird, weil ich nicht den Mut habe, nach oben zu gehen.

Mein Vater ist seit drei Tagen tot, und in diesen drei Tagen verstand ich es, mich zu beschäftigen. Henry musste getröstet werden, und obwohl Tante Virginia die Vorbereitungen für das Begräbnis in ihre Hände nahm, schien es mir nur richtig, sie dabei zu unterstützen. Das redete ich mir zumindest ein. Aber jetzt, in dem leeren Raum, in dem mir nur das Ticken der Kaminuhr Gesellschaft leistet, merke ich, dass ich lediglich versucht habe, mich vor diesem Augenblick zu drücken, vor dem Gang die Treppe hinauf und vorbei an dem verwaisten Zimmer meines Vaters. Vor diesem Moment, in dem ich mir selbst eingestehen muss, dass er fort ist.

Ich erhebe mich rasch, bevor mich meine Nerven im Stich lassen. Ich schaue auf meine Pantoffeln und konzentriere mich darauf, einen Fuß vor den anderen zu setzen. So laufe ich die gewundene Treppe hinauf und durch den Korridor des Ostflügels.

Kundenbewertungen zu "Die Prophezeiung der Schwestern / Die..."

15 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von AC aus Berlin am 26.03.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Buch,, Die Prophezeiung der Schwestern“ geht es um ein Zwillingspaar, dass magische Kräfte hat. Die Mutter der beiden Schwestern ist schon vor langer Zeit gestorben, doch jetzt ist ihr Vater auch tot. Sie haben ein großes Haus geerbt, sind aber ganz allein. Sie wussten nicht, dass ihre Eltern sie for den Dämonen geschützt haben und dass sie jetzt in Gefahr sind. Aber eins ist ihnen aufgefallen. Bei beiden haben sich Tatoos auf dem Handgelenk gebildet. Einer der Schwestern ist das Tor und die andere ist die Wächterin. Doch irgendwie wurden die Rollen vertauscht und alles kommt durcheinander. Den die Prophezeiung sagt, dass eine der Schwestern böse wird und die andere muss sie davor bewaren. Doch jetzt wird die Falsche böse und die Schwestern scheinen verloren. In letzter Sekunde bekommt die Gute Unterstützung und am Ende heißt es Schwester gegen Schwester.
Wird das Gute siegen?
Ich fand diese Buch super spannend.
Ich empfehle es den Altersgruppen 11-17.

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Bewertung von AC aus Berlin am 21.02.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Buch ,,die Prophezeiung der Schwestern" geht es um zwei Schwestern, deren Vater gestorben ist. Seit dem herrscht eine angespannte Stimmung zwischen beiden, denn beide verheimlichen sich gegenseitig etwas. Seit dem Tod ihrer Eltern haben sich bei den beiden Schwestern, Tattoos auf dem Handgelenk gebildet. Sie müssen leider herausfinden, dass ihre Mutter eine Zauberin war und es eine Welt voller Geister gibt, von der niemand etwas weiß. Doch natürlich gibt es auch die bösen Geister, die in die echte Welt eindringen wollen, um sie zu zerstören. Aber um in die echte Welt zu kommen, müssen die Geister durch das Tor. Das Zeichen des Tors hat eine der Schwestern und das andere Zeichen( Tattoo) heißt Wächter. Der Wächter muss das Tor beschützen. Aber das haben die Eltern bis zu ihrem Tod für ihre Töchter getan. Jetzt müssen die Schwestern erst einmal herausfinden, was mit ihnen passiert und wie sie das böse stoppen können.
Dieses Buch war sehr spannend und man kann es nur schwer aus der Hand legen.
Ich empfehle es den Altersklassen zwischen 12 und 15.

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Bewertung von ich aus Gemünden am Main am 05.02.2013 ***** sehr gut
Die Fantsyerzählung spielt im Jahre 1890, im Norden von New York, auf dem alten Familiensitz Birchwood Manor. Dort leben die 17 jährigen Zwillingsschwestern Lia und Alice, ihr jüngerer, querschnittsgelähmter Bruder Henry, ihre Tante und ihr Vater. Ihre Mutter haben sie vor Jahren, unter mysteriösen Umständen, verloren. Doch nun stirb auch ihr Vater auf geheimnisvolle Weise, was Lia sehr mitnimmt. Alice aber scheinbar nicht berührt. Bei der Beerdigung des Vaters, erscheint auf Lias Handgelenk, ein seltsames Zeichen. Sie kann mit niemand darüber reden, auch nicht mit ihrer Schwester, da diese sich immer mehr von ihr abwendet. Durch ihrern Freund James erfährt Lia von einer uralten Prophezeihung, in der von zwei Schwestern die Rede ist. Zwillingsschwestern! Sie besagt, dass eine von ihnen das Tor ist, durch das Samuel, einfefallener Engel, wiederkehren kann und sieben Plagen über die Menschen bringen kann. Die andere ist der Wächter, die darüber wachten soll, dass die andere nicht den Verlockungen des Bösen nachgibt. Mit Hilfe von vier geheimnisvollen Schlüsseln, die Lia aufspüren muss, dann sie das Tor für immer schließen. Doch Alice versucht nicht, sich gegen das Böse zu wehren. Lia findet zwei Mädchen, die auch ein Zeichen tragen und ihr wird klar, dass diese, die magischen Schlüssel sind, die das Tor schließen können. Doch sie müssen noch zwei weitere finden.
Ein gnadenloser Wettstreit beginnt, die Zwillingsschwestern werden zu Todfeinden. Damit die Prophezeihung gelöst wird, brauchen sie beide etwas, das ihr jüngerer Bruder Henry besitzt. Wie weit werden beide gehen, um dies zu bekommen und wird es Lia gelingen ihre Schwester aufzuhalten.......?
Ausergewöhnlich an dem Buch ist, dass es in der "ich-Form", aus Lias Sicht geschrieben ist und im Präsens. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig beim Lesen, genauso wie die etwas altmodische Ausdrucksweise. Allerdings kann man sich so besonders gut in Lia hineinversetzen und hatte teilweise ein "live-dabei Gefühl". Manches wiederholt sich jedoch zu oft und eine richtige Spannungssteigerung gibt es erst im letzten Drittel.
Wer schon "Fantasy-erprobt" ist, hat schon nach der Hälfte den Durchblick, wer welche Rolle spielt. Macht aber nichts, denn langweilig ist das Buch trotzdem nicht und mir hat das Lesen Spaß gemacht.

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 31.12.2012 ***** gut
Im Normalfall tröstet man sich gegenseitig, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Als die Zwillingsschwestern Lia und Alice ihren Vater zu Grabe tragen, gibt es kein gemeinsames Trauern, im Gegenteil. Was sich schon seit einiger Zeit abzeichnete, verstärkt sich jetzt, es gibt keine Gemeinsamkeiten, sie entfernen sich immer weiter voneinander.
Seit dem Tod ihres Vaters bildete sich auf Lias Handgelenk ein seltsames Zeichen und sie erhält von einem unbekannten Mädchen ein dazu passendes Medaillon.
Bei der Durchsicht der Bücher ihres Vaters fällt ihr ein Buch mit einer seltsamen Prophezeiung in die Hände. Nach dieser gibt es Zwillingsschwestern, von denen die eine das Tor, die andere die Wächterin ist. Kann es sein, dass sie und Alice damit gemeint sind? Aber wer ist sie selbst? ...

Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie um die beiden Zwillingsschwestern Lia und Alice.
Hier geht es um die Prophezeiung, die das Leben der Schwestern ändern wird.
Im Laufe des Buches erfährt man erst die volle Tragweite der Prophezeiung und die Aufgabe der Schwestern.
Lia, die nur einen Teil der Prophezeiung im Haus ihres Vaters findet, macht sich auf die Suche nach deren Rest. Dabei bekommt sie Hilfe von Sonia und Luisa, die seltsamerweise auch Zeichnungen an ihren Handgelenken haben, auch wenn diese etwas von dem Lias abweichen.

Aus vielen kleinen Puzzleteilchen und den gelegentlichen Besuchen in der Zwischenwelt erfährt Lia, welch schwere Aufgabe sie vor sich hat, die sie laut der Prophezeiung zu erfüllen hat.

Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Lia geschrieben, was leider damit auch die Gedanken und Gefühle von Alice, ihrer Zwillingsschwester ausschließt.
Es herrscht eine drückende Atmosphäre während des ganzen Buches, was sicherlich so gewollt ist.
Wirkliche Spannung konnte ich leider nicht feststellen, die Handlung plätscherte gleichbleibend vor sich hin.
Bei Lias Recherchen störte mich oftmals, dass sie zu bestimmten Ergebnissen erst über Umwege kam, wo ich als Leser mir schon so meine Gedanken gemacht hatte, auf die sie auch eher hätte kommen können.

Alles in allem hat mich der Roman von Michelle Zink nicht überzeugt und es hatte zur Folge, dass ich die zwei folgenden Bände der Trilogie sofort von meiner Wunschliste gestrichen habe, denn das muss ich mir dann doch nicht antun.

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von AC aus Berlin am 19.12.2012 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es darum, das Zwillingsschwestern, deren Mutter vor langer Zeit schon gestorben ist, auch ihr Vater gestorben ist. Als sie an seinem Grab stehen bilden sich bei beiden Schwestern Tattoos am Unterarm. Die eine der beiden Schwestern ist das Tor, die andere die Wächterin. Tragischer weise muss eine von den beiden böse werden. Die eine Schwester findet ein Amulett für das Handgelenk in dem eine ganz andere Welt steckt. Die schöne Welt, aber auch die Böse und wenn die ausbricht ist die Welt in Gefahr. Die Welten versuchen durch die Schwestern raus zu kommen. Auf der Suche nach so vielen Antworten erfahren aber beide schlimme Geheimnisse ihrer Eltern, die ihr ganzes Leben auf sie beide aufgepasst haben und mit ihrem Leben nur Qualen erlebt haben. Sie finden auch heraus, dass sie nach ihrem Tot nicht tot sind sondern ihre Seelen, die noch gerettet werden können in der Unterwelt gefangen sind.
Ein schrecklich schönes Buch, das einen dazu bringt sich abends im Kerzen Schimmer auf einen Sessel zu setzen und zu träumen. Dieses Buch ist für Altersklassen ab 10 geeignet.

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Bewertung von AC aus Berlin am 12.12.2012 ***** ausgezeichnet
Sie sind Schwestern und in ihren Händen liegt das Schicksal der Welt. So nah sie sich auch waren, jetzt ist die Zeit gekommen, wo sie gegeneinander kämpfen müssen. Die eine die Wächterin, die andere das Tor, so hat es die alte Prophezeiung für die beiden Zwillingsschwestern Lia und Alice vorgesehen. Eine von ihnen empfänglich für das Gute, die andere angezogen vom Bösen. In ihren Händen liegt das Schicksal der Welt, nur sie bestimmen, ob die Dunkelheit die Erde einnehmen wird. Und so nah sie sich auch waren, jetzt müssen sie gegeneinander kämpfen - wenn es sein muss, bis zum bitteren Ende.
Dieses Buch war faszinierent und ich war so von der Geschichte überwältigt, dass ich es an einem einzigen Tag durchlesen musste.
Das Buch ist für alle Altersklassen geeignet ab 12. Ich wünsche viel spaß beim lesen.

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Bewertung von Eileen1997 aus Rodgau am 15.07.2012 ***** ausgezeichnet
Nachdem der Vater der Zwillinge Lia und Alice stirbt geschehen eigenartige Dinge. Die Schwestern feinden sich immer mehr an und werden sich fremd. Lia wird nachts von Stimmen bedroht und reist auf den schwingen in andere Welten. Sie findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch dass sie nie zuvor gesehen hat. Dort löst sich eine Seite mit geheimen schriften auf Latein. Sie sind teil einer uralten Prophezeiung. Das Abenteuer beginnt.
Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. es hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich wollte am Ende jeden Kapitels wissen wie es wieter geht und was als nächstes passiert. Dieses Buch war jeden Cent wert. Ich empfehle es Gewissenslos weiter. Dies könnte eine neue Autorin mit Zukunft sein. Ich freue mich schon den zweiten Teil zu kaufen und hoffe es geht so spannend weiter.!! Großes Lob! Brilliant!

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Bewertung von addi am 10.11.2011 ***** weniger gut
Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch weniger gut gefallen hat.
Die ersten Kapitel und den Schreibstil fand ich wirklich gut doch leider ließ sich für mich keine Spannung aufbauen. Ich muss auch zugeben, dass ich dieses Buch nicht zu Ende gelesen habe.

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3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Jule.b.4.1 aus Bielefeld am 16.05.2011 ***** ausgezeichnet
Wie in dem klappentext schon gsagt geht es um zwei Schwestern deren Zukunft voher gesagt ist. Es ist nur eine frage der zeit bis sich heraus stellt wer vom Bösen gelockt wird und wer zum guten neigt doch bei Lia und Alice ist es komplizierter als bei anderen... Lia ist das Tor müsste also eigentlich vom Bösen gelockt werden ist jedoch aber die gute der beiden man merkt aber auch von Anfang an das von Alice Bosheit ausgeht.Außerdem geht es in dem Buch auch um die Liebesgeschichte von James und Lia und um die Anderswelten... aber ich will nicht zu viel verraten sonst ist es ja auch kein spaß mehr das Buch zu lesen :D achja eins noch: das Buch ist in der ich Form geschrieben und aus der Sicht von Lia ;)
Mir gefällt das Buch super, weil es mal was anderes ist es ist leicht alterstümlich geschrieben aber von der ausdrucksweise gut verstäntlich außerdem finde ich es sehr interessant immer stückchenweise dinge zu erfahren und das ist bei der prophezeihung der fall. ich finde aber auch sehr interessant uber die andersweltenzu lesen. Ich empfehle es allen weiter die gerne ausführlich geschriebenen Fantasieromane lesen. Es ist ein Buch für jung und alt. Ich bin total begeistert von dem Buch und frage mich warum ich nicht viel früher etwas von ihm erfahren habe. So das war meine Bewertung ich hoffe sie hilft euch weiter. Lieben Gruß Jule

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Bewertung von maya/zaNy aus Heilbronn am 09.04.2011 ***** ausgezeichnet
Nach dem mysteriösen Tod des Vaters, passieren Dinge im Leben der beiden siebzehnjährigen Zwillingsschwestern, namens Lia und Alice, die nicht normal sind. Es werden Dinge geschehen, die den Zusammenhalt der beiden Geschwister auf eine harte Probe stellen werden, doch der Zusammenhalt wird mehr und mehr zerstört. Als sich auf Lias Handgelenk ein geheimnisvolles Zeichen,eine Schlange, die sich um ein c windet, zeigt, fühlt sich Lia in ihren Träumen bedroht und von seltsamen Stimmen gerufen. Dann verschließt sich Alice ihr gegenüber auch noch immer mehr. Lia ertappt Alice immer mehr dabei wie sie nachts geheimnisvolle Rituale durchführt, und die Räume durchsucht; auf der Suche wonach ? Lias Freund James findet in der Bibliothek ein altes Buch, in dem von einer ,,Prophezeiung der Schwestern" geredet wird. Lia wird bewusst : Sie hat einen ersten Hinweis zur Lösung gefunden. Doch es werden noch Dinge geschehen, die das Leben der beiden so verändern wird, das es kein zurück mehr gibt. Als dann auch noch jemand unter tragischen Umständen stirbt, der den beiden wohl am nahesten steht, merken die beiden das es zuspät für eine Rückkehr ist ...
Mir hat dieses spannende Buch sehr gut gefallen, da man zwei Fassetten des Lebens sieht : wahre und bedingungslose Liebe und die Trauer um einen Menschen, der einem alles bedeutet. In diesem Buch erkennt man auch, wie die Personen mit dem Tod umgehen. Dieses nicht fassend könnende Ereignis ist so realitätsnah geschrieben, das es dem Leser den Atem rauben wird. Leider zeigt es einem auch, wie das wahre Leben ist : denn Hass,Trauer,Liebe und Gewalt mischen sich und ergeben so ein nahezu unglaubliches Leseerlebnis.

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