Die Flammende - Cashore, Kristin

Kristin Cashore 

Die Flammende

Übersetzung: Diestelmeier, Katharina
Gebundenes Buch
 
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Die Flammende

Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 496 S. 220.0 mm
  • Seitenzahl: 509
  • Die sieben Königreiche
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 160mm x 45mm
  • Gewicht: 782g
  • ISBN-13: 9783551582119
  • ISBN-10: 3551582114
  • Best.Nr.: 32006057
Kristin Cashore wuchs als zweite von vier Schwestern in einem kleinen Ort in Pennsylvania auf. Sie studierte am Center for the Study of Children's Literature in Boston und hat in vielen Berufen gearbeitet, unter anderem als Packerin in einer Bonbonfabrik sowie als Lektorin und Texterin. Kristin Cashore lebt und schreibt in Boston.

Leseprobe zu "Die Flammende" von Kristin Cashore

Es überraschte Fire nicht, dass der Mann im Wald auf sie geschossen hatte. Was sie überraschte, war, dass er aus Versehen auf sie geschossen hatte.

Der Pfeil traf sie mitten in den Arm und schleuderte sie seitlich gegen einen Felsbrocken, was ihr den Atem nahm. Sie stürzte zu Boden, warf ihren Bogen weg und tastete nach dem Messer in ihrem Stiefel. Der Schmerz war so stark, dass sie ihn nicht ignorieren konnte, aber dahinter konzentrierte sie ihren Geist, machte ihn kalt und klar wie einen einzelnen Stern am schwarzen Winterhimmel. Wenn es ein kaltblütiger Mann war, der wusste, was er tat, wäre er gegen sie gewappnet, aber diese Art Mann begegnete Fire selten. Meistens waren die Männer, die versuchten, sie zu verletzen, wütend oder hochmütig oder ängstlich genug, dass sie einen Riss in der Festung ihrer Gedanken finden und sich hineinstehlen konnte.

Fire fand das Bewusstsein dieses Mannes sofort und stellte fest, dass es weit geöffnet war – sogar so weit, so einladend, dass sie sich fragte, ob er womöglich ein Einfaltspinsel war, der von jemand anderem angeheuert worden war. Sie duckte sich an den Felsen – wobei sie sogar in ihrem Schmerz stur darauf achtete, den Geigenkasten auf ihrem Rücken nicht zu zerdrücken. Seine Schritte ertönten durch die Bäume und dann sein Atem. Sie durfte keine Zeit verschwenden, denn er würde erneut auf sie schießen, sobald er sie entdeckte. Du willst mich nicht töten. Du hast es dir anders überlegt. Dann kam er um einen Baum herum und seine blauen Augen weiteten sich bei ihrem Anblick vor Erstaunen und Entsetzen.
»O nein, ein Mädchen!«, rief er.
Fire gab sich Mühe, ihre Gedanken neu zu sortieren. Hatte er sie gar nicht treffen wollen? Wusste er nicht, wer sie war? Hatte er Archer umbringen wollen? Sie zwang sich dazu, ihre Stimme ruhig zu halten. »Auf wen hatten Sie es denn abgesehen?«
»Nicht auf wen«, sagte er, »auf was! Ihr Umhang ist aus braunem Pelz. Ihr Kleid ist braun. Bei allen Felsen, Mädchen«, sagte er in einem Ausbruch von Verärgerung. Er kam auf sie zu und untersuchte den Pfeil, der in ihrem Oberarm steckte, das Blut, das ihren Umhang, ihren Ärmel und den Schal um ihren Kopf tränkte. »Man könnte meinen, Sie hätten es darauf angelegt, von einem Jäger angeschossen zu werden.«

Von einem Wilderer, um genau zu sein, denn Archer hatte die Jagd in diesem Wald um diese Tageszeit verboten, damit Fire ihn durchqueren konnte. Außerdem hatte sie diesen gedrungenen, helläugigen Mann mit lohfarbenem Haar noch nie gesehen. Wie auch immer. Wenn er nicht nur ein Wilderer war, sondern darüber hinaus ein Wilderer, der Fire versehentlich angeschossen hatte, während er verbotenerweise auf Archers Land gejagt hatte, würde er sich nicht freiwillig einem von Archers berüchtigten Wutanfällen aussetzen, aber Fire musste ihn dazu bringen, genau das zu wollen. Sie verlor Blut und ihr wurde langsam schwindelig. Sie würde seine Hilfe brauchen, um es bis nach Hause zu schaffen.

»Jetzt muss ich Sie töten«, sagte er mürrisch. Und dann, bevor sie dieser ziemlich eigenartigen Aussage etwas entgegensetzen konnte: »Moment mal. Wer sind Sie? Sagen Sie mir bitte, dass Sie nicht sie sind.«
»Wen meinen Sie?«, fragte sie ausweichend, während sie erneut in sein Bewusstsein eindrang, das immer noch seltsam leer war, als schwebten seine Absichten verirrt im Nebel.
»Sie haben Ihre Haare bedeckt«, sagte er. »Ihre Augen, Ihr Gesicht – Erbarmen.« Er wich vor ihr zurück. »Ihre Augen sind so grün. Ich bin ein toter Mann.«
Er war ein komischer Kerl mit seinem Gerede davon, dass er sie umbringen und selbst sterben würde, und seinem sonderbar wabernden Verstand, und jetzt sah es so aus, als wollte er davonrennen, was Fire nicht zulassen durfte. Sie griff nach seinen Gedanken und rückte sie zurecht. Du findest meine Augen und mein Gesicht gar nicht so bemerkenswert.
Der Mann warf ihr einen verwirrten Blick zu.
Je länger du mich ansiehst, umso mehr stellst du fest, dass ich ein ganz normales Mädchen bin. Du hast ein ganz normales verletztes Mädchen im Wald gefunden und jetzt musst du mich retten. Du musst mich zu Lord Archer bringen.
Hier stieß Fire auf einen leichten Widerstand in Form von Angst. Wahrscheinlich hatte der Mann Angst vor Archer. Sie zog stärker an seinem Verstand und lächelte ihn an – mit dem strahlendsten Lächeln, das sie zu Stande brachte, während der Schmerz in ihr pochte und sie auf den Waldboden blutete. Lord Archer wird dich belohnen und dich beschützen und man wird dich als Helden verehren. Ohne zu zögern, nahm er den Köcher und den Geigenkasten von ihrem Rücken und hängte sie zu seinem eigenen Köcher über seine Schulter. Er nahm ihre beiden Bogen in eine Hand und legte ihren rechten Arm, den unverletzten, um seinen Hals. »Kommen Sie, Mädchen«, sagte er. Halb führte er sie, halb trug er sie zwischen den Bäumen hindurch auf Archers Landsitz zu.

Er kennt den Weg, dachte sie müde, und dann verscheuchte sie den Gedanken. Es kam nicht darauf an, wer er war oder wo er herkam. Es kam nur darauf an, dass sie wach und in seinem Kopf blieb, bis er sie nach Hause gebracht hatte, wo Archers Leute ihn festnehmen konnten. Mit allen Sinnen und ihrem ganzen Verstand war sie auf der Hut vor Monstern, denn weder der Schal um ihren Kopf noch der geistige Schild vor ihrem Bewusstsein würden sie vor ihnen verbergen können, wenn sie ihr Blut rochen.
Wenigstens konnte sie darauf zählen, dass dieser Wilderer ein anständiger Schütze war.
Archer erlegte gerade ein Greifvogelmonster, als Fire und der Wilderer zwischen den Bäumen hervorstolperten. Ein herrlicher, weiter Schuss von der oberen Terrasse aus, den Fire in ihrem Zustand nicht bewundern konnte, der den Wilderer jedoch dazu brachte, leise etwas darüber zu murmeln, wie zutreffend der Spitzname des jungen Lords war – Archer bedeutete Bogenschütze.
Das Monster fiel vom Himmel und krachte auf den Weg, der zum Tor führte. Seine Farbe war das kräftige Goldorange einer Sonnenblume.

Archer stand hoch aufgereckt und anmutig auf der steinernen Terrasse, die Augen zum Himmel erhoben, den Langbogen locker in der Hand. Er griff nach dem Köcher auf seinem Rücken, legte einen weiteren Pfeil an und suchte die Baumwipfel ab. Da sah er Fire und den Mann, der sie blutend aus dem Wald schleppte. Er machte auf dem Absatz kehrt und rannte ins Haus, und sogar von hier unten, sogar aus dieser Entfernung und mit steinernen Mauern zwischen ihnen, konnte Fire ihn schreien hören. Sie sandte seinem Geist Wörter und Gefühle, ohne die Kontrolle über sein Bewusstsein zu übernehmen, sandte ihm nur eine Botschaft. Keine Sorge. Ergreife und entwaffne ihn, aber tu ihm nicht weh. Bitte, fügte sie hinzu, was immer das bei Archer auch nützen mochte. Er ist ein netter Mann und ich musste ihn täuschen.

Archer kam mit Hauptmann Palla, seinem Heiler und fünf seiner Wachmänner durch das große Eingangstor gestürmt. Er sprang über den Greifvogel hinweg und rannte auf Fire zu. »Ich habe sie im Wald gefunden«, rief der Wilderer. »Ich habe sie gefunden. Ich habe ihr das Leben gerettet.«

Kundenbewertungen zu "Die Flammende" von "Kristin Cashore"

15 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 22.02.2012 ***** ausgezeichnet
Gleich nachdem ich "Die Beschenkte" gelesen habe, suchte ich nach weiteren Büchern von Kirstin Cashore, da mir dieses so gut gefallen hatte.
Ich entdeckte "Fire" und nun endlich, wurde das Buch von ihr ins Deutsche übersetzt.
Seitdem der Erscheinungstermin feststand, habe ich mich auf diesen Tag gefreut! Und ich kann glücklicherweise sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht worden sind.

Kurz zum Inhalt (ich möchte nicht zu viel verraten ;-)):

"Die Flammende" spielt einige Jahre vor "Die Beschenkte" und zwar in der gleichen Welt, aber in einem anderen Königreich, nämlich in den Dells.
Dort sind schlechte Zeiten angebrochen, es droht Krieg...
Das Land wurde unter dem alten König heruntergewirtschaftet und der neue, junge König Nash versucht es nun, mit seinen Geschwistern zusammenzuhalten.
Allerdings gibt es Pläne von anderen Lords ihn zu stürzen.

Fire ist das letzte "Monster"(man erkennt sie an ihrem leuchtenden, außergewöhnlichen Haaren, bei Fire sind sie rot) in den ganzen Dells, nachdem ihr Vater gestorben ist.
Sie ist wunderschön und die meisten Männer verlieben sich bei ihrem Anblick in sie.
Außerdem hat sie die Gabe, in das Bewusstsein anderer Menschen eindringen zu können.

Deshalb, wird sie auch vom König angefordert, im Palast bei der Befragung von Spionen ihrer Feinde zu helfen. So sollen sie einen Vorteil, gegenüber ihren Gegnern bekommen.
Fire findet dort neue Freunde und erfährt viel Neues, über politische Dinge, aber auch über sich selbst.
Allerdings muss sie entscheiden, in wie weit sie ihre Macht einsetzen will bzw. kann, ohne diese zu missbrauchen.
Und auch, wenn Fire es sich anfangs selbst nicht eingestehen will, sie verliebt sich in Brigan, den ersten Heerführer und Bruder des Königs...
Das Buch liest sich sehr flüssig und hat man erst einmal angefangen zu lesen, kann man es gar nicht mehr aus der Hand legen, so ging es mir zumindest.
Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und ihre Handlungen nachvollziehbar, man findet sofort einen Draht zu den Personen.
Durch Erinnerungen von Fire und Gespräche, die sie mit andern führt, erfährt man nach und nach wie die Personen, ins Besondere Fire, zu dem geworden sind wie sie sind.
Ich konnte mir während des Lesens alle Orte ganz genau vorstellen, ohne das Frau Cashore seitenlange Beschreibungen gegeben hätte, dass war sehr erfrischend.

Und nun zu meiner Kritik...; ehrlich gesagt habe ich keine.
Die Geschichte ist durchweg logisch, schlüssig und vor Allem spannend.

Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, wem schon "Die Beschenkte" gut gefallen hat, der wird auch bei "Die Flammende" Freude am Lesen haben.
Aber auch allen anderen lege ich dieses Buch ans Herzen, auch denen, die vielleicht bei "Die Beschenkte" einiges zu bemängeln hatten.
Denn dieser Roman ist eigenständig und unabhängig, mit ganz neuen Charakteren, die es wird sind, dass man sich mal mit ihnen befasst.

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Bewertung von Kaci aus München am 01.01.2012 ***** sehr gut
"Die Flammende" spielt einige Jahre vor "Die Beschenkte" und zwar in der gleichen Welt, aber in einem anderen Königreich, nämlich in den Dells.
Dort sind schlechte Zeiten angebrochen, es droht Krieg...
Das Land wurde unter dem alten König heruntergewirtschaftet und der neue, junge König Nash versucht es nun, mit seinen Geschwistern zusammenzuhalten.
Allerdings gibt es Pläne von anderen Lords ihn zu stürzen.
Fire ist das letzte "Monster"(man erkennt sie an ihrem leuchtenden, außergewöhnlichen Haaren, bei Fire sind sie rot) in den ganzen Dells, nachdem ihr Vater gestorben ist.
Sie ist wunderschön und die meisten Männer verlieben sich bei ihrem Anblick in sie.
Außerdem hat sie die Gabe, in das Bewusstsein anderer Menschen eindringen zu können.
Deshalb, wird sie auch vom König angefordert, im Palast bei der Befragung von Spionen ihrer Feinde zu helfen. So sollen sie einen Vorteil, gegenüber ihren Gegnern bekommen.
Fire findet dort neue Freunde und erfährt viel Neues, über politische Dinge, aber auch über sich selbst.
Allerdings muss sie entscheiden, in wie weit sie ihre Macht einsetzen will bzw. kann, ohne diese zu missbrauchen.
Und auch, wenn Fire es sich anfangs selbst nicht eingestehen will, sie verliebt sich in Brigan, den ersten Heerführer und Bruder des Königs...

Mein Eindruck:
Die Geschichte ist nicht so gut wie bei "Die Beschenkte" aber trotzdem toollll :)
Das Buch lässt sich flüssig lesen und es ist für jeder Mann etwas dabei: Action, Liebe, Fantasy....
Ich kann dieses Buch jedem Fantasy Fan nur empfehlen!

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Bewertung von lara aus mainz am 23.10.2011 ***** ausgezeichnet
Einfach tolles, spannendes Buch, das ich jedem nur weiter empfehlen kann!!!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von jette aus Friedrichsdorf am 09.06.2011 ***** sehr gut
In den Dells leben außer normalen Wesen auch noch die sogenannten Monster. Diese Wesen sind äußerst farbenprächtige, verführerische Wesen und können das Bewusstsein von Mensch und Tier manipulieren.
Auch Fire ist ein Monster, was man nur an ihren unglaublichen Haaren erkennen kann. Seit dem Tod ihres Vaters Cansrel, der ebenfalls ein Monster war, ist sie jedoch das letzte lebende menschliche Monster, das es in den Dells noch gibt.
Doch sie wuchs bei Lord Bocker und Archer auf, die Freunde von ihrem Vater wahren.
Doch Fire hat große Angst vor ihren Fähigkeiten, da ihr Vater seine Fähigkeiten sehr oft nur für schreckliche, egoistische Vorhaben benutzt.
Dann begegnet Fire Prinz Brigan, dem erstaunlichen Oberbefehlshaber mit dem absolut undurchdringlichen Bewusstsein , der sie nach King’s City bringen soll, weil der König sie um ihre Hilfe bittet. Wird Fire ihre Angst überwinden und das erste Mal ihre Fähigkeiten bewusst gegen jemanden einsetzen um dieser Bitte nachzukommen?
Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Prinz ? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...
Fire merkt anfangs gar nicht dass die in Brigan verliebt ist, das sie dem derzeitigen König hilft die Verschwörer gegen den Thron zu schnappen. Bei dieser aufgabe trifft sie auf einen Merkwürdigen Jungen der Die Gedanken der Menschen benebelt.
ich fand das Buch spannen und Fantastisch geschrieben. Man hat erst am ende bemerkt das Fire wirklich richtig in Brigan verliebt ist. Das war besonders toll weil man so schritt für Schritt alles wie Fire erfahren hat. Man konnte richtig mit den Personen mitfühlen.
Empfehlen würde ich das Buch jugendlichen Romantikern.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 29.05.2011 ***** sehr gut
Sie ist ein Mädchen von 17 Jahren, wunderschön, mit Haaren rot wie Feuer - weshalb sie von ihrem Vater Fire genannt wurde - und mit mentalen Fähigkeiten - und sie ist ein Monster. Sie lebt abgeschieden in ihrer Welt, meidet die Menschen und Tiere, denn es gibt die normalen Tiere und die Monster-Tiere und diese wollen sie töten, denn jedes Lebewesen ist von ihr besessen, manche wollen sie sogar auf Grund ihrer Andersartigkeit töten. Ihr Vater war ebenfalls ein Monster, wunderschön anzusehen, mit den gleichen mentalen Fähigkeiten wie sie und böse. Fire ist der einzige Nachkomme, der überlebt hat, alle anderen hat ihr Vater schon vor deren Geburt zerstört. Nach dem Tod ihres Vaters ist Fire das einzige Monster, das noch existiert.

Sie hat wenige Freunde und Verbündete, doch eine von ihnen ist Königin Roen. Doch der Königin und ihren Söhnen, König Nash und Prinz Brigan steht ein Krieg gegen zwei Feinde ins Haus. König Nash lässt Fire zu sich kommen, verliebt sich auf der Stelle in sie und droht ihr zu erliegen. Lediglich Prinz Brigan scheint gegen ihre Schönheit immun zu sein. Die königliche Familie will von Fire, dass diese mit Hilfe ihrer mentalen Fähigkeiten gefangene Spione verhört, um die Pläne des Gegners herauszufinden, doch Fire hat Zweifel, denn ihr Vater hat mit seinen Kräften Menschen manipuliert und das Königreich fast ins Verderben gestürzt ...


Eine schön geschriebene Geschichte über eine Welt voller mysteriöser Monster, Freundschaft, Liebe, Krieg und Verrat. Das Buch weißt einen detallierten Schreibstil auf, was sich in meinen Augen jedoch etwas holprig lesen lies und von daher auch nicht die Spannung aufkam, die ich erwartet hatte.

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Bewertung von Isalya aus Nordhorn am 17.05.2011 ***** gut
Meine Meinung:
Das Cover zeigt "Fire", die Hauptperson des Romans und ist deshalb sehr gut gewählt. Die Rot-Töne sind angenehm und auch sonst passt es einfach- ich habe nichts zu beanstanden.

Das Buch beginnt mit der Geschichte von einem Beschenkten, der mit seinem Vater aus seinem Land flieht und ihn schließlich umbringt.
Die ersten 300 Seiten habe ich diesen Anfang nicht verstanden- ich bin ständig davon ausgegangen der der Junge mittlerweile ein erwachsener Mann sein müsste und vielleicht auch der Bogenschütze ist, der die Menschen in Fires Nähe tötet. Wie sich jedoch herausstellt ist dies nicht der Fall. Der erwähnte Junge versuch Fire auf seine Seite zu ziehen und tötet Archer, sowie andere Personen. Den Grund für sein Töten verstehe ich jedoch nicht.

Fire finde ich eine schöne Persönlichkeit, sie will nicht so sein, wie sie geboren wurde, weiß aber auch, dass sie an ihrem Ich nichts ändern kann und lernt ihre Gabe die Gedanken von Menschen zu beeinflussen und zu lesen so einzusetzen, das es einem guten Zweck dient. Obgleich viele Menschen negativ von ihr denken und sie töten wollen, geht sie weiterhin ihren Weg und verdient dadurch ganz viel Ansehen bei mir.


Ihre Liebelei mit Archer hat mich jedoch ebenfalls verwirrt. Sie ist mit ihm befreundet, aber schläft mit ihm? Nun gut, das muss jeder für sich selber entscheiden, ich finde das jedoch etwas fragwürdig, genauso wie die Momente wo sie König Nash sagt, das sie ihn liebt. Jedes Mal musste ich darüber nachdenken wie sie diese Liebe jetzt meint- ob freundschaftlich oder in einem tieferen Sinne.

Trotz dieser kleinen Mankos, zumindest empfinde ich es als ein Manko, ist das Buch dank dem drohenden Krieg voller Spannung und zieht einen, ob früh oder spät, in den Bann.
Einen weiteren Pluspunkt erhält die Geschichte durch die gut dargestellten Figuren und die interessante Familiengeschichte, die einerseits total klar und durchsichtig ist, andererseits aber sehr verworren ist.


Mein Fazit
Bis auf die verwirrenden Stellen in dem Buch ist es eine wirklich gelungenes Buch, bei dem man richtig mitfiebern kann! Jedoch reicht es nicht an "Die Beschenkte" heran.
Trotzdem auf jeden Fall lesenswert!

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Bewertung von IsiX aus Köln am 15.05.2011 ***** gut
Die wunderschöne Fire ist am Ende mit ihren Nerven! Nicht nur, das jeder Mensch, egal Mann oder Frau, sich in ihrer Nähe wie ein Volldepp benimmt, in einem Wald wird sie dann auch noch von einem völlig verwirrten Jäger angeschossen, der selbst keine Ahnung hat, weshalbe er das getan hat!!
Denn Fire ist kein normaler Mensch!!! In ihrer Welt gibt es bezaubernde Monster, die so farbenfroh sie auch sind, in ihrem Innersten doch grausam sind. Diese Tier können in die Gedanken von Menschen eindringen und so Menschen kontrollieren.
Und sie ist so ein Monster, eine Frau mit Haaren wie Feuer. Fire ist so schön, dass Männer sie schon vom ersten Anblick an anbeten- nur nicht Prinz Brigan, deren Gedanken Fire nicht lesen kann. Denn im ganzen Land herrscht Krieg, und eine Verschwörung gegen den König und seinem Bruder, dem Feldherr (Prinz Brigan) zieht sich immer enger um die beiden..
Mit ihrem damaligen Spielgefährte und jetztigen Geliebten Archer reißt Fire zu Prinz Brigan um ihn zu helfen, doch der ist alles andere als begeistert von ihrer Anwesenheit, schließlich war Fires toter Vater ein alles anderer als guter und netter Mann, das weiß Fire ja selbst. Deshalb behandelt er sie im ersten Moment nicht gerade höflich, und doch fühlt Fire sich zu ihm hingezogen. Schon bald muss sie Brigan beweißen, dass sie anders als ihr Vater ist, und dabei kommen sich die beiden langsam näher.
Als dann herauskommt das der Mann der sie angeschossen hatte, von seinem Herrn dem Befehl bekam (er weiß nicht wer sein Herr ist), iweiß Fire, dass da draußen auch noch ein anderer Bösewicht herumläuft.
Wer wohl der Herr von dem Jäger ist? Und werden sich Fire und Brigan ineinander verlieben? Wird es Fire gelingen, die Verschwörung aufzudecken, und damit ihr Königreich zu retten?
Mir gefällt dieses Buch sehr gut, weil es so viel Fantasie hat!!! Mit viel Spannung, Aktion und Liebe wird Fires Leben beschrieben. Von ihrem grausamen Vater an, der sie doch irgendwie geliebt hat, bis zum geheimnisvollen Prinz Brigan.

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Bewertung von Bücherwolf99x aus Köln am 05.05.2011 ***** weniger gut
Fire ist kein Mensch sie ist ein Monster. Monster können in ihrer Welt brutale Tiere sein aber auch Menschen, die Gedanken lesen und beeinflussen können. Alle Männer die sie sehen verlieben sich sofort in sie, sodass sie nur ein Leben hinter Wachen und Mauern führen kann. Doch als sie Prinz Brigan trifft dessen Gedanken sie nicht lesen kann ändert sich alles. Sie soll eine Verschwörung aufdecken mithilfe von Brigan...
Mir gefällt das Buch sehr gut.Und wer will schon nicht Gedanken lesen? :)

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Bewertung von Nadja_13 am 04.04.2011 ***** sehr gut
Die Flammende - Kristin Cashore

Zum Inhalt:
Fire ist die letzte ihrer Art, sie ist ein "Monster", sie sieht aus wie ein Mensch, ausser dass sie flammend rote Haare hat. Sie ist wunderschön, weshalb sich viele Männer (und manchmal auch Frauen) sobald sie sie sehen sich in sie verlieben. Ausserdem hat sie die Gabe, in das Bewusstsein anderer Menschen (und Tiere) eindringen zu können.
Im Königreich in dem sie wohnt, ist die politische Lage sehr kritisch, es könnte jederzeit zu einem Krieg kommen. Deshalb wird sie vom König an den Hof geholt um dort feindliche Spione zu befragen, doch sie weigert sich zuerst ihre Fähigkeiten einzusetzen, weil sie Angst hat ihre Macht zu missbrauchen, so wie es ihr Vater früher getan hat. Doch sie merkt das sie nicht wie ihr Vater ist.

Meine Meinung:
Das Buch hat meine Erwartung bei weitem übertroffen, was allerdings daran liegt, dass ich wirklich sehr viel schlechtes über dieses Buch gelesen habe. Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Flammende nicht ganz so gut gefallen hat, wie die Beschenkte und doch würde ich das Buch weiterempfelen.
Was mir besonders gefallen hat ist, dass dieses Buch wirklich einzigartig ist, ich meine es gibt viele Vampierbücher und wenn man ehrlich ist, haben die Geschichten manchmal schon erstaunliche Ähnlichkeiten, aber ich denke nicht, dass es ein anderes Buch mit solchen "Monstern" und "Beschenkten" gibt. Auch die Geschichte ist super toll und spannend. Allerdings denke ich man hätte an ein paar Stellen auch mehr daraus machen können und es gab auch einzelne Dinge, die ziemlich vorhersehbar waren, es gab allerdings auch Dinge, die mich sehr erstaunt haben. Auch die Welt in der die Geschichte spielt hat mich sehr beeindruckt. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, wie sich Fire weiterentwickelt hat vom Anfang bis zum Ende der Geschichte, dass hat mich auch ein bisschen an die Beschenkte erinnert, weil sich auch dort die Hauptperson sehr weiterentwickelt. Ich fand Fire eigentlich von der Person her ziemlich sympathisch, weil sie nicht überheblich ist (obwohl sie so schön ist) und eigentlich auch zu allen sehr nett ist. Allerdings hat sie manchmal auch ein bisschen viel Selbstmitleid, was man zwar teilweise versteht, aber doch irgendwie nervt. Sie ist manchmal ein bisschen stolz, aber was ich sehr toll fand war wie sie mit ihrem Pferd umgeht (obwohl ich selbst Pferde eigentlich gar nicht unbedingt mag). Eigentlich fand ich alle Personen ziemlich sympathisch, aber ich konnte zu den meisten keine richtige Verbindung aufbauen, was ich etwas schade fand.
Was mir hingegen wieder super gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und es war auch sehr angenehm zum lesen.

Fazit:
Mir hat das Buch echt gut gefallen, es ist eine tolle Geschichte mit tollen Figuren. Leider kommt das Buch nicht ganz an die Beschenkte heran.

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Bewertung von Soe am 08.02.2011 ***** ausgezeichnet
Das zweite Buch von Kristin Cashore hat mich genau wie ihr erstes Buch "Die Beschenkte" in seinen Bann gezogen.

In diesem Buch geht es um Fire, einem 17 jährigen Mädchen, das auf Grund ihrer außergewöhnlichen Schönheit, bedingt durch ihre unfassbar roten Haare, immer wieder in Bedrängnis kommt und deswegen auch stark leidet. Ihre Fähigleit ist es sich in die Gedanken anderer zu schleichen und sie zu verändern, was sie jedoch nicht gerne tut.
Wegen dieser Fähigkeit muss Fire an den Hof des Königs um ihm zu helfen, da ein Krieg bevorsteht. Auch der faszinierende Prinz Brigan ist dort und Fire muss sich klar werden, warum der Prinz sie so in seinen Bann zieht.

Meiner Meinung nach ist "Die Flammende" genau so wunderbar wie "Die Beschenkte", wenn nicht sogar besser. Die Hauptfiguren des ersten Buches sind hier noch nicht geboren, außer Leck, dessen Geschichte am Anfang eingeleitet wird.
Als ich das Buch anfing zu lesen, konnte ich es nur schwer aus der Hand legen und hätte es auch am liebsten die ganze Nacht durch gelesen.

Fazit:
"Die Flammende" ist nur zu empfehlen, da das Buch sehr spannend ist und einen sofort verzaubert.

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