Der Sohn des Alchemisten - Morgenroth, Matthias

Matthias Morgenroth 

Der Sohn des Alchemisten

Ein Abenteuer auf dem Jakobsweg

Illustrator: Knorr, Peter; Göbel, Dorothea
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Der Sohn des Alchemisten

Marie und Jakob machen sich auf die Suche nach Jakobs Vater, einem Alchemisten.

Nicholas Flamel? Von dem berühmten Alchemisten hat die Magd Marie noch nie gehört, als sie dessen Sohn Jakob aus der Patsche hilft und dafür aus der Mühle gejagt wird. Doch Marie ist eine, die ihr Schicksal in die Hand nimmt. Und so begleitet sie Jakob kurzerhand auf der Suche nach seinem Vater. Bald schon verdichten sich die Gerüchte, dass der in die Hände des berüchtigten Grafen Gonzalo gefallen ist, um für ihn Gold herzustellen.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 188 S. m. Illustr. v. Peter Knorr u. Doro Göbel.
  • Seitenzahl: 192
  • dtv Taschenbücher Bd.71438
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 136mm x 14mm
  • Gewicht: 213g
  • ISBN-13: 9783423714389
  • ISBN-10: 3423714387
  • Best.Nr.: 29746914
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.07.2011

LIES DOCH MAL

Amor: Wer hat schon einmal von dem Liebesgott Amor gehört? Das ist der mit dem Bogen in der Hand, der auf nichts ahnende Menschen schießt - und dann verlieben sie sich! Wie der elf Jahre alte Artur in Tammi. Das Problem ist nur, dass Tammi nichts davon weiß. Außerdem ist sie zwei Klassen unter Artur. Und zu alledem ist Tammi auch noch die beste Freundin von Arturs kleiner Schwester.

Damit nicht genug, trifft auch Anton, Arturs besten Freund, der Liebespfeil und er verliebt sich in Nelly. Aber die Angebetete findet Anton langweilig und verguckt sich ihrerseits in Artur.

Die Liebe ist ein einziges Chaos! Und alle benehmen sich wie Idioten. Bis Artur feststellt, dass seine kleine Schwester doch gar nicht so blöd ist, wie er immer dachte. Wenigstens etwas! Lebensnaher und witziger Ratgeber für alle, die sich zum ersten Mal verlieben.

steff.

Màrten Melin: "Artur, Anton und die Liebe". Gerstenberg Verlag.136 Seiten, 12,95 Euro. Ab 8 Jahre

Gold: Spanien im 14. Jahrhundert: Jakob fällt Marie buchstäblich vor die Füße, nachdem er auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela von Räubern überfallen wurde. …

Weiter lesen

"Das macht nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf mehr!" (Obermain-Tagblatt 13.04.2011)

»Ein spannendes Abenteuer im Spanien des 14. Jahrhunderts, besonders für Jungs zu empfehlen!« Marion Koschkar, Eselsohr Dezember 2011

»Das macht nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf mehr!« -- <em>Obermain-Tagblatt 13.04.2011</em>

»Geschichte kann richtig spannend sein! Unterhaltsamer Krimi über das Leben auf dem Jakobsweg.« Ina Hochreuther, Diakonie magazin 08.2011
Matthias Morgenroth, geboren 1972, studierte Germanistik und evangelische Theologie. Er arbeitet als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk und schreibt und illustriert Bücher für Kinder. Er lebt mit seiner Familie in München.

Leseprobe zu "Der Sohn des Alchemisten" von Matthias Morgenroth

"(S. 133-134)

Flamel!«, rief der Graf und trat mit dem Fuß gegen die Tür. Marie stand stocksteif hinter dem Vorhang und hielt die Luft an. Jakobs Vater schob die Luke wieder auf. »Bringt ihr mir meine Wachteln?«, fragte Flamel mit zitternder Stimme. »Es ist, müsst Ihr wissen, nicht besonders schön, hungrig hier oben im Turm zu hocken, während sich unten die Ochsen drehen!« »Ihr werdet früh genug nach unten gebracht werden«, erwiderte der Graf grimmig.

»Flamel, jetzt schlägt Eure Stunde! Nach dem Festmahl werdet Ihr zeigen, was Ihr könnt! Und zwar öffentlich, vor allen meinen Gästen! « »Wie meint Ihr das?«, fragte Flamel erschrocken zurück. Das also hatte der Graf sich ausgedacht! Damit alle Welt ihn bewunderte, sollte Flamel für ihn auf dem Fest Gold machen! Marie ballte die Fäuste. »Nun, Ihr wisst genau, was ich meine. Ein alter Freund von mir will nicht glauben, dass es mir gelungen ist, den weisesten aller Alchemisten bei mir, nun ja, bei mir zu beherbergen. Und der seid Ihr doch, oder?«

»Ja nun, ich bin Nicholas Flamel!« »Na also«, fuhr der Graf fort, »daher verstellt Euch nicht länger! Ihr habt mir in Cebreiro freimütig gestanden, dass Ihr Gold herstellen könnt!« »Ein Missverständnis!« »Ach ja? Kommt Ihr mir wieder damit?« Der Graf senkte bedrohlich seine Stimme. »Wollt Ihr etwa verleugnen, was Ihr mir erzählt habt? Dass Ihr die Rezeptur habt? Dass die Alchemie jetzt so weit ist und die tiefsten Geheimnisse derWelt lüften kann?«

»Ja, ja, das habe ich gesagt, aber . . .« »Na also! Sogar den Stein der Weisen besitzt Ihr, das habt Ihr doch gesagt! Und dieser Stein verspricht uns beiden, die reichsten Männer der Welt zu werden, oder etwa nicht?« Marie staunte. Jakobs Vater war offenbar genauso eine Plaudertasche wie sein Sohn! Sogar vom Stein der Weisen hatte er dem Grafen erzählt. Kein Wunder, dass er ihn entführt hatte! »Gonzalo, hört mich an! Ich habe Euch doch schon gesagt, dass das Buch verloren gegangen ist!«

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