Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3 - Thiemeyer, Thomas

Thomas Thiemeyer 

Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3

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Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3

Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das so sagt man über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.


Produktinformation

  • Verlag: Loewe Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 477 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 149mm x 53mm
  • Gewicht: 806g
  • ISBN-13: 9783785565773
  • ISBN-10: 3785565771
  • Best.Nr.: 33368974
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geografie und Geologie in Köln und arbeitete zunächst als Illustrator. Seine mystischen Wissenschaftsthriller begeisterten die Leser auf Anhieb und wurden zu Bestsellern. Der Autor lebt und arbeitet in Stuttgart.

Kundenbewertungen zu "Der gläserne Fluch / Chroniken der Weltensucher Bd.3"

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Bewertung von sueorange am 12.09.2011 ***** ausgezeichnet
Der Völkerkundler Richard Bellheim ist ein alter Studienfreund von Carl Friedrich von Humboldt. Im Oktober des Jahres 1893 begibt er sich auf Entdeckungsreise in Französisch- Sudan, dem heutigen Mali. Dort findet er eine verlassene Stadt. Es handelt sich dabei um die Hauptstadt der Tellem. Dieses Wüstenvolk verfügte über außergewöhnliche astronomische Kenntnisse.
Nachdem Bellheim wieder nach Berlin zurückkehrte, erhält auch Humboldt eine Einladung zu seinem Universitätsvortrag. Jedoch erscheint ihm Bellheim total verändert. Irgendetwas ist ihm wohl auf der Reise widerfahren.Eine Wesensveränderung ist erkennbar und er scheint sich von Glas zu ernähren. Humboldt und seine Freunde erhalten den Auftrag, von Bellheims Ehefrau, herauszufinden, was dieser in Afrika erlebt hat. Daraufhin machen sie sich mit der Pachacútec auf den Weg in ein neues aufregendes Abenteuer.

Auch der dritte Teil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Charaktere der Reihe sind mir schon so sehr ans Herz gewachsen,dass ich gar nicht mehr anders kann, als bei jedem ihrer Abenteuer aufs Neue mitzufiebern. Mein Lieblingscharakter ist und bleibt die Kiwidame Wilma und die ist natürlich auch wieder mitgefahren. Die einzelnen Personen befinden sich auch im stetigen Wandel, man merkt, dass sie ein wenig reifer geworden sind. Die Dialoge wirken natürlich. Der Schreibstil ist leicht und lebendig. Der Autor vermag es den Leser mit seiner Geschichte mitzureisen, so dass es unmöglich ist, lange an dem Buch zu schmöckern, man muss immer weiter lesen, noch eine Seite und noch ein Kapitel und schwupps, hat man sich als Leseratte auch schon auf die letzte Seite durchgefressen, satt und glücklich... aber nur bis zum nächsten Band!

Auch dieses Mal steckt nicht nur eine irre spannende Geschichte im Buch, auch die äußere Erscheinung ist wieder bemerkenswert. Der Buchumschlag ist wunderschön, die Karte der Tafelberge von Bandiagara auf den Buchdeckelinnenseiten lädt zum Träumen ein, das Lesebändchen ist nicht nur schick, sondern erspart auch das Lesezeichen und die Encyclopedia Humboldica erklärt allerhand Wissenwertes zum Schluss.

Ein schönes Abenteuerbuch für Jugendliche und Junggebliebene und für alle die auch gerne mal in Gedanken in die entlegensten Gegenden reisen möchten.

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Bewertung von christilaudi aus Horb a.N. am 01.07.2011 ***** ausgezeichnet
Schon seit Jahrhunderten ruht die verlassene Lehmhüttenstadt der Tellem von Bandiagara. Aus der Sahara war dieses rätselumwobene Volk einst in das heutige Mali gekommen und mit ihnen ein Gegenstand, vor dem es die Welt zu schützen galt. Doch zurück in Berlin hält Bellheim einen Vortrag in der Universität wo auch Carl Friedrich von Humboldt eingeladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit Bellheim aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er sehr vergesslich und völlig durcheinander. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen was in Afrika geschehen war. So macht sich dann Humboldt usw. auf den Weg um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen. Dabei geraden sie in manches Abenteuer.
Ich finde das Buch sehr spannend und aufregend kann es nur jedem empfehlen. Mir gefällt die Art von schreiben finde es einfach super.

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Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 16.06.2011 ***** ausgezeichnet
Mit Der gläserne Fluch legt Thomas Thiemeyer den dritten Roman seiner Chroniken der Weltensucher Reihe vor und schreibt erneut Abenteuerliteratur par excellence. Mit einer Artefaktsuche in Indiana Jones Manier baut der Autor eine spannende Expedition, in das Afrika und seine regionalen Mythen im Jahre 1893, auf. So entführt der Roman in die Historie des afrikanischen Kontinents und offenbart einen interessanten Fundus an kulturellen Schätzen, Legenden und Geheimnissen. Erneut lässt der Autor seiner Leserschaft eine Vermittlung von Wissen zukommen, die alles andere als trocken wirkt. Thomas Thiemeyer regt dazu an über den eigenen Tellerrand hinauszusehen und enthüllt Einblicke in das Leben einer zurückgezogenen Kultur, die für sich schon spannend genug wären.

Wie bereits in Die Stadt der Regenfresser und Der Palast des Poseidon geht es auch hier höchstdramatisch und actionreich zu. Die Reise nach Afrika entwickelt sich von der Suche nach einem mysteriösen ausserweltlichen Fluchbringer zu einem intelligenten Abenteuer, um die Rettung der gesamten Menschheit. Die Themen Assimilation und Freiheit ziehen sich durch den Roman und werfen auf packende Weise Fragen auf, die grundlegend sind und verdeutlichen, dass es für ihre Beantwortung in eskalierenden Momenten einigen Mutes bedarf. Das phantastische Element ist zentral in Der gläserne Fluch platziert und entwickelt eine eindrucksvolle, knirschende Dynamik, die filmreife Bilder erzeugt und dem Leser Schauer des Unbehagens über den Rücken laufen lassen. Bereichert durch die Schwierigkeiten einer zaghaften jugendlichen Liebe und unerwartete Entwicklungen im Familiengefüge der Humbolds, ist Der gläserne Fluch ein facettenreiches Jugendbuch geworden, dass rundum zu überzeugen weiss.
Neben dem Handlungsstrang, um Oskar und seinen Stiefvater, hält das Buch auch eine Begegnung mit einem alten Bekannten bereit. Diese zweite Geschichte verläuft parallel, ist aber örtlich und inhaltlich sehr dicht an der Suche der Entdeckergruppe angesiedelt und stellt ein spannendes Abenteuer, mit zwielichtigem Flair in der afrikanischen Wüste, dar. Neben der gut aufgebauten Spannung, einer gelungenen mysteriösen Atmosphäre und halsbrecherischen Momenten gelingt es Thomas Thiemeyer sehr gekonnt stillere Momente in seinen Roman einfliessen zu lassen, die nachdenklich stimmen und mitfühlen lassen. Garniert mit etwas Humor und eindrucksvollen Landschaftbeschreibungen ist Der gläserne Fluch ein phantastischer Abenteuerroman, mit wissenschaftlichem Hintergrund und einer packenden Geschichte, die zu einem Page Turner wird.

Wissenschaft wird bei Thomas Thiemeyer zu einer turbulenten Entdeckungsreise und wo andere Autoren ihre Helden die Fäuste fliegen lassen, wird hier mit Köpfchen gearbeitet, was sich als deutlich spannender herausstellt. So muss moderne Abenteuerliteratur für jung und alt geschrieben sein.

Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch – Chroniken der Weltensucher 3 – Ein faszinierendes Steampunk Abenteuer im ehemaligen Französisch-Sudan, das rundum zu begeistern weiss. Wissenschaft trifft auf Fiktion und erzeugt eine dramatische Geschichte mit Witz, Action, Mysterien, tollen Figuren und einem exotischen Flair, das fesselt und zum Mitfiebern anregt. Eine filmreife Geschichte, die bis zu ihrer letzten Seite spannend bleibt.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 13.06.2011 ***** ausgezeichnet
Nach den vorangegangenen Abenteuern in Südamerika und in den Tiefen des Meeres, verschlägt es die Weltensucher rund um Carl Friedrich von Humboldt nun auf den schwarzen Kontinent Afrika.
Der Grund dafür ist die mysteriöse Veränderung im Wesen Richard Bellheims, einem alten Studienkollegen Humboldts, der nach seiner Forschungsreise auf den Spuren des untergegangenen Volks der Tellem nicht mehr wiederzuerkennen ist. Er verhält sich äußerst seltsam, isst scheinbar Glas und erkennt seine alten Freunde nicht mehr. Als es am Silvesterabend im Hause Bellheims zu einem unheimlichen Schicksalsschlag kommt, weiß Humboldt, dass seine Reise unabdingbar ist und Bellheims Schicksal möglicherweise eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellt.
Nur kurze Zeit später befinden sich die Weltensucher an Bord ihres Luftschiffs Pachacútec und steuern neuen Abenteuern entgegen, immer auf der Spur von ungelösten Rätseln und großen Herausforderungen. Auf ihrer Reise treffen sie auf alte Freunde, neue Feinde und so manches Mal stehen sich die Forscher bei der Lösung ihrer Probleme auch selbst im Weg...

Eigene Meinung:
Mit Thiemeyers Büchern rund um die Weltensucher geht es mir wie mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips: irgendwann blättere ich die letzte Seite um und denke ganz perplex, wie schon vorbei? Die Abenteuer von Carl Friedrich von Humboldt und seinen Gefährten üben einen erhöhten Suchtfaktor aus. Die Mischung aus Abenteuer, Spannung, historischen Hintergründen und einer kleinen Prise Fantastik lässt jedes Leserherz höher schlagen, dass früher als Kind Opas Karl May Sammlung verschlungen oder zum x-ten Mal die Verfilmungen von Jules Verne im Fernsehen verfolgt hat. Die Altersempfehlung des Verlages kann man getrost vergessen. Thomas Thiemeyer schafft mit seinem Einfallsreichtum und seiner hervorragenden Recherche abenteuerliche Weltreisen auf dem Papier, die man auch noch voller Faszination liest, wenn man wie ich ganz knapp dem Teenageralter entwachsen ist ;)
Im Gegensatz zum Abenteuer "Der Palast des Poseidon" standen für mich dieses Mal nicht Überraschungsmomente und unterschwelliges Grauen im Vordergrund, sondern insbesondere die Charakterentwicklung der liebgewonnenen Helden. So hielten die Entwicklung und die Auflösung des "gläsernen Fluches" zwar keine allzu großen Überraschungen für mich bereit, aber ich war gefesselt von dem Verhalten der Protagonisten untereinander. Von Humboldt ist nicht mehr der unnahbare Wissenschaftler und Denker aus den beiden ersten Abenteuern, sondern zeigt viel mehr Gefühl wie früher. Allerdings führen zwischenmenschliche Gefühle dazu, dass es schon bald mit der Gesundheit eines Teammitglieds nicht mehr zum Besten steht. Kommen neben Kopfentscheidungen Gefühle, Missverständnisse und persönlicher Ärger ins Spiel, werden Entscheidungen eben nicht mehr nur aus Vernunftgründen getroffen und einiges was zwischen den Weltensuchern ungesagt oder unverstanden bleibt, treiben die Entwicklungen in eine negative und gefährliche Richtung.
Neben dem Wiederlesen mit den fünf Abenteurern Carl Friedrich von Humboldt, Eliza, Oskar, Charlotte und der süßen Kiwidame Wilma, hat es mich besonders gefreut, dass Thomas Thiemeyer mit dem Reporter Max Pepper und dem Fotografen Harry Boswell zwei weitere alte Bekannte an dem neuen Abenteuer teilhaben lässt. Dazu kommt ein neuer Bösewicht, der sich dieses Mal allerdings mehr durch Brutalität und Gier als durch Raffinesse auszeichnet, neue faszinierende Nebencharaktere und für die weiblichen Leser auch etwas fürs Herz, inklusive einer Entwicklung die einen den Folgebänden entgegenfiebern lassen ;)
Mein heimlicher Star war wieder einmal Wilma, die mit ihrer neugierigen und manchmal dickköpfigen Art zeitweise an ein kleines Kind erinnert und parallel zu einem "großen" Paar in dieser Geschichte eine kleine Liebesgeschichte erleben darf.

Fazit:
Durch den erhöhten Suchtfaktor ein ebenso kurzer - aber intensiver - Genuss wie eine Tafel Schokolade!

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.06.2011 ***** ausgezeichnet
Mit dem dritten Teil der Chroniken der Weltensucher setzt Thomas Thiemeyer noch einen drauf. Diese Jugendbuchserie begeistert jung und alt in gleichem Maße, fesselt einen von der ersten Seite und lässt einen nicht mehr los.

Dieses Mal zieht es unsere Freunde nach Afrika zu den Tafelbergen. Denn der berühmte Völkerkundler Richard Bellheim, kehrte von seiner letzten Reise völlig verstört und verändert zurück. Als Humboldt selbt Zeuge seiner unglaublichen Wandlung geworden ist möchte er dem Geheimnis auf den Grund gehen.

Nach der aufregenden Ankunft mit ihrem Luftschiff begeben sie sich auf Bellheims Spuren und entdecken den legendären "gläsernen Fluch". Doch große Vorsicht ist geboten, denn es geht eine unheimliche und gefährliche Kraft von dem Kristall aus.

Die ansässigen Dogon sind davon überzeugt, dass das Ende der Welt eingeläutet wird und es sieht ganz danach aus dass der skrupelosen, gierige Gegenspieler Sir Jabez Wilson die Prophezeiung erfüllt. Gelingt es Humboldt und seinen Anhänger diesen Wahnsinn zu stoppen?

Die Geschichte zieht einen sofort in den Bann und die Spannung steigert sich ins unermessliche. Es gibt einige Momente in denen man die Luft anhält und es völlig ungewiss ist wie es endet oder weitergeht.

Neben unseren Forschern und Abenteurer treffen wir mit Max Pepper und Harry Boswell auf alte Bekannte und das Volk der Dogon wächst einem sehr ans Herz.

Oskar und sein Vater werden auf eine große Probe gestellt und Charlotte trägt ein Geheimnis mit sich rum.

"der gläserne Fluch" hat mich restlos begeistert und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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