Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4 - DiTerlizzi, Tony; Black, Holly

Tony DiTerlizzi Holly Black 

Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4

Illustrator: DiTerlizzi, Tony / Übersetzer: Brauner, Anne
Gebundenes Buch
 
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Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4

Mallory ist entführt worden! Um sie zu retten, folgen Jared und Simon einem verschlüsselten Hinweis, der sie in einen alten Steinbruch führt. Hier befindet sich seit jeher das Reich der Zwerge, das vom schrecklichen Mulgarath beherrscht wird. Die Zwillinge können Mallory zwar aus der Gewalt der Zwerge befreien, doch dann sehen sie Mulgarath, wie er das Buch der magischen Geschöpfe in Händen hält.


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 122 S. m. Illustr.
  • Seitenzahl: 122
  • Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 161mm x 20mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783570129210
  • ISBN-10: 3570129217
  • Best.Nr.: 13382287
Holly Black und Tony DiTerlizzi haben ein spannendes Familienabenteuer mit modernen und aufregenden Charakteren kreiert und eine Welt geschaffen, in der die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit fließend ist.

"Die Spiderwick-Geheimnisse sind gruselig genug, um sich bei den jungen Harry P.-Fans durchzusetzen." (Time Magazine)

Holly Black und Tony DiTerlizzi haben ein spannendes Familienabenteuer mit modernen und aufregenden Charakteren kreiert und eine Welt geschaffen, in der die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit fließend ist.
Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman "Die Zehnte" veröffentlichte, lebt sie als freischaffende Autorin und hat mit ihren Romanen aus der Zauberwelt ihr Publikum und die Presse in Bann geschlagen. "Die Zehnte" wurde von der Amercan Library Association als "Best Book for Young Adults" ausgezeichnet.

Leseprobe zu "Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4"

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Leseprobe zu "Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4"

Liebe Leser, in all den Jahren unserer Freundschaft empfanden Tony und ich eine gemeinsame, aus der Kindheit herrührende Begeisterung für Elfen. Wir wussten aber noch nicht, wie wichtig diese Verbindung einmal sein und wie sehr sie auf dem Prüfstand stehen würde.

Eines Tages nahmen Tony und ich – mit einigen anderen Autoren – an einer Signierstunde in einer großen Buchhandlung teil. Als wir alle Bücher signiert hatten, blieben wir noch ein bisschen, halfen beim Wegräumen der Bücher und unterhielten uns, bis plötzlich ein Buchhändler auf uns zukam. Er sagte, für uns sei ein Brief hinterlassen worden. Als ich nachfragte, für wen von uns beiden, antwortete er zu unserer Überraschung: "Für Sie beide."

Der Brief sah genauso aus wie auf der Abbildung auf der nächsten Seite. Lange Zeit starrte Tony nur auf die Kopie, die dem Brief beilag. Dann stellte er mit gepresster Stimme Überlegungen an, wo der Rest des Manuskripts geblieben sein könnte. In aller Eile schrieben wir eine Nachricht, steckten sie in den Briefumschlag und baten den Buchhändler, ihn den Grace-Kindern zukommen zu lassen.

Kurz darauf lag ein mit rotem Band verschnürtes Paket vor meiner Tür. Wenige Tage danach klingelten die drei Kinder und erzählten mir ihre Geschichte.

Es ist kaum zu beschreiben, was seitdem geschehen ist. Tony und ich mussten in eine Welt eintauchen, an die wir nie wirklich geglaubt hatten. Inzwischen haben wir verstanden, dass Elfen wesentlich vielschichtiger sind als in den Geschichten unserer Kindheit. Um uns herum gibt es eine unsichtbare Welt, und wir hoffen, dass ihr, liebe Leser, einen Blick dafür bekommen werdet.

Holly Black

Liebe Mrs Black, lieber Mr DiTerlizzi,

ich weiß, dass viele Leute nicht an Elfen glauben. Ich glaube aber daran

und Sie doch auch, oder? Nachdem ich Ihre Bücher gelesen habe, habe

ich meinen Brüdern von Ihnen erzählt, und dann haben wir beschlossen,

Ihnen zu schreiben.

Wir wissen etwas über echte Elfen. Genau genommen wissen wir sogar eine ganze Menge darüber.

Das beiliegende Blatt ist die Kopie einer Seite aus einem alten Buch, das wir auf unserem Speicher gefunden haben. Die Kopie ist nicht besonders gut, weil wir Schwierigkeiten mit dem Kopierer hatten. In dem Buch steht, wie man Elfen erkennen kann und wie man sich am besten vor ihnen schützt.

Wären Sie bereit, dieses Buch Ihrem Verleger zu übergeben? Wenn ja, dann stecken Sie diesen Brief in den Briefumschlag und geben ihn im Laden zurück. Wir werden einen Weg finden, Ihnen das Buch zukommen zu lassen. Es wäre zu gefährlich, es mit der Post zu schicken.

Wir möchten gerne, dass die Leute davon erfahren.

Was uns passiert ist, kann auch jedem anderen passieren.

Mit freundlichen Grüßen

Mallory, Jared und Simon Grace

KAPITEL EINS

In dem ein Kampf und ein Duell stattfinden

Der Motor des Kombis brummte schon. Mallory lehnte an der Wagentür. Im Kontrast zu den strahlend weißen, langen Fechtsocken wirkten ihre Turnschuhe abgetragen. Sie hatte ihre Haare gegelt und so fest zu einem Pferdeschwanz gebunden, dass ihr buchstäblich die Augen herausquollen. Mrs Grace stand auf der Fahrerseite und stemmte die Hände in die Hüften.

"Ich habe ihn gefunden!" Außer Atem lief Jared auf die beiden zu.

"Simon!", rief Mrs Grace. "Wo hast du bloß gesteckt? Wir haben dich überall gesucht!"

"Ich war im Kutscherhaus", antwortete Simon. "Musste mich noch um den ... äh, Vogel kümmern, den ich gefunden habe." Simon schien sich in seiner Haut ziemlich unwohl zu fühlen – er hatte keine Erfahrung im Lügen. Das war eher Jareds Fachgebiet.

Mallory verdrehte die Augen. "Echt schade, dass Mom nicht ohne dich fahren wollte."

"Mallory!" Die Mutter schüttelte missbilligend den Kopf. "Los, ab ins Auto. Wir kommen sowieso schon zu spät und ich muss auch noch etwas abgeben."

Als Mallory ihre Sporttasche in den Kofferraum warf, fiel Jared auf, dass sie um die Brust herum irgendwie merkwürdig aussah. Steif und seltsam ... groß.

"Was hast du denn da an?", fragte er und zeigte darauf.

"Halt die Klappe", antwortete sie.

Jared kicherte. "Ich meine ja nur, du siehst aus, als ob du ..."

"Halt die Klappe!", wiederholte sie und setzte sich auf den Beifahrersitz, während die Jungen hinten einstiegen. "Das ist zum Schutz, ich muss das tragen."

Jared lächelte still und beobachtete die vorbeirauschenden Wälder. Seit mehr als zwei Wochen hielten die Elfen schon still – nicht mal Thimbletack hatte sich gerührt –, und manchmal musste Jared sich kneifen, so unwirklich erschien es ihm. Ab und zu kam es ihm so vor, als gebe es doch für alles eine logische Erklärung. Nicht einmal das ätzende Wasser war seiner Mutter verdächtig erschienen – sie ging davon aus, dass es aus einem verschmutzten Brunnen stammte. Deshalb kauften sie ihr Trinkwasser jetzt im Supermarkt, bis die alten Leitungen an eine Zentralversorgung angeschlossen wurden. Aber Simons Greif war immer noch da und der konnte wirklich nur mit Arthurs Handbuch erklärt werden.

"Kau nicht dauernd auf deinem Pferdeschwanz herum", sagte die Mutter zu Mallory. "Warum bist du bloß so aufgeregt? Ist die neue Mannschaft wirklich so gut?"

"Alles okay."

Damals in New York hatte sie in Jogginghose und einem Mannschaftshemd gefochten, das sie sich aus einem großen Stapel gefischt hatte. Wenn man getroffen hatte, hob ein Typ die Hand. An der neuen Schule trugen die Fechter richtige Uniformen und kämpften mit elektrischen Floretten. Sie waren an eine Trefferanzeige angeschlossen, die bei jedem Treffer blinkte. Jareds Meinung nach reichte das aus, um einen nervös zu machen. Die Mutter war anscheinend auf eine andere Erklärung verfallen. "Es ist wegen dieses Jungen, stimmt's? Mit dem du dich am Mittwoch unterhalten hast, als ich dich abgeholt habe, oder?"

"Welcher Junge?", fragte Simon von hinten und fing schon im Voraus an zu lachen.

"Sei ruhig", sagte die Mutter, beantwortete aber dennoch seine Frage. "Chris, der Fechtkapitän. Er ist doch Kapitän, oder?"

Mallory brummte unverbindlich.

"Chris und Mallory trinken Tee, K-Ü-S-S-E-N-D", sang Simon. Jared kicherte und Mallory drehte sich mit zusammengekniffenen Augen um.

"Willst du deine Milchzähne alle auf einmal verlieren?"

"Hör nicht auf sie", sagte Mrs Grace zu Simon, und zu Mallory gewandt, fuhr sie fort: "Und mach dir keine Sorgen. Du bist ein hübsches, kluges Mädchen und eine großartige Fechterin. Wetten, dass er dich mag?"

"Mom!" Mallory stöhnte und ließ sich tiefer in den Sitz sinken.

Die Mutter hielt an der Leihbücherei, in der sie arbeitete, lieferte einige Unterlagen ab und kehrte etwas außer Atem zu dem wartenden Auto zurück.

"Mach schon, ich darf nicht zu spät kommen!", drängte Mallory und strich sich unnötigerweise die Haare aus dem Gesicht. "Das ist mein erstes Turnier!"

Mrs Grace seufzte. "Wir sind gleich da."

Jared schaute weiter aus dem Fenster und sah gerade noch eine Art tiefen Krater, bevor sie eine Steinbrücke überquerten. Hier fuhr der Schulbus nicht entlang.

"Simon, sieh mal! Was ist das?"

"Ein verlassener Steinbruch", antwortete Mallory ungeduldig. "Dort hat man früher Steine geklopft."

"Ein Steinbruch", wiederholte Jared. Er erinnerte sich an etwas, das auf der Landkarte stand, die sie im Arbeitszimmer ihres Großonkels Arthur gefunden hatten.

"Was meinst du, ob es dort Fossilien gibt?", fragte Simon und verrenkte sich bei dem Versuch, aus dem Fenster zu schauen, beinahe den Hals. "Welche Dinosaurier haben wohl in dieser Gegend gelebt?"

Die Mutter fuhr auf den Parkplatz der Schule und gab keine Antwort.

Jared und Simon stiegen mit ihrer Mutter auf die Zuschauertribüne der Turnhalle, während Mallory sich zu ihrer Mannschaft setzte. Einige andere Familien und ein Haufen Leute, die Jared aus der Schule kannte, waren auch schon da. Auf dem Boden lag eine rechteckige Matte, auf die Linien geklebt waren. Mallory sagte planche dazu, aber in Jareds Augen sah sie einfach aus wie eine gewöhnliche, lange schwarze Matte. Dahinter stand ein Klapptisch mit der Trefferanzeige, die mit ihren großen bunten Knöpfen wie ein Spielzeug aussah. Der Direktor fummelte an den Kabeln herum, verband sie mit einem Florett und testete, wie viel Strom nötig war, damit der Summer ertönte und die Lichter aufblinkten.

Mallory setzte sich an einem Ende der planche auf einen Metallstuhl und packte ihre Sporttasche aus. Chris hockte sich neben sie und redete auf sie ein. Die restliche Mannschaft tummelte sich am anderen Ende der Matte.

Leseprobe zu "Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4"

Liebe Leser, in all den Jahren unserer Freundschaft empfanden Tony und ich eine gemeinsame, aus der Kindheit herrührende Begeisterung für Elfen. Wir wussten aber noch nicht, wie wichtig diese Verbindung einmal sein und wie sehr sie auf dem Prüfstand stehen würde.

Eines Tages nahmen Tony und ich – mit einigen anderen Autoren – an einer Signierstunde in einer großen Buchhandlung teil. Als wir alle Bücher signiert hatten, blieben wir noch ein bisschen, halfen beim Wegräumen der Bücher und unterhielten uns, bis plötzlich ein Buchhändler auf uns zukam. Er sagte, für uns sei ein Brief hinterlassen worden. Als ich nachfragte, für wen von uns beiden, antwortete er zu unserer Überraschung: "Für Sie beide."

Der Brief sah genauso aus wie auf der Abbildung auf der nächsten Seite. Lange Zeit starrte Tony nur auf die Kopie, die dem Brief beilag. Dann stellte er mit gepresster Stimme Überlegungen an, wo der Rest des Manuskripts geblieben sein könnte. In aller Eile schrieben wir eine Nachricht, steckten sie in den Briefumschlag und baten den Buchhändler, ihn den Grace-Kindern zukommen zu lassen.

Kurz darauf lag ein mit rotem Band verschnürtes Paket vor meiner Tür. Wenige Tage danach klingelten die drei Kinder und erzählten mir ihre Geschichte.

Es ist kaum zu beschreiben, was seitdem geschehen ist. Tony und ich mussten in eine Welt eintauchen, an die wir nie wirklich geglaubt hatten. Inzwischen haben wir verstanden, dass Elfen wesentlich vielschichtiger sind als in den Geschichten unserer Kindheit. Um uns herum gibt es eine unsichtbare Welt, und wir hoffen, dass ihr, liebe Leser, einen Blick dafür bekommen werdet.

Holly Black

Liebe Mrs Black, lieber Mr DiTerlizzi,

ich weiß, dass viele Leute nicht an Elfen glauben. Ich glaube aber daran

und Sie doch auch, oder? Nachdem ich Ihre Bücher gelesen habe, habe

ich meinen Brüdern von Ihnen erzählt, und dann haben wir beschlossen,

Ihnen zu schreiben.

Wir wissen etwas über echte Elfen. Genau genommen wissen wir sogar eine ganze Menge darüber.

Das beiliegende Blatt ist die Kopie einer Seite aus einem alten Buch, das wir auf unserem Speicher gefunden haben. Die Kopie ist nicht besonders gut, weil wir Schwierigkeiten mit dem Kopierer hatten. In dem Buch steht, wie man Elfen erkennen kann und wie man sich am besten vor ihnen schützt.

Wären Sie bereit, dieses Buch Ihrem Verleger zu übergeben? Wenn ja, dann stecken Sie diesen Brief in den Briefumschlag und geben ihn im Laden zurück. Wir werden einen Weg finden, Ihnen das Buch zukommen zu lassen. Es wäre zu gefährlich, es mit der Post zu schicken.

Wir möchten gerne, dass die Leute davon erfahren.

Was uns passiert ist, kann auch jedem anderen passieren.

Mit freundlichen Grüßen

Mallory, Jared und Simon Grace

KAPITEL EINS

In dem ein Kampf und ein Duell stattfinden

Der Motor des Kombis brummte schon. Mallory lehnte an der Wagentür. Im Kontrast zu den strahlend weißen, langen Fechtsocken wirkten ihre Turnschuhe abgetragen. Sie hatte ihre Haare gegelt und so fest zu einem Pferdeschwanz gebunden, dass ihr buchstäblich die Augen herausquollen. Mrs Grace stand auf der Fahrerseite und stemmte die Hände in die Hüften.

"Ich habe ihn gefunden!" Außer Atem lief Jared auf die beiden zu.

"Simon!", rief Mrs Grace. "Wo hast du bloß gesteckt? Wir haben dich überall gesucht!"

"Ich war im Kutscherhaus", antwortete Simon. "Musste mich noch um den ... äh, Vogel kümmern, den ich gefunden habe." Simon schien sich in seiner Haut ziemlich unwohl zu fühlen – er hatte keine Erfahrung im Lügen. Das war eher Jareds Fachgebiet.

Mallory verdrehte die Augen. "Echt schade, dass Mom nicht ohne dich fahren wollte."

"Mallory!" Die Mutter schüttelte missbilligend den Kopf. "Los, ab ins Auto. Wir kommen sowieso schon zu spät und ich muss auch noch etwas abgeben."

Als Mallory ihre Sporttasche in den Kofferraum warf, fiel Jared auf, dass sie um die Brust herum irgendwie merkwürdig aussah. Steif und seltsam ... groß.

"Was hast du denn da an?", fragte er und zeigte darauf.

"Halt die Klappe", antwortete sie.

Jared kicherte. "Ich meine ja nur, du siehst aus, als ob du ..."

"Halt die Klappe!", wiederholte sie und setzte sich auf den Beifahrersitz, während die Jungen hinten einstiegen. "Das ist zum Schutz, ich muss das tragen."

Jared lächelte still und beobachtete die vorbeirauschenden Wälder. Seit mehr als zwei Wochen hielten die Elfen schon still – nicht mal Thimbletack hatte sich gerührt –, und manchmal musste Jared sich kneifen, so unwirklich erschien es ihm. Ab und zu kam es ihm so vor, als gebe es doch für alles eine logische Erklärung. Nicht einmal das ätzende Wasser war seiner Mutter verdächtig erschienen – sie ging davon aus, dass es aus einem verschmutzten Brunnen stammte. Deshalb kauften sie ihr Trinkwasser jetzt im Supermarkt, bis die alten Leitungen an eine Zentralversorgung angeschlossen wurden. Aber Simons Greif war immer noch da und der konnte wirklich nur mit Arthurs Handbuch erklärt werden.

"Kau nicht dauernd auf deinem Pferdeschwanz herum", sagte die Mutter zu Mallory. "Warum bist du bloß so aufgeregt? Ist die neue Mannschaft wirklich so gut?"

"Alles okay."

Damals in New York hatte sie in Jogginghose und einem Mannschaftshemd gefochten, das sie sich aus einem großen Stapel gefischt hatte. Wenn man getroffen hatte, hob ein Typ die Hand. An der neuen Schule trugen die Fechter richtige Uniformen und kämpften mit elektrischen Floretten. Sie waren an eine Trefferanzeige angeschlossen, die bei jedem Treffer blinkte. Jareds Meinung nach reichte das aus, um einen nervös zu machen. Die Mutter war anscheinend auf eine andere Erklärung verfallen. "Es ist wegen dieses Jungen, stimmt's? Mit dem du dich am Mittwoch unterhalten hast, als ich dich abgeholt habe, oder?"

"Welcher Junge?", fragte Simon von hinten und fing schon im Voraus an zu lachen.

"Sei ruhig", sagte die Mutter, beantwortete aber dennoch seine Frage. "Chris, der Fechtkapitän. Er ist doch Kapitän, oder?"

Mallory brummte unverbindlich.

"Chris und Mallory trinken Tee, K-Ü-S-S-E-N-D", sang Simon. Jared kicherte und Mallory drehte sich mit zusammengekniffenen Augen um.

"Willst du deine Milchzähne alle auf einmal verlieren?"

"Hör nicht auf sie", sagte Mrs Grace zu Simon, und zu Mallory gewandt, fuhr sie fort: "Und mach dir keine Sorgen. Du bist ein hübsches, kluges Mädchen und eine großartige Fechterin. Wetten, dass er dich mag?"

"Mom!" Mallory stöhnte und ließ sich tiefer in den Sitz sinken.

Die Mutter hielt an der Leihbücherei, in der sie arbeitete, lieferte einige Unterlagen ab und kehrte etwas außer Atem zu dem wartenden Auto zurück.

"Mach schon, ich darf nicht zu spät kommen!", drängte Mallory und strich sich unnötigerweise die Haare aus dem Gesicht. "Das ist mein erstes Turnier!"

Mrs Grace seufzte. "Wir sind gleich da."

Jared schaute weiter aus dem Fenster und sah gerade noch eine Art tiefen Krater, bevor sie eine Steinbrücke überquerten. Hier fuhr der Schulbus nicht entlang.

"Simon, sieh mal! Was ist das?"

"Ein verlassener Steinbruch", antwortete Mallory ungeduldig. "Dort hat man früher Steine geklopft."

"Ein Steinbruch", wiederholte Jared. Er erinnerte sich an etwas, das auf der Landkarte stand, die sie im Arbeitszimmer ihres Großonkels Arthur gefunden hatten.

"Was meinst du, ob es dort Fossilien gibt?", fragte Simon und verrenkte sich bei dem Versuch, aus dem Fenster zu schauen, beinahe den Hals. "Welche Dinosaurier haben wohl in dieser Gegend gelebt?"

Die Mutter fuhr auf den Parkplatz der Schule und gab keine Antwort.

Jared und Simon stiegen mit ihrer Mutter auf die Zuschauertribüne der Turnhalle, während Mallory sich zu ihrer Mannschaft setzte. Einige andere Familien und ein Haufen Leute, die Jared aus der Schule kannte, waren auch schon da. Auf dem Boden lag eine rechteckige Matte, auf die Linien geklebt waren. Mallory sagte planche dazu, aber in Jareds Augen sah sie einfach aus wie eine gewöhnliche, lange schwarze Matte. Dahinter stand ein Klapptisch mit der Trefferanzeige, die mit ihren großen bunten Knöpfen wie ein Spielzeug aussah. Der Direktor fummelte an den Kabeln herum, verband sie mit einem Florett und testete, wie viel Strom nötig war, damit der Summer ertönte und die Lichter aufblinkten.

Mallory setzte sich an einem Ende der planche auf einen Metallstuhl und packte ihre Sporttasche aus. Chris hockte sich neben sie und redete auf sie ein. Die restliche Mannschaft tummelte sich am anderen Ende der Matte.

Kundenbewertungen zu "Der eiserne Baum / Die Spiderwick Geheimnisse Bd.4"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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(4)
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Bewertung von Jann aus Moormerland am 08.11.2012 ***** ausgezeichnet
Im vierten Teil aus der Reihe „Die Spiderwick Geheimnisse“, das den Titel „Der eiserne Baum“ trägt, ist das magische Handbuch Arthur Spiderwicks Handbuch für die phantastische Welt um dich herum nach wie vor verschwunden. Die Situation der Familie hat sich nach den jüngsten Turbulenzen mit den Elfen kaum wieder entspannt, da steht schon wieder neuer Ärger ins Haus. Mallory nimmt in der Schule an einem Fechtturnier teil. Von dort verschwindet sie spurlos. Offensichtlich ist sie entführt worden. Ihre Brüder Jared und Simon machen sich auf die Suche nach ihr. Eine Spur führt die beiden Jungen in einen Steinbruch und sie tappen geradewegs in die Falle, die ihnen die Zwerge gestellt haben. Jetzt befinden sich alle drei Geschwister in der Gewalt der boshaften Zwerge. Die Zwerge schlagen den Zwillingen einen Tausch vor – die Herausgabe ihrer Schwester gegen die Aushändigung des Handbuches. Doch wer ist tatsächlich im Besitz des Handbuches? Und wird es den Geschwistern gelingen, den Zwergen zu entkommen? Die Antworten auf diese Fragen findet ihr im Buch!!!
Auch dieser Band aus der Reihe konnte mich vollauf begeistern. Die Handlung wird düster dargestellt, die feindlichen Figuren wirken bedrohlich und gefährlich. Zeichnungen verstärken die Vorstellung, die man von den Zwergen gewinnt.
Es ist dringend zu empfehlen, die einzelnen Bände der Reihenfolge nach zu lesen. Es sind keine in sich geschlossenen alleine stehende Geschichten sondern Abenteuer, die auf einander aufbauen. Ansonsten wird es schwierig sein, die Zusammenhänge klar zu erkennen. Für alle Spidewick-Fans und -Kenner ist auch dieser Band ein absolutes Muss.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 06.08.2011 ***** sehr gut
Die Abenteuer der Grace Geschwister gehen in die vierte Runde!

Gerade noch konnten sich die Geschwister vor den Elfen retten, schon müssen sie sich mit anderen Wesen rund um das Spiderwick Anwesen auseinandersetzen.
Mallory verschwindet nach einem Fechtturnier spurlos. Jared und Simon machen sich auf die Suche nach ihrer großen Schwester und finden sie nur durch Zufall in einer Höhle wieder, in der sie von den Zwergen gefangen gehalten wird.
Ihre Schwester bekommen die Zwillinge nur dann zurück, wenn sie den Zwergen das Handbuch von Arthur Spiderwick überlassen.

Doch auch nach dem Tausch sind die Geschwister weiterhin in Gefahr...


Die Geschichte knüpft direkt an das Ende des dritten Bandes an und ich war wieder schnell mittendrin im Geschehen. Der Schreibstil ist gewohnt gut und die Geschichte liest sich flüssig, was zu einem an der tollen Wortwahl, zum anderen an der mittelgroßen Schrift liegt. Leider war mir auch dieses Buch mit knapp 130 Seiten zu kurz. Für Kinder ist die Länge jedoch genau richtig.

Eine Weiterentwicklung der Charaktere konnte ich hier nicht feststellen, was mich jedoch nicht weiter gestört hat. Die Zwillinge Jared und Simon handeln nach wie vor mutig und intelligent, Mallory ist weiterhin überheblich, aber dennoch liebenswert.

Besonders gut gefallen haben mir die Zwerge, die hier deutlich besser als in manch anderen Büchern dargestellt und beschrieben werden. Vor allem durch die Zeichnungen, wirken sie sehr lebendig und man kann sich beinahe vorstellen, dass es solche Wesen tatsächlich gibt.

Bei der Covergestaltung bin ich zum ersten Mal positiv überrascht. Bis jetzt fand ich die anderen Cover zwar immer sehr liebevoll gestaltet, aber nie wirklich überragend. Bei diesem Cover ist es jedoch anders. Abgebildet ist hier Mallory, die in einem gläsernen Sarg liegt. Besonders ihr Gesicht ist hierbei gut gelungen.

Auch der vierte Band der Spiderwick Geheimnisse konnte mich überzeugen. Die Geschichte wirkt düsterer und spätestens ab diesem Band ist diese Reihe längst nicht mehr nur für Kinder empfehlenswert!

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Bewertung von Linda F. aus Schwerin am 01.11.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es wieder um die 3 Grace-Kinder. Als die 3 mit ihrer Mutter zu der Schule fahren in der die Kinder fahren, kommt ein Fechttunier auf sie zu. Schließlich ist Mallory eine ausgezeichnete Fechterin. Nur was sie nicht wissen am Ende des Kampfes verschwindet Mallory. Als Jared zu Mallorys Tasche will, er hatte zuvor ein fremdes Mädchen dort wühlen gesehen, hält der Sportlehrer ihn auf. Doch als er kurz vor der Ausgangstür ist, sieht er im Spiegel wieder ein fremder Mensch in der Tasche wühlt. Es ist der Jared-Dubble. Als er wieder aus der Halle geht, geht Jared hinterher. Er bedroht den jetzigen kleinen Jungen mit seinem Taschenmesser. Doch als die Fluraufsicht kommt ist er wirklich in der Klemme. Der kleine Junge läuft häulend davon. Nun wird Mrs. Grace gerufen die mit dem Schulleiter sprechen muss. Als die Zwillinge Mallory suchen, suchen sie vergeblich. Doch sie entscheiden sich zu dem Steinbruch in der Nähe zu gehen. Dort finden sie die Zwerge die Mallory und nun auch die Zwillinge gefangen halten. Mallory ist in einem Sarg in dem sie immer jung bleibt. Die anderen Kinder in einem Käfig der ein winziges Schloss besitzt und sehr stark ist. Doch sie überlisten die Zwerge und befreien Mallory. Auf dem Weg nach draußen treffen sie einen Steinhöhrer und Metallhunde. Vor der Höhle sehen sie Mulgarat mit seinem Volk das aus Kobolden besteht und eine erwachsene Person mit sich schleppt. Was sie nicht wissen es ist ihre Mutter.
Die Spiderwickgeheimnisse sind sehr interessant. Die ersten 3 Bücher habe ich bei meiner Tante in 4 Tagen durchgelesen. Das ist sehr schnell für mich.

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Bewertung von Isabell aus Geesthacht am 25.05.2010 ***** ausgezeichnet
Nachdem ich das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, musste ich es sofort lesen: in diesem 4.Teil verschwindet Jareds und Simons große Schwester Melory. Auf der anstrengenden Suche nach ihr stießen sie auf das Volk der Zwerge. Den Brüdern wird klar, dass diese Melory als Göttin verehren. Ihre Befreiung erweist sich als schwierig, weil ihre Schwester in einen tiefen Schlaf gefallen ist und auch weil die Zwerge ihre Göttin nicht hergeben wollen.
Die Befreiung gelingt den Geschwistern unter Schwierigkeiten, aber die Flucht stellt ein noch größeres Problem dar. Wie sollen sie aus dem Dorf der Zwerge unentdeckt gelangen? Mit vielen Anstrengungen gelingt es ihnen aber am Ende doch. Als die Geschwister die steinigen Berge und Höhlen überwunden haben und einen Blick zurück werfen, sehen sie eine riesige Gestalt, die in großer Wut einen nach dem anderen Zwerg umbringt. Sie sind total geschockt und an dieser spannenden Stelle endet das Buch.
Durch das abrupte und sehr spannende Ende bin ich schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht.
Dieser war, wie auch die Anderen, sehr fassend und spannend geschrieben. Ein Muss für alle, die die Spiderwick-Geheimnisse lieben.
Außerdem sind diese Geschichten so außergewöhnlich geschrieben, dass ich sie jedem Leser von Fantasie Geschichten empfehlen muss.

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Bewertung von Pauline Meye aus Münchenbernsdorf 07589 am 10.11.2008 ***** ausgezeichnet
Wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen kann man es schwer wieder weglegen, auch auch dei diesen Meisterwerk von Holly Black & Tony DiTerlizzi hört die Spannung bis zu Ende nicht auf. Auch als nicht "Leseratte" verschliegt man dieses Buch.

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