Brennendes Herz / Ashes Bd.1 - Bick, Ilsa J.

Brennendes Herz / Ashes Bd.1

Ilsa J. Bick 

Übersetzung: Weiß, Robert A.; Schermer-Rauwolf, Gerlinde; Schuhmacher, Sonja
 
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Brennendes Herz / Ashes Bd.1

Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden, komme, was wolle ...


Produktinformation

  • Verlag: Egmont Ink
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 512 S.
  • Seitenzahl: 502
  • Ashes Bd.1
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 162mm x 50mm
  • Gewicht: 868g
  • ISBN-13: 9783863960056
  • ISBN-10: 386396005X
  • Best.Nr.: 33358938
Ilsa J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin, Möchtegernchirurgin und ehemalige Air Force Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Jugendbücher und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

Leseprobe zu "Brennendes Herz / Ashes Bd.1" von Ilsa J. Bick

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Kundenbewertungen zu "Brennendes Herz / Ashes Bd.1" von "Ilsa J. Bick"

16 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 16 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Sa am 10.08.2013   ausgezeichnet
Diese Buch habe ich von Anfang bis zum dramatischen Ende sofort geliebt!

Ich nehme an, dass derjenige, der sich dieses Buch kaufen will oder sich zumindest dafür interessiert, den Inhalt sich schon bei der Produktbeschreibung durchgelesen hat und ich den Inhalt somit nicht wiederholen werde.
Hier meine Meinung:

"Ashes" von " Ilsa J. Bick" ist ein sehr gelungenes Buch. Es ist sehr spannend und ich konnte den Roman nicht mehr weglegen. Vor allem in die Hauptperson des Buches konnte man sich sehr gut hineinversetzen und ich fühlte alles mit!

Viele spannende bis hin brutale Stellen ließen mich nicht mehr los und die Liebe zwischen Alex und Tom war sehr gut beschrieben und romantisch. Immer wieder kommen neue Charaktere im Laufe der Geschichte hinzu, die man alle auch näher kennen lernt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gelungen und ich konnte das Buch einfach und schnell durchlesen.
Der einzigste negative Punkt ist, dass man am Ende dieser Geschichte einen Cliffhanger erhält und man verzweifelt schon auf der Suche nach dem zweiten Teil ist.

Wer Action, Liebe, blutige Szenen mag, dem kann ich diesen Roman nur ans Herz legen.

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Bewertung von Sharons Bücherparadies aus Neustadt am 08.05.2013   ausgezeichnet
Da dieses Buch schon sehr lange auf meiner Liste stand, war ich wirklich sehr gespannt auf jenes und habe es in den letzten zwei Tagen regelrecht verschlungen!

Die 17 Jährige Alex hat einen Gehirntumor, durch welchen sie unter anderem nicht mehr riechen kann und beschließt eines Tages einfach eine Wanderung durch die Berge zu machen. Dort trifft sie auf Ellie, Jack und deren Hund Mina. Plötzlich durchfährt alle eine Art "Blitz", ein elektromagnetischer Implus und die Welt ist nicht mehr die, die sie einst kannten. Viele Menschen sterben und viele Menschen "veränderten" sich... Auch Alex wird zu einem "neuen" Menschen... Doch was ist in der Welt passiert? Nach einiger Zeit beschließt sie mit Ellie allein durch die Wälder zu wandern, trifft auf Tom und geht nach Rule. Auf ihrer Reise passieren viele merkwürdige, blutige und gefährliche Dinge. Doch all das ist nur der Anfang einer wahren Katastrophe!

Schon als ich die ersten Seiten dieses Buches gelesen hatte, wusste ich, es wird spannend bis zur letzten Seite. Und das war es auch. Ich war sofort tief in der Geschichte drin und fühlte mich, als sei ich immer an Alex´s Seite gewesen und erlebte all das mit. Die Autorin hatte es einfach geschafft mich in diese Geschichte auf irgendeine Art und Weise mit einzubeziehen. Es ging rasant her, es floss viel Blut und an einigen Stellen musste ich sogar selbst meinen Ekel herunterschlucken. Doch gerade das machte das Buch zu einem Top Favoriten meinerseits! Ein grandioser Auftakt begann.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig und so brauchte ich keine zwei Tage und schon hatte ich den ersten Teil durch gelesen. Zum Glück habe ich auch schon den zweiten Band hier, welcher mit Sicherheit nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Die Hauptcharaktere in diesem Buch waren Alex und Tom. Alex lernte ihn allerdings erst später kennen. Diesen mochte ich sehr. Er war tapfer und hatte ein weiches Herz.
Alex ist mein absoluter Lieblingscharakter geworden. Gleich schon am Anfang merkte ich, wie mutig sie war und welche toller Charakter in ihr steckte. Sie wurde von der Autorin bildlich sehr gut dargestellt und ich fühlte mich, als sei ich ihr ständiger Begleiter in all ihren schrecklichen Lagen, in denen sie sich in der Geschichte befand. Und was die Liebe zwischen Alex und Tom angeht, so kann ich nur sagen, dass diese ganz und gar nicht in den Vordergrund geschoben wurde, sondern eher nebenbei behandelt wird. Das fand ich auch sehr positiv.
Nicht vergessen möchte ich Ellie, welche am Anfang des Buches auch eine große Rolle spielte, doch sie nervte mich ziemlich. Auch wenn sie noch ein Kind war, so war sie sehr dickköpfig und stur und ich hätte sie teilweise einfach nur schütteln können.

Ich lege dieses Buch jedem ans Herz, der es gern mal blutig mag, Action und Spannung dabei haben will und in Endzeitstimmung ist. Ihr werdet es nicht bereuen! Dieses Buch hat es eindeutig zu meinen Jahres Highlights geschafft und verdient volle 5 Palmen verdient!

Diese Rezension finden Sie auf meinem Blog http://sharonsbuecher.blogspot.com

http://sharonsbuecher.blogspot.de/2013/05/ashes-brennendes-herz-ilsa-j-bick.html

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Bewertung von Stephie am 10.10.2012   ausgezeichnet
Durch den unerwarteten und lebensverändernden Vorfall gleich zu Beginn fängt die Geschichte schon recht spannend sowie mysteriös an. Man möchte natürlich wissen, was eigentlich genau geschehen ist und nachdem Alex und Ellie auf die ersten Zombies gestoßen sind, stellt man sich die Frage, was diese Veränderungen ausgelöst hat und ob sie von dauerhafter Natur sind.
Zwischendurch, häufig am Ende von Kapiteln, werden von der Autorin durch Alex als Erzählerin außerdem schon Andeutungen über den weiteren Handlungsverlauf gemacht, die die Spannung noch steigern und die Neugier des Lesers auf künftige Geschehnisse wecken.

Da die veränderten Jugendlichen Jagd auf andere, normale Menschen machen und diese dann auch verzehren, gibt es einige Szenen, die teilweise wirklich sehr abartig, brutal und eklig sind, weshalb Ashes nichts für schwache Nerven und auch nicht für allzu junge Leser geeignet ist.
Andere Dinge sind dagegen schon fast zu schrecklich um sie sich auch nur vorstellen zu können. Ilsa J. Bick hat ein grauenhaftes und erschreckendes Szenario geschaffen, dass die (verbliebene) Menschheit von ihrer schlimmsten Seite zeigt. Es ist unfassbar, wie schnell die überlebenden Senioren bereit sind Alex oder andere in ihrem Alter skrupellos zu töten, sogar durch Erhängen, nur weil sie vielleicht später irgendwann zu Zombies werden könnten, und wie rücksichtslos die übrigen Menschen einander ausrauben und ohne Vorräte oder Waffen in der gefährlichen Wildnis ohne jedes Mitgefühl zurücklassen anstatt zusammen zu halten.

Alex ist eine sehr starke, kluge und mutige Protagonistin, in die man sich gut hinein versetzen kann und mit der man auch richtig mitfiebert. Man kann ihre Angst sich selbst, über den plötzlich stark ausgeprägten Geruchssinn hinaus, den sie nach dem Impuls entwickelt hat, zu verändern und ihre Sorge um die junge Ellie gut nachvollziehen.
Sie, Tom und Ellie wachsen einem richtig ans Herz und dass die Drei im Verlauf der Handlung voneinander getrennt werden, bricht es einem fast. Da die Geschichte aus der Sicht von Alex geschildert wird, hat man keinerlei Wissen darüber, was mit Ellie oder Tom geschieht, bis auf die Dinge, die Alex durch andere Personen erfährt, und kann nur die ganze Zeit darauf hoffen, dass Alex die Beiden irgendwann wieder findet und das Trio somit wieder vereint wird.

Besonders interessant, aber ebenfalls erschreckend, ist auch der vierte Teil der Handlung, der in dem Ort Rule spielt. Die Zustände dort sind teilweise geradezu mittelalterlich und die Menschen sind hinter ihrer Fassade sehr skrupellos – wer nichts zur Gemeinschaft beitragen kann, darf nicht hinein und wird praktisch den Zombies überlassen.
Der ganze Ort ist äußerst unheimlich und wird seinem Namen gerecht. Es gibt etliche Regeln, jedoch noch mehr Geheimnisse, von denen viele so schrecklich sind, dass man sie einfach nicht wahrhaben will. Rule ist für Alex wie ein Gefängnis, dennoch bietet es ihr ein gewisses Maß an Sicherheit, weshalb es durchaus verständlich ist, dass Alex’ Entschluss zur Flucht für kurze Zeit ins Wanken gerät.

Besonders bedrohlich ist des Weiteren die Entwicklung, die die Zombies zum Ende hin offenbar durchmachen. Sie wechseln von stumpfsinniger, roher Gewaltanwendung und unüberlegten Handlungen zu geplanten, gemeinschaftlichen Angriffen mit Waffen, was zeigt dass sie intelligenter und damit noch gefährlicher werden.

Ein paar der aufgeworfenen Fragen werden zum Schluss schon beantwortet, sodass es nach vielen Theorien schließlich eine scheinbar logische Erklärung dafür gibt, wer sich verändert, also zum Zombie wird, und wer nicht.
Im Gegenzug wird man allerdings mit einem extrem schlimmen Cliffhanger bestraft, der einem nicht nur das Gefühl gibt, dass das Buch noch gar nicht zu Ende ist, sondern einen verzweifelt nach den fehlenden Seiten suchen lässt.

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 01.09.2012   sehr gut
Verhältnisse wie im 18. Jahrhundert

Alex ist auf einem Selbstfindungstrip im Waucamaw-Nationalpark und nur mit Rucksack und Zelt auf einen Berg geklettert. Dort trifft sie auf die 8-jährige Ellie und ihren Großvater, als plötzlich eine Druckwelle sie zu Boden reißt. Alle Tiere in Alex‘ Umgebung drehen durch, sie selbst hat Schmerzen und blutet. Alles es wieder ruhig ist, ist Ellies Großvater tot, Alex und Ellie sind verwirrt und sämtliche Elektronik hat den Geist aufgegeben. Nun ist Alex auf sich allein gestellt, kann weder Hilfe rufen noch schnell zu ihrem Auto zurück und sie hat eine zickige 8-Jährige am Hals. Glücklicherweise treffen die beiden auf Tom, als ihre Not am größten ist und sie von wilden Hunden und durchgedrehten Menschen angegriffen werden. Tom nimmt alles in die Hand, hat sogar die eine oder andere Theorie, was diesen Totalausfall der Elektronik ausgelöst haben könnte. In Amerika herrschen Zustände, wie im 18. Jahrhundert…

„Ashes“ ist eine Jugenddystopie, aber keine für schwache Nerven! Die Grundstimmung ist ziemlich düster und trostlos, die Zustände mit denen Alex auf den Straßen der USA konfrontiert wird, sind kriegsähnlich und andauernd muss sie sich für durchgedrehten, menschenfleischfressenden Jugendlichen in Acht nehmen, die auf jeden Menschen Jagd machen. Wichtig für die bedrückende Stimmung ist auch der hereinbrechende Winter und das merkwürdige System im Städtchen Rule, in dem Alex erst mal Zuflucht findet. Man muss ich mal vorstellen: Was würden wir ohne unsere technischen Errungenschaften machen? Ohne Internet, Telefon, ja vor allem ohne Strom. Da macht jeder drei Kreuze, der einen Grill oder Campingkocher im Keller stehen hat! Was machen wir ohne fließendes Wasser? Ohne heiße Dusche? Wir können uns ein Leben ohne diesen Luxus nicht mehr vorstellen und genau das macht „Ashes“ zu einer so beängstigenden Geschichte.

Der Schreibstil ist typisch für ein Jugendbuch. Einfache, meist kurze Sätze prägen die Story. Es wird alles aus Alex‘ Sicht geschildert, jedoch in der dritten Person, was mich am Anfang ein wenig verwirrt hat. Allerdings ist man so (fast) genauso nah dran am Geschehen und an Alex‘ Gefühlen, als wäre sie der Ich-Erzähler. Das Buch lässt sich wunderbar flüssig und schnurstracks durchlesen, aber es eine wirklich bedrückende und bedrohliche Atmosphäre geschaffen, die ich fast greifen konnte. Spannend ist es fast pausenlos, denn man weiß ja nie, welche Kreaturen hinter der nächsten Ecke oder dem nächsten Baumstamm lauern. Das Ende beinhaltet einen wirklich gemeinen Cliffhanger und ich bin sehr froh, dass der zweite Teil nun schon erschienen ist und ich sofort weiterlesen kann!

Die Personen haben in meinen Augen ein paar Schwachpunkte. Am besten lernt man die 17-jährige Alex kennen, die nach dem Ereignis, das alles verändert, plötzlich über einen unglaublich guten Geruchssinn verfügt, die sich unterwegs in der Wildnis verliebt und die kleine Ellie vor allen gefahren zu beschützen versucht. Ellie ist ein nerviges, verzogenes Gör, das sich aber durchaus selbst reflektieren kann und auch zu Einsichten fähig ist. Man schließt die Kleine also irgendwann zwangsläufig ins Herz. Tom ist mir fast zu gut, zu heroisch, obwohl in ein dunkles Geheimnis umgibt. Irgendwie war mir Chris lieber als Tom, obwohl der Alex auch vieles verschweigt. Chris ist ein Anführer und ich fand es wirklich herzerweichend, wie er Alex sein Herz geöffnet hat!

Das Cover beinhaltet das obligatorische Mädchengesicht und wirkt gar nicht so düster, wie es im inneren des Buches eigentlich zugeht. Blau ist die dominierende Farbe des Schutzumschlags und auch die Buchdeckel darunter sind richtig schön anzuschauen!

Insgesamt konnte mich „Ashes 01. Brennendes Herz“ von Ilsa J. Bick mit seiner spannenden und düsteren Story schnell von sich überzeugen! Als Dystopie-Fan kann man hier absolut nichts falsch machen, ich meine sogar, man verpasst was, wenn man sich das Buch entgehen lässt

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 01.08.2012   ausgezeichnet
Eine Druckwelle überrascht die siebzehnjährige Alex, als sie sich gerade in den Bergen befindet, und wirft nicht nur sie zu Boden, sondern bringt die ganze Welt durcheinander. Städte wurden dadurch zerstört, alles Elektronische scheint den Geist aufgegeben zu haben, viele Menschen und Tiere starben und einige erscheinen sehr verändert. Alex rappelt sich wieder auf und versucht zu ergründen, was überhaupt passiert ist. Schnell stellt sich heraus, dass im neuen Leben etliche Gefahren auf sie lauern und so nimmt sie Toms Hilfe gerne an, denn er ist ebenfalls ein Überlebender.

Der erste Teil der Ashes-Trilogie hat mich gleich damit überrascht, dass das Endzeitszenario nicht weit in der Zukunft liegt, wie es oft bei Dystopien der Fall ist, sondern dass das Geschehen vom Prinzip her auch einfach in unserer aktuellen Gegenwart spielen könnte, heute, jetzt. Die Welt hat sich nicht über einen längeren Zeitraum zum Negativen verändert, sondern ist durch eine unbekannte Druckwelle aus den Fugen geraten und Alex, die Protagonistin, muss nun mit dieser neuen Situation klar kommen. Die Autorin bietet dem Leser einen schnellen Einstieg in den Plot des Romans und verzichtet dabei auf eine langatmige Einführung. Langatmige Abschnitte sucht man in diesem Roman übrigens vergebens.

"Da knallte etwas auf ihre Beine. Schreiend zog sie sie zurück, und eine sterbende Krähe purzelte auf den Felsen. Einer der enormen Flügen war ganz nach hinten gebogen und der schwarze Schnabel komplett abgebrochen wie eine Bleistiftmine. Und nun begannen überall um sie herum tote und verendende Vögel herabzuprasseln. "(Seite 34)

Ilsa J. Bick hat mich mit ihrem Roman definitiv fesseln können. Sie hat sich eine düstere Welt ausgedacht, die aber durchaus realistische Züge hat und den Leser evtl. gerade deshalb packt, weil dieses Geschehen eben tatsächlich auch bei uns möglich wäre. Alex' Verhalten erschien mir durchweg authentisch und sie war mir von Anfang an sympathisch. Sie besitzt einen starken Willen, kämpft, kann aber auch Unsicherheit und Zweifel zeigen. Trotz der Düsternis im Roman (oder vielleicht auch gerade deshalb) gibt es auch eine zarte Liebesgeschichte, aber besonders hat mir gefallen, dass es neben Alex und dem männlichen Part noch eine weitere Figur gab, die ebenfalls sehr wichtig ist und sicherlich auch in den weiteren Roman noch eine Rolle spielen wird. Dieser Ansatz hat mir gut gefallen, denn oft konzentriert sich das Geschehen nur auf einen Protagonisten (und evtl. dessen Anhang).

"Brennendes Herz" hat mich wirklich überzeugen können, die Autorin hatte viele Überraschungen parat und der erste Band der Trilogie endet mit einem fiesen Cliffhanger. Zum Glück erscheint der nächste Band bereits im August 2012 und wird von mir garantiert ziemlich bald gelesen werden.

Fazit: Ein wirklich fesselnder Auftakt zu einer Trilogie, die man im Auge behalten sollte. Wie heißt es immer so schön: "Da geht noch was!" und ich bin sicher, dass Ilsa J. Bick dieses mit ihrem nächsten Roman bestätigen wird.

Gebundene Ausgabe: 502 Seiten
Verlag: Ink; Auflage: 1 (4. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386396005X
ISBN-13: 978-3863960056
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Ashes

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Bewertung von Lenchen von www.mutos-buecherwelt.blogspot.com aus Fridingen am 27.02.2012   ausgezeichnet
Ashes hat eine recht einfache und fast schon alltägliche Idee, von der postapokalyptischen Welt nach einer Katastrophe. Was die Katastrophe denn nun genau war, bleibt im Endeffekt unbekannt, auch wenn sehr viel darüber spekuliert wird, und das auch glaubhaft und realistisch. Allerdings stört dies überhaupt nicht. Wir sind genauso Ahnungslos wie Alex und co und fiebern mit ihnen mit, als wären wir selbst dabei.

Die Idee weißt, trotz des recht stereotypischen Ansatzes, neue und spannende Ideen auf. Vor allem die Zombies haben etwas mysteriöses und gruseliges ansich, das mir wahrlich Gänsehaut beschert hat ;)

Die Charaktere sind so ziemlich das glaubhafteste und realistischste, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Jeder hier hat sein Päckchen zu tragen und jeder hier macht seinen Job gut, ohne jemals naiv, unglaubwürdig oder gar gezwungen rüberzukommen.
Alex findet man von Anfang an sympathisch, auch wenn sich so mancher Leser wohl nicht eins zu eins mit ihr identifizieren kann.
Tom ist auf seine ganz eigene Art faszinierend und ich habe ich seit seinem ersten Satz ins Herz geschlossen, genau wie Ellie ;D
Ellies Rolle finde ich einfach nur perfekt. Sie ist ein Kind und bleibt auch ein Kind, mit all seinen Schwächen und Ängsten.
Allerdings erlebt die Geschichte zur Mitte hin eine dramatische Wendung, die neue Charaktere ins Spiel bringt. Diese sind zwar auch gut, reichen bei weitem nicht an das ursprüngliche Trio heran und wirken irgendwie deplatziert.

Auch muss ich hier die sich anbahnende Dreiecksgeschichte erwähnen, die in meinen Augen einfach nur unnötig und stereotypisch ist. Es ist doch von vorneherein klar, dass Alex sich schlussendlich für Tom entscheiden wird und nicht für Chris, sollte Tom je wieder auftauchen (wenn das nicht der Fall sein wird, wäre das für mich ein Verbrechen!)
Allerdings tut dieser Charakterwechsel der Spannung des Buches keinen Abbruch, im Gegenteil! Ich persönlich habe die zweite Hälfte sogar fast als spannender empfunden, als die Erste. Allerdings ist diese ganze Sache mit der 'Sekte' dann doch etwas ausufernd und ich hoffe, dass diese im zweiten Band ordentlich ihr Fett wegkriegt ;D

Das Buch baut kontinuierlich Spannung auf. Jeder Satz passt, jeder Satz trägt zum Allgemeinbild bei und kein Satz wird deplatziert, unnötig oder gar langatmig. Die gut 500 Seiten haben sich angefühlt wie 200!
Ashes ist zur (fast) jeder Sekunde absolut glaubwürdig und realistisch.
Es geht hier um das blanke Überleben und nicht um irgendwelche, an den Haaren herbeigezogenen Konflikte und aufgesetzte Liebesbeziehungen.
Ashes schafft das, was nur noch wenige Bücher dieses Genres schaffen: Einen Leser von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln.
Außerdem schafft es Ashes vollkommen undezent, den Leser nach der Fortsetzung betteln zu lassen ... Einen solchen Cliffhanger hatte ich schon lange nicht mehr!

Ashes ist eines der spannendsten und realistischsten Bücher, die ich lesen durfte. Die Charaktere sind einfach nur perfekt und in jedem Augenblick absolut glaubwürdig. Die aufkeimende Liebe zwischen Alex und Tom wäre genau richtig gewesen, wenn sie nicht zur Dreiecksbeziehung mit Chris ausgeartet wäre.
Ashes: Packend, Realistisch, Mysteriös und gleichzeitig auf seine ganz eigene Art wunderschön. Eine absolute Lese-, Kauf- und Suchtempfehlung für Lese- und Nichtleseratten!

Wertung:
Story: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Sprache/Schreibstil: 4,5/5
Emotional: 5/5
Endwertung: 4,625
Altersempfehlung: 17+

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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012   schlecht
Die Hauptfigur in "Ashes" ist die 17-jährige Alex die sich ein paar Tage Auszeit nimmt und zum Campen in die Natur des Waucamaw-Parks fährt. Nach ein paar Tagen trifft sie dort auf die 8-jährige Ellie, ihren Großvater Jack, und ihren Hund Mina. Alex hat keine große Lust auf Gesellschaft, aber bevor sie weiterziehen kann passiert etwas. Etwas das Alex später als "den Blitz" bezeichnet ... eine Art Druckwelle, etwas was ihr - und den anderen - ins Gehirn fährt. Es dauert nur einen kurzen Augenblick, doch danach ist Jack tot, und die Tiere der Umgebung spielen völlig verrückt. Elektronische Geräte funktionieren plötzlich nicht mehr. Begleitet von der unwilligen Ellie und ihrem Hund macht sich Alex auf den Weg zu der nächstgelegenen Ranger-Station - welche über 40 Kilometer entfernt ist. Nicht nur verlieren sie auf dem Weg einen Großteil ihrer Ausrüstung und Vorräte, sie stolpern auch über zwei Jugendliche die gerade die Innereien einer älteren Dame verspeisen. Entsetzt über das Gesehene, und unsicher darüber was passiert ist und was nun der beste Plan ist, gehen sie weiter in die Richtung in der sie die Ranger-Station vermuten. Es gibt auch noch andere Veränderungen - der Sternenhimmel wirkt verschwommen, der Mond färbt sich erst blau und dann grün.

Unterwegs treffen sie auf den 20-jährigen Tom, einen Soldaten auf Heimaturlaub der gerade mit einem Kumpel und dessen Vater beim Campen war. Alex und Tom beginnen Theorien zu entwickeln, obwohl beide nicht wirklich wissen was passiert ist und welches Ausmaß die Katastrophe wirklich hat. Zusammen schlagen die drei sich weiter durch den Wald, doch dann werden sie getrennt und ein völlig neuer Albtraum beginnt ...
"Ashes" ist eine düstere Zukunftsvision, ein apokalyptisches Szenario welches einem Albtraum gleicht und dennoch eine unglaublich reale Bedrohung darstellt. Das Buch ist komplex, mitreissend geschrieben, und hat mich einfach rundrum sehr positiv überrascht!

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Bewertung von VampyLady am 11.02.2012   sehr gut
Es geht um die Erde in einer düsteren Zukunft, nach einer Katastrophe. Von solchen Geschichten gibt es momentan ja recht viele. In vielen kurzen Kapiteln und unterteilt in vier Abschnitte erzählt die Autorin eine wirklich fesselnde Geschichte, deren Lektüre wirklich Spaß macht. Den Einstieg in die Geschichte fand ich zwar ein wenig holprig, aber je weiter ich kam, desto mehr habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen, vor allem Alex und Ellie. Wir erfahren nur nach und nach was für eine Katastrophe das sein könnte, die sich da auf der Erde ereignet hat, anhand der Theorien, die sich die Protagonisten machen. Sie klingen allesamt recht schlüssig, aber so wirklich weiß man nicht was sich ereignet hat. Woher auch? Die Welt steht Kopf.

Was ich am meisten bemängeln würde an diesem Buch ist, dass die Beziehung zwischen Alex und Tom irgendwie nicht so wirklich rüber kommen mag. Bis auf wenige Situationen sehe ich da eigentlich nicht so die große Liebesgeschichte die da angekündigt wurde. Und auch das spätere Techtelmechtel zwischen Chris und Alex kommt mir mehr wie eine kurze Jugendliebe vor, ein kleines Intermezzo, wenn man denn so will. Irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar und schlüssig. Vielleicht ist es auch gar so gewollt, mich stört dann eigentlich nur, dass das Buch hauptsächlich mit dem Charakter dieser Liebe beworben wird, statt mit dem was eigentlich wichtig ist, nämlich die erschreckende Darstellung unserer Welt nach einer horrenden Katastrophe, in der sich jeder selbst der nächste ist. Das zumindest ist eine recht gelungene realistische Darstellung, wie ich finde.

Ansonsten ist die Darstellung auch oftmals sehr brutal. Es fließt viel Blut, Augäpfel werden ausgestochen, Menschen werden gefressen. Für noch junge Jugendliche würde ich dieses Buch nicht empfehlen, für alle, die alt genug sind und gerne Dystopien lesen ist dieses Buch sicherlich spannende Unterhaltung.
Jetzt heißt es nur noch auf den zweiten Teil warten …

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

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Bewertung von janika am 11.01.2012   gut
Ein spannendes Buch, leider ist es teilweise doch sehr brutal!

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Bewertung von Nadja_13 am 19.11.2011   ausgezeichnet
,meine Meinung:
Dieses Buch ist ganz sicher nichts für jemanden mit schwachen Nerven. Denn man erlebt einen sehr realistisch erzählten Weltuntergang mit, bei dem es natürlich alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen zugeht. Durch die manchmal fast zu detailreichen Beschreibungen von brutalen Szenen oder auch Wunden entstand bei mir manchmal ein ziemlicher Würgereiz. Dies nur als Wahrung für diejenigen die schwache Nerven oder einen schwachen Magen haben.
Die Geschichte ist allerdings nur manchmal eklig, spannend ist sie dagegen durchgehend. Besonders der Überlebenskampf der drei ist sehr spannend und realistisch beschrieben. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Alex und Tom finde ich gut erzählt. Sie nimmt eigentlich keinen wichtigen Teil in der Geschichte ein, aber ich fand sie trotzdem sehr schön, besonders da sie sehr zart und fein ist. Da sie auch beide immer Angst haben einander zu verlieren. Schließlich wissen sie nie was der nächste Tag mit sich bringt. Zudem leben sich auch immer mit der Angst, dass sich einer der beiden in einen "Zombie" verwandelt, wobei ein Zombie in dieser Geschichte ein Jugendlicher ist, der sich verändert hat. Wie genau diese Veränderung aussieht möchte ich hier nicht genauer beschreiben, allerdings ist die Bezeichnung Zombie nicht allzu weit hergeholt.

Alex ist eine sehr starke Protagonistin, die schon vor dieser ganzen Weltuntergangsgeschichte viel durchmachen musste. Ihre Eltern sind beide bei einem Unfall gestorben und sie hat selbst auch nicht mehr lange zu leben. Ich denke deshalb wirkt sie am Anfang auch ziemlich hart, ich hatte zwar Mitleid mit ihr, aber so richtig sympathisch fand ich sie nicht. Dies ändert sich aber mit der Zeit dadurch, dass ihr Ellie und Tom immer wichtiger werden, wirkt sie irgendwie verletzlicher und somit auch sympathischer. Sie ist noch immer sehr stark, aber nicht mehr so unnahbar. Was ich auch gut fand war, dass sie nicht den Kopf verloren hat und total im Selbstmitleid versunken ist, sondern dass sie weiter logisch überlegt hat. Tom hat hier sicher auch geholfen, er ist unglaublich hilfsbereit und hilft Alex sehr. Auch er musste schon viel durchmachen, was genau erfährt man leider nicht, aber er ist Soldat und war im Krieg.
Und dann wäre da auch noch Ellie, die zwar erst acht ist, aber auch schon keine Familie mehr hat. Für sie sind Alex und Tom wie eine neue Familie. Und obwohl sie manchmal sehr stur ist muss man sie einfach lieb haben.

Die Gestaltung des Buches ist sehr schön, wenn man den Schutzumschlag abnimmt sieht man noch einmal dasselbe Bild nur ohne das Mädchen. Was ich so eigentlich fast besser finde, denn das Mädchengesicht passt nicht wirklich zu Alex und dann ist sie auch noch geschminkt, was wirklich ganz und gar nicht passt. Dennoch ist das deutsche Cover immer noch viel schöner als das Original Cover, welches wirklich sehr unheimlich ist.
Der Titel "Ashes" finde ich auch passend, nur verstehe ich nicht ganz warum der Untertitel "Brennendes Herz" noch nötig war.

Fazit:
Eine spannende, fesselnde, erschreckende Geschichte über eine Zukunft, die ein einziger Albtraum ist. Wenn ihr starke Nerven und einen starken Magen habt kann ich euch "Ashes" voll und ganz empfehlen, sonst leider nur beschränkt.

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