Brennendes Herz / Ashes Bd.1 - Bick, Ilsa J.

Ilsa J. Bick 

Brennendes Herz / Ashes Bd.1

Übersetzung: Weiß, Robert A.; Schermer-Rauwolf, Gerlinde; Schuhmacher, Sonja
Gebundenes Buch
 
12 Kundenbewertungen
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Brennendes Herz / Ashes Bd.1

Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden, komme, was wolle


Produktinformation

  • Verlag: Ink
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 502 S.
  • Seitenzahl: 502
  • Ashes Bd.1
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 162mm x 50mm
  • Gewicht: 868g
  • ISBN-13: 9783863960056
  • ISBN-10: 386396005X
  • Best.Nr.: 33358938
Ilsa J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin, Möchtegernchirurgin und ehemalige Air Force Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Jugendbücher und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

Leseprobe zu "Brennendes Herz / Ashes Bd.1" von Ilsa J. Bick

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Kundenbewertungen zu "Brennendes Herz / Ashes Bd.1" von "Ilsa J. Bick"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Lenchen von www.mutos-buecherwelt.blogspot.com aus Fridingen am 27.02.2012 ***** ausgezeichnet
Ashes hat eine recht einfache und fast schon alltägliche Idee, von der postapokalyptischen Welt nach einer Katastrophe. Was die Katastrophe denn nun genau war, bleibt im Endeffekt unbekannt, auch wenn sehr viel darüber spekuliert wird, und das auch glaubhaft und realistisch. Allerdings stört dies überhaupt nicht. Wir sind genauso Ahnungslos wie Alex und co und fiebern mit ihnen mit, als wären wir selbst dabei.

Die Idee weißt, trotz des recht stereotypischen Ansatzes, neue und spannende Ideen auf. Vor allem die Zombies haben etwas mysteriöses und gruseliges ansich, das mir wahrlich Gänsehaut beschert hat ;)

Die Charaktere sind so ziemlich das glaubhafteste und realistischste, was mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Jeder hier hat sein Päckchen zu tragen und jeder hier macht seinen Job gut, ohne jemals naiv, unglaubwürdig oder gar gezwungen rüberzukommen.
Alex findet man von Anfang an sympathisch, auch wenn sich so mancher Leser wohl nicht eins zu eins mit ihr identifizieren kann.
Tom ist auf seine ganz eigene Art faszinierend und ich habe ich seit seinem ersten Satz ins Herz geschlossen, genau wie Ellie ;D
Ellies Rolle finde ich einfach nur perfekt. Sie ist ein Kind und bleibt auch ein Kind, mit all seinen Schwächen und Ängsten.
Allerdings erlebt die Geschichte zur Mitte hin eine dramatische Wendung, die neue Charaktere ins Spiel bringt. Diese sind zwar auch gut, reichen bei weitem nicht an das ursprüngliche Trio heran und wirken irgendwie deplatziert.

Auch muss ich hier die sich anbahnende Dreiecksgeschichte erwähnen, die in meinen Augen einfach nur unnötig und stereotypisch ist. Es ist doch von vorneherein klar, dass Alex sich schlussendlich für Tom entscheiden wird und nicht für Chris, sollte Tom je wieder auftauchen (wenn das nicht der Fall sein wird, wäre das für mich ein Verbrechen!)
Allerdings tut dieser Charakterwechsel der Spannung des Buches keinen Abbruch, im Gegenteil! Ich persönlich habe die zweite Hälfte sogar fast als spannender empfunden, als die Erste. Allerdings ist diese ganze Sache mit der 'Sekte' dann doch etwas ausufernd und ich hoffe, dass diese im zweiten Band ordentlich ihr Fett wegkriegt ;D

Das Buch baut kontinuierlich Spannung auf. Jeder Satz passt, jeder Satz trägt zum Allgemeinbild bei und kein Satz wird deplatziert, unnötig oder gar langatmig. Die gut 500 Seiten haben sich angefühlt wie 200!
Ashes ist zur (fast) jeder Sekunde absolut glaubwürdig und realistisch.
Es geht hier um das blanke Überleben und nicht um irgendwelche, an den Haaren herbeigezogenen Konflikte und aufgesetzte Liebesbeziehungen.
Ashes schafft das, was nur noch wenige Bücher dieses Genres schaffen: Einen Leser von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln.
Außerdem schafft es Ashes vollkommen undezent, den Leser nach der Fortsetzung betteln zu lassen ... Einen solchen Cliffhanger hatte ich schon lange nicht mehr!

Ashes ist eines der spannendsten und realistischsten Bücher, die ich lesen durfte. Die Charaktere sind einfach nur perfekt und in jedem Augenblick absolut glaubwürdig. Die aufkeimende Liebe zwischen Alex und Tom wäre genau richtig gewesen, wenn sie nicht zur Dreiecksbeziehung mit Chris ausgeartet wäre.
Ashes: Packend, Realistisch, Mysteriös und gleichzeitig auf seine ganz eigene Art wunderschön. Eine absolute Lese-, Kauf- und Suchtempfehlung für Lese- und Nichtleseratten!

Wertung:
Story: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Sprache/Schreibstil: 4,5/5
Emotional: 5/5
Endwertung: 4,625
Altersempfehlung: 17+

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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 ***** schlecht
Die Hauptfigur in "Ashes" ist die 17-jährige Alex die sich ein paar Tage Auszeit nimmt und zum Campen in die Natur des Waucamaw-Parks fährt. Nach ein paar Tagen trifft sie dort auf die 8-jährige Ellie, ihren Großvater Jack, und ihren Hund Mina. Alex hat keine große Lust auf Gesellschaft, aber bevor sie weiterziehen kann passiert etwas. Etwas das Alex später als "den Blitz" bezeichnet ... eine Art Druckwelle, etwas was ihr - und den anderen - ins Gehirn fährt. Es dauert nur einen kurzen Augenblick, doch danach ist Jack tot, und die Tiere der Umgebung spielen völlig verrückt. Elektronische Geräte funktionieren plötzlich nicht mehr. Begleitet von der unwilligen Ellie und ihrem Hund macht sich Alex auf den Weg zu der nächstgelegenen Ranger-Station - welche über 40 Kilometer entfernt ist. Nicht nur verlieren sie auf dem Weg einen Großteil ihrer Ausrüstung und Vorräte, sie stolpern auch über zwei Jugendliche die gerade die Innereien einer älteren Dame verspeisen. Entsetzt über das Gesehene, und unsicher darüber was passiert ist und was nun der beste Plan ist, gehen sie weiter in die Richtung in der sie die Ranger-Station vermuten. Es gibt auch noch andere Veränderungen - der Sternenhimmel wirkt verschwommen, der Mond färbt sich erst blau und dann grün.

Unterwegs treffen sie auf den 20-jährigen Tom, einen Soldaten auf Heimaturlaub der gerade mit einem Kumpel und dessen Vater beim Campen war. Alex und Tom beginnen Theorien zu entwickeln, obwohl beide nicht wirklich wissen was passiert ist und welches Ausmaß die Katastrophe wirklich hat. Zusammen schlagen die drei sich weiter durch den Wald, doch dann werden sie getrennt und ein völlig neuer Albtraum beginnt ...
"Ashes" ist eine düstere Zukunftsvision, ein apokalyptisches Szenario welches einem Albtraum gleicht und dennoch eine unglaublich reale Bedrohung darstellt. Das Buch ist komplex, mitreissend geschrieben, und hat mich einfach rundrum sehr positiv überrascht!

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Bewertung von VampyLady am 11.02.2012 ***** sehr gut
Es geht um die Erde in einer düsteren Zukunft, nach einer Katastrophe. Von solchen Geschichten gibt es momentan ja recht viele. In vielen kurzen Kapiteln und unterteilt in vier Abschnitte erzählt die Autorin eine wirklich fesselnde Geschichte, deren Lektüre wirklich Spaß macht. Den Einstieg in die Geschichte fand ich zwar ein wenig holprig, aber je weiter ich kam, desto mehr habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen, vor allem Alex und Ellie. Wir erfahren nur nach und nach was für eine Katastrophe das sein könnte, die sich da auf der Erde ereignet hat, anhand der Theorien, die sich die Protagonisten machen. Sie klingen allesamt recht schlüssig, aber so wirklich weiß man nicht was sich ereignet hat. Woher auch? Die Welt steht Kopf.

Was ich am meisten bemängeln würde an diesem Buch ist, dass die Beziehung zwischen Alex und Tom irgendwie nicht so wirklich rüber kommen mag. Bis auf wenige Situationen sehe ich da eigentlich nicht so die große Liebesgeschichte die da angekündigt wurde. Und auch das spätere Techtelmechtel zwischen Chris und Alex kommt mir mehr wie eine kurze Jugendliebe vor, ein kleines Intermezzo, wenn man denn so will. Irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar und schlüssig. Vielleicht ist es auch gar so gewollt, mich stört dann eigentlich nur, dass das Buch hauptsächlich mit dem Charakter dieser Liebe beworben wird, statt mit dem was eigentlich wichtig ist, nämlich die erschreckende Darstellung unserer Welt nach einer horrenden Katastrophe, in der sich jeder selbst der nächste ist. Das zumindest ist eine recht gelungene realistische Darstellung, wie ich finde.

Ansonsten ist die Darstellung auch oftmals sehr brutal. Es fließt viel Blut, Augäpfel werden ausgestochen, Menschen werden gefressen. Für noch junge Jugendliche würde ich dieses Buch nicht empfehlen, für alle, die alt genug sind und gerne Dystopien lesen ist dieses Buch sicherlich spannende Unterhaltung.
Jetzt heißt es nur noch auf den zweiten Teil warten …

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

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Bewertung von janika am 11.01.2012 ***** gut
Ein spannendes Buch, leider ist es teilweise doch sehr brutal!

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Bewertung von Nadja_13 am 19.11.2011 ***** ausgezeichnet
,meine Meinung:
Dieses Buch ist ganz sicher nichts für jemanden mit schwachen Nerven. Denn man erlebt einen sehr realistisch erzählten Weltuntergang mit, bei dem es natürlich alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen zugeht. Durch die manchmal fast zu detailreichen Beschreibungen von brutalen Szenen oder auch Wunden entstand bei mir manchmal ein ziemlicher Würgereiz. Dies nur als Wahrung für diejenigen die schwache Nerven oder einen schwachen Magen haben.
Die Geschichte ist allerdings nur manchmal eklig, spannend ist sie dagegen durchgehend. Besonders der Überlebenskampf der drei ist sehr spannend und realistisch beschrieben. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Alex und Tom finde ich gut erzählt. Sie nimmt eigentlich keinen wichtigen Teil in der Geschichte ein, aber ich fand sie trotzdem sehr schön, besonders da sie sehr zart und fein ist. Da sie auch beide immer Angst haben einander zu verlieren. Schließlich wissen sie nie was der nächste Tag mit sich bringt. Zudem leben sich auch immer mit der Angst, dass sich einer der beiden in einen "Zombie" verwandelt, wobei ein Zombie in dieser Geschichte ein Jugendlicher ist, der sich verändert hat. Wie genau diese Veränderung aussieht möchte ich hier nicht genauer beschreiben, allerdings ist die Bezeichnung Zombie nicht allzu weit hergeholt.

Alex ist eine sehr starke Protagonistin, die schon vor dieser ganzen Weltuntergangsgeschichte viel durchmachen musste. Ihre Eltern sind beide bei einem Unfall gestorben und sie hat selbst auch nicht mehr lange zu leben. Ich denke deshalb wirkt sie am Anfang auch ziemlich hart, ich hatte zwar Mitleid mit ihr, aber so richtig sympathisch fand ich sie nicht. Dies ändert sich aber mit der Zeit dadurch, dass ihr Ellie und Tom immer wichtiger werden, wirkt sie irgendwie verletzlicher und somit auch sympathischer. Sie ist noch immer sehr stark, aber nicht mehr so unnahbar. Was ich auch gut fand war, dass sie nicht den Kopf verloren hat und total im Selbstmitleid versunken ist, sondern dass sie weiter logisch überlegt hat. Tom hat hier sicher auch geholfen, er ist unglaublich hilfsbereit und hilft Alex sehr. Auch er musste schon viel durchmachen, was genau erfährt man leider nicht, aber er ist Soldat und war im Krieg.
Und dann wäre da auch noch Ellie, die zwar erst acht ist, aber auch schon keine Familie mehr hat. Für sie sind Alex und Tom wie eine neue Familie. Und obwohl sie manchmal sehr stur ist muss man sie einfach lieb haben.

Die Gestaltung des Buches ist sehr schön, wenn man den Schutzumschlag abnimmt sieht man noch einmal dasselbe Bild nur ohne das Mädchen. Was ich so eigentlich fast besser finde, denn das Mädchengesicht passt nicht wirklich zu Alex und dann ist sie auch noch geschminkt, was wirklich ganz und gar nicht passt. Dennoch ist das deutsche Cover immer noch viel schöner als das Original Cover, welches wirklich sehr unheimlich ist.
Der Titel "Ashes" finde ich auch passend, nur verstehe ich nicht ganz warum der Untertitel "Brennendes Herz" noch nötig war.

Fazit:
Eine spannende, fesselnde, erschreckende Geschichte über eine Zukunft, die ein einziger Albtraum ist. Wenn ihr starke Nerven und einen starken Magen habt kann ich euch "Ashes" voll und ganz empfehlen, sonst leider nur beschränkt.

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Bewertung von hummelgrummel aus lübeck am 18.11.2011 ***** ausgezeichnet
kann es kaum erwarten den zweiten teil zu lesen.
an alle....lesen, lesen, lesen :)

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 17.11.2011 ***** sehr gut
Ein blauer Mond, der Geruch von Verwesung und eine zerrüttete Welt

~~~~Meine Meinung~~~~
Dystopien boomen in letzter Zeit, es gibt sie wie Sand am Meer, Leser werden förmlich überschwemmt und dann kommt eine Endzeitdystopie wie "Ashes ' Brennendes Herz" (eng. "Ashes") in die Regale. Wo sonst schon oft halbherzig erzählt wird, ist die Geschichte von der eigentlich totgeweihten Alex eine schöne Abwechslung. Ich war gespannt darauf es zu lesen und jetzt im Nachhinein bereue ich nichts :)

Das Cover an sich finde ich zwar schön, aber recht aussagekräftig ist es nicht. Leider werden Cover in letzter Zeit immer mehr auf 0815 hergestellt und nicht nach Aussagekraft, die mir selbst doch recht wichtig ist. Hat ein Cover nichts mit dem Buch gemein macht mich das eigentlich immer sauer. Das englische Cover ist zwar nicht gerade wunderschön, aber es stellt zumindest eine Parallele zu unsrer Geschichte her mit den Kurzwellen die vorne zu erkennen sind.

Die Idee die uns die Autorin hier auftischt ist alles andere als gewöhnlich. Zwar hat man schon öfter von einer Bombe gelesen oder gehört die die ganze Welt aus den Angeln hebt, doch mit solchen Auswirkungen hatte ich bisher nicht zu tun. Eine Welt in der alles nicht mehr funktioniert, was nur annähernd modern und elektronisch ist. Keine Autos, kein Radio, so gut wie keine Möglichkeit um mit anderen Ländern zu kommunizieren. Ein solcher Rückschritt wird hier von der Autorin wunderbar und doch erschreckend an den Leser gebracht. Denkt man hier zu viel darüber nach, dass so etwas in etwas abgeänderter Form jederzeit passieren könnte, erschreckt es einen schon ein kleines bisschen. Denn wie aufgeschmissen wären wir ohne Computer, Auto, Handy oder sonstigem Technikschnickschnack. Dann noch die Veränderung der Jugendlichen und der Grund warum sie werden wie sie schließlich sind. Verzweiflung macht sich breit, denn ohne Geräte kann man auch keine Heilung finden.

Schreiben kann unsere liebe Miss Bick auch, dass merkt man von Anfang an. Es geht immer locker flockig dahin, bis auf wenige Passagen die ich selbst eher lahm fand. Bei einer Sache war allerdings der Wurm im Apfel ' es kam vor, dass man ein Kapitel zu Ende gelesen hat und gleich im nächsten sind wir schon wieder um Wochen gehüpft, Wochen die für uns vielleicht wichtig gewesen wären um mehr über die Charaktere zu erfahren.

Wo ich schon mal hier angelangt bin, bei den Figuren der Story. Ja ich fand sie wirklich angenehm, bis auf die kleine Ellie, der hätte ich am liebsten bei jeder Seite eine gescheuert. Alex unsre Prota ist wirklich ein Charakter den man mögen muss, genau wie Tom und Chris. Jeder hat so sein Päckchen zu tragen, jeder hat so seine Geheimnisse, leider konnte ich aber keine herzerweichende Beziehung zu jemanden aufbauen. Das heißt so viel wie ' Tiefgang, ja war dabei, aber nicht so, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es packt zwar, aber Tränen hatte ich hier nie in den Augen. Ich denke mal die Autorin wollte hier eher das Augenmerk auf die Katastrophe lenken, die direkt vor den Augen der Menschen passierte

~~~~Fazit~~~~
Ein Topthema gut verpackt. Ashes ist eine der besseren Distopien die mir dieses Jahr aufgetischt wurden, aber bei weitem nicht die beste, auch wenn das Ende total spannend und nervenverzehrend ist. Gott sei Dank soll es eine Trilogie wrden. Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen.

~~~~Reihe~~~~
1. "Ashes ' Brennendes Herz" (eng. "Ashes")
2. eng. "Shadows" (SEPT 2012)
3. eng. "Monsters" (noch unbekannt)

Mein Dank an den Egmont Ink Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.

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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 16.11.2011 ***** ausgezeichnet
Wow, wieder mal so ein Buch, bei dem man gar nicht mehr aufhören mag, zu lesen. Schon von den ersten Seiten an, hat mich Ilsa J. Bick mit ihrem tollen Schreibstil packen können. Ziemlich schnell geht es dann auch los mit den unheimlichen Ereignissen und atemlos verschlingt man Seite für Seite.
Das Buch wird aus der Sicht von Alex, einem 17jährigen totkranken Mädchen, erzählt. Alex ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter und mir sofort ans Herz gewachsen. Ebenso ging es mir mit Tom und Chris, die ebenso wie Alex, beide ihre kleinen Geheimnisse haben. Einzig Ellie war mir anfangs absolut unsympathisch, was sich im Laufe der Geschichte jedoch gelegt hat. Wahnsinnig spannend und interessant fand ich die Ideen,die die Autorin in diesem Buch umgesetzt hat und ich finde es irgendwie total beängstigend, dass immerhin die Möglichkeit besteht, dass sowas tatsächlich mal passieren könnte. Wie würden wir uns verhalten in so einer Situation? Ich möchte es mir gar nicht vorstellen, denn mehr als einmal hat mich der Ekel beim Lesen gepackt und oft hatte ich eine Gänsehaut und bin mächtig erschrocken. Das Buch ist meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas für Leser, die nicht gerne eklige Sachen lesen, denn das wird man mehr als einmal in diesem Buch tun. Doch wer damit keine Probleme hat, wird dieses Buch verschlingen, denn es ist unheimlich gut geschrieben und die Protagonisten sind toll ausgearbeitet, ziemlich undurchsichtig und teilweise sehr bösartig, so dass man oft nur mit dem Kopf schütteln kann über die Grausamkeit ebenjener. Doch aufgepasst: Wer Spoiler nicht mag, dem sei schonmal gesagt, dass es einen riesigen Spoiler am Ende geben wird, der einen sprachlos zurücklässt, denn man MUSS einfach wissen, wie es weiter geht. Dummerweise muss man darauf noch ein wenig warten, aber dennoch lohnt es sich absolut, dieses Buch zu lesen. Für mich wieder einmal ein Highlight in meinem Lesejahr und ab sofort eins meiner absoluten Lieblingsbücher.

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Bewertung von Melissa3003 aus Bielefeld am 26.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll, habe "Ashes - Brennendes Herz" gerade eben zuende gelesen und muss sagen...das Buch war wirklich toll. Also, ich werde versuchen nicht zu viel zu verraten:)

Die siebzehnjährige Alex ist auf einer Wanderung in den Bergen des Waucamaw- Parks und trifft dort einen älteren Herren namens Jack und seine Enkelin Elli, als die Natur plötzlich verrückt spielt. Eine art Druckwelle, ein gewaltiger Blitz, schlägt ein und Jack sowie unzählige Tiere fallen sofort tot um. Alex versucht ihre Tante Hannah per Handy zu erreichen, als ihr klar wird, das überhaupt keine elektronischen Geräte mehr funktionieren. Verletzt und mit der achtjährigen Elli im schlepptau, muss Alex inmitten des Waldes um ihr Überleben kämpfen um bis zur nächstgelegenen Ranger-Station zu gelangen, die viele Kilometer entfernt ist. Sie verlieren auf dem Weg ihre Vorräte, sind kurz vor dem verdursten und müssen sich in der eisigen Kälte einen Unterschlupf bauen da sie mit den Vorräten auch ihre Ausrüstung verloren haben. Kaum wiegen sich die beiden in Sicherheit, denn sie sind ihrem Ziel nicht mehr weit und sind auf Wasser gestoßen, da werden die beiden Zeuge eines grausamen Szenario: Verrückte Jugendliche, die aussehen wie Zombies, essen die Innerein einer Leiche. Noch völlig verängstigt von den Geschehenissen, werden sie von einer Meute Hunden angegriffen, als sie plötzlich unerwartet hilfe von dem jungen Tom bekommen, einen Soldaten der während des "Blitzes" mit einem Freund und dessen Vater ebenfalls im Waucamaw- Park campen war. Tom schließt sich ihnnen an und gemeinsam versuchen sie die Rangerhütte zu erreichen, in der Hoffnung dort auf Hilfe zu stoßen.
Doch die Zombies sind nicht das einzige was Alex angst macht, die Welt, so wie sie sie einst kannte gibt es nicht mehr, die Natur verändert sich zunehmend und auch sie selber spürt etwas, was eigentlich nicht hätte sein können...

Der Titel "Ashes- Brennendes Herz", lässt einem anfangs in dem glauben es handele sich um eine Liebesstory, umso spannender fand ich deshalb die eigentliche Story, denn sie kam völlig unerwartet. Keine 0815-leier mit Vampiren, Werwölfen etc., stattdessen Zombies, Naturkatastrophen und der Kampf ums nackte Überleben... solche Bücher tun einem zur abwechslung richtig gut.
Dennoch bahnt sich zwischen all dem Gemetzel auch das eine oder andere Paar ihren Weg... und eine Dreiecksgeschichte lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten:)

Vielleicht noch etwas zu der Autorin: Mit ihrem fließendem und vor allem sehr bildhaftem Schreibstil hat mich Ilsa J. Bick gleich in ihren Bann gezogen und ich wurde eins mit der Hauptfigur Alex. Ich habe schnell in die Geschichte reingefunden, wurde gefesselt von den Emotionen im Buch. Ilsa J. Bick hat die Gabe gewisse Momente und Emotionen so zu schildern, als wär man gerade dabei. So fröstelte ich innerlich beispielsweise, als sie von der eisigen Kälte schrieb, so vertieft war ich.

Erwähnen sollte ich auch, dass einige Szenen im Buch auch ziemlich "realistisch", um nicht zu sagen "grausam" beschrieben waren, was mich persönlich jetzt aber nicht wirklich gestört hat, denn alles in allem fand ich das Buch wirklich gelungen und freue mich jetzt schon riesig auf den nächsten Teil!!!!!

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 22.08.2011 ***** sehr gut
Alex Adair ist siebzehn, Vollwaise und hat einen tennisballgroßen Tumor im Hirn. Solange sie noch dazu in der Lage ist, will sie die Asche ihrer Eltern im Waccamaw Nationalpark verstreuen. Im Wald begegnet sie dem alten Jack und seiner kleinen Enkelin Ellie, die er selber als kleine Zeitbombe bezeichnet. Nach dem Tod ihres Vaters schlägt Ellie nur um sich, ist trotzig und hasst die Welt und vor allem sich selbst. Plötzlich passiert etwas Seltsames. Die Tiere drehen durch, stürzen sich von Klippen, alle elektronischen Geräte überhitzen und gehen kaputt und auch Alex hat das Gefühl, dass ihr Hirn unter Strom steht. Als sie wieder zu sich kommt, ist Jack tot und sie und Ellie müssen versuchen, sich durch die Wildnis bis zur nächsten Rangerstation durchzuschlagen, um Hilfe zu holen. Ellie macht es Alex dabei alles andere als einfach mit ihrem Trotz und bringt ihrer beider Leben mehr als einmal in Gefahr. Schon bald jedoch müssen Alex und Ellie erkennen, dass nicht der Wald ihr Feind ist, sondern die anderen Menschen, die der Zwischenfall irgendwie verändert und zu Monstern gemacht hat, die auch vor Kannibalismus nicht zurückschrecken.

Ja, Dystrophien erfreuen sich derzeitig immer größerer Beliebtheit, genau wie bereits in den 80er Jahren. Die Autorin ist bisher nicht als Jugendbuchautorin in Erscheinung getreten, sondern kommt aus dem Science Fiction Genre. Genau genommen hat sie bisher vor allem Battletech und Star Treck Romane geschrieben.
Dementsprechend hart geht es auch in diesem ersten Band der Trilogie zu Sache. Sie spart wahrlich nicht mit splatter Elementen, die vor allem für jüngere Leser eher ungeeignet sein dürften: Die Haut war aufgerissen und die knorpelartige Luftröhre ragte wie ein fetter Wurm heraus. Blut – es gab eine Menge davon – war auf der Brust der Frau zu einem großen rostfarbenen Lätzchen getrocknet […] die dunklen Eingeweide quollen wie ein Haufen weich gekochter Spaghetti aus ihr heraus. Der Junge und das Mädchen aßen. […] Grunzend griff der Junge der Frau in den Bauch und wühlte darin herum, dann zog er eine glitschige Handvoll von etwas Leberartigem heraus, so saftig, dass Ales es glucksen hörte, […] (S. 85f)

Das Buch wird als Liebesgeschichte zwischen Tom und Alex angepriesen. Ich war jedoch erleichtert, dass dem Großteils nicht so ist. Ja, Alex begegnet Tom, einem Soldaten auf Heimaturlaub aus Afghanistan. Tom rettet Alex und Ellie mehrfach und Alex verliebt sich irgendwann in Tom. Damit hat es sich dann aber zum Glück auch. Tom verschwindet nach einigen Kapiteln vorerst aus der Geschichte, und das ist gut so, denn diese kitschigen Liebesgeschichten im Angesicht der Katastrophe sind doch eher nervig.
Was jedoch weiterhin nervt, sind die detaillierten Namen von Waffen. Waffen sind der Autorin wohl sehr wichtig, und anscheinend kann jeder amerikanischer Jugendlicher eine Mossberg von einer Winchester unterscheiden und kennt die Vorteile einer Browning Buck Mark gegenüber einer Browning X-Bolt.
Die Geschichte ist spannend bis zu dem Augenblick als Alex nach Rule kommt. Da stockt es und wird zäh. Die Aspekte, die beleuchtet werden sind durchaus interessant. Ist es richtig seine Freiheit für die Sicherheit aufzugeben? Wie viel freier Wille steht jemandem zu, der fortpflanzungsfähig ist, wenn es um die Arterhaltung geht.
Der Generationenkonflikt anderer Art wird angesprochen, der ausbricht, dadurch, dass die mittlere Generation komplett ausgelöscht wird, wird jedoch nicht wirklich ausreichend genug beleuchtet: Einige Alte fürchten und hassen die Jungen, weil sie sich verändert haben oder verändern könnten. Sie töten daher alle Jugendlichen, denen sie begegnen, um sich selber zu schützen und sind so dabei, die Menschheit nachhaltig auszulöschen, während andere alte Menschen die Jungen eher als Zuchtvieh zur Arterhaltung sehen.

Fazit: Eines der wenigen Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe, die ich nicht nach wenigen Seiten vorhersagen konnte, damit eine echte Rarität

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