Arthur und der Botschafter der Schatten Bd.2 - Ruebenstrunk, Gerd

Gerd Ruebenstrunk 

Arthur und der Botschafter der Schatten Bd.2

Illustrator: Sartin, Laurence
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Arthur und der Botschafter der Schatten Bd.2

Manche Bücher sind anders als andere Bücher.

Manche Bücher haben magische Kräfte.

Und manche Bücher können den Lauf des Schicksals beeinflussen ...

Als Arthur zum zweiten Mal in seinem Leben auf den mysteriösen Pontus Pluribus trifft, ahnt er, dass den "Vergessenen Büchern" erneut Gefahr droht. Zudem erhält Larissa eine geheimnisvolle Nachricht - sind ihre Eltern etwa doch noch am Leben? Ein rätselhaftes Schattenwesen verspricht Larissa eine Antwort auf diese Frage - doch erst muss sie das "Buch der Wege" finden. Um Larissa zu helfen, stürzt sich Arthur in ein neues gefährliches Abenteuer und muss dabei erkennen, dass die Macht der "Vergessenen Bücher" weiter reicht, als er zu träumen gewagt hätte ...

Produktinformation


  • Verlag: Ars Edition
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 410 S. m. Illustr. v. Laurence Sartin.
  • Seitenzahl: 410
  • Die Vergessenen Bücher Bd.2
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 159mm x 47mm
  • Gewicht: 764g
  • ISBN-13: 9783760751900
  • ISBN-10: 3760751903
  • Best.Nr.: 29338069
Gerd Ruebenstrunk, geboren 1951 in Gelsenkirchen, studierte Psychologie und Pädagogik in Hannover, Braunschweig und Bielefeld. Er arbeitet als PR-Autor sowie als freier Werbetexter und Konzepter. Gerd Ruebenstrunk lebt mit seiner Familie in Duisburg.

Leseprobe zu "Arthur und der Botschafter der Schatten Bd.2"

Die Vogelscheuche kehrt zurück (S. 20-21)

An einem Freitagnachmittag, kurz nach Beginn der Sommerferien, begegnete ich Pontus Pluribus zum zweiten Mal in meinem Leben.

Ich hielt mich, wie üblich, in der Buchhandlung des Bücherwurms auf. Draußen brannte die Sonne, und im Laden, in den sich, wie meistens, kein Mensch verirrt hatte, war es erfrischend kühl. Zum wiederholten Mal fragte ich mich, wovon der Bücherwurm wohl leben mochte. Vom Bücherverkaufen sicher nicht, dafür kamen zu wenig Kunden in sein Geschäft. Der Alte war zur Post gegangen und hatte die Buchhandlung meiner Obhut überlassen. Das tat er inzwischen immer häufiger. Manchmal blieb er stundenlang weg, um irgendwelche alten Schwarten zu inspizieren, die ihm zum Kauf angeboten wurden.

Ich nutzte die kundenlose Zeit, um neu eingetroffene Exemplare einzuräumen. Das war eine Arbeit, die sich meistens etwas in die Länge zog. Ich konnte nämlich kaum ein Buch einordnen, ohne nicht vorher einen kurzen oder auch längeren Blick hineinzuwerfen. Zuerst schlug ich es irgendwo in der Mitte auf und steckte meine Nase hinein. Viele Menschen wissen nicht, dass Bücher einen ganz eigenen, verführerischen Duft haben. (Die meisten zumindest – manche riechen einfach nur eklig.) Rein wissenschaftlich gesehen besteht er zwar nur aus einer Mischung der Ausdünstungen von Papier und Druckfarbe, aber mit diesen beiden Zutaten lässt sich eine Vielfalt von Aromen erzeugen.

Beim erfahrenen Buchschnüffler ruft der Geruch eines Buches ein warmes, angenehmes Gefühl hervor, das den ganzen Körper durchströmt. Es sind die Erinnerungen an all jene Gelegenheiten, bei denen man Bücher mit einem ähnlichen Duft gelesen hat, ohne dass man sich dabei an einen bestimmten Inhalt erinnert.

Ich hatte meine Nase gerade in einen äußerst wohlriechenden Roman vertieft, als ich hinter mir die Klingel der Eingangstür hörte. Widerstrebend blickte ich auf.

Vor mir stand Pluribus. Seine Gestalt erschien noch genauso furchteinflößend wie vor einem Jahr: der lange, schwarze Mantel, die gebeugte Haltung, die spitzen, gelben Fingernägel, der dünne Vogelhals und die dunklen, bohrenden Augen, die unter seinem tief in die Stirn gezogenen Hut hervorblitzten. Inzwischen war ich allerdings ein Jahr älter geworden und hatte mit Madame Slivitsky und ihren Söhnen ein paar Gegner erlebt, die Pluribus an Niedertracht gewiss in nichts nachstanden. Außerdem erinnerte ich mich an die Worte des Bücherwurms nach meiner ersten Begegnung mit der Vogelscheuche: »Er ist wie ein Geier, der das Aas auf weite Entfernung riechen kann. Jedoch hält er sich in sicherer Distanz, bis jede mögliche Gefahr vorüber ist.« Deshalb jagte er mir diesmal keinen wirklichen Schrecken mehr ein.

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Kundenbewertungen zu "Arthur und der Botschafter der Schatten Bd.2"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 9 Bewertungen)
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Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 30.07.2011 ***** ausgezeichnet
Arthur verbringt, wie eigentlich immer, seine Sommerferien beim Bücherwurm. Eines Tages kommt wieder einmal Pontus Pluribus, eine sehr hagere und schwarz gkleideete Gestalt in den Laden. Er erzählt etwas über die Schatten, doch Arthur glaubt ihm kein Wort. Doch als Larissa eine Botschaft bekommt, dass ihre Eltern vielleicht noch leben und sie zum Park um Mitternacht kommen soll, bekommt er Bedenken. Der Mensch im Park ist ein Schatten, wie sich später heraus stellte. Er verspricht ihre Eltern zurück zu geben. Doch er will das" Buch der Wege" Nun müssen beide nach Cordoba. Erst denken sie , sie haben ein Buch doch das ist eine falsche Spur. Larissa wird immer ungeduldiger. Sie finden in der Stadt aber Freunde, die ihnen Helfen, sich vor den Karasamoffs, fiese Leute die Arthur&Larissa nur schlechtes wollen, in acht zu nehmen. Jetzt führt eine Spur nach Dubrovnik. Dort kommen sie bei einer alten Freundin des Bücherwurms unter. Auch in dieser Stadt sind die Karasamoffs ihnen dicht auf den Fersen. In einem Haus findet Larissa ein Buch, aber es ist niht das Buch, welches sie suchten. Doch dann findet Arthur es durch Zufall in einer Privat Bibliothek und darf es mit nehmen. In dem Buch wird in Bildern ausgedrückt, dass Larissa ihre Eltern nächstes Jahr finden wird. Deshalb bekommt es nicht der Schatten...
Ich finde das Buch sehr schön,weil es immer spannend und interessant geschrieben ist. Auch die manchmal kleinen Bilder sind gut getroffen. Ich empfehle es immer weiter!!

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Bewertung von ARAL12 aus Porta Westfalica am 04.07.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es wie im ersten Teil um Arthur und Larissa, die sich wieder auf eine gefährliche Reise begeben.Eines Tages ,als Arthur mal wieder in der Bücherei aushalf und Bücher einräumte, stürmte die "Vogelscheuche" in die Bücherei. Der eigentliche Name ist Pontus Plubirus, aber Larissa und Arthur nennen ihn "Vogelscheuche".
Den Namen bekam er, weil er die ganze Zeit seinen schwarzen Mantel trägt, immer in gebückter Haltung läuft und spitze lange gelbe Fingernägel hat. dazu kommt noch sein dünner Vogelhals und die dunklen bohrenden Augen, die unter seinem tiefsitzendem Hut hervorblitzen.
Er erzählte Arthur etwas von den "schwarzen Schatten", aber der wollte davon nichts wissen.
Als Plubirus gegangen war, kam wenige Minuten später die keuchende Larissa in den Laden gerannt. Sie zeigte Arthur einen Zettel,den sie im Briefkasten gefunden hatten.
Darauf stand: "Wenn du etwas über deine Eltern erfahren willst, dann komm heute um Mitternacht zur Schillerbürste im Stadtpark." Larissas Eltern waren vor vier oder fünf Jahren, in die Wüste gefahren und nie zurückgekehrt. Also begaben sich Larissa und Arthur um Mitternacht in den Stadtpark, ausgerüstet mit kamera und Mikro. Um 12 Uhr kam eine schwarze Gestalt. Sie gab Larissa einen Brief und verlangte das Larissa das Buch der Wege beschaffen sollte.
So machen sich beide auf eine gefährliche Reise.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen weil es spannend ist und die Gefühle darin gut beschrieben werden. Ich empfiehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Bewertung von braunbär aus Bad Berka am 25.05.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt von Athur ,einen Hüter der vergessenen Bücher , der mit einer besonderen gabe ausgestattet ist, dem Bücherwurm einem alten Bibliothekar, Larissa einer schlauen und gewitzten Freundin von Athur. Larissas Eltern sind angeblich vor vielen Jahren gestorben , doch plötzlich taucht ein dunkler Mann auf und verspricht ihr ihre Eltern wiederzusehen wenn sie ihm das Buch der Wege bringt.Athur hilft ihr dabei und ihre reise führt nach spanien nach Marsseille und nach dubrovnik sie begegnen immer wieder den zafon Drillingen ihren auftraggeber pontus pluribus und den schatten die ihnen ans Leder und das Buch der wege in ihren besitz bringen wollen.Doch dieses Abenteuer müssen sie nicht allein bestreiten,sie begegnen dem mauren, einem netten detektiv aus einer spanischen stadt,pomet und anderen helfern.
Dieses Buch ist sehr gut,weil es sehr spannend von dem Autor geschrieben ist.Ich wollte es erst nicht lesen ,weil mir das meine Mama zum Geburtstag geschenkt hat und ich mir aber ein anderes Buch gewünscht hab,aber als ich das erste Kapitel gelsen hab konnte ich einfach nicht mehr aufhören.Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter.

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Bewertung von Kilian aus Salzgitter am 04.05.2011 ***** ausgezeichnet
Wie schon im ersten Band der Trilogie werden Arthur und Larissa beauftragt eines der ,,Vergessenen Bücher" zu finden .Von Verfolgungsjagten bis hin zu entführungen kommt alles vor,was Spannung enthält.
Es hat mir sehr gut gefallen ,weil es sehr aufregend und spannend ist.Ich empfähle das Buch an jeden Abenteuer-fan.

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Bewertung von Dina1606 aus Halle am 01.04.2011 ***** ausgezeichnet
Arthur und Larissa stürzen sich wieder in ein neues Abenteuer, denn als der mysteriöse Pontus Pluribus
erneut bei ihnen auftaucht, wissen sie, dass die vergessenen Bücher ernuet in gefahr sind.
Außerdem erhält Larissa einen Binweis darauf, dass ihre vor Jahren verschollenen Eltern doch noch am
Leben sein sollen. Sie trifft sich Nachts im Park it einer wabbernden, nicht menschlich scheinenden Gestalt
um rauszufinden, wo ihre Eltern sind.
Für diesen Hinweis und für die Freilassung ihrer Eltern möchte die Gestalt von Larissa das Buch der Wege.

Arthur kann Larissa natürlich nicht alleine gehen lassen, da er sich irgendwie für sie verantwortlich fühlt.
Und so begleitet er das Mädchen nach Córdoba. Natürlich ist ihnen Pontus Pluribus auf den Fersen und mit ihm der
mysteriöse Zafón. Aber Zafón arbeitet nicht alleine und alles wird immer mysteriöser.

Als sie in Córdoba nicht weiter kommen und keinerlei Hinweise finden können, führt sie ihre Suche nach Dubrovnik.
Doch auch hier sind sie vor Pluribus nicht in Sicherheit und es soll noch schlimmer kommen.
Aber da bekommen sie Hilfe von einem Unbekannten Freund.


Auch dieses Buch vin Außen natürlich wieder eine Augenweite, wunderschön anzusehen.
Es war genauso spannend wie der erste Teil, auch wen Larissa in diesem Teil ihre Zickige Seite gezeigt hat.
Ich habe mit beiden unheimlich mitgefiebert und war völlig fassungslos als Larissa drohte zum Feind über zu laufen.

Aber Arthur hatte viel Gedult und das sollte sich am Ende auszahlen.

Die Charaktere haben sich natürlich weiter entwickelt und so sind es nicht mehr die beiden kleinen Kinder Arthur und Larissa
sondern wirken viel erwachsener.
Arthur ist bei weitem nicht mehr der kleine Angsthase, der er am Anfang des ersten Teils noch war und auch Larissa ist irgendwie
weiter - sie ist zwar immernoch die taffere, aber ihre Entscheidungen sind durchaus überlegt.

Das Gefühl das Arthur in Larissa verliebt ist, bleibt nach wie vor. Aber auch in diesem Teil, sind sie sich nicht näher gekomen.

Kurzum, wieder ein spannendes Buch, was durchaus auch Erwachsene lesen können und dabei sicherlich viel Spaß haben werden.
Ich bin gespannt auf den dritten Teil.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 26.09.2010 ***** ausgezeichnet
Wie jeden Sommer arbeitet Arthur im Buchladen des Bücherwurms. Als dieser allein im Laden ist, erscheint Pontus Pluribus, ein kleiner Gauner, der auch im ersten Teil eine kleine Rolle gespielt hat.
Pluribus warnt Arthur, dass er ihn nicht unterschätzen und ihm alles über die sogenannten Schatten erzählen soll. Doch Arthur ist ahnungslos.

Kurz darauf erscheint Larissa, die völlig aufgebraucht ist. Sie bekommt eine Nachricht von einem Unbekannten, der behauptet, ihre Eltern würden noch leben. Sie soll sich um Mitternacht mit dem Unbekannten im Park treffen, um die Einzelheiten zu erfahren.

Arthur und Larissa treffen sich mit ihm, können die Person jedoch nicht erkennen. Larissa muss versprechen das Buch der Wege zu finden und dieser Person auszuhändigen, erst dann würden ihre Eltern frei kommen.

Nach ein paar Recherchen sind sie sich sicher: Ein Schatten hat mit ihnen gesprochen und das Buch muss in Còrdoba sein. Schon am nächsten Tag geht es mit dem Flugzeug los, doch die beiden kommen nicht problemlos an, denn sie werden von einem Komplizen Pluribus’ abgeholt.

Dieser entführt sie und bringt sie zu einem verlassenen Hof. Man will verhindern, dass Arthur und Larissa das Buch der Wege finden. Jedoch können sie nach kurzer Zeit flüchten und kommen heil in Còrdoba an. Dort werden sie von einem Sohn zweier Bewahrer abgeholt und verbringen die nächsten Tage bei ihm.

Direkt am zweiten Tag haben sie Glück. Larissa findet in einem Museum einen Zettel, auf dem ein Code notiert ist, den sie allerdings nicht sofort lösen können.

Allerdings sind sie nicht allein, denn sie lernen u.a. den Mauren kennen, der sich bestens mit den geheimen Büchern auskennt, sowie den Privatdetektiv Torres, der direkt auf ihrer Seite steht.

Als Arthur, Larissa und Torres ihrer Spur immer näher kommen, werden sie erneut von Pluribus’ Komplizen enführt. Doch diesmal können sie nicht so leicht flüchten und müssen hilflos mit nach Cádiz fahren, einer kleinen Hafenstadt.

Was sie nicht ahnen: Ihre Reise geht weiter.
Aber können Arthur und Larissa das Buch der Wege in Dubrovnik finden?
Und leben Larissas Eltern wirklich?

Nachdem Arthur bereits im ersten Band das Buch der Antworten finden musste, muss er diesmal das Buch der Wege finden.

Gerd Ruebenstrunk überzeugt auch mit dem 2. Band einer geplanten Triologie. Die Geschichte liest sich flüssig und fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite.

Die Orte und die geschichtlichen Hintergründe gefallen mir in „Der Botschafter der Schatten“ sogar noch besser als im ersten Band.
Gerd Ruebenstrunk schafft es immer wieder, dem Leser das Gefühl zu geben, selbst vor Ort zu sein.

Auch hier überzeugen die wunderschönen schwarz-weiß Zeichnungen und das liebevoll gestaltete Cover, dass dem ersten Band recht ähnelt.

Ich kann den dritten Band kaum noch erwarten. Unbedingt lesen!

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 07.08.2010 ***** ausgezeichnet
Inhalt:
Ein Jahr nach ihrem ersten Abenteuer mit den vergessenen Büchern treffen Arthur und Larissa erneut auf den zwielichtigen Pontus Plurius, der sie vor gefährlichen Schattenwesen warnt. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass Larissas Eltern, die seit 9 Jahren vermisst werden, noch am Leben sind. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach dem „Buch der Wege“, mit dem sie Larissas Eltern zu befreien hoffen. Doch auch diese Suche ist alles andere als einfach, und ihre Gegner sind dieses Mal nicht nur menschliche...

Meine Meinung:
Arthur und der Botschafter der Schatten ist der zweite Band der Trilogie um Arthur und die vergessenen Bücher. Dieses Mal führt die Suche nach dem Buch der Wege ins spanische Cordoba und ins kroatische Dubrovnik. Über diese Städte habe ich bisher nicht viel gewusst, aber nach diesem Buch kommt es mir vor, als sei ich schon einmal dort gewesen. Gerd Ruebenstrunk gelingt es durch seine detaillierten Beschreibungen wieder einmal, dem Leser die Orte des Geschehens nahezubringen oder sie vielmehr dorthin zu entführen. Man kann sich alles genau vorstellen, sieht die Straßen, das Meer beinahe vor sich.

Arthur und Larissa, die man schon im ersten Band kennengelernt hat, spielen auch in diesem zweiten Teil die Hauptrollen. Auch ihrem Widersacher, den mysteriösen Pontus Plurius, ist man in Arthur und die vergessenen Bücher schon kurz begegnet. Die übrigen Gegner sind neu, aber wieder schön zwielichtig und düster wie im Vorgängerband. Doch auch dieses Mal haben die beiden Jugendlichen tolle Helfer an ihrer Seite, die sie bei ihrer Suche unterstützen. Allen voran Juan Torres. Der stotternde Privatdetektiv hat mich von allen Charakteren am meisten begeistert. Der Autor hat wieder fantastische Figuren geschaffen die es dem Leser leicht machen, sie zu mögen (oder auch nicht). Einzig Larissa empfand ich eine Zeit lang als ziemlich nervtötend und anstrengend und ich frage mich, ob das in diesem Ausmaß vom Autor beabsichtig war.

Auch in Arthur und der Botschafter der Schatten hält sich Ruebenstrunk nicht mit langem Vorgeplänkel auf. Spannung gibt es von der ersten Seite an und mit kleinen Hinweisen am Ende einiger Kapitel wird sie geschickt aufrecht erhalten. Die Zeit vergeht bei der Lektüre dieses Buches wie im Flug, man kann es kaum aus der Hand legen. Das Ende verspricht ein spannendes Finale, auf das uns der Autor hoffentlich nicht allzu lange warten lässt. Ich bin gespannt, wohin die Suche nach den vergessenen Büchern den Leser dann führt.

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Bewertung von Hedwig aus Norderstedt am 04.08.2010 ***** ausgezeichnet
Der zweite Band der spannenden Fantasy-Reihe um die geheimnisvollen, vergessenen Bücher beginnt auch sofort mit zwei sehr mysteriösen Begebenheiten:
Pluribus, der undurchsichtige, hagere Typ, der uns schon im ersten Band begegnete und den Arthur und Larissa nur als nervige, aber harmlose Vogelscheuche bezeichnen, kommt in das Antiquariat des Bücherwurms, als Arthur alleine ist und nervt ihn mit einer wüsten Story über Schattenwesen, die wieder aufgetaucht seien und vor denen man sich hüten müsse.
Zunächst messen der Bücherwurm, Larissa und Arthur dem keine große Bedeutung bei, denn Larissa hat zeitgleich eine Nachricht erhalten, die sie in helle Aufregung versetzt. Angeblich sollen ihre Eltern, die vor Jahren bei einem Autounfall in der Wüste zu Tode gekommen sein sollen, doch noch leben und Larissa wurde aufgefordert, nachts zu einer bestimmten Uhrzeit im Park zu sein, wenn sie an detaillierteren Infos Interesse habe.
Tatsächlich erscheint den beiden Jugendlichen — denn Arthur begleitet Larissa natürlich - auch zum verabredeten Zeitpunkt eine hypnotisch wirkende, kaum wirklich feststofflich wirkende Schattengestalt, die Larissa einen Brief ihrer Eltern übergibt und ihr einen Handel vorschlägt: Ihre Eltern werden freigelassen im Austausch gegen das Buch der Wege.
Die technikbegeisterte Larissa hat die Begegnung gefilmt, so dass die Jugendlichen den Bücherwurm perfekt von dem Treffen in Kenntnis setzen können. Er erzählt ihnen eine uralte Legende, die besagt, dass die Einwohner der Stadt, wo einst alle vergessenen Bücher aufbewahrt waren, nie starben,
sondern zu Schattenwesen wurden und seit dem Verschwinden der Bücher auf der Suche nach ihnen und der damit verbundenen Macht seien. Vor allem das Buch der Wege dürfte daher für die Schatten von immenser Wichtigkeit sein, denn sie vermuten gewiss, Hinweise darin zu finden, wo oder wie die anderen Bücher zu finden sind. Eine actionreiche Suche durch Europa beginnt, die in Cordoba beginnt und ihr Showdown in Dubrovnik findet. mehr soll davon allerdings nicht verraten werden, um den Lesern den Spaß und das Miträtseln nicht zu verderben.
Allerdings werden wir im Verlauf der Geschichte noch erfahren, dass die vergessenen Bücher mit ihren bemerkenswerten Eigenschaften nicht von jedem auf die gleiche Art benutzt werden können. Genau so eben, wie eine Schaufel zum Graben und Pflanzen oder für üble Zwecke benutzt werden kann, je nachdem, wer sie gebraucht, verhält es sich auch mit der Nutzung der vergessenen Bücher.
Es gilt also nicht nur, die Bücher selbst erst einmal zu finden, was oft nur durch Intuition und Zufall in Kombination mit Logik und gesundem Menschenverstand zu bewerkstelligen ist, sondern auch immer dafür zu sorgen, dass sie nicht in falsche Hände geraten.
Was ich an dieser Reihe, die eigentlich für jugendliche Leser gedacht ist, so schön und erfrischend finde, ist, dass man nicht nur als Jugendlicher Spaß an der Geschichte hat. Sicher werden Jugendliche die Romanreihe anders aufnehmen als Erwachsene, denn es besteht meiner Meinung nach ein recht hohes Identifikationspotential sowohl mit der Figur der Larissa als auch mit Arthur und es kommt in den Romanen recht viel aus der realen Welt von Jugendlichen vor, wie Handys, GPS, Google etc., mit denen sich ein Jugendlicher heute halt konfrontiert sieht und irgendwie klar kommen muß. Allerdings spricht Gerd Ruebenstrunk in seiner Fantasy-Reihe auch zeitlose ethische Themen an. Dass man z.B. nie wirklich weiß, wem man vertrauen kann, es niemanden gibt, der alles kann und alles weiß, es eben keine klare Trennung zwischen Gut und Böse gibt, wie Freundschaft oder gar Liebe langfristig entsteht, Jungen nicht nur technisch begabt sein müssen, sondern sehr wohl sensibel und dennoch praktisch veranlagt sein können, Mädchen umgekehrt keine Wesen sein müssen, die hilflos ihren Gefühlen ausgeliefert sind, es generell Dinge geben kann, die sich nicht immer erklären lassen und vieles mehr.
Ein großartiger Autor und ein toller Verlag.

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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 16.06.2010 ***** ausgezeichnet
Wie sich bereits am Ende des ersten Bands, „Arthur und die vergessenen Bücher“, abzeichnete, ist das Mysterium um die vergessenen Bücher noch nicht aufgeklärt und deshalb dauert es auch nicht lange, ehe Arthur und seine Freundin Larissa wieder in einen Strudel der Ereignisse geraten, in dem es sich natürlich um die vergessenen Bücher dreht. Allerdings tritt ein Botschafter auf den Plan, mit dem keiner gerechnet hätte, weil lange Zeit nicht klar war, ob es ihn wirklich gibt. Auch Arthur und Larissa zweifeln, ob der Botschafter der Schatten nun Legende oder Wirklichkeit ist. Der Botschafter sucht das Buch der Wege und verspricht sich Hilfe von den beiden Kindern. Um besonders Larissa für seine Zwecke zu gewinnen, zieht er ein Ass aus dem Ärmel, das ihr keine Wahl lässt, als dem Botschafter der Schatten bei seinen dunklen Machenschaften helfen zu wollen.

Im zweiten Teil der Trilogie um Arthur, erwartet den Leser das gewohnte Programm. In schöner Aufmachung verfügt das Buch wieder über zahlreiche Illustrationen und Karten der Städte in denen sich Arthur und Larissa während der Geschichte aufhalten. Gekonnt vereint Gerd Ruebenstrunk fundierte Geschichts- und Ortskenntnisse, die dem Leser einen vielseitigen Einblick in das jeweilige Reiseziel bieten, mit einer spannenden Weiterführung der Geschichte. Cordoba und Dubrovnik sind in diesem Band ihr Ziel.
Neben dem Hauch von Übersinnlichem und Magie, den man schon aus dem ersten Band kannte, wagt sich der Autor nun auch an wesentlich spannendere und gruseligere Elemente in seiner Geschichte. Die beiden Protagonisten werden vielschichtiger und es ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, während sie auf der Suche nach dem Buch der Wege oft nicht wissen, was ein Hinweis für sie sein könnte. Technisch ist dieser Band wieder auf dem neuesten Stand und so sind Hilfsmittel wie Google oder Emailkontakt übers Handy eine tolle Komponente dieses modernen Jugendbuchs. Trotz der Spannung, die am ende des Buches herrscht, wird der Leser nicht ganz ohne ein halbwegs befriedigendes Ende zurückgelassen. Die Geschichte kommt vorerst zu einem Abschluss, lässt aber auch einen Ausblick auf die nächste mögliche Station ihrer Reise zu und sorgt damit natürlich für freudige Erwartung von Teil drei!

Insgesamt ein weiteres tolles Arthur-Abenteuer, das Spannung, Abenteuer, Humor, Grusel, Mysteriöses, Überraschung und Freundschaft vereint, nebenbei aber wieder unglaublich lehrreich ist, in Bezug auf Geschichte und anderer Kulturen! Immer noch uneingeschränkt empfehlenswert für Jung und Alt.

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