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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 10.05.2012 |
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Am 4. July 1862 unternahmen Charles Lutwidge Dodgson (Lewis Carroll) und sein Freund Robinson Duckworth mit den drei Töchtern von Henry Liddell (dem Vizekanzler der Universität von Oxford) eine Paddaltour auf dem Flüsschen Isis. Die drei Mädchen an Bord waren Lorina Charlotte Liddell ("Prima" im einleitenden Gedicht), Alice Pleasance Liddell ("Secunda" im einleitenden Gedicht) und Edith Mary Liddell ("Tertia" im einleitenden Gedicht). Auf dieser Bootstour erzählte Lewis Carroll die Geschichte von Alice im Wunderland ad hoc zum Amüsement der Mädchen. Alice bat ihn daraufhin, die Geschichte für sie aufzuschreiben, was Lewis Carroll dann auch tat. Am 26.11.1864 schenkte er Alice Pleasance Liddell ein handgeschriebenes, teils bunt illustriertes Manuskript mit dem Titel "Alice's Adventures Under Ground", das viele Jahre später als Faksimile nachgedruckt wurde, nachdem die für die breite Öffentlichkeit überarbeitete Ausgabe ein weltweiter Erfolg geworden war. Ich habe "Alice im Wunderland" Mitte der 80er Jahre zum ersten Mal als Kind gelesen. Damals liebte ich die die japanische Zeichentrickserie (Fushigi no Kuni no Alice) und war vom Buch maßlos enttäuscht. Als Kind hätte ich dem Original von Lewis Carroll gerade mal 2 Sterne gegeben. Aus diesem Grund, habe ich das Buch auch Jahrzehntelang nicht mehr angefasst. Nun, als Erwachsene verstehe ich, warum ich das Buch als Kind nicht mochte und nicht verstand. '* Viele der beliebtesten Figuren erst im zweiten Band vor. '* Viele der Scherze entweder für Kinder unverständlich, weil ihnen die Kenntnis des viktorianischen Englands fehlt, um diese zu verstehen, teils weil sie auf Sprichworten dieser Zeit basieren (Ma das a hatter oder mad as a march hare z. Bsp.). Darunter fallen auch die meisten Gedichte (mit denen ich als Kind so gar nichts anfangen konnte), auch wusste ich als Kind nicht, was ein Caucus-Race ist, der Scherz war einfach zu erwachsen für mich. '* Die meisten Wortspiele sind nicht übersetzbar und gehen im Deutschen komplett verloren und müssten mit langen Fußnoten erklärt werden. Als Kind fiel mir nur auf, dass an einigen solchen Stellen was seltsam war. '* Einige Scherze und Gedanken sind so düster, dass ich sie als Kind nicht verstand, bzw. mit dieser Art von Ironie nichts anfangen konnte (and she had never forgotten that, if you drink much from a bottle marked 'poison,' it is almost certain to disagree with you, sooner or later.) Als Kind war diese Geschichte für mich nur eine absurde Aneinanderreihung seltsamer Ereignisse, mit denen ich nichts anfangen konnte. Mir war nicht klar, warum das Buch so ein Erfolg geworden ist, die Zeichentrickserie fand ich deutlich besser. Jetzt als Erwachsene finde ich besonders die Stellen, mit denen ich als Kind nichts anfangen konnte erfrischend bis genial fies. Ich erkenne Lewis Genialität Figuren erfinden zu können, die keinerlei literarische Vorlage haben und Bilder für die Ewigkeit zu erschaffen. Mein Lieblingsbuch oder überhaupt ein Buch, das ich mehrfach lesen werde, wird Alice aber nie werden. |
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Bewertung von Schneekugel aus Markgröningen am 14.05.2011 |
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Alice sollte eigentlich Latein lernen aber unter der großen Weiden kann sie sich einfach nicht konzentrieren. Plötzlich sieht sie ein Kaninchen und rennt ihm Hinterher in seinen Bau. es murmelt vor sich hin es sei zu Spät un es hatte eine große Uhr. Und dann fällt Alice plötzlich in den Kaninchenbau. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat steht sie in einem ganz kleinen Raum. Die Tür des Ausgangs ist viel zu klein und auch der Tisch mit einer Flasche und Pralineen könnten aus einem Puppenhaus stammen. Durch den verzehr von Pralineen und Wasser schrumpft und wächst Alice, bis sie durch die Tür kommt. Diese gibt sie nun einer wunderbaren Welt frei, dem Wunderland. Hier ist auch das Kaninchen wieder. In einer Welt in der, der Himmel rosa ist und die Pflanzen reden können lernt Alice die Zwillinge Twideldi und Twideldum kennen. Sie sind nicht besonders schlau, aber gesprächig und erzählen Alice von der Herzkönigin. Auf ihrem Weg zum Spielkarten Palast der Königin lernt Alice die unheimliche Grinsekatze, der verrückten Schumacher und seine Freunde ( die jedern tag den Nicht Geburtstag feiern) und jede Menge andrer Sprechender Tiere und Fantasiegestalten kennen. Alice erfährt das die Spielkarten Königin nichts gutes im Schilde führt und den größten teil des Wunderlands in einen grausamen Ort verwandelt hat. und das es eine gute Königin gibt, die aber machtlos ist. Nun muss Alice das Wunderland retten und die Kartenkönigen besiegen. Spannen, fantasievoll und etwas absurd. Das Buch ist zwar total gut aber Teile des Buches sind etwas Langweilig, und teilweise auch kompliziert. |
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| Bewertung von lukas aus Schwerin am 08.06.2010 | |
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Das Mädchen Alice liegt auf einer Wiese und geht ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, lesen. Auf einmal rennt ein Hase vorbei und Alice rennt hinter her in dessen Bau. Dort fällt sie Ins Erdinnere. Aber unten angekommen wird sie ganz klein und kann mit Tieren sprechen. Es leben aber nicht nur Tiere dort unten sondern auch komische Menschen. Alice erlebt viele spannende Abenteuer und muss viele Rätsel lösen. Es hat mir gut gefallen weil es Überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat und man sich die Wesen alle gut im Gedanken vorstellen kann. Ja ich empfehle es weiter aber nur kinder von 2-10 Jahren. |
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