Sibirski Punk - Hilbk, Merle

Merle Hilbk 

Sibirski Punk

Eine Reise in das Herz des wilden Ostens

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Sibirski Punk

Ein transkontinentaler Trip, der von Hamburg bis zum Baikalsee führt: 20.000 Kilometer durch Steppen, Gebirge und die Taiga, zu sibirischen Atomforschern, Punks, Schamanen und Abenden voller Sehnsucht und Musik. Merle Hilbk lässt uns an den witzigen, bizarren und sentimentalen Erlebnissen dieser Reise teilhaben und vermittelt die Faszination eines rätselhaften Kontinents.

Ein Roadmovie aus dem Wilden Osten Ein transkontinentaler Trip, der von Hamburg bis hinter den Baikalsee führt, 20 000 Kilometer durch Steppen, Gebirge und Taiga, zu sibirischen Atomforschern, Punks, Schamanen und Abenden voller Sehnsucht und Musik. Merle Hilbk lässt uns an den witzigen, bizarren, sentimentalen Erlebnissen dieser Reise teilhaben und vermittelt die Faszination eines rätselhaften Kontinents.

"Die Autorin riskierte Kopf, Kragen und Vorurteile - unterhaltsam und fesselnd." Der Spiegel "Ein wunderbares Buch." -- Westdeutsche Zeitung


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 255 S., 9 Fotos auf Taf. v. Wolfgang Müller
  • Seitenzahl: 255
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2439
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 114mm x 19mm
  • Gewicht: 242g
  • ISBN-13: 9783746624396
  • ISBN-10: 3746624398
  • Best.Nr.: 23320958
"Die Autorin riskierte Kopf, Kragen und Vorurteile. Unterhaltsam und fesselnd."(Der Spiegel)

"Die Autorin riskierte Kopf, Kragen und Vorurteile. Unterhaltsam und fesselnd." Der Spiegel

kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Merle Hilbk ist Journalistin, "Sibirski Punk" eine journalistische Arbeit. Ausgestattet mit einem Stipendium reiste die Enddreißigerin durch den Osten Sibiriens, ironisch auf der Suche nach der russischen Seele - eine Reportage eigentlich, stark subjeltiv gefärbt zwar, aber immer durchsetzt mit Exkursen über Geschichte, Wirtschaft, Politik. Doch nach und nach nimmt die Persönlichkeit der Autorin immer größeren Raum ein, bis wir plötzlich mit Hilbk an einer Orgie teilnehmen und uns fragen, wie wir damit nun umgehen sollen. Man kann so etwas nicht als Tatsachenbericht, sondern als Literatur sehen, dann nimmt man dem Text freilich seine journalistische Glaubwürdigkeit. Oder man nimmt jedes Wort für bare Münze, dann ist man der Autorin schnell näher als man sein möchte. Über kurz oder lang verschwimmt Hilbk hier ihr Sujet, erzählt sie immer weniger von Sibirien und immer mehr von sich, einer privilegierten, klugen, linksliberalen Mitteleuropäerin, die sich mit Problemen rumschlägt, die wir ebenfalls haben. Doch spätestens wenn sie den Tschetschenien-Krieg aufgreift, gerät ihr solch ein persönlicher Zugriff zur Gefühligkeit, die dem Thema nicht mehr gerecht wird, spätestens hier hätte man sich etwas mehr nüchterne Entschiedenheit gewünscht. Etwas mehr Journalismus. (fis)
Merle Hilbk, Jahrgang 1969, ist nach Jurastudium und Redakteurstätigkeit bei "Spiegel" und "Zeit" als freie Journalistin in Rußland und Zentralasien tätig sowie als Dozentin an der Hamburg Media School. Von 1999 bis 2004 bereiste sie im Auftrag von "Zeit" und "Geo" Korea, die Mongolei und Kasachstan. 2001 arbeitete sie in Peking als Gastreporterin bei einer chinesischen Parteizeitung. Mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung reiste sie im Sommer 2004 dreieinhalb Monate durch Sibirien.

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