Mögen deine Hände niemals schmerzen - Prasske, Bruni

Bruni Prasske 

Mögen deine Hände niemals schmerzen

Iran. Eine verbotene Liebe

Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Mögen deine Hände niemals schmerzen

"Mögen Ihre Hände niemals schmerzen", so lautet eine der vielen Formeln, die Iraner als Zeichen des Dankes und der Ehrerbietung benutzen, auch und gerade der jungen Europäerin gegenüber, die allein durch ihr Land reist. Die Hamburgerin erlebt im Reich der Mullahs ein Abenteuer nach dem anderen. Sie erzählt von ihrer Begegnung mit einer fremden Kultur, die hinter dem Rücken der strengen Sittenwächter ein fröhliches, exotisches Antlitz und viel Lebensfreude offenbart. Und sie erzählt von ihrer Liebe, einer verbotenen Liebe.

Produktinformation


  • Verlag: Hoffmann Und Campe
  • 2000
  • 2000.
  • Ausstattung/Bilder: 334 S.
  • Seitenzahl: 334
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 133mm x 33mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783455082753
  • ISBN-10: 3455082750
  • Best.Nr.: 08596377
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.06.2000

Ferne

"Mögen deine Hände niemals schmerzen. Iran. Eine verbotene Liebe" von Bruni Prasske. Hoffmann und Campe, Hamburg 2000, 335 Seiten. Gebunden, 39,90 Mark. ISBN 3-455-08275-0.

Betty Mahmoodys Bestseller "Nicht ohne meine Tochter" hat das Iranbild einer halben Nation geprägt. Unverhohlen rassistisch und inzwischen auch als weitgehend erfunden entlarvt, haben das Buch und der daraus entstandene Film geschickt die Erwartungen einer breiten Öffentlichkeit bedient, die Klischees über den barbarischen Orient zugespitzt und der weitgehend weiblichen Leserschaft wohlige Schauer aus Ekel, Schrecken und Mitgefühl über den Rücken rieseln lassen. Bruni Prasskes "Mögen deine Hände niemals schmerzen" ist gewissermaßen ein Gegenentwurf zu Betty Mahmoodys Geschichte. Es handelt von den zum Teil alltäglichen, zum Teil irrwitzigen Abenteuern einer jungen Deutschen in Iran. Mit wenig Vorkenntnissen und vielen Ängsten hat sich die Autorin in ein Land gestürzt, auf dessen ideologisches Zwangsregime sie bald zu fluchen lernt, dessen Menschen sie aber von Tag zu Tag mehr beeindrucken. Sie beschreibt die reiche und im Alltag lebendige Kultur der Iraner, deren …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "Gegenbuch" zu Betty Mahmoodys "unverhohlen rassistischer und weitgehend erfundener" Geschichte "Nicht ohne meine Tochter" wird dieses Buch von Rezensent N. K. vorgestellt: zum Teil "irrwitzige", zum Teil alltägliche Abenteuer einer jungen Deutschen im Iran, die zwar das Regime bald hassen lernt, die Menschen aber dafür lieben, besonders einen "schönen Perser", hört man. Nicht ohne sanftes Spötteln über die "kühle Norddeutsche", die der Faszination einer fremden Kultur erliegt, beschreibt N.K. das Buch. "Keine hohe Literatur", wird schließlich befunden. Aber meistens "präzise beobachtet" und "eine spannend zu lesende Einstimmung in das Land", weshalb das Buch auch im Reiseteil der Zeitung besprochen wird.

© Perlentaucher Medien GmbH
Bruni Prasske, geboren in Norddeutschland, studierte Interkuturelle Pädagogik, war Sozialarbeiterin in Flüchtlingsunterkünften und wirkte bei Einwanderungsprojekten in den USA mit, bevor sie ihr erstes Buch 'Mögen deine Hände niemals schmerzen' schrieb.

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Kundenbewertungen zu "Mögen deine Hände niemals schmerzen" von "Bruni Prasske"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Saeid Mottaki aus Stuttgart am 07.12.2001 ***** ausgezeichnet
Die Entdeckung eines Landes!
Die Autorin erzählt in diesem Buch in beeindruckender Weise von einem Land, das als Hardliner bekannt ist. Man empfindet Achtung und Bewunderung für ihre Art, alles genau und herzlich zu beobachteten und zu beschreiben. Man fühlt, schmeckt, riecht,
hört und sieht alles mit ihr. Sie beschreibt Dinge so, wie man sie nur erlebt, wenn man wirklich dort ist. Umso erstaunlicher ist dieses Buch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass eine Europäerin sich zutiefst mit den Gefühlen und der Denkweise der Iraner
beschäftigt. Das verlangt Respekt und Bewunderung. Eine Autorin mit viel Mut und Toleranz für ihre Umgebung. Sie springt über den Schatten der islamischen Gesellschaft, aber das mit sensiblem Einfühlngsvermögen. Nicht nur ein Buch über die Kultur im Iran, sondern auch eine schöne Geschichte über eine Frau in einem fremden Land zwischen Liebe und Konflikten mit vielen Spannungsmomenten.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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