Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen - Bergeijk, Jeroen van

Jeroen van Bergeijk 

Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen

Eine abenteuerliche Reise durch Afrika

Übersetzer: Seferens, Gregor
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Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen

Ein Reisebuch wie ein Roadmovie, ideal für Salonabenteurer, die selbst lieber keine Entbehrungen erleiden - so plastisch, dass man beim Lesen das Glühen des Wüstensands spüren und das Motoröl riechen kann.

Zugegeben, es gibt bequemere Arten, nach Westafrika zu kommen, als in einem Mercedes 190 D, Baujahr 88, der fast 500 000 Kilometer auf dem Buckel hat. Doch Jeroen van Bergeijk will seinen alten Diesel selbst von Amsterdam an die Elfenbeinküste überführen. Daheim bekommt der Kfz-Laie noch einen Schnellkurs im Wüstensandfahren ohne Allradantrieb verpasst, dann kann es losgehen. Fast 10 000 Kilometer liegen vor ihm und seinem Wagen. Die beiden durchqueren Europa und Marokko, die Sahara und Mauretanien, den Senegal, Gambia, das Landesinnere von Mali und Ghana, erleben in Togo einen Staatsstreich, streifen Benin und landen schließlich in Burkina Faso. Dabei kreuzen sie nicht nur die Spuren berühmter Afrikareisender, sondern können mehr als einmal froh sein über hilfsbereite Einheimische und findige Techniker.


Produktinformation

  • Abmessung: 179mm x 123mm x 20mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783492403580
  • ISBN-10: 3492403581
  • Best.Nr.: 25608018
"Höchst lesenswert." (Westfälische Rundschau)

»Höchst lesenswert.« Westfälische Rundschau

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.07.2008

Bücherecke
Unter dem Stern: Eine Autoreise durch Afrika
Wer reist, kommt leichter mit den Menschen in Kontakt, wenn es etwas gibt, über das man sofort ins Gespräch kommt. In diesem Fall ist es ein Auto. Ein altes Auto, in Europa wäre es der Verschrottung nahe. In Afrika steht ihm eine blühende Zukunft bevor. Es handelt sich um einen Mercedes 190 D, anthrazitfarben, 17 Jahre alt, fast 500 000 Kilometer auf dem Buckel. Alle wollen den Mercedes kaufen. Schon in Marokko tauchen die Gebrauchtwagenhändler auf, an der Grenze zu Mauretanien, wo er im Sand steckenbleibt, in Mali, wo eingeführte Fahrzeuge offiziell nicht verkauft werden dürfen. Die Interessenten sind überall. Ihre Überzeugung: „Good car, Mercedes is the best”.
Den Satz „Mein Mercedes ist nicht zu verkaufen” musste Jeroen van Bergeijk offenbar oft von sich geben, denn dieser Satz wurde zum Titel seines Buches. Loswerden will er das Auto zwar schon wieder, aber erst am Ende der Reise. Die Idee dafür kommt dem niederländischen Journalisten spontan, als er in Burkina Faso im Taxi sitzt, einem Mercedes 190. Der Wagen ist beliebt dort, überall in Westafrika fährt dieses Modell herum. Das …

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Jeroen van Bergeijk, 1965 geboren, ist Journalist, Autor und Amateur-Autohändler. Seine Artikel erschienen u. a. im "NRC Handelsblad", in der "New York Times" und im "Rolling Stone". Er lebte einige Zeit in New York und hat zwei Reportagebände über Amerika veröffentlicht. Mit seiner Familie wohnt er in Amsterdam; er fährt heute einen Mercedes 250 TD, Baujahr 86.

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