"Wären wir am Leben geblieben, ich hätte eine Geschichte
erzählen müssen von Kühnheit, Ausdauer und vom Mut meiner
Gefährten, die das Herz jedes Briten gerührthätte." -- R.F.
Scott
Robert Falcon Scott ging als tragische Gestalt in die Geschichte
der großen Entdecker ein: 35 Tage nach seinem norwegischen
Konkurrenten Roald Amundsen erreichte er am 16. Januar 1912 den
Südpol und fand auf dem strapaziösen Rückweg in die englische
Heimat zusammen mit seinen vier Kameraden in den eisigen
Temperaturen der Antarktis den Tod. Der Nachwelt hinterließ er nur
das Tagebuch, das er während der Expedition führte.
Im Gegensatz zu den Aufzeichnungen anderer Forschungsreisender ist
dieses Tagebuch weit mehr als das wissenschaftliche Dokument der
einzelnen Entdeckungen und Beobachtungen eines leidenschaftlichen
Forschers. Es ist die tragische und berührende Autobiographie eines
Menschen, der angesichts von Enttäuschung, Hunger und Kälte mit
großem Mut und Willenskraft für sich und seine Kameraden einsteht
und sein Schicksal am Ende ohne Reue annehmen kann.
Wären wir am Leben geblieben, ich hätte eine Geschichte erzählen
müssen von Kühnheit, Ausdauer und vom Mut meiner Gefährten, die das
Herz jedes Briten gerührthätte. R.F. Scott
Robert Falcon Scott ging als tragische Gestalt in die Geschichte
der großen Entdecker ein: 35 Tage nach
seinem norwegischen Konkurrenten Roald Amundsen erreichte er am 16.
Januar 1912 den Südpol und
fand auf dem strapaziösen Rückweg in die englische Heimat zusammen
mit seinen vier Kameraden
in den eisigen Temperaturen der Antarktis den Tod. Der Nachwelt
hinterließ er nur das Tagebuch, das
er während der Expedition führte.
Im Gegensatz zu den Aufzeichnungen anderer Forschungsreisender ist
dieses Tagebuch weit mehr als das wissenschaftliche Dokument der
einzelnen Entdeckungen und Beobachtungen eines leidenschaftlichen
Forschers. Es ist die tragische und berührende Autobiographie eines
Menschen, der angesichts von Enttäuschung, Hunger und Kälte mit
großem Mut und Willenskraft für sich und seine Kameraden einsteht
und sein Schicksal am Ende ohne Reue annehmen kann.
Ausstattung/Bilder: 2011. 316 S. m. 18 Abb., 1 Kte. 210 mm
Seitenzahl: 320
Edition Erdmann in der Marixverlag GmbH
Best.Nr. des Verlages: 626-70224
Deutsch
Abmessung: 218mm x 141mm x 32mm
Gewicht: 462g
ISBN-13: 9783865398246
ISBN-10: 3865398243
Best.Nr.: 33428621
Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension
Rezensentin Sylvia Staude liest Robert Scotts nun vorliegenden Expeditionsbericht vom Südpol als "Chronik eines voraussehbaren Todes". Das Scheitern der britischen Expedition, die im März 1912 mit dem Tod der Mannschaft endete, hat in ihren Augen etwas Tragisches. Die Tagebucheinträge von Kapitän Scott schildern für sie nüchtern die Entbehrungen in der stürmischen Eiswüste. Deutlich wird für sie, dass sich Scott zunehmend vom Unglück verfolgt fühlte: So konnten z.B. die mitgebrachten Motorschlitten wegen des Untergrunds nicht eingesetzt werden und die robusten mandschurischen Ponys starben nacheinander weg. Staude empfiehlt auch die Aufzeichnungen des erfolgreicheren Norwegers Roald Amundsens, die jetzt im selben Verlag erschienen sind, zur Lektüre, kann doch der britisch-norwegische Wettlauf um den Südpol so in einer "herzzerreißenden Kombination" erfahren werden.
Robert Falcon Scott (1868-1912) Zweimal unternimmt der britische Marineoffizier eine Expedition zum Südpol. Die erste scheitert an der mangelhaften Vorbereitung auf das Überleben unter antarktischen Bedingungen und muss vorzeitig abgebrochen werden. Bei der zweiten erreicht er zwar den Südpol, kehrt aber nicht lebend nach England zurück. Erst acht Monate nach seinem Tod wird Scotts Leiche gefunden - zusammen mit seinem Tagebuch, einem wissenschaftlichen und menschlichen Zeugnis von Rang, mit dem er auf tragische Weise in die Geschichte eingeht.
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