Gefangene des Himmels - Lubomirski, Karl

Karl Lubomirski 

Gefangene des Himmels

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Gefangene des Himmels

In diesem Band führen Karl Lubomirskis Reisen nach Russland, Usbekistan, Rajasthan, Sri Lanka und Maku Nudu (eine Insel der Malediven). Wie schon sein Buch "Bruder Orient" offenbart auch "Gefangene des Himmels" die Wunder der deutschen Sprache und der bereisten Länder


Produktinformation

  • Verlag: Berenkamp
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 175 S. m. 4 Übers.-Ktn.
  • Seitenzahl: 175
  • Deutsch
  • Abmessung: 24 cm
  • Gewicht: 500g
  • ISBN-13: 9783850932080
  • ISBN-10: 3850932087
  • Best.Nr.: 20869242
"Wenige verstehen in unserer schnelllebigen Zeit die Kunst, so wahrnehmend zu reisen wie Karl Lubomirski. Es ist ein wunderbares Vergnügen, ihn lesend auf seinen Wegen zu begleiten, auf denen Gegenwärtiges mit Vergangenem verschmilzt, Außenansichten sich in Innenwelten spiegeln." (Felizitas von Schönborn)<br/><br/>"Lubomirski sucht Menschlichkeit und bleibende Werte jenseits von Macht, Geld und Zeit. Seine Reisen sind zugleich Reisen ins Innere der Seele. Karl Lubomirski ist ein Philisoph, kein Journalist." (Widmar Puhl, SWR 2)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.10.2007

Der graue Engel

Der österreichische Schriftsteller Karl Lubomirski, in dessen brüchiger Lyrik mit unbestechlicher Beobachtungsgabe die Geschichtsdurchdringung der Gegenwart zum Leitmotiv wird, geht in episodenhaften Reiseberichten den postsowjetischen und postkolonialen Zuständen in Russland und Usbekistan, Rajasthan und Sri Lanka nach. So interessieren ihn in seinen Momentaufnahmen Russlands die materiellen und geistigen Hinterlassenschaften von Stalins Terrorherrschaft, von Krieg und Kaltem Krieg bis hin zum kapitalistisch-konsumorientierten Erbe der Perestrojka. Zwischen Verwahrlosung und einem "Ausdruck des Überlebenswillens" rekonstruiert er in Moskau und St. Petersburg seine Begegnungen mit "dem grauen Engel des Mangels" und porträtiert die "schlecht versorgten, nicht ausgebildeten, zahlreichen Übriggebliebenen des Sowjetregimes". Das Buch überzeugt durch seine assoziativen Übergänge und die eingeflochtenen Gedanken über Schönheit, Ästhetik und ihr Verhältnis zur Politik, wenn er etwa über die "Rhetorik der Denkmäler" oder die "Dürftigkeit alles Parteihörigen", die den Tod jeder Kunst bedeutet, sinniert. Während Lubomirski in Russland nach …

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Karl Lubomirski - Träger mehrerer Literaturpreise - lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Brughero bei Mailand.
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