Die versunkene Stadt Z - Grann, David

David Grann 

Die versunkene Stadt Z

Expedition ohne Wiederkehr - das Geheimnis des Amazonas

Aus d. amerikan. Engl. v. Dedekind, Henning
Broschiertes Buch
 
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Die versunkene Stadt Z

Spannende Biografie, Dschungelkrimi und Expeditionsbericht in einem
Ein Geheimnis, das Jahrhunderte zurückreicht. Das plötzliche Verschwinden eines Forschers, das weltweit Schlagzeilen machte. Ein Rätsel, das alle, die es zu lösen versuchen, mit ihrem Leben bezahlen. Was wurde aus dem britischen Forscher Percy Fawcett, der 1925 im brasilianischen Amazonasgebiet auf der Suche nach der sagenumwobenen Goldstadt El Dorado spurlos verschwand? Fesselnd und farbenprächtig erzählt David Grann eine großartige Abenteuergeschichte über die Suche nach einer uralten Stadt, die im undurchdringlichen Regenwald Amazoniens verborgen liegen soll.


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 413 S., Abb. auf Taf. 183 mm
  • Seitenzahl: 413
  • Goldmann Taschenbücher Bd.15666
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 124mm x 30mm
  • Gewicht: 369g
  • ISBN-13: 9783442156665
  • ISBN-10: 3442156661
  • Best.Nr.: 32539974
"Eine fesselnde, aufregende und absolut hinreißende Abenteuergeschichte." John Grisham

"Eine fesselnde, aufregende und absolut hinreißende Abenteuergeschichte." -- John Grisham

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Vorsicht vor Giftpfeilen und fleischfressenden Bienen! Um das sagenhafte El Dorado zu suchen, genügt Rezensent Peter Burghardt vorerst die Lektüre dieses vielgestaltigen Abenteuerbuches von David Grann. Der Autor macht das für uns. Macht sich auf die Spuren des englischen Entdeckers Percy Fawcett, mit Karten und Notizbüchern, in Archiven und im brasilianischen Urwald. Bisschen hagiografisch geht das zu, meint Burghardt, lässt sich aber doch anstecken von Granns Begeisterung, die er in seiner Rezension mit Verve und Spannung auch gekonnt weitergibt. Wenn Burghardt aus dem Lianengestrüpp wieder raus ist, hat er Ruinen besichtig, Spione getroffen, Anakondas und Tausendfüßler sowieso, hat über den Amazonas Dinge gelernt, über indianische Rituale - ach, und über das Glück von GPS und Google Earth.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.05.2010

Ein Mann im Kampf gegen den Urwald
David Grann folgt den Spuren Percy Fawcetts, des letzten großen Entdeckungsreisenden: „Die versunkene Stadt Z.“
Der Amazonasraum ist wie geschaffen für Abenteuergeschichten. Es ist das größte Waldgebiet des Planeten, durchzogen vom längsten aller Ströme, 17 seiner Nebenarme sind länger als der Rhein. Es ist der wichtigste Naturraum des Globus, mit dem meisten Süßwasser, den meisten Pflanzen, den meisten Tieren. Weniger als achtzig Prozent des Dschungels sind noch intakt, sie verbergen kaum bekannte Indianerstämme und andere Rätsel. Mehr als ein Fünftel fiel den Kettensägen zum Opfer – der Kahlschlag für Holzhändler, Sojabauern, Viehwirte und Siedler ist eine ökologische Katastrophe, aber legt ansatzweise Legenden frei, auch literarische.
Seit Jahrhunderten jagen Eroberer und Forscher einer uralten Hochkultur am Amazonasnach. Die Gerüchte waren so ansteckend wie die Viren, die Ureinwohner dahinrafften. Spaniens Invasoren fahndeten wie von Sinnen nach El Dorado, dem vergoldeten Ort. Der wurde zunächst an einem See nach Kolumbiens Metropole Bogotá vermutet, später irgendwo im Dunstkreis des Flusses; siehe …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Über 100 Menschen starben auf der Suche nach Percy Fawcett in der unberührten Wildnis des Amazonas. Der verschwand im Jahre 1925 auf der Suche nach Z, dem sagenumwobenen Ort einer versunkenen Hochkultur - und löste damit ein weltumfassendes Rätselraten um sein Verbleiben und die Existenz von Z aus. Wie so viele vor ihm verfiel auch der amerikanische Journalist David Grann dieser tragischen Geschichte einer der letzten großen Entdecker und wandelte daher auf dessen Spuren durch Aktenberge und den brasilianischen Regenwald. Sein Bericht über die landete 2009 sogar auf der US-Bestsellerliste, eine Verfilmung von und mit Brad Pitt ist geplant. Zu Recht, denn Granns Buch ist Dank seines interessanten Schreibstils und Fawcetts abenteuerlicher Biographie mehr als ein dröges Sachbuch und definitiv spannend genug für Hollywood. Schade nur, dass auch Grann daran scheitert, Fawcetts Verschwinden ein für alle Mal aufzulösen. Zwar recherchierte er mehr als gründlich und untermauert mit neuen Erkenntnissen sogar Fawcetts Theorien, doch die absolute Gewissheit kann auch er nicht geben. Das falsche Paradies am Amazonas ist auch heute noch zu unerforscht, um Antworten geben zu können, und überall lauern tödliche Gefahren. Aber darin liegt ja gerade der Reiz. (ml)

"Eine fesselnde, aufregende und absolut hinreißende Abenteuergeschichte." John Grisham
David Grann schreibt für das Magazin The New Yorker. Nach seinem Politologiestudium an der Fletcher School of Law & Diplomacy und dem Creative-Writing-Studium an der Boston University hat er zunächst bei der Zeitschrift The New Republic und der Zeitung The Hill gearbeitet. David Grann hat Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht; "Die versunkene Stadt Z" ist sein erstes Buch. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in New York.

Blick ins Buch "Die versunkene Stadt Z"


Leseprobe zu "Die versunkene Stadt Z" von David Grann

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Leseprobe zu "Die versunkene Stadt Z" von David Grann

"Ich zog die Karte aus meiner Gesäßtasche. Sie war nass und zerknittert. Die Linien, mit denen ich meine Route markiert hatte, waren längst verblichen. Ich starrte die Einzeichnungen an, in der Hoffnung, sie würden mich aus dem Amazonasbecken hinausführen anstatt immer tiefer hinein. Der Buchstabe Z war in der Kartenmitte immer noch gut sichtbar. Er erschien mir jetzt mehr wie ein Zeichen des Spotts denn wie ein Wegweiser, ein weiteres Zeugnis meines wahnsinnigen Vorhabens.

"Ich zog die Karte aus meiner Gesäßtasche. Sie war nass und zerknittert. Die Linien, mit denen ich meine Route markiert hatte, waren längst verblichen. Ich starrte die Einzeichnungen an, in der Hoffnung, sie würden mich aus dem Amazonasbecken hinausführen anstatt immer tiefer hinein. Der Buchstabe Z war in der Kartenmitte immer noch gut sichtbar. Er erschien mir jetzt mehr wie ein Zeichen des Spotts denn wie ein Wegweiser, ein weiteres Zeugnis meines wahnsinnigen Vorhabens.

Ich hatte mich selbst immer als Reporter betrachtet, der seine Geschichten und sein Privatleben strikt trennt. Andere schienen sich oft in ihren verrückten Träumen und fixen Ideen zu verlieren, ich hingegen versuchte, ein stummer Zeuge zu sein. Ich hatte mir eingeredet, dies sei auch der Grund, warum ich über 10.000 Kilometer weit von New York bis an den Fluss Xingu gereist war, einen der längsten Nebenflüsse des Amazonas; der Grund dafür, dass ich mich monatelang hinter Hunderten Seiten viktorianischer Tagebücher und Briefe vergraben, meine Frau und meinen elfjährigen Sohn zurückgelassen und eine zusätzliche Lebensversicherung abgeschlossen hatte."

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