Was tun, wenn alle Kolleginnen schwanger sind, der Verlobte sich
als Muttersöhnchen entpuppt und man vom Leben in Ostwestfalen
einfach die Nase voll hat? Ab in den bolivianischen Urwald, zu
Indios, Guerilleros und Papageien! Anne Mrosek beschließt im Jahr
1971 als Entwicklungshelferin in ein kleines Urwalddorf nach
Bolivien zu gehen. Die ausgebildete Hebamme lernt Flüsse zu
durchfahren, legt sich mit Medizinmännern an und zeichnet ein
erfrischend alltägliches Bild vom Leben im Urwald. Persönliche,
kulturelle und politische Auseinandersetzungen bis hin zur
Verhaftung prägen den täglichen Kampf um die Existenz ebenso wie
Freundschaften und gegenseitige Hilfe.